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Hansihintern
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Hansihintern Unregistrierter
19:53:48 27.11.2011 Titel: |
Studium Informatik dezimieren Modul |
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hallo allerseits.
ich war paar wochen lang krank gewesen und habe vieles an der uni verpasst. ich habe drei module die ich im ersten semester belegen muss. mathe, theoretische informatik udn eben java-einführung. ich überlege mir nun nur die javaeinführung mitzumachen, sprich nur ein modul zu belegen. mein studenplan ist zwar dann sehr verkürzt...aber sonst kriege ich dat nich hin. seht ihr das als problem an? ich versuche dann eben alles in einem jahr zu wiederholen. |
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Gregor
Moderator
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Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 7762
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Gregor Moderator
20:06:19 27.11.2011 Titel: |
Re: Studium Informatik dezimieren Modul |
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| Hansihintern schrieb: | | seht ihr das als problem an? |
Ja. Mit der Einstellung wirst Du zu den 65% gehören, die das Informatikstudium irgendwann abbrechen.
Wenn man ein Studium anfängt, dann vor allem aus dem Grund, dass man sich für die Thematik interessiert. Da sucht man nicht nach jeder möglichen Ausrede, das Arbeitspensum zu reduzieren. Stattdessen beschäftigt man sich voller Elan mit der Thematik. Auch jenseits des Pflichtprogramms. So eine Krankheit, die einen ein paar Wochen zurückwirft, ist natürlich eine zusätzliche Hürde im Studium. Davon gibt es aber viele. Entweder man überwindet diese Hürden so schnell es geht oder man baut davon immer mehr vor sich auf und sieht dann irgendwann, dass man sie nicht mehr überwinden kann.
Mach halt mal ein paar 60-Stundenwochen und dann bist Du wieder voll dabei.
...IMHO. |
_________________ "The problem with quotes on the Internet is that it is hard to verify their authenticity" - Abraham Lincoln
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DaRe
Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.09.2011
Beiträge: 218
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DaRe Mitglied
20:32:17 27.11.2011 Titel: |
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Hi,
Prüfungen zu schieben würd ich gar gar niemandem empfehlen. Ich bin zwar "nur" an ner FH, aber selbst da hüte ich mich davor zu schieben.
Die Studiengänge sind eigentlich so eingeteilt, dass man nicht überlastet oder unterlastet ist. Wenn du jetzt anfängst zu schieben, dann wird das hinten heraus nichts mehr.
Ich bin im 3. Semester und ich merke schon, wie es selbst hier intensiver wird(Trotz bisher aller bestandenen Prüfungen).
Krank ist immer scheiße, aber in der Wirtschaft wirst du da auch hinterherackern müssen. Da wird dir niemand was schenken.
Hast du nicht sowieso in den Modulen auch 3 Prüfungen frei? Ich würd sagen, du schreibst dich da bei allen ein und wenn du Glück hast gibt es bei einer eine recht einfache Aufgabenstellung und du packst die auch noch. |
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bye
Unregistrierter
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bye Unregistrierter
20:37:50 27.11.2011 Titel: |
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Falsche Ratschläge
Unregistrierter
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Falsche Ratschläge Unregistrierter
04:01:13 28.11.2011 Titel: |
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@Gregor, DaRe und bye
Das Studium ist nicht dazu gedacht, die Scheine kurz und schnell hinzukotzen.
Wenn man Scheine macht, also Fächer/Module belegt, dann sollte man diese auch richtig angehen und dafür auch ausreichend Zeit einplanen damit die Scheine nicht nur einfach hingekotzt sind und man die Scheine in der Tasche hat, sondern das man das Zeugs, was im Modul vermittelt wird, auch kann.
Und Können heißt hier nicht, daß man 2-3 Wochen vor der Klausur alle Altklausuren durcharbeitet und ne schöne Scheinnote zu erhalten, sondern daß man den Stoff des Moduls auch wirklich beherrscht und über den Stoff genug weiß, daß man sich trauen könnte sich selbstständig zu machen und basierend auf den Inhalt der im Studium gelernten Module ein Unternehmen mit entsprechenden Produkten aufbauen kann.
Solche Schnellstudenten die nur nach Scheinen bzw. Klausuren lernen gibt es am Arbeitsmarkt genug, aber die können meist nix und müssen erstmal in das eigentliche Thema eingelernt werden.
Die Profis haben so eine Einlernzeit nicht nötig, denn sie beherrschen die Themaik derart, daß sie keine Hand in Form einer Firma benötigen, die sie führt.
Daher auch das Beispiel mit der Selbstständigkeit. |
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DaRe
Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.09.2011
Beiträge: 218
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DaRe Mitglied
09:59:08 28.11.2011 Titel: |
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Bei uns ist Fakt, dass die ECTS genau so verteilt werden, dass ein Semester perfekt ausgelastet ist und in jedem Semester in etwa gleich viel Semesterwochenstunden zum lernen eingeplant sind.
Wer ECTS weiterschiebt, der bekommt Probleme. Und auch jemand der voll und ganz für die Informatik lebt muss sich halt mal an Fächer ranklotzen, die einen nicht interessieren. Was meinst du bleibt mir aus der BWL Vorlesung erhalten... GAR RECHT WENIG.
Die anderen Fächer werden gepaukt, wenn sie einen interessieren, dann behält man dort auch noch was im Kopf. Und das man solange paukt bis man es versteht ist ja wohl auch klar.
Auserdem sind die meisten Themen schon aufeinanderaufbauen, wenn man was aus den ersten Semester nicht versteht, dann würde ich mich mal schlau machen, ob man das ganze Semester wiederholen kann.
Aber einfach weiter würde ich niemandem vorschlagen... wobei bei Wiederholen natürlich auch das finanzielle zu betrachten ist... ich als Bayer müsste hier ja Studiengebühren bezahlen und aufs Studenten-Bafög verzichten. |
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maximAL
Mitglied
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Anmeldungsdatum: 16.05.2001
Beiträge: 692
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maximAL Mitglied
10:14:47 28.11.2011 Titel: |
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Ich votiere auch lieber dafür 1-2 Fächer zu verschieben. Ein paar Wochen Ausfall sind eben doch nicht wenig. Und aus äussere Anschauung muss ich sagen, dass es bei den meissten in die Hose geht, wenn der Stoff in noch kürzerer Zeit nachgearbeitet werden soll. Die Überlastung führt dann schnell in einen Teufelskreis: mehr Stress, durch Prüfungen fallen, noch mehr nachholen, noch mehr Stress... |
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Marc++us
Moderator(S)
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Anmeldungsdatum: 05.04.2000
Beiträge: 17933
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Marc++us Moderator(S)
10:17:03 28.11.2011 Titel: |
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| Falsche Ratschläge schrieb: | | Daher auch das Beispiel mit der Selbstständigkeit. |
Ich denke mit Deiner Vorgehensweise würdest Du eher pleite gehen, oder als Selbständiger nur in einer Marktnische überleben.
Gerade einem Selbständigen passiert es häufig, daß er am Freitag bei einem Kunden ist, der einen Auftrag hat, der nur zu 60% zum aktuellen Wissensstand passt. Zwar ähnlich, aber man kennt das Framework nicht, hat nur eine ungefähre Idee zu den Tools - muß aber am Montag ein Angebot abgeben, am Mittwoch anfangen. Eine Einarbeitung mit Büchern, Lehrgängen oder Seminaren geht nicht. Also muß man mit bißchen Recherche dazu und einigen Samples in der Lage sein in 2 Tagen eine Kalkulation zu erstellen und abzuschätzen, ob man das Projekt hinbekommt oder nicht.
Solltest Du aber in solchen Entscheidungssituationen auf "vollständige Information" angewiesen sein, wirst Du wenig Spaß haben. |
_________________ Viele Grüße
Marc++us
c++.de
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C++ Forumbot
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C++ Forumbot Forumbot
10:19:33 28.11.2011 Titel: |
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Walli
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Anmeldungsdatum: 15.09.2002
Beiträge: 11011
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Walli Mitglied
11:22:25 28.11.2011 Titel: |
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| Falsche Ratschläge schrieb: | | Das Studium ist nicht dazu gedacht, die Scheine kurz und schnell hinzukotzen. |
Zumindest das Grundstudium würde ich in seiner Situation "hinkotzen". Den Kram braucht man zu 75% eh nie mehr und den Rest versteht man oft erst richtig, wenn man ihn noch einmal anwenden muss. Wenn man bereits im ersten Semester so anfängt, dann ist das Langzeitstudium bzw. der Abbruch doch vorprogrammiert. Und wenn man etwas auslässt, dann wohl eher die Java-Einführung und keinesfalls Mathe oder theoretische Informatik. Das führt nur dazu, dass man später an den wirklich interessanten Sachen keinen Spaß hat, weil wichtige Grundlagen fehlen. |
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