Damit man es unter MS Windows möglichst "bequem" hat, haben wir in den einzelnen Unterverzeichnissen BUILD.bat erstellt und zusätzlich eine übergeordnete Batch-Datei BUILD_ALL_WITH_FLOPPY.bat mit folgendem Inhalt:
cd user\user_program_c
call BUILD.bat
copy program.elf ..\init_rd_img\program.elf
cd ..
cd init_rd_img
call BUILD.bat
copy initrd.dat ..\..\kernel\initrd.dat
cd ..\..\kernel
call BUILD.bat
cd ..
pause
Wir haben bewusst Batch-Dateien zur Steuerung des übergeordneten Build-Prozesses auf MS Windows als Hostsystem gewählt und den Namen Windows_makefile (mingw32-make --makefile=Windows_makefile) in den Verzeichnissen verwendet. Damit bleibt der gewohnt reservierte Dateiname 'makefile' für Linux reserviert.
warum sind im SVN .exe-Dateien? Das ist ja erstens für die Quelltext-Verwaltung, zweitens bringen die unter Linux nichts, drittens hast du dich eben im IRC selbst dagegen gesträubt eine fremde .exe-Datei auszuführen, und viertens schafft das eine uneinheitliche Umgebung, und deswegen musst du überhaupt erst verschiedene Umgebungen für Linux/Windows (und da sogar nochmal Untervarianten, wie man hier sieht, und Mischumgebungen Batch/Makefile) verwalten. Und dann soll das ganze noch jemand verstehen?
drittens hast du dich eben im IRC selbst dagegen gesträubt eine fremde .exe-Datei auszuführen
Ja, das ist richtig und ein gewichtiges Argument.
Wir können das gerne ändern, aber Einsteiger müssen wissen, woher sie das richtige Tool erhalten. Das ist nicht trivial.
Bisher muss man eine direkte Floppy-Anbindung haben und ...
a)Cross-Tools installieren / Pfade einrichten (Cuervo hat dazu eine Anleitung geschrieben)
b)SVN-tarball downloaden
c)auf BUILD_ALL_WITH_FLOPPY.bat doppelklicken
That's it.
_________________ OS-Development-, C++, Win32-API-, MFC-, Chemie-, Robotik- und Flugsimulator-Tutorials
http://www.henkessoft.de/index.htm
Zuletzt bearbeitet von Erhard Henkes am 17:55:42 08.11.2009, insgesamt 2-mal bearbeitet
Makefile ins Wurzelverzeichnis. Inhalt wäre sowas:
Code:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
all: image
# erstellt ein image
image: boot1 boot2 kernel programs
# image erstellen/zusammenkopieren mit dd etc
boot1: _stage1_bootloader/boot.bin (+korrekte abhängigkeiten ggf. in weiteren regeln)
boot2: _stage2_bootloader/boot.bin (+korrekte abhängigkeiten ggf. in weiteren regeln)
kernel: kernel.bin (+korrekte abhängigkeiten in weiteren regeln)
programs: ähnlich wie kernel
# weitere regeln für asm -> o, c -> o und natürlich die binärdateien
Code:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
all: image
# erstellt ein image
image: boot1 boot2 kernel programs
# image erstellen/zusammenkopieren mit dd etc
boot1: _stage1_bootloader/boot.bin (+korrekte abhängigkeiten ggf. in weiteren regeln)
boot2: _stage2_bootloader/boot.bin (+korrekte abhängigkeiten ggf. in weiteren regeln)
kernel: kernel.bin (+korrekte abhängigkeiten in weiteren regeln)
programs: ähnlich wie kernel
# weitere regeln für asm -> o, c -> o und natürlich die binärdateien
Code:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
all: image
# erstellt ein image
image: boot1 boot2 kernel programs
# image erstellen/zusammenkopieren mit dd etc
boot1: _stage1_bootloader/boot.bin (+korrekte abhängigkeiten ggf. in weiteren regeln)
boot2: _stage2_bootloader/boot.bin (+korrekte abhängigkeiten ggf. in weiteren regeln)
kernel: kernel.bin (+korrekte abhängigkeiten in weiteren regeln)
programs: ähnlich wie kernel
# weitere regeln für asm -> o, c -> o und natürlich die binärdateien
Vorteile:
* funktioniert unter Windows und Linux ohne Anpassungen (außer vielleicht eine Variable weil der Compiler mal gcc und mal i586-elf-gcc heißt)
* einheitlich für alle Komponenten (bootloader, programme, shell) -> erweiterbar
* es werden nur die notwendigen Dateien gebaut
* unabhängig von shell/cmd
* aus den letzten beiden Punkten folgt: schnell
_________________ Für mehr Kühlschränke!
Zuletzt bearbeitet von Schablone am 17:56:59 08.11.2009, insgesamt 1-mal bearbeitet
Wie im IRC gerade erwähnt finde ich diese Batch Datei, die in jeden Unterordner geht und dort Batchdateien aufruft, unschön und überflüssig. Immerhin kann make das auch und wir brauchen für Linux eh ein Makefile das genau das gleiche tut. Im jetztigen Standpunkt müsste man bei Änderungen das Makefile und die Batchdateien anpassen.
Daher wäre mein Vorschlag am anfang 2 Makefiles zu erstellen, eine für Linux und eine für Windows. In diesen Makefiles werden nur Variablen gesetzt, unter anderem sämtliche Befehle wie Compileraufrufe, Kopierbefehle etc.
Danach können beide Makefiles ein Makefile aufrufen oder includieren das nicht mehr Betriebsystemspezifisch ist. Dieses Makefile kann dann in die Unterordner gehen und dort wiederrum Makefiles aufrufen. Wenn sich nun etwas ändert braucht man nur noch die Betriebsystemunabhängigen Makefiles abändern.
Diesers Programm funktioniert mit den aktuellen PrettyOS Versionen nicht mehr, es war nur ale Test gedacht und ist hiermit als "obsolete" und unbrauchbar markiert.
Cuervo schrieb:
So, ich stelle nochmal den aktuellen Code und eine EXE-Datei rein, Code ist in BlitzPlus geschrieben (http://www.blitzbasic.com).
Programm läuft auf EIGENE GEFAHR.
Download: LINK ENTFERNT
Dieses Archiv bitte in den Source Ordner exrtrahieren, so dass die build.exe darin liegt.
Global win
AppTitle "Compiler"
win=CreateWindow("Kompilieren...",100,100,640,480,0,1+32)
Global e,es,ed
Global tarea=CreateTextArea(10,10,620,460,win)
SetTextAreaColor tarea,0,0,0,1
SetTextAreaColor tarea,0,255,0,0
Global font=LoadFont("Arial",30)
SetTextAreaFont tarea,font
Global win
AppTitle "Compiler"
win=CreateWindow("Kompilieren...",100,100,640,480,0,1+32)
Global e,es,ed
Global tarea=CreateTextArea(10,10,620,460,win)
SetTextAreaColor tarea,0,0,0,1
SetTextAreaColor tarea,0,255,0,0
Global font=LoadFont("Arial",30)
SetTextAreaFont tarea,font
Global win
AppTitle "Compiler"
win=CreateWindow("Kompilieren...",100,100,640,480,0,1+32)
Global e,es,ed
Global tarea=CreateTextArea(10,10,620,460,win)
SetTextAreaColor tarea,0,0,0,1
SetTextAreaColor tarea,0,255,0,0
Global font=LoadFont("Arial",30)
SetTextAreaFont tarea,font
Nach einer nächtlichen Diskussion in #PrettyOS habe ich da mal eine Idee für euch und euer (im Moment ziemlich verhunztes ;-)) Buildsystem:
- Schreibt euch ein kleines Script in Perl oder Python, welches prüft, auf welchem OS gebaut wird und ob etwaige weitere Konfigurationen vorhanden sind (Floppy etc.). Dann könnt ihr die Makefiles entsprechend durch das Script auf das jeweilige System abändern. Ihr könnt zwar auch alles in Makefiles packen falls das geht, aber so ein Script ist im Endeffekt sauberer.
Ist aber noch suboptimal. Schön wäre es, die ganzen .asm-Dateien des Kernel-Codes in einem Rutsch oder einer Schleife aufrufen zu können. Oder andere makefiles aufzurufen. Bin aber kein Experte, da muss mir jemand helfen.
@echo off
:Loop
IF [%1]==[] GOTO Continue
IF [%1]==[bochs] (
cmd /c tools\bochs.bxrc
)
IF [%1]==[qemu] (
echo "dummy.."
)
IF [%1]==[disc] (
tools\dd if=stage1_bootloader/boot.bin of=\\.\A: bs=512 count=1 --progress
copy stage2_bootloader\boot2.bin A:\boot2.bin
copy kernel\kernel.bin A:\kernel.bin
)
SHIFT
GOTO Loop
:Continue
Kann mit einem oder mehreren Parametern aufgerufen werden:
- "bochs" startet Bochs mit dem Image
- "qemu" soll in Zukunft Qemu starten
- "disc" soll auf Diskette schreiben: Bitte mal testen, hab kein D-Laufwerk
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