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Buchvorstellung

  Bedeutung der Symbole

Themenbereich: C#

Troelsen, Andrew

C# und die .NET-Plattform


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Diese Rezension wurde erstellt von c++.de
Eingetragen am: 20.05.2004  Hits: 4712
gut geeignet für:
  • Leser mit Kenntnissen einer höheren Programmiersprache wie C++, Java oder bereits C#
  • Leser mit erster Erfahrung oder ersten Gehversuchen auf der .NET-Plattform
  • Grundkenntnisse in ADO und/oder COM unter Windows sind hilfreich, um die entsprechenden Bereiche unter .NET zu verstehen
nicht geeignet für:
  • Leser ohne Grundkenntnisse der Programmierung
Ein dicker Wälzer liegt auf dem Tisch, über 900 Seiten - und alles dreht sich um C# und .NET.

  1. Die grundlegende Philosophie von .NET
    erklärt zunächst die Idee der virtuellen Maschine und der Just-in-Time-Compilierung, ebenso wird die Common Language Runtime mit dem IL-Code vorgestellt.
  2. Grundlagen der Sprache C#befasst sich mit der Konstruktion von Objekten, den elementaren Typen und dem Zusammenhang aller Objekte mit System.Object. Ebenso werden die Kontrollkonstrukte für Schleifen und Verzweigungen vorgestellt und erklärt, wie man Strukturen, Datentypen und Enumerationen selbst erstellt. Auch die Verarbeitung von Strings und Arrays fehlt nicht.
  3. Objektorientierte Programmierung mit C#stellt die Klasse in den Mittelpunkt der Betrachtungen, folglich dreht sich alles um Sichtbarkeitsbereiche, Klassenhierarchien, Ableitungen und virtuelle Methoden. Auch das Prinzip der Exceptions bleibt nicht unerwähnt. Zur Konstruktion von Objekten kommt auch noch deren Zerstörung hinzu, wobei der Mechanismus zur Verwaltung von Objektreferenzen und die Freigabe von Speicher über den Garbage Collector erläutert werden.
  4. Schnittstellen und Auflistungensind ein wichtiges Thema um komponentenbasierte Software zu erstellen. Unter .NET dienen sie auch dazu um eigene Klassen für .NET-Komponenten verwendbar zu machen - es wird in Beispielen gezeigt wie man eigene Klassen mit Schnittstellen versieht und diese implementiert.
  5. Fortgeschrittene Verfahren zum Erstellen von C#-Klassenist eine Sammlung von Themen wie Operatorüberladung, sowie den in C# neu hinzugekommenen Delegates und Ereignissen, mit denen sich ereignisgesteuerte Methodenaufrufe realisieren lassen.
  6. Assemblys, Threads und AppDomainsdreht sich im wesentlichen um die Kommunikation verschiedener Komponenten, die man getrennt erstellt hat. Dabei wird das Prinzip der Versionierung und Kompatibilitätserkennung erläutert, wie es .NET verwendet. Zusätzlich erläutert der Autor in diesem Kapitel auch, wie man unter C# Threads erzeugt und einsetzt.
  7. Typreflexion und attributbasierte Programmierungist eine reichlich kryptische Überschrift für ein Thema, das sich kurz auch nur schwer erläutern lässt. Letztlich handelt es sich hierbei um die Möglichkeit, daß ein Programm über feste Schnittstellen auf seine eigenen Elemente zugreifen kann (und diese evtl. auch verändern kann). Damit ist es möglich dynamisch Code zu erzeugen, aber auch zum Beispiel Zugriffsrechte (Benutzerrechte) auf der Ebene von Methoden zu vergeben.
  8. Erstellen optimaler Fenster (Einführung in WinForms)startet in den leichter verdaulichen Teil des Buches, die grundlegenden Fensterklassen (Forms) und die einfachen Kontrollelemente für Buttons und Menüs werden mit Beispielen vorgestellt.
  9. Leistungsfähige Grafikdarstellung (GDI+)ermöglicht es in Fenstern auch echte pixelbasierte Grafik einzusetzen
  10. Programmieren mit WinForms-Steuerelementenbefasst sich noch einmal mit Kontrollelementen in Fenstern, allerdings werden die komplexeren Varianten für Checkboxen, Bars, Datumseingaben oder Texte vorgestellt. Auch die Konfiguration der Elemente und das Thema Docking bleiben nicht unerwähnt.
  11. Eingabe, Ausgabe und Objektserialisierungdreht sich um Datenspeicherung in Dateien und behandelt ebenfalls den Zugriff auf Files und Directorys mit den zugehörigen Klassen von .NET.
  12. Interaktion mit nicht verwaltetem Codestellt zunächst die Sprachelemente von C# vor um unmanaged Code zu erstellen, zeigt aber auch wie man auf ATL, COM oder WinAPI zugreifen kann.
  13. Datenzugriff mit ADO.NETbaut Verbindungen zu Datenbanken auf und führt die Datenabfragen durch.
  14. Webentwicklung und ASP.NETerläutert, wie man mit .NET serverbasierte dynamische Webinhalte erstellt.
  15. Erstellen (und Verstehen) von WebdienstenWebdienste sind unter .NET erstellter Code der auf einem Server läuft, und ein Client verbindet sich über ein Internetprotokoll mit diesem Webdienst. Dieses Kapitel zeigt einige Beispiele für solche Anwendungen.
Der Autor lässt zu Beginn des Buches rasch die Muskeln spielen und macht gleich deutlich, daß es hier auch um die Abläufe hinter den Kulissen geht - einem Einsteiger in die Welt der Programmierung wird hier rasch das Lachen vergehen. Erfahrene Leser erfahren aber viel über interne Abläufe oder eben auch komplexe Windows-Themen wie ADO.NET, Webservices und COM.

Leider ist der Index kein großer Gewinn, er enthält viel zu wenig Verweise auf die Sachthemen, wodurch es dem Leser sehr schwer gemacht wird zu einem Stichwort nachzuschlagen. Das hätte man besser lösen können, in der englischen Originalausgabe gelang es ja auch.

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Inhaltsverzeichnis
Probekapitel von der Verlagshomepage

Diese Daten stammen aus der Datenbank von Amazon.de
Amazon-Verkaufsrang:2088329
Seiten:928
ISBN-10:3-8266-0833-X
ISBN-13:978-3-8266-0833-9
Verlag:mitp
Preis:
Preis gebraucht (ab):EUR 1,45

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