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C/C++ Forum :: Themen rund um die IT ::  Warum Linux ?     Zeige alle Beiträge auf einer Seite Auf Beitrag antworten
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Maddyn_mX
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Beitrag Maddyn_mX Unregistrierter 22:03:03 24.01.2012   Titel:   Warum Linux ?            Zitieren

Wenn ich so von Linux (SUSE) höre, scheint es sehr interessant zu sein.
Ich würde es gerne mal testen.

Welche Möglichkeiten bietet Linux für einen normalen Windows User ? (also kein Entwickler) Irgendwelche Vorteile ? Killer Features ?




Danke :)
SeppJ
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Beitrag SeppJ Moderator 22:15:14 24.01.2012   Titel:              Zitieren

  • Open Source, was sehr viele Vorteile impliziert. Ein Killerfeature.
  • Bei den meisten Distributionen: Ein Paketverwaltung (als Windowsnutzer kannst du dir vermutlich nicht einmal vorstellen, was das ist). Ein Killerfeature.
  • Eine Philosophie, welche den Nutzer nicht bevormundet. War für mich das Killerfeature, aber ist sicherlich nicht für jedermann geeignet.
  • Eine brauchbare Konsole, mit guten Werkzeugen. Man kommt wegen der obigen Features, man bleibt wegen dem besseren Workflow.
  • Ist allgemein sehr gut zum Programmieren. Siehe Konsole.


Die Punkte 3-5 sind sicherlich eher etwas für Entwickler und fortgeschrittene Benutzer.

(Und von SUSE als Distribution wurde ich übrigens eher abraten)


Zuletzt bearbeitet von SeppJ am 22:16:20 24.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
neuer_user
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Beitrag neuer_user Mitglied 22:46:01 24.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:
  • Open Source, was sehr viele Vorteile impliziert. Ein Killerfeature.

Gibts auch für Windows

SeppJ schrieb:

  • Bei den meisten Distributionen: Ein Paketverwaltung (als Windowsnutzer kannst du dir vermutlich nicht einmal vorstellen, was das ist). Ein Killerfeature.

:live: :live: :live:

SeppJ schrieb:

  • Eine Philosophie, welche den Nutzer nicht bevormundet. War für mich das Killerfeature, aber ist sicherlich nicht für jedermann geeignet.

Windows XP war da noch nicht so schlimm.
SeppJ
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Beitrag SeppJ Moderator 22:53:36 24.01.2012   Titel:              Zitieren

neuer_user schrieb:
SeppJ schrieb:
  • Open Source, was sehr viele Vorteile impliziert. Ein Killerfeature.

Gibts auch für Windows
??? WTF? Ich meine nicht, dass es Open Source Software gibt, sondern dass es das ist.
Zitat:

Windows XP war da noch nicht so schlimm.
Ich ging, als mich der Computer alle 10 Minuten fragte, ob ich nicht neu starten möchte.
malnfrage
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Beitrag malnfrage Unregistrierter 23:00:32 24.01.2012   Titel:              Zitieren

macht linux eigentlich automatische updates?
blobby
Unregistrierter




Beitrag blobby Unregistrierter 23:08:42 24.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:
Open Source, was sehr viele Vorteile impliziert. Ein Killerfeature.
[...]
Ich meine nicht, dass es Open Source Software gibt, sondern dass es das ist.
Heisst das, man muss eine Distri nehmen, die hier aufgelistet ist?
Wo ist der Unterschied zu den unfreien Distris, die z.B. Binärblobs enthalten? Fehlt bei denen das Killerfeature?
Wenn du sagst, das kriegt der User nicht mit, wo ist dann der Unterschied zu einem Windows, das lauter FLOSS-Tools installiert hat?
neuer_user
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Beitrag neuer_user Mitglied 23:28:48 24.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:
neuer_user schrieb:
SeppJ schrieb:
  • Open Source, was sehr viele Vorteile impliziert. Ein Killerfeature.

Gibts auch für Windows
??? WTF? Ich meine nicht, dass es Open Source Software gibt, sondern dass es das ist.

ok :live: :live: :live:
Schneewittchen
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Beitrag Schneewittchen Mitglied 01:03:03 25.01.2012   Titel:              Zitieren

malnfrage schrieb:
macht linux eigentlich automatische updates?


Da für dich linux=ubuntu wäre, kann ich die Frage beruhigt mit ja beantworten. (natürlich nur wenn du willst.)

_________________
http://www.youtube.com/watch?v=B0O9l5Z3-4c&feature=related
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 01:44:18 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Schneewittchen schrieb:
malnfrage schrieb:
macht linux eigentlich automatische updates?


Da für dich linux=ubuntu wäre, kann ich die Frage beruhigt mit ja beantworten. (natürlich nur wenn du willst.)


Und zwar auch von allen Anwendungen, die man über die Paketverwaltung installiert hat!
nachtfeuer
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Beitrag nachtfeuer Mitglied 01:51:37 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Packetverwaltung als Killerfeature? *hust*

Viel besserer Hardwarezugriff, würde ich sagen. Aber das ist wohl eher für Bastler interessant. Als ich noch mit Windows 95 herumgemacht hatte, war Linux der Retter, um Usb Stick-Inhalte auf die Festplatte zu bekommen.

Man kann sich ein maßgeschneidertes System zusammenfrickeln.*

Beim KDE fand ich die neueren Desktophintergrundbildchen aus Internetlisten nachladen total geil, oder die durchsichtige Konsole und so Sachen.

Sehr gute Virtualisierbasis oder Ramdiskzeugs.

Mehr Desktopauswahl, aber IMHO nicht unbedingt der Hammer.

Bessere Multiuserverwaltung und Administratinonsshell(s) und Administrier-Möglichkeiten auf jeden Fall geiler und das System geht einem bei User/Root Wechsel oder anderen Alltagsadministrierthemen nicht so auf den Sack.

Sehr viel besserer Multisystemsupport.

Aufgrund der Vielzahl der Variationen etwas mehr Sicherheit...Chaotomatexotiiux
version 4.12.3333318...

Einfacher Programmierzugang, allerdings relatives Argument, da ja Linux nix von Basic wissen will. Aber Interpreter wie Basic und ghci sind geil. Und es will ja auch nicht jeder gleich Systemprogrammer werden und Java Einrichtung bei Windows war irgendwie nicht so nervtötend wie bei Linux obwohl Linux hätte viel einfacher sein müssen...naja, ideal vs real...;)

Nettes One-Upmanship, aber dazu braucht es eigentlich gar kein Linux, es würde schon reichen, mißgünstig auf Windowsuser herunterzublicken, und bei Einsteigertypischen Fragen in Foren sowas wie "lies das Manual", oder "schau in die man-pages" oder "compilier doch mal den Kernel" zu posten.

Mehr Systeme kennen, auch bei die Weiterentwicklung von Betriebssystemen mitwirken, und sei es nur, um Macken aufzudecken oder Beschwerdebriefe zu schreiben.

Hackerromantik ;)


*Edit: ziemliches Killerfeature, das, falls man mal ein gutes Echtzeitfähiges System braucht und solche Sachen.

_________________
HhxV9rU5D8o236dZF7bMQ4Dys1_TuUmI4mZM.d2qD15ERi_0dgcHP0UViL3e-4WUi0nXXNwDYqA10sLEgjBVtdhE
tpehI7qHRZESiO_7LhPZFMQWNoiVrJDsEGD26n.H0lV8wOwYAe8UsbUJe5m65NyPaghnSoMzROo2gJ6nTeVSkxLk
a6hvNe11r9U7xddV9mq6NEi_V0C9k4augEKVSW3PV8LgCYum7KaXc9Ijq_ZT7zhspI.=-


Zuletzt bearbeitet von nachtfeuer am 01:58:55 25.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
Freiheit 12
Unregistrierter




Beitrag Freiheit 12 Unregistrierter 04:27:13 25.01.2012   Titel:              Zitieren

neuer_user schrieb:
SeppJ schrieb:
  • Open Source, was sehr viele Vorteile impliziert. Ein Killerfeature.

Gibts auch für Windows


Stimmt, nennt sich ReactOS.
Funktioniert nur noch nicht so gut um ein Windows ersetzen zu können:

http://www.reactos.org/de/index.html
Gruum
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Beiträge: 520
Beitrag Gruum Mitglied 05:01:39 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Das Problem mit Linux ist, dass die meisten Treiber einfach etwas schlechter sind als unter Windows. Das Grafiksystem (x-server) ist auch nicht so toll, deshalb wird auch immer betont wie gut die Konsole unter Linux ist.
Wenn einem zweitklassige Anwendungssoftware gut genug ist und man keine Individual-Software benutzt, dann ist Linux meiner Meinung nach genau das richtige. Aber für einen Multimedia Rechner ist Linux nicht so toll.
Multimedia Linux
Unregistrierter




Beitrag Multimedia Linux Unregistrierter 06:06:08 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Gruum schrieb:
Das Problem mit Linux ist, dass die meisten Treiber einfach etwas schlechter sind als unter Windows. Das Grafiksystem (x-server) ist auch nicht so toll, deshalb wird auch immer betont wie gut die Konsole unter Linux ist.
Wenn einem zweitklassige Anwendungssoftware gut genug ist und man keine Individual-Software benutzt, dann ist Linux meiner Meinung nach genau das richtige. Aber für einen Multimedia Rechner ist Linux nicht so toll.


Kommt halt darauf an, ob man unter Windows Geld für die ganze gute Anwendungssoftware ausgeben möchte.

Cubase, Pro Logic, die VST Instrumente und weiß der Geier was es da noch alles gibt, kriegt man nicht umsonst.

Außerdem ist der Steinberg ASIO Audioserver unter Windows stark eingeschränkt und für jede Erweiterung muß man teuer draufzahlen. Auch ist die Reaktionszeit deutlich langsamer.

Da ist Linux mit dem JACK Audio Connection Kit schon eine Wucht, allerdings mangelt es etwas an guter Anwendungsoftware.
Ardour 2 und Rosegarden wären zwei die man nehmen könnte und Ardour 2 ist durchaus gut, aber dem ein oder anderen fehlen dann vielleicht wieder VST Instrumente oder eben ganz einfach sein Cubase daß er gewohnt ist.



Das mit dem Grafiksystem (xserver) ist Ansichtssache.
Wer die Netzwerkfunktionen des x servers zu schätzen weiß, daß ich tue, der findet den xserver gut.
fechtzeit
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Beitrag fechtzeit Unregistrierter 06:30:54 25.01.2012   Titel:              Zitieren

nachtfeuer schrieb:
*Edit: ziemliches Killerfeature, das, falls man mal ein gutes Echtzeitfähiges System braucht und solche Sachen.
Die meisten standard Linux Systeme die auf PCs installiert sind, sind genauso wenig Echtzeitbetriebssysteme wie die meisten Windows Systeme. Es gibt ein paar wenige Echtzeit Systeme genauso wie Windows CE. http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeitbetriebssystem#Beispiele_f.C3.BCr_Echtzeitbetriebssysteme
Zweifler22
Unregistrierter




Beitrag Zweifler22 Unregistrierter 10:38:31 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?
zuckerlie
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Beitrag zuckerlie Mitglied 10:49:13 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zweifler, sowas ist Geschmackssache und es kommt auch drauf an, was man programmieren möchte. Und gibt es so viel, was gegen Code::Blocks spricht?
Zweifler22
Unregistrierter




Beitrag Zweifler22 Unregistrierter 11:18:39 25.01.2012   Titel:              Zitieren

zuckerlie schrieb:
Zweifler, sowas ist Geschmackssache und es kommt auch drauf an, was man programmieren möchte. Und gibt es so viel, was gegen Code::Blocks spricht?

Kennst du den VS Debugger? Hat man den einmal benutzt, kommen einem saemtliche Unix Debugger wie Steinzeit vor. Von der integrierten Doku, Intellisense und den GUI Desigern fang ich besser erst gar nicht an.
Thorgrim
Unregistrierter




Beitrag Thorgrim Unregistrierter 11:23:43 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zweifler22 schrieb:
Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?

Ich denke, dass viele Linuxer Visual Studio schlicht und ergreifend nicht kennen.

Um bei dem Vokabular zu bleiben: Ja, MSVS ist ein Killerfeature für Windows.
ScottZhang
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Beiträge: 207
Beitrag ScottZhang Mitglied 12:05:41 25.01.2012   Titel:              Zitieren

@SeppJ: Nur so aus Neugier. Warum rätst du von Suse ab ?

_________________
If anything has been made foolproof, a better fool will be developed.
Hobby
Darum
Unregistrierter




Beitrag Darum Unregistrierter 12:13:51 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zweifler22 schrieb:
Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?


Weil es nicht nur IDEs gibt, sondern auch so Sachen wie valgrind, gcc in aktueller Form und mit echter C99 Unterstützung und wer's mag vi und emacs
oder auch ganz andere Programmiersprachen, es gibt ja schließlich nicht nur C++, VB und C#.
Und das beste daran, man muß sich den ganzen Kram nicht erst umständlich zusammensuchen, sondern es ist entweder schon alles dabei oder sehr einfach über das Paketsystem zu installieren.
Das gleiche gilt für die ganzen Bibliotheken. Selbst die Doku zu den Libs kann man über das Paketsystem installieren.
Eine DLL Hell gibt's auch nicht.

Linux ist zum Programmieren so toll, daß man sich sehr viel Zeit erspart, gerade weil man kaum was groß zusammensuchen und einrichten muß.

Und jetzt schau dir VS an. VS mag ne gute IDE sein, aber das einbinden von fremden Bibliotheken wie die SDL, FreeGlut, OSG & Co geht alles nur manuell und zeitraubend umständlich.


Ach und das beste hätte ich fast vergessen.
Die Versionsverwaltungssysteme wie git, svn & Co sind auch schon alle dabei oder über das Paketsystem wieder schnell installiert.
Selbst PostgreSQL, Apache, MySQL, phpmyadmin usw. ist ratzfatz über das Paketsystem installiert, eingerichtet und benutzbar.

Bei Windows muß man sich das wirklich alles zusammensuchen.
Bei Windows ist wirklich nur VS gut, den Rest muß man sich umständlich auf dutzende Seiten zusammensuchen und die anderen guten Sachen, die sich noch lohnen könnten (z.b. Programm für UML), die kosten Geld.



Außerdem gibt es für Linux auch Eclipse für C++ und das hat einen wirklich gut integrierten Debugger, ich kann da nicht meckern.

VirtualBox & Co sind unter Linux übrigens auch recht schnell eingerichtet.
Das gleiche gilt für den Hex Editor oder eben Scriptsprachen wie Python & Co.


Wenn man also nicht nur innnerhalb der IDE programmiert und zum Compilieren auf compile projekt oder so etwas klickt, dann merkt man erst wie toll das ganze Programmierökosystem rundherum bei Linux ist.
Darum
Unregistrierter




Beitrag Darum Unregistrierter 12:14:58 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Ach ja, wegen Valgrind.

Guck hier:
http://valgrind.org/info/about.html
Ethon
Mitglied

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Anmeldungsdatum: 28.01.2011
Beiträge: 1114
Beitrag Ethon Mitglied 13:02:11 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?


KDevelop > VS imho. Einfach weil CMake integriert ist und das einfach das Beste ist um den Build-Prozess zu scripten.
Bietet eigentlich VS dazu etwas?
Zweifler22
Unregistrierter




Beitrag Zweifler22 Unregistrierter 13:20:07 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Darum schrieb:

Weil es nicht nur IDEs gibt, sondern auch so Sachen wie valgrind, gcc in aktueller Form

Gibts alles auch unter Windows. Ob als Stand Alone Tools oder, simple Header (Visual Leak Detector etc.) oder VS Plugins.

Darum schrieb:
und wer's mag vi und emacs

Klar, wer gerne leidet.

Darum schrieb:
oder auch ganz andere Programmiersprachen, es gibt ja schließlich nicht nur C++, VB und C#.

Klar. Und fuer jede andere Sprache gibts auch unter Windows eine IDE. Ist also kein Argument FUER Linux.

Darum schrieb:

Und das beste daran, man muß sich den ganzen Kram nicht erst umständlich zusammensuchen, sondern es ist entweder schon alles dabei oder sehr einfach über das Paketsystem zu installieren.

Ich erlebe es genau umgekehrt. Wenn ich VS installiere, habe ich im Grunde schon alles was ich brauche. Installiere ich das DXSDK, habe ich bereits Debuggingtools wie PIX. Unter Linux muss ich mir erst gDebugger nachinstallieren.
Ausserdem wissen wir alle, wie einfach nachinstallieren unter Windows geht. Nach XY googeln -> Auf Homepage gehen -> Rechtsklick auf Download -> Doppelklick auf ein .msi/.exe. Auf jeden Fall deutlich leichter als unter Linux, wenn man mal was per Hand installieren muss (oft mit dem ganzen configure, make scheiss)

Darum schrieb:
Und jetzt schau dir VS an. VS mag ne gute IDE sein, aber das einbinden von fremden Bibliotheken wie die SDL, FreeGlut, OSG & Co geht alles nur manuell und zeitraubend umständlich.

Willst du uns verarschen? Zeitraubend??? LOL
Fuers einbinden einer lib brauche ich in VS ca. 30 Sekunden. Kann es sein, dass du VS noch nicht so ganz verstanden hast?
Unter Linux muss ich auch irgendwo meine -L -lXY Parameter setzen, sei es nun in einem grausigen Makefile, einem CMakeLists oder einer IDE.

Darum schrieb:

Ach und das beste hätte ich fast vergessen.
Die Versionsverwaltungssysteme wie git, svn & Co sind auch schon alle dabei oder über das Paketsystem wieder schnell installiert.
Selbst PostgreSQL, Apache, MySQL, phpmyadmin usw. ist ratzfatz über das Paketsystem installiert, eingerichtet und benutzbar.

Du wiederholst dich. Auch unter Windows ist das installieren ein Witz. Ich glaub SVN hab ich unter Windows in unter einer Minute installiert. Und im Gegensatz zu Linux gibts fuer Windows dafuer sogar gute Tools :D

Darum schrieb:

Bei Windows muß man sich das wirklich alles zusammensuchen.
Bei Windows ist wirklich nur VS gut, den Rest muß man sich umständlich auf dutzende Seiten zusammensuchen und die anderen guten Sachen, die sich noch lohnen könnten (z.b. Programm für UML), die kosten Geld.

Und schon wieder die selbe Leier. :rolleyes: Mehr als das "Argument" faellt dir irgendwie nicht ein ;)
Aber klar, wenn einem 3,4 Klicks und ein paar mal Klicken auf "Next" zu kompliziert ist, ist Windows natuerlich nix.

Darum schrieb:

Außerdem gibt es für Linux auch Eclipse für C++ und das hat einen wirklich gut integrierten Debugger, ich kann da nicht meckern.

Eclipse ist eine Java IDE und der C++ Support wurde nachtraeglich reingefrickelt. Die IDE ist fuer C++ absolut mies. Sie ist traege und Intellisense funktioniert regelmaessig nicht.

Darum schrieb:

VirtualBox & Co sind unter Linux übrigens auch recht schnell eingerichtet.
Das gleiche gilt für den Hex Editor oder eben Scriptsprachen wie Python & Co.

Und schon wieder das selbe. Wie oft haste das mit dem nachinstallieren jetzt erwaehnt? 5 Mal, 6 Mal? :rolleyes:

Darum schrieb:

Wenn man also nicht nur innnerhalb der IDE programmiert und zum Compilieren auf compile projekt oder so etwas klickt, dann merkt man erst wie toll das ganze Programmierökosystem rundherum bei Linux ist.

Du kannst auch unter Windows per Hand kompilieren. Habe ich auch schoen oefters mit fxc fuer Shader getan. Aber wieso sollte ich, wenn die IDE alles abnimmt.
Walli
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Beitrag Walli Mitglied 13:52:40 25.01.2012   Titel:   Re: Warum Linux ?            Zitieren

Maddyn_mX schrieb:
Welche Möglichkeiten bietet Linux für einen normalen Windows User ? (also kein Entwickler) Irgendwelche Vorteile ? Killer Features ?

Das Killerfeature dürfte wohl die bereits erwähnte Paketverwaltung sein. Wenn man nicht so der GUI-Fan ist und sich die Hardware nach den stabil verfügbaren Treibern auswählt, dann kann man mit Linux glücklich werden. Wer auf moderne Benutzeroberflächen steht, der lässt meiner Meinung nach besser die Finger davon. Auch wenn neuere Entwicklungen ein bisschen Eyecandy mitbringen, so ist die Usability in den letzten Jahren IMHO kein Stück besser geworden.
Zweifler22
Unregistrierter




Beitrag Zweifler22 Unregistrierter 13:55:24 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Nur zur Klarstellung: Ich mag Linux und benutze es ja selber auch. Nur finde ich es einfach weltfremd, wenn Linux Fans immer behaupten, es waere DIE Entwicklungsplattform.

Klar, Linux hat gewisse Vorteile, aber ich bin jedes Mal froh, wenn ich am Abend privat wieder Win7 booten kann und mit VS 2010 entwickeln kann. Macht mir einfach viel mehr Spass und ist viel angenehmer als die ganzen Linux Tools.
linuxxxxxxxx
Unregistrierter




Beitrag linuxxxxxxxx Unregistrierter 14:06:39 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Wenn du Linux als Desktopsystem benutzen willst kannst du dich als Faustformel darauf einstellen: Einige weniger Sachen funktionieren besser als unter Windows. Und die würde man dann auch gern in Windows sehen(Paketmanagement z.B.). Das meiste aber funktioniert schlechter bis ziemlich schlechter(gefrickel, optik, wer braucht konsole wenns GUI gibt? Zumal meine Linux Konsolen immer verbuggt waren o0 etc.). Die Software die du dafür bekommst ist also meist ein paar Klassen unter dem Windows Standard. Das musst du aushalten.
GPC
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Beitrag GPC Moderator 14:13:21 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Zitat:
Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?


KDevelop > VS imho. Einfach weil CMake integriert ist und das einfach das Beste ist um den Build-Prozess zu scripten.
Bietet eigentlich VS dazu etwas?

Ja, VS nutzt MSBuild. Da kann man sich auch etwas zusammenscripten, was den eigenen Vorstellungen entspricht.
Ethon
Mitglied

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Beitrag Ethon Mitglied 14:54:51 25.01.2012   Titel:              Zitieren

GPC schrieb:
Ethon schrieb:
Zitat:
Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?


KDevelop > VS imho. Einfach weil CMake integriert ist und das einfach das Beste ist um den Build-Prozess zu scripten.
Bietet eigentlich VS dazu etwas?

Ja, VS nutzt MSBuild. Da kann man sich auch etwas zusammenscripten, was den eigenen Vorstellungen entspricht.


Okay. ;)
Trotzdem finde ich KDevelop besser als Visual Studio bzw mir wäre in meiner VS-Zeit kein wirklicher Vorteil gegenüber KDevelop aufgefallen.

Zitat:
Auf jeden Fall deutlich leichter als unter Linux, wenn man mal was per Hand installieren muss (oft mit dem ganzen configure, make scheiss)


Code:
./configure && make install
Code:
./configure && make install
Code:
./configure && make install


Wow ist das schwer. Und wie kompilierst du Software unter Windows? Erstmal Visual Studio installieren, scheißegal ob du selbst entwickelst. Dann VS starten, kompilieren drücken und das Ergebnis per Hand installieren. Deutlich aufwändiger. Selbst bei grafischen Installern finde ich es mit make einfacher, angenehmer und schneller.

Zitat:
Zumal meine Linux Konsolen immer verbuggt waren o0 etc.


Bash verbuggt? Ich glaub eher du hast nen Bug.

Zitat:
Die Software die du dafür bekommst ist also meist ein paar Klassen unter dem Windows Standard. Das musst du aushalten.


Die Freeware keineswegs, die ist meistens unter Windows schlechter da viele OpenSource-Projekte ihren Ursprung im Unix-Umfeld haben. Dass kommerzieller Support teilweise fehlt stimmt, kommt natürlich aber auch darauf an ob mans braucht und vieles läuft ohne Qualitätsverlust genausogut per Wine.


Zuletzt bearbeitet von Ethon am 15:00:34 25.01.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
SeppJ
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Beitrag SeppJ Moderator 14:57:13 25.01.2012   Titel:              Zitieren

ScottZhang schrieb:
@SeppJ: Nur so aus Neugier. Warum rätst du von Suse ab ?
Lässt sich schwer auf einen konkreten Punkt bringen. Es hinterlässt einen schlechten Gesamteindruck.
Shiba
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Beitrag Shiba Mitglied 15:09:20 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Oh ein netter Systemstreit. Das gabs schon lange nicht mehr.

Paketverwaltung ist schon ein hübsches Feature, aber gehört zu einem anderen Softwaredistributionssystem: kostenlose Software gegen Kaufsoftware.
Denke mal die Appstores werden auch irgendwann mal auf dem Desktop Einzug halten.

Nun der Diskussionspunkt, ob Linux die bessere Plattform ist.
Es gibt eine Menge kostenfreier Entwicklertools und Sprachen. Die einfach per Paketverwaltung installiert werden können.
Unter Windows holt man sich diese Sache selbst.
Nur für mich sagt das nichts über die Qualität der Plattform zum Entwickln aus.
Eins habe ich jedenfalls gelernt, das eine Menge Leute keine Ahnung über VS2010 haben, dass das sie aber nicht hindert ihren Senf dazu zugeben (Beispiel MSBuild, Scriptbarkeit VS, Debugger).
Was SeppJ ausgeführt hat sind für den Entwickler Trümpfe, der nicht primär für Windows entwickelt.
Arbeitet man für Windows ist man mit VS2010/2011 gut beraten.

Und nun kommt das Öl fürs Feuer:
für den reinen Anwender, den es einfach einen feuchten Kehricht schert, wieviel Bit sein BS oder die laufenden Anwendungen getrunken, der schlicht möchte das alles funktioniert, Autoupdates laufen (paketverwaltung :p ) und das Arbeitsgerät und BS eine gewisse Ästhetik verströmen, gibts nur eins:
einen MAC.

Zu der berühmten C99-Fähigkeit der MS-Compiler. Die gibts nicht und meiner Meinung nach sollte man stattdessen C++ nutzen.

Ansonsten: Emacs ist ein Betriebsystem :o)
Walli
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Beitrag Walli Mitglied 15:10:36 25.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:
ScottZhang schrieb:
@SeppJ: Nur so aus Neugier. Warum rätst du von Suse ab ?
Lässt sich schwer auf einen konkreten Punkt bringen. Es hinterlässt einen schlechten Gesamteindruck.

Bei Suse höre ich eigentlich immer von Problemen bei Updates, also verbuggte Releases etc. Haben die das mittlerweile mal in den Griff bekommen?
SeppJ
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Beitrag SeppJ Moderator 15:28:18 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Walli schrieb:

Bei Suse höre ich eigentlich immer von Problemen bei Updates, also verbuggte Releases etc. Haben die das mittlerweile mal in den Griff bekommen?
Meiner Meinung nach nicht. Ich habe Suse 3x eine Chance gegeben (ich glaube Suse 5, Suse 9 und Suse 11 (? die erste mit KDE 4)) und dreimal nur Probleme. Wobei's beim letzten Mal durchaus am berüchtigten KDE 4 gelegen haben mag. Aber dann darf man so etwas eben nicht in die Distribution aufnehmen. Das hat mich kürzlich auch von Ubuntu weggetrieben (wenn auch nicht zu weit weg, zu Xubuntu :) ), da das neue Unity nicht ausgereift ist von der Bedienung (und meiner Meinung nach von Grund auf verpfuscht ist), dabei finde ich die Idee vom X-Unterbau wegzukommen eigentlich sehr gut. Aber man hätte bei der klassischen Desktopmetapher bleiben sollen.
Shiba
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Beitrag Shiba Mitglied 15:32:14 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
GPC schrieb:
Ethon schrieb:
Zitat:
Wie kann man Linux als bessere Entwicklungsplattform bezeichnen, wenn alle IDEs einfach nur ein Witz sind im Vergleich zu VS 2010?


KDevelop > VS imho. Einfach weil CMake integriert ist und das einfach das Beste ist um den Build-Prozess zu scripten.
Bietet eigentlich VS dazu etwas?

Ja, VS nutzt MSBuild. Da kann man sich auch etwas zusammenscripten, was den eigenen Vorstellungen entspricht.


Okay. ;)
Trotzdem finde ich KDevelop besser als Visual Studio bzw mir wäre in meiner VS-Zeit kein wirklicher Vorteil gegenüber KDevelop aufgefallen.

Nun jedem wie es ihm gefällt. Denn um nichts anderes geht es hier.
Und nur weil Dir kein Vorteil aufgefallen ist, bedeutet das ja nicht das es da keine gäbe. Du hast sie nur nicht gekannt/genutzt.
Was mir zum Beispiel in KDE fehlt, ist ein Werkzeug für GUIs unter Windows, das dem aus dem VS vergleichbar wäre.

Ethon schrieb:

Code:
./configure && make install
Code:
./configure && make install
Code:
./configure && make install


Wow ist das schwer. Und wie kompilierst du Software unter Windows? Erstmal Visual Studio installieren, scheißegal ob du selbst entwickelst. Dann VS starten, kompilieren drücken und das Ergebnis per Hand installieren. Deutlich aufwändiger. Selbst bei grafischen Installern finde ich es mit make einfacher, angenehmer und schneller.

Das ist einfache eine Philosophie-/Geschäftsmodellfrage und deshalb wird kein C/C++ Kompiler mit Windows mitgeliefert.
Der überwiegende Teil der Windowsuser kompiliert keine Software, geschweige denn das er es will.
Und ob es mit make angenehmer, schneller und einfacher ist, bezweifele ich. Aber auch hier gilt, jeder wie er mag. Nur ist das eben kein allgemein gültiges Kriterium.
Nicht umsonst haben sich die grafischen IDEs mit "rund um Sorglos"-Service durchgesetzt.
pyhax
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Beitrag pyhax Mitglied 16:28:34 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Code:
./configure && make install
Code:
./configure && make install
Code:
./configure && make install


Ich musste eigentlich ziemlich wenig unter Ubuntu kompilieren, das meiste gab es schon in den Repositories. Aalso nur: sudo apt-get install <pakete> oder Synaptic oder Ubuntu Software Center(für Einsteiger zu Empfehlen, sehr einfach :) )

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rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 17:55:49 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Oh ja, ein oldschool-Systemflamewar. Hatten wir schon lange nicht mehr.

Also die Autovervollständigung vom VS fand ich ziemlich enttäuschend. Das letzte mal, als die mir jemand vorgeführt hat, hat die so sinnlose Vorschläge wie "boost::boost::boost::boost::boost::boost::boost::boost::boost::boost::boost::boost::" gemacht. Finde ich jetzt nicht so sinnvoll. Aber ist vielleicht Geschmackssache. Der VC++ hat außerdem recht viele Bugs in der Umsetzung des C++-Standards (zB fehlendes and, or, etc.) und der Support von C++11 ist auch sehr minimal. Man kann auch nicht ".c++" als Dateiendung nehmen. Die Verwendung externer Bibliotheken scheint unter Windows sehr frickelig zu sein. Die Warnungen des VS sind lächerlich unpraktisch. Was kann der Debugger denn so schönes? Was mich früher beim GDB gestört hat, war dass er keine Prettyprinters für die STL hatte. Aber mittlerweile gibt es das. So was wie Valgrind scheint es für Windows nicht zu geben. Gibt ja sogar die Empfehlung das man Windows-Programme mit Wine ausführt, damit man sie mit Valgrind debuggen kann.

Und unter Linux sind die meisten Entwicklungstools kostenlos.

Was mich bei so spezialisierten IDEs (egal ob jetzt VS oder KDevelop oder Code::Blocks) einfach stört, dass sie eben zu speziell sind. Wenn ich dann die Doku schreiben will oder ein Shellskript oder eine E-Mail etc. muss ich in ein anderes Tool wechseln. Mit anderen Tastenkürzeln und Funktionen. Das ist doch einfach extrem unpraktisch.

Was ich an Linux auch so gut finde, dass ich direkt ein komplettes System bekomme. Bei Windows ist die Standardinstallation ja sehr dürftig. Die liefern ja nicht mal einen vernünftigen Dateimanager mit. Also muss man sich auf die Suche im Web machen und dann mühselig alles zusammen suchen was man braucht... gibt ja keinen Paketmanager. Man muss ja sogar die Visualstudio-Runtime extra runterladen und installieren... in mehreren Versionen! Das ist doch lächerlich. Können die die nicht einfach mitliefern? Das ganze aktuell zu halten ist auch eine Qual. Teilweise haben die Programme ja mittlerweile eigene Updatemanager. Nach jedem Start wird man dann von zig Programmen konfrontiert, die alle unbedingt aktualisiert werden wollen und dann noch gleich eine Browser-Toolbar installieren. Wenn ein Programm so etwas nicht hat, dann wird das aktualisieren sogar noch schlimmer. Kann man einfach die neuere Version drüber installieren oder muss man die alte entfernen und nimmt sie dann gleich die Konfiguration mit?
linuxxxxxxx
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Beitrag linuxxxxxxx Unregistrierter 18:36:26 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Bei Windows ist die Standardinstallation ja sehr dürftig. Die liefern ja nicht mal einen vernünftigen Dateimanager mit.
Was meinst du damit? Der Explorer ist jedem Dateimanager, den ich unter Linux getestet habe von Dolphin über Nautilus etc. Lichtjahre voraus. Jedenfalls in Windows 7. Die anderen Windows Versionen habe ich lange nicht mehr benutzt. Das gilt eigentlich für sämtliche Windows Standardsoftware. Gibt es unter Linux bspw. einen Mediaplayer der annähernd so bequem und universell ist, wie der Windows Mediaplayer? Ich habe einiges getestet und überwiegend war nur Schrott dabei. Höchstens VLC geht, weil es alles kann. Aber das ist nicht bequem, mit Musik Bibliotheken etc.
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 18:54:46 25.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxxxx schrieb:
Zitat:
Bei Windows ist die Standardinstallation ja sehr dürftig. Die liefern ja nicht mal einen vernünftigen Dateimanager mit.
Was meinst du damit? Der Explorer ist jedem Dateimanager, den ich unter Linux getestet habe von Dolphin über Nautilus etc. Lichtjahre voraus. Jedenfalls in Windows 7. Die anderen Windows Versionen habe ich lange nicht mehr benutzt. Das gilt eigentlich für sämtliche Windows Standardsoftware. Gibt es unter Linux bspw. einen Mediaplayer der annähernd so bequem und universell ist, wie der Windows Mediaplayer? Ich habe einiges getestet und überwiegend war nur Schrott dabei. Höchstens VLC geht, weil es alles kann. Aber das ist nicht bequem, mit Musik Bibliotheken etc.


Der Windowsdateimanager hat ja nicht mal Tabs oder Splitview. Was findest du an dem so toll? Den Windows Mediaplayer hab ich nie ernsthaft benutzt. Ich benutze eigentlich immer mplayer. Mit dem hab ich bis jetzt jedes Video zum laufen gebracht und konnte sogar immer darin hin und her springen. Videos, Untertitel in allen möglichen Formaten und Codecs. Das schafft selbst der VLC nicht. Was kann der Windows Mediaplayer besonderes?
Shade Of Mine
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Beitrag Shade Of Mine Moderator 19:01:40 25.01.2012   Titel:              Zitieren

rüdiger schrieb:

Was mich bei so spezialisierten IDEs (egal ob jetzt VS oder KDevelop oder Code::Blocks) einfach stört, dass sie eben zu speziell sind. Wenn ich dann die Doku schreiben will oder ein Shellskript oder eine E-Mail etc. muss ich in ein anderes Tool wechseln. Mit anderen Tastenkürzeln und Funktionen. Das ist doch einfach extrem unpraktisch.

Naja, aber das ist auch nicht anders wenn du allerwelts IDEs wie Eclipse verwendest. Weil du sowieso wechseln musst. Klar kann man Shellscripte in jeder IDE schreiben - aber selbes gilt auch für VS ;)

Und wenn du zB ein riesen Projekt hast, dann kannst du Eclipse nicht verwenden und musst auf Netbeans ausweichen. Dort geht aber kein Python und schon hat man NetBeans und Eclipse im Parallel Betrieb. Dazu ein lightweight Editor fürs inplace editieren. Das ganze mit gitx gekoppelt fürs SCM. Im Browser läuft das Projekt Management Tool und gdb startet man dann vielleicht auch lieber von der Commandline.

Und schon habe ich wieder 20 mio Tools ;)

Deshalb mag ich spezialisierte IDEs. Die können nämlich wenigstens eine Aufgabe sehr gut. Weil ein all-in-one Tool gibt es leider nicht :(

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Shiba
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Beitrag Shiba Mitglied 19:17:00 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Valgrind-Ersatz (sofern Valgrind überhaupt ersetzbar ist :) )
Es gibt als Plugin:
Visual Leak Detector http://vld.codeplex.com/
man nimmt die VS eigene
Debug CRT http://msdn.microsoft.com/en-us/library/x98tx3cf%28VS.80%29.aspx

Andere Möglichkeiten sind
DrMemory http://code.google.com/p/drmemory/
UDMH http://support.microsoft.com/kb/268343
AppVerify http://msdn.microsoft.com/en-us/library/dd371695%28v=vs.85%29.aspx
verysleepy http://www.codersnotes.com/sleepy

Ansonsten purify und infsure++. Diese kosten aber.


@rüdiger
Mich interessiert ein Beispiel für eine lächerlich unpraktische Warnung.
Mit externen Bibliotheken hatte ich bis jetzt keine Probleme. Auch hier wäre ein Beispiel nett.
linuxxxxx
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Beitrag linuxxxxx Unregistrierter 19:23:29 25.01.2012   Titel:              Zitieren

rüdiger schrieb:
linuxxxxxxx schrieb:
Zitat:
Bei Windows ist die Standardinstallation ja sehr dürftig. Die liefern ja nicht mal einen vernünftigen Dateimanager mit.
Was meinst du damit? Der Explorer ist jedem Dateimanager, den ich unter Linux getestet habe von Dolphin über Nautilus etc. Lichtjahre voraus. Jedenfalls in Windows 7. Die anderen Windows Versionen habe ich lange nicht mehr benutzt. Das gilt eigentlich für sämtliche Windows Standardsoftware. Gibt es unter Linux bspw. einen Mediaplayer der annähernd so bequem und universell ist, wie der Windows Mediaplayer? Ich habe einiges getestet und überwiegend war nur Schrott dabei. Höchstens VLC geht, weil es alles kann. Aber das ist nicht bequem, mit Musik Bibliotheken etc.


Der Windowsdateimanager hat ja nicht mal Tabs oder Splitview. Was findest du an dem so toll? Den Windows Mediaplayer hab ich nie ernsthaft benutzt. Ich benutze eigentlich immer mplayer. Mit dem hab ich bis jetzt jedes Video zum laufen gebracht und konnte sogar immer darin hin und her springen. Videos, Untertitel in allen möglichen Formaten und Codecs. Das schafft selbst der VLC nicht. Was kann der Windows Mediaplayer besonderes?
Es geht nicht in erster Linie darum, was er kann. Wobei er bisher alles konnte was ich von ihm wollte, also Videos und Musik abspielen. Falls ich mal an die Grenzen stoßen sollte, nehm ich vermutlich VLC. Es geht aber um die Usability. Und wenn du da nur von MPlayer, sogar noch ohne Frontend sprichst, dann empfinde ich das als absolute Qual. X Kommandos lernen, die in eine konsole hacken nur um mal ein bisschen Musik zu hören oder ein Video zu gucken? Das gleiche wenn man mal pausieren oder lauter machen will? Ich meine, das sieht vielleicht cool aus, aber von Usability ist das Meilenweit entfernt.
Und zum Explorer, Tabs oder Splitview braucht ich ehrich gesagt nicht. Er funktioniert zuverlässig, und das reicht mir.
!rr!rr_.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 19:47:29 25.01.2012   Titel:   pc            Zitieren

das Paketprinzip von l*n*x ist ja schön und gut.

Aber was, wenn eine benötigte Software A nicht als Paket für die von mir benutzte Distro B vorliegt? Selber kompilieren, klar.

Setzt aber voraus, daß man die dev-Pakete aller Libs hat, von denen A abhängt. Die liegen aber evtl nicht als Paket für meine Distro vor.

Also die Libs depth-first im web suchen und selbst kompilieren. Was, wenn eine der libs nun glibc in version x.y voraussetzt, meine Distro aber eine ältere hat?

Richtig, glibc updaten. Wenn es dafür keine Pakete für die eigene Distro gibt, entspricht das grob einem Motortausch an einem fahrendem Auto.

was, wenn in meine aktuelle Installation nun hundert eigene Skripten eingebürstet sind und hunderte von KByte an jahrelang gepflegten config-Dateien, die ich nicht alle 1-2 Jahre portieren will und kann, außerdem die Installation ein produktivsystem ist, und ich einen solchen Austausch nicht riskieren kann oder will?

und so weiter.

die Distro-Vielfalt ... :live:

beneidenswert, daß man in win einfach auf die installer .exe klickt und fertig.
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 20:45:53 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Shade Of Mine schrieb:
Naja, aber das ist auch nicht anders wenn du allerwelts IDEs wie Eclipse verwendest.


Eclipse ist vielleicht einfach ein schlechtes All-in-one Tool.

Shiba schrieb:
Valgrind-Ersatz (sofern Valgrind überhaupt ersetzbar ist :) )


Valgrind macht ja mehr als nur Speicherchecks.

Shiba schrieb:
Mich interessiert ein Beispiel für eine lächerlich unpraktische Warnung.


Die inline-Warnungen

Shiba schrieb:
Mit externen Bibliotheken hatte ich bis jetzt keine Probleme. Auch hier wäre ein Beispiel nett.


Lieferst du deinen Code dann immer mit den Binaries der Bibliotheken aus?

linuxxxxx schrieb:
Und wenn du da nur von MPlayer, sogar noch ohne Frontend sprichst, dann empfinde ich das als absolute Qual.


Ich nutze SMPlayer als Frontend. Damit muss man sich keine Befehle merken. Windows Mediaplayer unterstützt ja nicht einmal Untertitel im SRT-Format.

linuxxxxx schrieb:
Und zum Explorer, Tabs oder Splitview braucht ich ehrich gesagt nicht. Er funktioniert zuverlässig, und das reicht mir.


Und was macht ihn dann besser als zB Dolphin?

Also von "ist alles besser" zu "reicht mir".

@!rr!rr_.
Das ist schon ein sehr konstruiertes Problem. Auf einer normalen Distribution (Ubuntu, Fedora, etc.) hat man solche Probleme ja nicht. Ganz besonders nicht mit normaler Software. Wenn man natürlich irgend welche spezielle Software hat, dann kann das kompilieren natürlich frickelig sein. Das ist dann aber unter Windows vermutlich noch umständlicher.


Zuletzt bearbeitet von rüdiger am 20:46:52 25.01.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
linuxxxxx
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Beitrag linuxxxxx Unregistrierter 21:04:24 25.01.2012   Titel:              Zitieren

ist alles besser!=hat größeren funktionsumfang
Es ist besser weil es funktioniert. Kein Gefrickel. Einfach benutzen und gut ist. Tolles Lock and Feel, mehr Geschwindigkeit, mehr Usability. Ich kann dir nicht mehr im Detail sagen, was ich alles für Schmerzen mit Dolphin hatte, wobei sich das direkt mit Dolphin noch in Grenzen hielt. Auf jeden Fall hatte ich Probleme, einen Papierkorb einzurichten. Irgnedwann hab ich auch mal die GUI versaut und wusste nicht mehr, wie man das wieder hinbekommt. Dann hatte Dolphin oder dbus oder sonst eine Linux Software Probleme, USB und Dvd Drives automatisch zu mounten. In Windows schiebst du ne CD rein und sie erscheint im Windows Explorer. In Linux kann das schon mal Pustekuchen sein. Dolphin ruckelt wenn du diese Icons größer ziehst. Und so weiter und so fort. Wenn du mich bittest, fällt mir sicher noch einiges ein. Unter Windows fällt das alles flach. Und deshalb finde ich es viel besser.
Und zu SMPlayer, schon alleine die Optik ist ein Graus :P
pyhax
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Beitrag pyhax Mitglied 21:18:24 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Wann hast du Linux das letzte mal probiert? Und welches Linux hast du da genommen? Als Papierkorb gibt es bei mir schon in der Standarteinstellung ...

Und zu ./configure / make Abhängigkeitsprobleme : Welche Software brauchst du die es nicht im Ubuntu Repository oder Launchpad PPA gibt?

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Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 21:40:23 25.01.2012   Titel:              Zitieren

pyhax schrieb:
Welche Software brauchst du die es nicht im Ubuntu Repository oder Launchpad PPA gibt?

Ich geh' zwar nicht auf obenstehenden Satz ein, aber alleine Postgres auf Ubuntu 8.04 LTS zu installieren ist eine Herausforderung. <- so geschehen auf unserem VPS...
!rr!rr_.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 21:47:56 25.01.2012   Titel:   konstruiert            Zitieren

rüdiger schrieb:
Das ist schon ein sehr konstruiertes Problem. Auf einer normalen Distribution (Ubuntu, Fedora, etc.) hat man solche Probleme ja nicht. Ganz besonders nicht mit normaler Software.

leider ja ... eine der verbreitetsten Distros; eine Software, die in ihrem Bereich gängig ist (zugegeben etwas spezielles Gebiet). Es fand sich glücklicherweise eine Lösung in Form eines statisch kompilierten Binaries, ohne dieses hätte ich allein deswegen eine neue Version der Distro installieren müssen.

es gab Zeiten, da mußte ich meinen window manager selbst kompilieren. Dafür gibt es jetzt Pakete, für autoanmeldung muß ich trotzdem manuell in den configs des display manager rumfrickeln. Einmal mußte ich dessen sourcen ändern, weil der gcc zwischenzeitlich die Verteilung einiger Funktionen auf die standard library geändert hat.

rüdiger schrieb:
Wenn man natürlich irgend welche spezielle Software hat, dann kann das kompilieren natürlich frickelig sein. Das ist dann aber unter Windows vermutlich noch umständlicher.


genau das ist der Punkt. Baut man unter win Software für xp, vista und 7, dann dürften wohl die meisten aktuellen Systeme berücksichtigt sein. Wie baust du unter l*n*x Software, die hunderte Distros berücksichtigt? Schon die Paketformate sind nicht einheitlich.
linuxxxxxxxxx
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Beitrag linuxxxxxxxxx Unregistrierter 22:12:31 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Wann hast du Linux das letzte mal probiert? Und welches Linux hast du da genommen? Als Papierkorb gibt es bei mir schon in der Standarteinstellung ...
Hat niemand behauptet, dass es anders wäre. Hast du aber vorher mit einer anderen Software schon ein Papierkorb eingerichtet entsteht da schnell mal ein Konflikt.
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 22:17:59 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Swordfish schrieb:
pyhax schrieb:
Welche Software brauchst du die es nicht im Ubuntu Repository oder Launchpad PPA gibt?

Ich geh' zwar nicht auf obenstehenden Satz ein, aber alleine Postgres auf Ubuntu 8.04 LTS zu installieren ist eine Herausforderung. <- so geschehen auf unserem VPS...


:confused: sudo apt-get install postgresql

linuxxxxx schrieb:
Lock and Feel


hehehe

Ansonsten gilt das was pyhax sagt. Ein Papierkorb gibt es doch schon. Wenn ich eine CD reinschiebe, dann erscheint sie auch automatisch in der Auswahlliste.

Ich hab den Explorer in Windows 7 bisher nicht getestet. Aber es würde mich wundern, wenn der so fundamental anders ist, als der in Vista. Der in Vista ist einfach eine Katastrophe. Es ist total unpraktisch damit das Dateisystem zu navigieren. Selbst die Treeview-Darstellung muss man mühselig suchen. Das war in den älteren Windowsversionen deutlich besser. Alle Verzeichnisse außerhalb des Homedirs scheinen eine versteckte Welt zu sein. Wenn man dann endlich das gewünschte Verzeichnis gefunden hat und feststellt, dass man von dort oder nach dort Dateien kopieren/verschieben will, dann kann man nicht einfach ein Splitview aufmachen oder ein Tab und selbst ein neues Fenster ist frickelig.

Zitat:
Und zu SMPlayer, schon alleine die Optik ist ein Graus :P


Schaut doch ganz normal aus. Aber normalerweise schaut man Filme etc. doch eh im Vollbild. Da sollte man ja ohnehin möglichst wenig von der GUI sehen.

!rr!rr_. schrieb:
leider ja ... eine der verbreitetsten Distros; eine Software, die in ihrem Bereich gängig ist (zugegeben etwas spezielles Gebiet). Es fand sich glücklicherweise eine Lösung in Form eines statisch kompilierten Binaries, ohne dieses hätte ich allein deswegen eine neue Version der Distro installieren müssen.


Welche Distro? Welche Software? Und es gab doch eine Lösung. Also wo war das Problem?

!rr!rr_. schrieb:
es gab Zeiten, da mußte ich meinen window manager selbst kompilieren.


Wann? Welche Distro? Welcher Window Manager? Ich nehme mal an, irgend ein spezieller Window Manager. Das ist dann ja ein Äpfel mit Birnen Vergleich. Unter Windows oder OSX hast du auch nur den mitgelieferten Window Manager. Wenn du da einen neuen willst, musst du ihn dir auch irgend wo besorgen.

!rr!rr_. schrieb:
genau das ist der Punkt. Baut man unter win Software für xp, vista und 7, dann dürften wohl die meisten aktuellen Systeme berücksichtigt sein.


Ne, man muss dann ja irgend welche VC++ Runtimes oder so händisch installieren und zusammen suchen.

!rr!rr_. schrieb:
Wie baust du unter l*n*x Software, die hunderte Distros berücksichtigt? Schon die Paketformate sind nicht einheitlich.


Das Problem stellt sich doch gar nicht. Wenn die Software populär genug ist, dann werden sich die Distros schon darum kümmern. Wenn nicht, dann sind die Anwender im Normalfall in der Lage das selbst zu bauen. Das kompilieren an sich ist in den meisten Fällen ja sehr einfach. ./configure && make und das war's
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 22:21:05 25.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxxxxxx schrieb:
Zitat:
Wann hast du Linux das letzte mal probiert? Und welches Linux hast du da genommen? Als Papierkorb gibt es bei mir schon in der Standarteinstellung ...
Hat niemand behauptet, dass es anders wäre. Hast du aber vorher mit einer anderen Software schon ein Papierkorb eingerichtet entsteht da schnell mal ein Konflikt.


Warum willst du überhaupt selbst irgend einen Papierkorb einrichten? :confused: Und ich glaube auch nicht, dass das unter Windows so einfach und problemlos wäre.
Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 22:22:08 25.01.2012   Titel:              Zitieren

rüdiger schrieb:
:confused: sudo apt-get install postgresql

Witzkeks. Wenns das Paket damals gegeben hätt' ...
Cybertec
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Beitrag Cybertec Mitglied 22:31:01 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Wurde eigentlich schon DAS Killer-Feature überhaupt genannt?

Nein?

Ok, dann jetzt:

es gibt keine Viren, Trojaner, Würmer, etc. etc. :D :o)
(natürlich gibt es die ...)


Manche Leute hier reden echt so ein Müll, das ist unglaublich.

Ihr seid wahrscheinlich auch diejenigen, die in ein Auto steigen, den Knopf für die Heizung nicht finden, und dann sagen dass das komplette Auto nix taugt.

Meistens, bzw. hier in dem speziellen Fall, ist es aber wahrscheinlicher ein eindeutiger Fall PEBCAK!
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 22:31:35 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Swordfish schrieb:
rüdiger schrieb:
:confused: sudo apt-get install postgresql

Witzkeks. Wenns das Paket damals gegeben hätt' ...


:confused: gab es doch
http://packages.ubuntu.com/search?keywords=postgresql&searchon=names&suite=hardy&section=all


Zuletzt bearbeitet von rüdiger am 22:31:59 25.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 22:39:53 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Rüdiger, ich will nicht mit Dir streiten, aber damals - schlag' mich, aber ich weiß nicht mehr genau, wann das war - fand apt das Paket nicht.
µC
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Beitrag µC Unregistrierter 22:40:33 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zweifler22 schrieb:
Nur zur Klarstellung: Ich mag Linux und benutze es ja selber auch. Nur finde ich es einfach weltfremd, wenn Linux Fans immer behaupten, es waere DIE Entwicklungsplattform.

Klar, Linux hat gewisse Vorteile, aber ich bin jedes Mal froh, wenn ich am Abend privat wieder Win7 booten kann und mit VS 2010 entwickeln kann. Macht mir einfach viel mehr Spass und ist viel angenehmer als die ganzen Linux Tools.


Na dann integrier doch mal die Tools die für die µC Programmierung von ARM und MSP430 CPUs gedacht sind in dein Visual Studio.
Bin mal gespannt wie weit du da "kostenlos" kommst.


ARM und MSP430 Support ist auf Linux kein Problem und schnell installiert.
Zwischenstand
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Beitrag Zwischenstand Unregistrierter 22:49:59 25.01.2012   Titel:              Zitieren

rüdiger schrieb:
Die Verwendung externer Bibliotheken scheint unter Windows sehr frickelig zu sein.
...
So was wie Valgrind scheint es für Windows nicht zu geben. Gibt ja sogar die Empfehlung das man Windows-Programme mit Wine ausführt, damit man sie mit Valgrind debuggen kann.


...
Das ganze aktuell zu halten ist auch eine Qual. Teilweise haben die Programme ja mittlerweile eigene Updatemanager. Nach jedem Start wird man dann von zig Programmen konfrontiert, die alle unbedingt aktualisiert werden wollen und dann noch gleich eine Browser-Toolbar installieren. Wenn ein Programm so etwas nicht hat, dann wird das aktualisieren sogar noch schlimmer. Kann man einfach die neuere Version drüber installieren oder muss man die alte entfernen und nimmt sie dann gleich die Konfiguration mit?


In diesen drei Punkten hat dir Zweifler32 widersprochen.

http://www.c-plusplus.de/forum/p2172225#2172225
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 23:08:22 25.01.2012   Titel:              Zitieren

@Zwischenstand
:D

Zweifler22 schrieb:
Darum schrieb:

Weil es nicht nur IDEs gibt, sondern auch so Sachen wie valgrind, gcc in aktueller Form

Gibts alles auch unter Windows. Ob als Stand Alone Tools oder, simple Header (Visual Leak Detector etc.) oder VS Plugins.


Valgrind gibt es nicht für Windows und Valgrind ist mehr als nur Leakdetection und Valgrind basiert auch nicht auf malloc/free-Wrappern und kann daher deutlich mehr erkennen.

Zweifler22 schrieb:

Ausserdem wissen wir alle, wie einfach nachinstallieren unter Windows geht. Nach XY googeln -> Auf Homepage gehen -> Rechtsklick auf Download -> Doppelklick auf ein .msi/.exe. Auf jeden Fall deutlich leichter als unter Linux, wenn man mal was per Hand installieren muss (oft mit dem ganzen configure, make scheiss)


So einfach ist es ja nicht. Gibt ja zahlreiche Scamseiten, die versuchen populäre Tools zusammen mit Trojanern oder Aboabzocken zu vertreiben. Aber unter Linux haben wir einfach: Im Paketmanager suchen und dann auf installieren klicken. Viel einfacher, als erst herauszufinden, was die echte Homepage ist und wo man dort die aktuelle Version findet und ob die kompatibel ist etc.

Zweifler22 schrieb:

Fuers einbinden einer lib brauche ich in VS ca. 30 Sekunden. Kann es sein, dass du VS noch nicht so ganz verstanden hast?
Unter Linux muss ich auch irgendwo meine -L -lXY Parameter setzen, sei es nun in einem grausigen Makefile, einem CMakeLists oder einer IDE.


Die Parameter setzt man doch nur in den seltensten Fällen manuell. Die werden doch im Normalfall aus pkg-config oder einem CMakeModule gezogen.

Unter Windows fängt es ja schon damit an, dass du keinen configure-Schritt hast. Entweder liegen die Bibliotheken im richtigen Verzeichnis oder du musst das alles händisch einstellen. Lieferst du den Source dann also mit den Binaries mit? Lässt du den User rumfrickeln, bis er den Pfad zu jeder Bibliothek richtig angegeben hat? Baust du das kompilieren in dein Buildsystem ein? Klingt alles sehr frickelig. Schau dich einfach um, wie viele Leute hier im Forum daran scheitern so etwas wie Boost unter Windows einzurichten.
linuxxxxxx
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Beitrag linuxxxxxx Unregistrierter 23:10:45 25.01.2012   Titel:              Zitieren

rüdiger schrieb:
linuxxxxxxxxx schrieb:
Zitat:
Wann hast du Linux das letzte mal probiert? Und welches Linux hast du da genommen? Als Papierkorb gibt es bei mir schon in der Standarteinstellung ...
Hat niemand behauptet, dass es anders wäre. Hast du aber vorher mit einer anderen Software schon ein Papierkorb eingerichtet entsteht da schnell mal ein Konflikt.


Warum willst du überhaupt selbst irgend einen Papierkorb einrichten? :confused: Und ich glaube auch nicht, dass das unter Windows so einfach und problemlos wäre.
Ganz ehrlich. Ich kanns dir nicht mehr genau sagen. Dass ich Linux benutzt habe ist schon mehr als ein Jahr her. Evlt. hatte es irgendwas mit rm zu tun, was keinen Papierkorb hatte, den ich dann einrichten wollte. Ich weiß nur noch, dass ich strange Probleme mit dem Papierkorb unter Dolphin hatte. Mit Windows braucht man sich sone Gedanken gar nicht erst machen.
Multimedia Linux
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Beitrag Multimedia Linux Unregistrierter 23:19:49 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Shiba schrieb:


@rüdiger
Mich interessiert ein Beispiel für eine lächerlich unpraktische Warnung.
Mit externen Bibliotheken hatte ich bis jetzt keine Probleme. Auch hier wäre ein Beispiel nett.


Wurde genannt.
Binde die SDL ein.

Was man da für Verreknungen betreiben muss.
Darum
Unregistrierter




Beitrag Darum Unregistrierter 23:24:51 25.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxx schrieb:

Und zum Explorer, Tabs oder Splitview braucht ich ehrich gesagt nicht. Er funktioniert zuverlässig, und das reicht mir.


Nö.

Kopier mal mehrere große Dateien von einer HD auf eine andere Festplatte mit dem Windows Dateimanager gleichzeitig.



Der Windows Dateimanager wird wirklich versuchen alle Datein gleichzeitig zu kopieren. D.h. der Speed der Festplatte geht völlig in den Keller, weil die Köpfe ständig umpositioniert müssen.


Nicht so bei einem guten Dateimanager unter Linux, der alle zu kopierenden Dateien in eine Abarbeitungsliste setzt und die Dateien nach der Reihe kopiert.
Die Festplatte muß den kopf nicht ständig umpositionieren und die Daten könen sequentiell gelesen und geschrieben werden.
Die Schreibgeschwindigkeit der Festplatte wird somit bestmöglich ausgenutzt und man ist am Ende schon fertig, während der Window Dateimanager noch ne 1 Stunde am kopieren ist.
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 23:26:31 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Was bei großen IDEs ala VS übrigens blöd ist, dass man für jede Kleinigkeit ein neues fettes Projekt aufmachen muss. Das ist doch sehr störend, wenn man nur mal schnell etwas ausprobieren will.

linuxxxxxx schrieb:
rüdiger schrieb:
linuxxxxxxxxx schrieb:
Zitat:
Wann hast du Linux das letzte mal probiert? Und welches Linux hast du da genommen? Als Papierkorb gibt es bei mir schon in der Standarteinstellung ...
Hat niemand behauptet, dass es anders wäre. Hast du aber vorher mit einer anderen Software schon ein Papierkorb eingerichtet entsteht da schnell mal ein Konflikt.


Warum willst du überhaupt selbst irgend einen Papierkorb einrichten? :confused: Und ich glaube auch nicht, dass das unter Windows so einfach und problemlos wäre.
Ganz ehrlich. Ich kanns dir nicht mehr genau sagen. Dass ich Linux benutzt habe ist schon mehr als ein Jahr her. Evlt. hatte es irgendwas mit rm zu tun, was keinen Papierkorb hatte, den ich dann einrichten wollte. Ich weiß nur noch, dass ich strange Probleme mit dem Papierkorb unter Dolphin hatte. Mit Windows braucht man sich sone Gedanken gar nicht erst machen.


rm hat keinen Papierkorb. del unter Windows auch nicht. Wie würdest du also einen Papierkorb für del unter Windows einrichten? Das ganze klingt einfach nach einem selbst gemachten Problem. So ob würde ich händisch unter Windows die Registry kaputt machen und dann behaupten, es wäre die Schuld von Windows.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 23:27:39 25.01.2012   Titel:   Re: pc            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:
das Paketprinzip von l*n*x ist ja schön und gut.

Aber was, wenn eine benötigte Software A nicht als Paket für die von mir benutzte Distro B vorliegt? Selber kompilieren, klar.

Setzt aber voraus, daß man die dev-Pakete aller Libs hat, von denen A abhängt. Die liegen aber evtl nicht als Paket für meine Distro vor.

Also die Libs depth-first im web suchen und selbst kompilieren. Was, wenn eine der libs nun glibc in version x.y voraussetzt, meine Distro aber eine ältere hat?

Richtig, glibc updaten. Wenn es dafür keine Pakete für die eigene Distro gibt, entspricht das grob einem Motortausch an einem fahrendem Auto.

was, wenn in meine aktuelle Installation nun hundert eigene Skripten eingebürstet sind und hunderte von KByte an jahrelang gepflegten config-Dateien, die ich nicht alle 1-2 Jahre portieren will und kann, außerdem die Installation ein produktivsystem ist, und ich einen solchen Austausch nicht riskieren kann oder will?

und so weiter.

die Distro-Vielfalt ... :live:

beneidenswert, daß man in win einfach auf die installer .exe klickt und fertig.

Bei win wird das allerdings dadurch gelöst, das x DLLs in verschiedenen Versionen vorliegen.

Deswegen braucht Win7 inzwischen nur für das Grundsystem knapp 8 GB Platz auf der HD.

Bei Linux habe ich mit 8 GB platzverbrauch schon alle wichtigen Programme und Anwendungen auf dem System installiert.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 23:28:56 25.01.2012   Titel:   Re: pc            Zitieren

Darum schrieb:

Bei win wird das allerdings dadurch gelöst, das x DLLs in verschiedenen Versionen vorliegen.

Deswegen braucht Win7 inzwischen nur für das Grundsystem knapp 8 GB Platz auf der HD.

Bei Linux habe ich mit 8 GB platzverbrauch schon alle wichtigen Programme und Anwendungen auf dem System installiert.


Nachtrag:

Und selbst wenn Platz wegen der fetten Festplatte keine Rolle spielt, so nerven dann doch die dadurch größeren Ladezeiten.
Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 23:31:58 25.01.2012   Titel:   Re: pc            Zitieren

Darum schrieb:
Bei Linux habe ich mit 8 GB platzverbrauch schon alle wichtigen Programme und Anwendungen auf dem System installiert.

Mhm. ... und wen kratzen heutzutage noch ein paar GB auf oder ab?
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 23:32:35 25.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxx schrieb:
ist alles besser!=hat größeren funktionsumfang
Es ist besser weil es funktioniert. Kein Gefrickel. Einfach benutzen und gut ist. Tolles Lock and Feel, mehr Geschwindigkeit, mehr Usability. Ich kann dir nicht mehr im Detail sagen, was ich alles für Schmerzen mit Dolphin hatte, wobei sich das direkt mit Dolphin noch in Grenzen hielt. Auf jeden Fall hatte ich Probleme, einen Papierkorb einzurichten. Irgnedwann hab ich auch mal die GUI versaut und wusste nicht mehr, wie man das wieder hinbekommt. Dann hatte Dolphin oder dbus oder sonst eine Linux Software Probleme, USB und Dvd Drives automatisch zu mounten.


Dolphin + KDE 4 ist kein Mastab für einen Linux Desktop.

Versuch es nächstes mal mit Gnome 2 und Nautilus.

Zitat:

In Windows schiebst du ne CD rein und sie erscheint im Windows Explorer. In Linux kann das schon mal Pustekuchen sein.


Und in Windows hast du dann schon nen Virus drauf, dank Autoplay.
Man macht das bei Linux aus gutem Grund nicht so, kann aber eingestellt werden, daß der Dateimanage aufpoppt, wenn die CD eingelegt wurde.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 23:34:18 25.01.2012   Titel:              Zitieren

pyhax schrieb:
Wann hast du Linux das letzte mal probiert? Und welches Linux hast du da genommen? Als Papierkorb gibt es bei mir schon in der Standarteinstellung ...

Und zu ./configure / make Abhängigkeitsprobleme : Welche Software brauchst du die es nicht im Ubuntu Repository oder Launchpad PPA gibt?


Java JDK 1.7 von Sun. :D

Ist allerdings kein Problem, funktioniert nicht anders als unter Windows.
Alles ganz ohne ./configure && make


Gleiches könnte man von einer aktuellen Eclipse Version sagen.
Funktioniert aber auch reibungslos.

Gleiche gilt für Google Earth.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 23:44:37 25.01.2012   Titel:   Re: pc            Zitieren

Swordfish schrieb:
Darum schrieb:
Bei Linux habe ich mit 8 GB platzverbrauch schon alle wichtigen Programme und Anwendungen auf dem System installiert.

Mhm. ... und wen kratzen heutzutage noch ein paar GB auf oder ab?

Siehe
http://www.c-plusplus.de/forum/p2172603#2172603

Warum hast du das überlesen?
linuxxxxx
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Beitrag linuxxxxx Unregistrierter 23:46:10 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Darum schrieb:
linuxxxxx schrieb:

Und zum Explorer, Tabs oder Splitview braucht ich ehrich gesagt nicht. Er funktioniert zuverlässig, und das reicht mir.


Nö.

Kopier mal mehrere große Dateien von einer HD auf eine andere Festplatte mit dem Windows Dateimanager gleichzeitig.



Der Windows Dateimanager wird wirklich versuchen alle Datein gleichzeitig zu kopieren. D.h. der Speed der Festplatte geht völlig in den Keller, weil die Köpfe ständig umpositioniert müssen.


Nicht so bei einem guten Dateimanager unter Linux, der alle zu kopierenden Dateien in eine Abarbeitungsliste setzt und die Dateien nach der Reihe kopiert.
Die Festplatte muß den kopf nicht ständig umpositionieren und die Daten könen sequentiell gelesen und geschrieben werden.
Die Schreibgeschwindigkeit der Festplatte wird somit bestmöglich ausgenutzt und man ist am Ende schon fertig, während der Window Dateimanager noch ne 1 Stunde am kopieren ist.
Das fällt wohl unter die Kategorie Details(v.a. technische Details), die besser funktionieren. Bei KDE wurde der Kopiervorgang rechts unten in so eine Queue gesteckt. Da kam es bei mir öfter mal vor, dass der Balken für den Fortschritt nicht aktualisiert wurde oder man den Vorgang nicht stoppen konnte weil dieses "Feature" hing. Da ist mir eine etwas nachlässige Umsetzung lieber, die dann auch immer einwandfrei funktioniert. Aber überhaupt. Was machst du, wenn du einen großen Kopiervorgang startest und anschließend noch eine winzig kleine Datei kopieren willst? Unter Windows kannst dann direkt mit der kleinen Datei weiterarbeiten, und unter Linux musst du erst warten, bis der große Vorgang abgeschlossen ist oder wie? Für mich klingt das so, als verwende Windows hier die "natürlichste" Lösung, die auch das macht, was man intuitiv erwartet.
rüdiger:
Unter Windows käme ich nie auf die Idee, del zu benutzen :P
Unter Linux ist es hingegen viel eher mal notwenig/sinnvoll, "händisch" einzugreifen. Abgesehen davon war mein Kritikpunkt ja nicht, dass rm kein Papierkorb hat.
linuxxxxx
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Beitrag linuxxxxx Unregistrierter 23:59:22 25.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Versuch es nächstes mal mit Gnome 2 und Nautilus.

Mit nautilus hatte ich vor Jahren auch schon meinen Spass. Soweit ich mich erinnere, konnte man damals nicht mal mehrere Ordner markieren und sich deren Gesamtgröße anzeigen lassen. Und Gnome 2 ist ja schon uralt ;) Da würden mir Dinge fehlen wie in Windows, wo du in der Taskleiste suchen kannst usw.
Und auch damals wirkte es auf mich nicht "Wie aus einem Guss" sondern eher wie eine Sammlung von Software. Klar, man könnte grundsätzlich mit arbeiten aber da ist mir Windows wesentlich lieber.

Zitat:
Und in Windows hast du dann schon nen Virus drauf, dank Autoplay.

Mittlerweile wirst du erst gefragt, ob du was ausführen willst.
Patrickssj6
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Beitrag Patrickssj6 Mitglied 00:07:16 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Heute morgen bin ich aufgewacht und habe mich gefragt ob es ein Betriebssystem gibt, was größtenteils im RAM läuft? Also quasi die Vorteile durch SSDs gegebüber HDDs mithilfe von RAM zu haben?
Ethon
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Beitrag Ethon Mitglied 00:36:40 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Patrickssj6 schrieb:
Heute morgen bin ich aufgewacht und habe mich gefragt ob es ein Betriebssystem gibt, was größtenteils im RAM läuft? Also quasi die Vorteile durch SSDs gegebüber HDDs mithilfe von RAM zu haben?


Jedes Live-Linux.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 00:44:39 26.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxx schrieb:
Zitat:
Versuch es nächstes mal mit Gnome 2 und Nautilus.

Mit nautilus hatte ich vor Jahren auch schon meinen Spass. Soweit ich mich erinnere, konnte man damals nicht mal mehrere Ordner markieren und sich deren Gesamtgröße anzeigen lassen.

Das muß ja schon > 10 Jahre her sein.


Zitat:

Und Gnome 2 ist ja schon uralt ;)

Nö, die letzte Version ist AFAIK vom April 2011.



Zitat:

Da würden mir Dinge fehlen wie in Windows, wo du in der Taskleiste suchen kannst usw.

Was meinst du damit?

Zitat:

Und auch damals wirkte es auf mich nicht "Wie aus einem Guss" sondern eher wie eine Sammlung von Software.

Du sprichst sicher von Gnome 1 und nicht von Gnome 2.



Zitat:
Und in Windows hast du dann schon nen Virus drauf, dank Autoplay.

Mittlerweile wirst du erst gefragt, ob du was ausführen willst.[/quote]
Leider ist diese Funktion nur oberflächlich umgesetzt.
D.h. wenn die Schadsoftware will, dann wird sie trotzdem ausgeführt.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 00:51:00 26.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxx schrieb:
Was machst du, wenn du einen großen Kopiervorgang startest und anschließend noch eine winzig kleine Datei kopieren willst?

Das ist kein Problem.
Du arbeitest einfach mit der Quelldatei und die wird dann so kopiert wie du es haben willst.

Im Prinzip ist Linux da unter der Haube auch besser.
Das ist z.B.auch beim verschieben von Dateien so.
Bei Windows wird da alles gelockt und du kannst mit den Dateien nicht mehr richtig arbeiten, solange diese bewegt werden und sich nicht mehr in einem atomischen Status (oder wie man das nennen will) befinden.

Unter Linux ist das nicht so.
Da kannst du mit Dateien arbeiten und sie werden trotzdem veschoben, wenn du sie verschieben willst.
Die Dateien werden auch vorzeitig in den Dateibaum richtig eingehängt, so daß man sich nicht mehr darum kümmern muß.
Was bei Windows nicht so ist, da muß man erst abwarten bis die ganzen Locks wieder weg sind, ehe man weitermachen kann.

Es ist etwas schwer zu beschreiben, aber man merkt das, wenn man damit arbeitet.



.

Zitat:

rüdiger:
Unter Windows käme ich nie auf die Idee, del zu benutzen :P


del kann ja auch nix und die Command Shell von Windows ist so jämmerlich schlecht, daß man nie auf die Idee kommen würde, damit ernsthaft arbeiten zu wollen.
Unter Linux ist das aber anders.
Die Bash ist sehr leistungsfähig, auch was das schreiben von Scripten betrifft und dann bietet sich rm natürlich mehr als an.
Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 00:56:31 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Darum schrieb:
...

Aha. ... und unter Windows bekomm ich keine Bash zum laufen?
dot
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Beitrag dot Mitglied 01:06:51 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Unter Windows hab ich doch die PowerShell. Wer will schon dann noch bash ;)

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linuxxxxxxxx
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Beitrag linuxxxxxxxx Unregistrierter 01:07:24 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Das muß ja schon > 10 Jahre her sein.
Nö, ich schätze mal 2007

Zitat:
Nö, die letzte Version ist AFAIK vom April 2011.
Laut wiki ist die letzte von irgendwann 2010. Verwechselst du da mit gnome 3?;)
Abgesehen davon gings mir um die Konzepte. Die sind alt.

Zitat:
Was meinst du damit?
Ich meinte Startmenu, nicht Taskleiste. Da kannst du einfach deinen Suchbegriff eingeben. Wunderbar :)

Zitat:
Du sprichst sicher von Gnome 1 und nicht von Gnome 2.
Ne, meinte schon Gnome 2

Zitat:
Im Prinzip ist Linux da unter der Haube auch besser.
Ist ein Punkt, den ich weder genau beurteilen noch bestreiten will. Die Oberfläche hingegen mag ich bei Windows lieber.

Zitat:
Du arbeitest einfach mit der Quelldatei und die wird dann so kopiert wie du es haben willst.
Und wenn du die Quelle nicht verändern willst?
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 01:11:54 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Swordfish schrieb:
Darum schrieb:
...

Aha. ... und unter Windows bekomm ich keine Bash zum laufen?


Windows wird nicht mit der Bash ausgeliefert.
dot
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Beitrag dot Mitglied 01:13:06 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Patrickssj6 schrieb:
Heute morgen bin ich aufgewacht und habe mich gefragt ob es ein Betriebssystem gibt, was größtenteils im RAM läuft? Also quasi die Vorteile durch SSDs gegebüber HDDs mithilfe von RAM zu haben?

Jedes Betriebssystem läuft im RAM, wo sollte es denn sonst "laufen"?

Darum schrieb:
Swordfish schrieb:
Darum schrieb:
...

Aha. ... und unter Windows bekomm ich keine Bash zum laufen?


Windows wird nicht mit der Bash ausgeliefert.

Aber mit der PowerShell. Abgesehen davon ist Windows nicht Linux. Unter Windows will ich eine Shell für sowas nicht anfassen...

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Zuletzt bearbeitet von dot am 01:14:24 26.01.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 01:16:28 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Darum schrieb:
Swordfish schrieb:
Darum schrieb:
...

Aha. ... und unter Windows bekomm ich keine Bash zum laufen?

Windows wird nicht mit der Bash ausgeliefert.

Du hast die Frage offensichtlich nicht verstanden. :live:

@Patrickssj6: Windows macht mit 48 GB RAM und einer Vertex 3 @ SATA III richtig spaß, ja.
Cybertec
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Beitrag Cybertec Mitglied 01:17:01 26.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxxxxx schrieb:
Ich meinte Startmenu, nicht Taskleiste. Da kannst du einfach deinen Suchbegriff eingeben. Wunderbar :)


Du lebst echt hinterm Mond, oder?

Das kann man z.B. bei KDE schon lange.
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 01:20:23 26.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxxxxx schrieb:

Zitat:
Nö, die letzte Version ist AFAIK vom April 2011.
Laut wiki ist die letzte von irgendwann 2010. Verwechselst du da mit gnome 3?;)


Kennst du AFAIK nicht?

Außedem ist das Datum der Wiki falsch.
2.32.1 kam im Nov raus, siehe FTP server:
ftp://ftp.gnome.org/mirror/gnome.org/desktop/2.32/



Zitat:

Zitat:
Was meinst du damit?
Ich meinte Startmenu, nicht Taskleiste. Da kannst du einfach deinen Suchbegriff eingeben. Wunderbar :)

Geht in Gnome 3, ob's in Gnome 2 geht, keine Ahnung. habe ich nie gebraucht.




Zitat:

Zitat:
Du sprichst sicher von Gnome 1 und nicht von Gnome 2.
Ne, meinte schon Gnome 2

Dann war's eine Uralt Gnome 2 version.
Z.B. Gnome 2.6.
Ja die hatte ihre Macken, ich bin auch erst mit AFAIK Gnome 2.12 zu Gnome 2 gewechselt, wo es dann langsam brauchbar wurde.
Richtig gut war's dann ab ca. Gnome 2.18.



Zitat:

Zitat:
Du arbeitest einfach mit der Quelldatei und die wird dann so kopiert wie du es haben willst.
Und wenn du die Quelle nicht verändern willst?

[/QUOTE]
Dann setzt du die Priorität daß die eine Datei vor der anderen kopiert werden soll.
Kann man AFAIK glaub auf Pause setzten, dann wird die nächste Datei in der Liste genommen.
linuxxxxx
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Beitrag linuxxxxx Unregistrierter 01:22:14 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Cybertec schrieb:
linuxxxxxxxx schrieb:
Ich meinte Startmenu, nicht Taskleiste. Da kannst du einfach deinen Suchbegriff eingeben. Wunderbar :)


Du lebst echt hinterm Mond, oder?

Das kann man z.B. bei KDE schon lange.
Und? Habe ich jemals was anderes behauptet? Es ging um gnome 2. Kontext beachten
Darum
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Beitrag Darum Unregistrierter 01:26:34 26.01.2012   Titel:              Zitieren

@linuxxxxx



Software von Ende 2010 ist übrigens nicht alt.
Windows 7 ist da viel älter.

Insofern ist Gnome 2 hochmodern.
!rr!rr_.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 09:40:20 26.01.2012   Titel:   warum            Zitieren

die dll-Problematik und die Versionsprobleme durch Distro-Vielfalt kann man nicht vergleichen.

in den Jahren als ich noch win benutzte, mußte ich ein (1) einziges mal eine dll nachinstallieren, und das war für eine wirklich alte Software, benötigte eine vb runtime, glaub' noch für 16 Bits. Der Rest wurde normalerweise mit Klick auf eine .exe - oder vielleicht vorher noch was entzippen - installiert.

Dabei habe ich mit win nicht viel anderes gemacht als mit l*n*x.

Und das Argument "ja, wenn du so einen window manager verwendest, ist es kein Wunder, daß mal kompiliert werden muß": mit Kompilieren war es nicht getan, ich mußte in den sourcen rumfrickeln, weil der gcc einige Funktionen der Standard lib zwischenzeitlich anders auf die includes verteilt hatte. Solange man auf den Pfaden von kde + gnome bleibt, wird einem das vermutlich nicht passieren.

Zweitens ist die Distro-Vielfalt kein zwangsläufiges Problem, und deshalb umso bedauerlicher.
Cybertec
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Beitrag Cybertec Mitglied 11:24:00 26.01.2012   Titel:              Zitieren

linuxxxxx schrieb:
Und? Habe ich jemals was anderes behauptet? Es ging um gnome 2. Kontext beachten


Hmm, und?

Alt + F2 hat schon immer funktioniert. Da muss ich dann auch nicht erst auf "Start" klicken. Das funktioniert sogar unter Gnome2, Gnome3, Xfce, KDE, whatever .....

Aber für die Mausschubser ist das ja besser, vor allem verknoten die sich dann nicht die Finger bei der Tastenkombination. :D
Swordfish
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Beitrag Swordfish Mitglied 11:28:14 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Cybertec schrieb:
Alt + F2 hat schon immer funktioniert. Da muss ich dann auch nicht erst auf "Start" klicken.

Mhm. ... und wenn Du mir jetzt noch den Riesenunterschied zu [Win] + [R] erklärst - auser dem rein haptischen - bekommst ein Zuckerl.
Cybertec
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Beitrag Cybertec Mitglied 11:36:33 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Es gibt keinen, aber darum geht es ja auch gar nicht.

Es hiess das Linux sowas nicht hat, ich habe nur das Gegenteil gesagt.
!rr!rr_.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 12:26:22 26.01.2012   Titel:   themen            Zitieren

die Problematik ist eigentlich globaler und nicht nur auf l*n*x beschränkt:

Warum verwendet man nicht öfter den Ansatz, stets nur einen kleinen Kern "hard-wired" zu implementieren, und eine Erweiterungssprache einzubauen, in der dann sämtliche weiterführenden Funktionen implementiert sind?

sprich: warum gibt es 20 window manager (und desktop envireonments) mit festverdrahteter Funktionalität, und nicht stattdessen nur einen einzigen, der sich in einer Erweiterungssprache so programmieren läßt, daß er alle anderen emulieren kann? sawfish bspw.

ich verstehe es nicht.

Nicht auszudenken, wo l*n*x - oder ein vergleichbares System mit nicht-monolithischem kernel - heute sein könnte, wenn der Arbeitsaufwand, der zur Pflege von hunderten Distros, dutzenden window managers etc aufgewendet wird, auf eine einzige Distro - meinetwegen in den 4 Größen "mobile", "desktop", "server", "high-performance" - fokussiert wäre.
Shade Of Mine
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Beitrag Shade Of Mine Moderator 12:38:41 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:

ich verstehe es nicht.


Dann hast du noch nie Software Entwickelt.

Wenn Linus damals einen microkernel entwickelt hätte und keinen monolithischen, dann wäre Linux heute nicht da. Nichtmal in einem Museum. Es wäre nie funktionsfähig geworden.

_________________
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linuxxxxx
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Beitrag linuxxxxx Unregistrierter 14:38:18 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Cybertec schrieb:
linuxxxxx schrieb:
Und? Habe ich jemals was anderes behauptet? Es ging um gnome 2. Kontext beachten


Hmm, und?

Alt + F2 hat schon immer funktioniert. Da muss ich dann auch nicht erst auf "Start" klicken. Das funktioniert sogar unter Gnome2, Gnome3, Xfce, KDE, whatever .....

Aber für die Mausschubser ist das ja besser, vor allem verknoten die sich dann nicht die Finger bei der Tastenkombination. :D

Zitat:
Auch bei der GNOME Shell kann durch Alt + F2 wie gewohnt eine Eingabezeile für Befehle an das System geöffnet werden. Das entsprechende Tastaturkürzel muss allerdings erst in den Einstellungen der "Tastatur" bei "Tastaturkürzel → System → Den „Befehl ausführen“-Dialog anzeigen", aktiviert werden.
Ach, und das ersetzt eine Suche im System, wie Windows es hat? So wie sich das für mich anhört, kannst du dann Befehle eingeben. Das ist was anderes, als was Windows hat. Und was hat das mit Mausschubser zu tun? In der Softwareergonomie würde dir jeder den ständigen Wechsel zwischen Maus und Tastatur ankreiden. Das ist schlechter Stil.
asc
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Beitrag asc Mitglied 14:55:50 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ich gebe auch mal meine Meinung ab. Für einen normalen 0815 Benutzer gibt es keinen Grund für Linux, wenn dieser mit Windows zufrieden ist (gilt umgekehrt genauso). Packetmanager etc. halte ich für einen ganz normalen Anwender ebenso wenig für ein Killerfeature wie ob das Betriebssystem OpenSource ist (was imho nicht nur ein Vorteil sein muss*).


Die Frage ist eher:
a) Hat man Zeit und Lust sich in ein anderes OS einzuarbeiten?
b) Erfüllt das andere OS seine Anforderungen? (z.B. laufen die Programme [oder zumindest vergleichbare] die man verwenden will).
c) Bringt es einen selbst einen Mehrwert (bezogen auf den Einarbeitungsaufwand)? **


Ich sehe bei Linux immer noch höhere Einstiegshürden als bei Windows, was aber weitestgehend durch die Vielfalt begründet ist (z.B. Windowsmanager usw.). Zudem kann es zwischen den Distributionen solche Unterschiede geben das man bei Problemen nicht unbedingt einen anderen Linuxbenutzer fragen kann (Ich kenne sogar solche die grundsätzlich alle anderen Distributionen ablehnen, als die selbst eingesetzte, und sich verweigern wenn es um eine andere geht - und dies sogar an der Arbeitsstelle raushängen lassen).


* Ich habe im OS-Umfeld häufiger als im CS-Umfeld erlebt das was die Oberfläche angeht, jeder seine eigene Meinung durchsetzen will (und man sich teilweise in jedes Programm einzeln einarbeiten muss bei gleicher Funktionalität), zudem sind Handbücher wenn überhaupt vorhanden recht spartanisch, und in der Regel nicht auf einen Standardanwender ausgelegt.

** Auch OpenSource ist nicht "kostenlos"; Einarbeitungszeit rechne zumindest ich grundsätzlich auch mit ein (egal ob OS/CS). Wobei dies je nach Menge an Freizeit und eigenen Vermögen mehr oder weniger entscheidend sein kann.

_________________
in theory there's no difference between theory and practice. in practice there is. (yogi berra)

In der Theorie gibt es kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis sehr wohl.
Ethon
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Beiträge: 1114
Beitrag Ethon Mitglied 15:12:55 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Für einen normalen 0815 Benutzer gibt es keinen Grund für Linux, wenn dieser mit Windows zufrieden ist (gilt umgekehrt genauso).


Naja, Linux ist derzeit schon beträchtlich sicherer als Win.
inflames2k
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Beiträge: 699
Beitrag inflames2k Mitglied 15:20:46 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Linux ist derzeit schon


Ist es schon immer.

_________________
Ich will kein For ech. Ich will wissen was dahinter steckt, sonst stehe ich immer wieder vor dem Problem...

Das ist dreckige kapitalischtische Scheisse!!!
camper
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Beiträge: 5054
Beitrag camper Mitglied 15:25:25 26.01.2012   Titel:              Zitieren

inflames2k schrieb:
Ethon schrieb:
Linux ist derzeit schon


Ist es schon immer.
Leider erfährt man nie, wie viele ungepatchete Bugs auf dem Level von z.B. CVE-2012-0056 unter Windows bekannt sind.
Realist81
Unregistrierter




Beitrag Realist81 Unregistrierter 15:28:01 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Zitat:
Für einen normalen 0815 Benutzer gibt es keinen Grund für Linux, wenn dieser mit Windows zufrieden ist (gilt umgekehrt genauso).


Naja, Linux ist derzeit schon beträchtlich sicherer als Win.

Als ob sich das viel schenkt. Windows ist mittlerweile verdammt sicher (bereits mit den Defaultsettings) und fuer den Standarduser reicht das vollkommen aus.

Als ob es sich lohnen wuerde einem 0815 Benutzer Linux zu empfehlen, weil es vielleicht 0,0001% sicherer ist, aber er dafuer mit benutzerunfreundlichen Dingen wie Konsole oder Config Dateien rumschlagen muss (ja, oft kommt man darum nicht herum).

Einem 0815 User Linux zu empfehlen ist weltfremd. Alle Tipps in Zeitschriften, alle Dokus fuer Anfaenger, alle Kurse behandeln immer nur Windows. Und im Bekanntenkreis haben die User Probleme mit Copy Paste und wie man Text in Word formatiert. Da Linux zu empfehlen waere eine Farce.
asc
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Beiträge: 5282
Beitrag asc Mitglied 15:45:28 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Naja, Linux ist derzeit schon beträchtlich sicherer als Win.


Interessanter Weise wurde das von Sicherheitsfirmen meist ziemlich relativiert (Aktuelle Betriebssystemversionen, egal ob Windows, Linux oder MacOS, liegen bezüglich der Sicherheit nicht so weit auseinander wie viele gerne sagen; Wichtig ist aber natürlich auch das man sein OS und die eingesetzten Programme auch aktuell hält).

Viele der "Sicherheitslücken" sitzen eher vor dem Rechner, wenn etwas wegen Sicherheitseinstellungen nicht läuft stellt der IT-Unkundige lieber alle Sicherheitsfunktionen aus, als sich kurz kundig zu machen).

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In der Theorie gibt es kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis sehr wohl.
pyhax
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Beitrag pyhax Mitglied 15:49:09 26.01.2012   Titel:              Zitieren

[quote="Realist81"]
Ethon schrieb:

aber er dafuer mit benutzerunfreundlichen Dingen wie Konsole oder Config Dateien rumschlagen muss (ja, oft kommt man darum nicht herum).


Das habe ich jetzt schon oft gelesen, aber WAS möchte ein 0815 User machen, wo man sich mit Config Dateien rumschlagen muss?

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Beitrag Ethon Mitglied 15:50:12 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ganz einfach: Wie hoch die Chance unter Windows und unter Linux Schadsoftware zu bekommen? Unter Linux ist es verdammt unrealistisch, unter Windows Alltag.
Das meinte ich mit Sicherheit. Da es sich ein bischen mehr zu Ungunsten von Linux verschieben KANN (aber dank der Paketverwaltung nie auch nur in die Nähe von Windows), schrieb ich "derzeit". ;)

Zum Thema "Linux ist schwer": Finde die Lernkurve mit Ubuntu flacher als bei Windows. Ubuntu ist echt ein sehr bequemes System, man muss nix anfassen wenn man nicht mag.


Zuletzt bearbeitet von Ethon am 15:51:49 26.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag asc Mitglied 16:11:48 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Ganz einfach: Wie hoch die Chance unter Windows und unter Linux Schadsoftware zu bekommen? Unter Linux ist es verdammt unrealistisch, unter Windows Alltag.


"Alltag" ist einfach Schwachsinn.

Mit Ausnahme von Rechnern von Kindern und Jugendlichen, die sich gerne auch mal aus illegalen Quellen bedienen, oder bei Rechnern die niemals aktualisiert werden, bekommt man hin und wieder entsprechendes mit. Aber ansonsten ist es wirklich eine Ausnahme und kein Regelfall.

Ethon schrieb:
Ubuntu ist echt ein sehr bequemes System, man muss nix anfassen wenn man nicht mag.


Was ebenso auf Windows zutrifft (Einzig einen Virenscanner sollte man vielleicht aufspielen [wobei dies auch nicht unbedingt zwingend ist, wenn man Brain(tm) einsetzt], besonders wenn man nicht IT-Kundig ist).

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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 16:46:54 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

Shade Of Mine schrieb:

Wenn Linus damals einen microkernel entwickelt hätte und keinen monolithischen, dann wäre Linux heute nicht da. Nichtmal in einem Museum. Es wäre nie funktionsfähig geworden.

warum ? :eek:
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Beitrag Ethon Mitglied 16:49:36 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
"Alltag" ist einfach Schwachsinn.

Mit Ausnahme von Rechnern von Kindern und Jugendlichen, die sich gerne auch mal aus illegalen Quellen bedienen, oder bei Rechnern die niemals aktualisiert werden, bekommt man hin und wieder entsprechendes mit. Aber ansonsten ist es wirklich eine Ausnahme und kein Regelfall.


Gibt schon einigesan Malware die man per Mail, Facebook, ICQ, Fakeseiten etc abbekommt ....

Zitat:
Was ebenso auf Windows zutrifft (Einzig einen Virenscanner sollte man vielleicht aufspielen [wobei dies auch nicht unbedingt zwingend ist, wenn man Brain(tm) einsetzt], besonders wenn man nicht IT-Kundig ist).


Klar, es ging ja eher darum dass man behauptete, Linux wäre ohne Konsolen- und Configfilehacking nicht bedienbar, was nicht stimmt. Ubuntu abstrahiert da schon sehr stark.
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Beitrag Shade Of Mine Moderator 16:51:15 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:
Shade Of Mine schrieb:

Wenn Linus damals einen microkernel entwickelt hätte und keinen monolithischen, dann wäre Linux heute nicht da. Nichtmal in einem Museum. Es wäre nie funktionsfähig geworden.

warum ? :eek:

Wir sind hier in einem Programmierer Forum - die Antwort sollte auf der Hand liegen. -> Komplexität

Jetzt eine Version zu haben die OK ist, ist um Dimensionen besser als in 2 Jahren eine bessere Version zu haben.

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Beitrag Ethon Mitglied 16:57:11 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Dazu kann man auch die Torvalds vs Tanenbaum Debatte lesen, da rechtfertigt sich Torvalds.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 16:58:26 26.01.2012   Titel:   pc            Zitieren

Ethon schrieb:
Ganz einfach: Wie hoch die Chance unter Windows und unter Linux Schadsoftware zu bekommen? Unter Linux ist es verdammt unrealistisch, unter Windows Alltag.

potentielle l*n*x-spezifische Schädlinge fänden viel seltener einen Wirt und könnten sich daher nicht so leicht verbreiten.

Monokultur dagegen ist anfälliger. Oder: wo keine Haare, da keine Läuse.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 17:00:59 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

Shade Of Mine schrieb:

Wir sind hier in einem Programmierer Forum - die Antwort sollte auf der Hand liegen. -> Komplexität

witzig. Als ob der l*n*x-Kernel mit seinen mio. LOC unkomplex wäre.
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Beitrag asc Mitglied 17:03:45 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Gibt schon einigesan Malware die man per Mail, Facebook, ICQ, Fakeseiten etc abbekommt ....


Du schreibst immer so, als wäre dies Alltag oder würde automatisch jedem passieren. Dies entspricht schlicht und ergreifend nicht der Realität.

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In der Theorie gibt es kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis sehr wohl.
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Beitrag Ethon Mitglied 17:09:05 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Klar bekommt das nicht jeder, aber gerade gering Erfahrene tappen daschnell rein. Bei Profis relativiert sich das natürlich.
Trotzdem gehts mir besser wenn meine Oma ihr Online-Banking mit Ubuntu statt Win macht. :)
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Beitrag asc Mitglied 17:21:04 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Klar bekommt das nicht jeder, aber gerade gering Erfahrene tappen daschnell rein.


Kann ich nicht bestätigen, da ich durchaus regelmäßig an Rechnern von Personen bin, die nur wenig PC-Erfahrung haben (und teilweise schon mit einfachsten Aufgaben Probleme haben).

Probleme bereiten nur ungepatchte Systeme (was nach den Standardeinstellungen von Windows in aktuellen Versionen nicht vorkommen sollte), und wenn jemand komplett naiv durch die Welt geht (das sind dann aber auch die Personen, die sich auch im realen Leben leichtfertig Verträge annehmen und auf die fadenscheinigsten Angebote eingehen würden).

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In der Theorie gibt es kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis sehr wohl.
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Beitrag SeppJ Moderator 17:25:29 26.01.2012   Titel:              Zitieren

asc schrieb:
Ethon schrieb:
Ganz einfach: Wie hoch die Chance unter Windows und unter Linux Schadsoftware zu bekommen? Unter Linux ist es verdammt unrealistisch, unter Windows Alltag.


"Alltag" ist einfach Schwachsinn.

Mit Ausnahme von Rechnern von Kindern und Jugendlichen, die sich gerne auch mal aus illegalen Quellen bedienen, oder bei Rechnern die niemals aktualisiert werden, bekommt man hin und wieder entsprechendes mit. Aber ansonsten ist es wirklich eine Ausnahme und kein Regelfall.
Das würde ich nicht als Ausnahme ansehen. Da rächt sich der fehlende Paketmanager und die fehlende Selbstkompiliermentalität. Software in Windows installieren verläuft grundsätzlich so, dass man sich selbstständig ein Programm suchen muss und dafür einen Installer ausführen muss, meistens mit Administrationsrechten. Es wird also jede Menge Code aus dubiosen Quellen mit hohen Rechten ausgeführt. In Linux ist dies sehr ungewöhnlich. Vor allem wird bei einer Installation niemals fremder Code privilegiert ausgeführt, sondern nur der Paketmanager bzw. make. Das heißt, selbst wenn man Software aus dubioser Quelle beziehen muss (z.B. ein Paket aus Nicht-Standard-Repositories oder Quellcode den man nicht kontrolliert hat (machen wir uns nix vor, in der Praxis schaut sich niemand vorher den Code an), kann immer nur schlimmstenfalls der User, nicht das System kompromittiert werden.

Ich gehe jedenfalls mit größter Vorsicht vor, wenn ich Nicht-Standard-Software benötige oder Code privilegiert ausführen muss. Unter Windows ist das Ausführen fremden Codes von der Mentalität her ganz normal. Selbst ständig allen Code als Admin auszuführen war bis vor ein paar Jahren noch der Standard und wird bei vielen Nutzern sicherlich immer noch so sein. Wenn man andauernd nach diesen Privilegien gefragt wird, wird es schnell ganz normal, diese Rechte ohne groß Nachzudenken jedem zu gewähren. Windows erzieht den Nutzer also geradezu dazu, dass dieser selbst zur Sicherheitslücke wird.


Zuletzt bearbeitet von SeppJ am 17:28:47 26.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag camper Mitglied 17:30:09 26.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:
asc schrieb:
Ethon schrieb:
Ganz einfach: Wie hoch die Chance unter Windows und unter Linux Schadsoftware zu bekommen? Unter Linux ist es verdammt unrealistisch, unter Windows Alltag.


"Alltag" ist einfach Schwachsinn.

Mit Ausnahme von Rechnern von Kindern und Jugendlichen, die sich gerne auch mal aus illegalen Quellen bedienen, oder bei Rechnern die niemals aktualisiert werden, bekommt man hin und wieder entsprechendes mit. Aber ansonsten ist es wirklich eine Ausnahme und kein Regelfall.
Das würde ich nicht als Ausnahme ansehen. Da rächt sich der fehlende Paketmanager und die fehlende Selbstkompiliermentalität. Software in Windows installieren verläuft grundsätzlich so, dass man sich selbstständig ein Programm suchen muss und dafür einen Installer ausführen muss, meistens mit Administrationsrechten. Es wird also jede Menge Code aus dubiosen Quellen mit hohen Rechten ausgeführt. In Linux ist dies sehr ungewöhnlich. Vor allem wird bei einer Installation niemals fremder Code privilegiert ausgeführt, sondern nur der Paketmanager bzw. make. Das heißt, selbst wenn man Software aus dubioser Quelle beziehen muss (z.B. ein Paket aus Nicht-Standard-Repositories oder Quellcode den man nicht kontrolliert hat (machen wir uns nix vor, in der Praxis schaut sich niemand vorher den Code an), kann immer nur schlimmstenfalls der User, nicht das System kompromittiert werden.
Makefiles sind auch Code, und wenn damit priviligierte Prozesse gefüttert werden, ist das Argument nicht mehr so ganz zutreffend. Zweiffellos ist aber das Basislevel an Vertrauen, dass man bei einer gepflegten Packetverwaltung haben darf, höher.
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Beitrag chrische5 Mitglied 17:32:05 26.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

[quote="Ethon"
Zum Thema "Linux ist schwer": Finde die Lernkurve mit Ubuntu flacher als bei Windows. Ubuntu ist echt ein sehr bequemes System, man muss nix anfassen wenn man nicht mag.[/quote]

also ich wollte einen treiber für einen avm wlanstick installieren und genervt aufgegeben. was soll der scheiß? ich kein wine laden, irgendwelchen mist machen, sondern einen treiber runterladen, auf die .exe klicken und los gehts

chrische

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Beitrag _matze Mitglied 17:46:40 26.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:

also ich wollte einen treiber für einen avm wlanstick installieren und genervt aufgegeben. was soll der scheiß? ich kein wine laden, irgendwelchen mist machen, sondern einen treiber runterladen, auf die .exe klicken und los gehts

chrische


so waren meine letzten Erfahrungen mit Linux auch, aber das ist schon locker 10 Jahre her. Mir wird ständig gesagt, dass das mittlerweile kein Problem mehr ist. :D

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Zuletzt bearbeitet von _matze am 17:46:59 26.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag chrische5 Mitglied 17:51:01 26.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

das soll einem dann helfen:

http://wiki.ubuntuusers.de/fritz!wlan_usb_stick

die spinnen, die linuxer!

chrische

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Beitrag Gruum Mitglied 17:54:33 26.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:
Vor allem wird bei einer Installation niemals fremder Code privilegiert ausgeführt, sondern nur der Paketmanager bzw. make. Das heißt, selbst wenn man Software aus dubioser Quelle beziehen muss (z.B. ein Paket aus Nicht-Standard-Repositories oder Quellcode den man nicht kontrolliert hat (machen wir uns nix vor, in der Praxis schaut sich niemand vorher den Code an), kann immer nur schlimmstenfalls der User, nicht das System kompromittiert werden.

Das ist doch blödsinn, der Paketmanager kann sogar den Kernel austauschen.
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Beitrag this->that Mitglied 18:01:00 26.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:
hallo

das soll einem dann helfen:

http://wiki.ubuntuusers.de/fritz!wlan_usb_stick

die spinnen, die linuxer!

chrische

Hehe, genau so kenne ich auch Linux (muss es auf der Arbeit benutzen).

Die Linux Fans sagen zwar immer, dass es mittlerweile genauso benutzerfreundlich ist wie Windows, aber wenn man mal laenger damit arbeitet merkt man schnell, dass das Schwachsinn ist.
Viel zu oft hab ich mich schon tot gesucht nach Treibern fuer Linux und viel zu oft war die Installation schlicht und ergreifend eine Frechheit! Unter Windows ist eine Installation zu 99,99% immer ein Doppelklick auf eine .exe/.msi.
Unter Linux kann es ganz schoen abenteuerlich werden. Neulich brauchte ich einen OpenGL Debugger und das Ding gabs nur als gepackten Source (klar, man will ja immer gleich den Code haben...) und um den Scheiss zu uebersetzten musste ich mir erstmal ein scons nachinstallieren (wtf?), das er allerdings nicht im Repo gefunden. Also googeln, neue Repo pfade eintragen, scons installieren, uebersetzen... und was kam dann? Ein Scheiss Compileerror. Dann musste ich per Hand irgendwelche .py Files editieren, damit das Mistding uebersetzte.

Und sowas ist einfach keine Ausnahme. Ich mag mittlerweile auch einiges an Linux. Zum Arbeiten is die Konsole ganz nett (privat brauch ich sowas jedoch nicht wirklich) und es gibt einige sehr praktische Konsolentools.
Aber hoert bitte auf so zu tun als ob Linux genauso benutzterfreundlich waere wie Windows.

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Beitrag rüdiger Moderator 18:13:47 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:
Shade Of Mine schrieb:

Wir sind hier in einem Programmierer Forum - die Antwort sollte auf der Hand liegen. -> Komplexität

witzig. Als ob der l*n*x-Kernel mit seinen mio. LOC unkomplex wäre.


Das ergibt doch gar keinen Sinn. Du vergleichst gerade Äpfel und Birnen. Hätte Linux als Microkernel weniger Codezeilen? Vermutlich sogar deutlich mehr, da man ja ein Kommunikationssystem für die Module bräuchte (siehe zB Mach-Kernel).

Windows NT war erst als Microkernel aufgebaut. Das war jedoch viel zu langsam und immer mehr wurde in den Kernel verlegt. Bei MacOSX ist es das gleiche. Das basiert zwar auf dem Mach-Kernel aber alles mögliche ist offenbar fest im Kernel verdrahtet oder läuft auf der BSD-Instanz. Die ganzen echten µKernel-Systeme sind ja eher experimentell oder nicht weit verbreitet (Minix, GNU/Hurd, etc.)

@asc
Das man als Profi auch ein Windows Virenfrei halten kann ist klar. Aber die Existenz von zahlreichen Botnets mit Millionen von Rechnern zeigt eben, dass es für den normalen Menschen doch schwieriger ist. Und das wirkt sich ja negativ für uns alle aus, da diese Botnets von kriminellen benutzt werden, um Spam zu versenden, DDOS-Attacken zu starten, oder ähnliches. Selbst wenn man kein Windows benutzt, muss man so also unter der schlechten Sicherheit von Windowssystemen leiden.

@chrische5
Da steht doch Schritt für Schritt was du machen musst. Ist in dem Fall zwar schwieriger als unter Windows. Aber wenn du das nicht schaffst, frag ich mich echt, was du in einem Programmierforum treibst...

Ich hatte auch mal einen RAID-Controller der mit Windows nicht funktionieren wollte. War eine deutlich schlimmere Qual den einzurichten, als die paar Schritte aus dem Ubuntu-Wiki.
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Beitrag chrische5 Mitglied 18:16:07 26.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

es ging mir darum, dass es eben nicht nutzerfreundlich ist. in dem text steht, dass man noch tausend andere dinge nachladen soll. ich will ja aber ins internet und es ist gerade nicht möglich. ich habe da einfach keine lust drauf. ich will klicken und dann soll es losgehen. hätte ich bestimmt auch geschafft, aber warum?

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Beitrag rm -rf ~ Unregistrierter 18:18:42 26.01.2012   Titel:   .            Zitieren

SeppJ schrieb:
kann immer nur schlimmstenfalls der User, nicht das System kompromittiert werden.


Was interessiert mich das System. Ich will meine persönlichen Daten schützen.
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Beitrag rüdiger Moderator 18:20:41 26.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:

es ging mir darum, dass es eben nicht nutzerfreundlich ist. in dem text steht, dass man noch tausend andere dinge nachladen soll. ich will ja aber ins internet und es ist gerade nicht möglich. ich habe da einfach keine lust drauf. ich will klicken und dann soll es losgehen. hätte ich bestimmt auch geschafft, aber warum?


Für den RAID-Controller musste ich auch verschiedenes Zeugs nachladen. Ich hatte da also nichtmal Zugriff auf eine Festplatte. Das war nicht sehr benutzerfreundlich.
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Beitrag chrische5 Mitglied 18:26:46 26.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

ich kann nur von mir schreiben und unter windows ist mir so etwas noch nie passiert. anderen scheinen da andere erfahrungen zu haben.

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Beitrag pyhax Mitglied 18:29:12 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Das mit den Treibern ist wirklich ein Problem, allerdings wird das Problem immer kleiner. Außerdem: Was kann Linux dafür das die Hersteller keine Treiber für Linux mitliefern? Für Windows tun sie das ja ...

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Beitrag chrische5 Mitglied 18:31:03 26.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

mir ist es egal, wessen schuld das ist. es nervt einfach.

chrische

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Beitrag Shade Of Mine Moderator 18:55:49 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:
Shade Of Mine schrieb:

Wir sind hier in einem Programmierer Forum - die Antwort sollte auf der Hand liegen. -> Komplexität

witzig. Als ob der l*n*x-Kernel mit seinen mio. LOC unkomplex wäre.


Das grundlegende Problem der Software Entwicklung ist folgendes:
Die Kosten bis die erste Version released werden kann sind das was zählt. Denn solange muss man Geld vorstrecken. Oder eben Zeit wenn es ein nicht kommerzielles Projekt ist.

Wenn Linus einfach 2-3 Jahre länger hätte entwickeln müssen bis er die erste herzeigbare Version gehabt hätte, dann hätte er es schwerer gehabt. Der Grund warum Linux erfolgreich war, war weil es simpel war. Es war straight forward - die Leute konnten was damit anfangen.

Die erste Version des Linux Kernels war ein böser Hack der nur auf sehr eingeschränkter Hardware gelaufen ist. Aber in der Software Welt ist genau das was zählt. Jetzt einen lauffähigen Kernel haben ist besser als in 10 Jahren den perfekten Kernel zu haben.

Und deshalb sind "perfekte Systeme" unpraktikabel. Weil sie enorm komplex und das ist genau das was man nicht haben will. Komplexität kostet Resourcen. Und Resourcen sind limitiert. Es ist besser diese Resourcen in zB bessere Hardware Treiber zu stecken als in die Kernel Architektur.

Weil wenn A den perfekten Kernel hat, dann ist das nichts Wert. Wenn B dagegen auf jeder Hardware lauffähig bin und der B-Kernel gut genug ist - ist B eindeutig die stärkere Plattform.

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Beitrag mngbd Mitglied 19:30:32 26.01.2012   Titel:              Zitieren

camper schrieb:
Makefiles sind auch Code, und wenn damit priviligierte Prozesse gefüttert werden, ist das Argument nicht mehr so ganz zutreffend.

Aber jedes ernst gemeinte Source-Paket, mit dem ich bis jetzt zu tun hatte, hat alles in den Ordner gebaut, in dem die Sourcen liegen. Wenn ich sowas selbst mache, probiere ich das erzeugte Programm immer genau dort aus, bevor ich 'make install' sage. Deshalb besteht kein Grund, die Build-Prozesse privilegiert zu machen.

Und wer Sorgen vor dem 'make install' hat, muss eben das Makefile lesen. Das sind meistens weniger als ein paar hundert Zeilen.

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Beitrag LukasSch Mitglied 20:03:34 26.01.2012   Titel:              Zitieren

this->that schrieb:
chrische5 schrieb:
hallo

das soll einem dann helfen:

http://wiki.ubuntuusers.de/fritz!wlan_usb_stick

die spinnen, die linuxer!

chrische

Hehe, genau so kenne ich auch Linux (muss es auf der Arbeit benutzen).

Die Linux Fans sagen zwar immer, dass es mittlerweile genauso benutzerfreundlich ist wie Windows, aber wenn man mal laenger damit arbeitet merkt man schnell, dass das Schwachsinn ist.[...]


Ganz genau. Allein das man für einen USB-Stick Wlan gedöns da ne Wiki Seite erstellen muss deutet doch schon darauf hin das dort etwas schief läuft.
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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 20:16:45 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

Shade Of Mine schrieb:
Und deshalb sind "perfekte Systeme" unpraktikabel. Weil sie enorm komplex [...] Wenn B dagegen auf jeder Hardware lauffähig bin und der B-Kernel gut genug ist - ist B eindeutig die stärkere Plattform.

ja, das sehe ich alles ein. Ich meinte eig gar keine Kritik am Kernel, sondern daß man mit l*n*x oder einem vergleichbaren System - evtl mit einer anderen Kernelarchitektur - ohne die überbordende Vielfalt an Distros, desktops, wms usw schon weiter sein könnte.

"Perfekte Systeme" müssen aber nicht zwangsläufig unpraktikabel komplex sein. Lisp oder single-instruction-CPUs wären Gegenbeispiele.

Unpraktikabel komplexe Systeme entstehen u.a., wenn man zu viele Anwendungsfälle berücksichtigen muß/will, ohne vorher die passenden Abstraktionen gefunden zu haben.
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Beitrag abc.w Mitglied 21:37:22 26.01.2012   Titel:   Re: Warum Linux ?            Zitieren

Maddyn_mX schrieb:
Welche Möglichkeiten bietet Linux für einen normalen Windows User ? (also kein Entwickler) Irgendwelche Vorteile ? Killer Features ?

Es gibt keine Killer-Features unter Linux. Linux kostet kein Geld, es ist kostenlos und Kostenloses kann keine Killer-Features enthalten (sonst würde es ja Geld kosten).

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Tangenerator
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Beitrag Tangenerator Unregistrierter 22:26:16 26.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Klar bekommt das nicht jeder, aber gerade gering Erfahrene tappen daschnell rein. Bei Profis relativiert sich das natürlich.
Trotzdem gehts mir besser wenn meine Oma ihr Online-Banking mit Ubuntu statt Win macht. :)


Deine Oma sollte das Online Banking besser mit einem Tangenerator machen, der bindet die Tan nämlich an den Betrag und die KontoNr an die überwiesen wird.
Ganz gefährlich, gefährli
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Beitrag Ganz gefährlich, gefährli Unregistrierter 22:30:57 26.01.2012   Titel:              Zitieren

SeppJ schrieb:


Mit Ausnahme von Rechnern von Kindern und Jugendlichen, die sich gerne auch mal aus illegalen Quellen bedienen, oder bei Rechnern die niemals aktualisiert werden, bekommt man hin und wieder entsprechendes mit. Aber ansonsten ist es wirklich eine Ausnahme und kein Regelfall.
Das würde ich nicht als Ausnahme ansehen. Da rächt sich der fehlende Paketmanager und die fehlende Selbstkompiliermentalität. Software in Windows installieren verläuft grundsätzlich so, dass man sich selbstständig ein Programm suchen muss und dafür einen Installer ausführen muss, meistens mit Administrationsrechten. Es wird also jede Menge Code aus dubiosen Quellen mit hohen Rechten ausgeführt. In Linux ist dies sehr ungewöhnlich. Vor allem wird bei einer Installation niemals fremder Code privilegiert ausgeführt, sondern nur der Paketmanager bzw. make. Das heißt, selbst wenn man Software aus dubioser Quelle beziehen muss (z.B. ein Paket aus Nicht-Standard-Repositories oder Quellcode den man nicht kontrolliert hat (machen wir uns nix vor, in der Praxis schaut sich niemand vorher den Code an), kann immer nur schlimmstenfalls der User, nicht das System kompromittiert werden.
[/QUOTE]


Das ist Quatsch.


Es reicht ein fingiertes Paket, welches im /sbin oder /usr/ Verzeichnis einfach wichtige Dateien übershreibt, die standardmäßig mit root/sudo Rechten ausgeführt werden.
Und das kann der Paketmanager nicht überprüfen, denn selbst wenn er das überwacht, führt er immer auch noch ein Script aus, mit dem man so eine Datei umbennenen und überschreiben kann.
Korrektor
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Beitrag Korrektor Unregistrierter 22:37:19 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

Shade Of Mine schrieb:

Jetzt einen lauffähigen Kernel haben ist besser als in 10 Jahren den perfekten Kernel zu haben.



Wieso 10 Jahre? Also GNU/Hurd kommt nächstes Jahr!
camper
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Beitrag camper Mitglied 23:50:15 26.01.2012   Titel:   Re: themen            Zitieren

Korrektor schrieb:
Shade Of Mine schrieb:

Jetzt einen lauffähigen Kernel haben ist besser als in 10 Jahren den perfekten Kernel zu haben.



Wieso 10 Jahre? Also GNU/Hurd kommt nächstes Jahr!
Das war schon vor 20 Jahren so.
knivil
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Beitrag knivil Mitglied 00:15:05 27.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:
also ich wollte einen treiber für einen avm wlanstick installieren und genervt aufgegeben. was soll der scheiß? ich kein wine laden, irgendwelchen mist machen, sondern einen treiber runterladen, auf die .exe klicken und los gehts
Dann bleib doch bei Windows.
Zitat:
Das ist doch blödsinn, der Paketmanager kann sogar den Kernel austauschen.
Softwareupdates laufen meist mit root. Und root darf alles. Was hat das mit dem Paketmanager zu tun?
Zitat:
Dann musste ich per Hand irgendwelche .py Files editieren, damit das Mistding uebersetzte.
Und welche Moeglichkeiten hast du unter Windows, wenn etwas nicht funktioniert?

Immer diese Heulsusen mit ihren exotischen Problemen. Normalerweise informiert man sich vor dem Kauf der Hardware, wenn hauptsaechlich Linux eingesetzt werden soll. Das kann auch vor Ort im Laden mit einer Live-Version auf Dvd oder Usb-Stick getestet werden.

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Beitrag Closed Bitte Unregistrierter 03:54:06 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Soll jetzt jedes Betriebssystem diskutiert werden? Wenn es dich interessiert, dann probiere es doch einfach aus.

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Beitrag chrische5 Mitglied 08:51:55 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

knivil schrieb:
chrische5 schrieb:
also ich wollte einen treiber für einen avm wlanstick installieren und genervt aufgegeben. was soll der scheiß? ich kein wine laden, irgendwelchen mist machen, sondern einen treiber runterladen, auf die .exe klicken und los gehts
Dann bleib doch bei Windows.


ich wollte es aber mal probieren. es ging hier eben auch um die handlichkeit und das ist so eine katastrophe. zumal es sich um einen avm stick, alles wirklich allesweltszeug handelt. was ist das für ein os, wo ich meine hardware nach unterstützung aussuchen muss?

chrische

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Beitrag Shade Of Mine Moderator 11:22:49 27.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:

ich wollte es aber mal probieren. es ging hier eben auch um die handlichkeit und das ist so eine katastrophe. zumal es sich um einen avm stick, alles wirklich allesweltszeug handelt. was ist das für ein os, wo ich meine hardware nach unterstützung aussuchen muss?


UMTS Sticks sind eine ziemliche Katastrophe was Software Unterstützung betrifft. Wir kaufen zB Vodafone Sticks, die sind ganz gut supported. Aber sobald du Abseits der großen Netzbetreiber einkaufst, wird es eng. Denn der Treiber Support kommt von den Netzbetreibern nicht von den Stick Herstellern.

Und auch nicht jeder Netzbetreiber achtet auch die unterschiedlichen Systeme. zB war es bis ende letzten Jahres in Österreich mit Telekom USB Sticks unter 64Bit Windows sehr schlecht bestellt.

Das würde ich jetzt nicht unbedingt Windows ankreiden ;)

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Beitrag Ethon_ Unregistrierter 11:37:35 27.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:
hallo

[quote="Ethon"
Zum Thema "Linux ist schwer": Finde die Lernkurve mit Ubuntu flacher als bei Windows. Ubuntu ist echt ein sehr bequemes System, man muss nix anfassen wenn man nicht mag.


also ich wollte einen treiber für einen avm wlanstick installieren und genervt aufgegeben. was soll der scheiß? ich kein wine laden, irgendwelchen mist machen, sondern einen treiber runterladen, auf die .exe klicken und los gehts

chrische[/quote]

Glückwunsch, du hast so exakt wie möglich das Ding rausgepickt, das unter Linux Probleme macht. Die scheiß AVM Sticks laufen unter Linux nur mit Ndiswrapper, weil das Idiotenunternehmen seit Ewigkeiten kein Treiberupdate rausgebracht hat. Ist Win7 Müll nur weil der Hersteller nur Windows 2000 Treiber ausliefert, die mit Win7 inkompatibel sind? Wohl eher nicht.

Bei den meisten anderen Netzwerkkarten hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie unter Linux sofort out-of-the-box laufen während man unter Windows relativ oft Treiber besorgen muss. Weniger Aufwand unter Linux meistens, außer man hat Pech. Dann heißts frickeln. Oder man kauft sich für 7-8€ ne WLAN-Karte statt dem Stick, wie es meine Freundin getan hat, dann hat man für weniger Geld was Besseres, das ohne Probleme funktioniert.
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Beitrag _matze Mitglied 12:43:29 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon_ schrieb:

Glückwunsch, du hast so exakt wie möglich das Ding rausgepickt, das unter Linux Probleme macht. Die scheiß AVM Sticks laufen unter Linux nur mit Ndiswrapper, weil das Idiotenunternehmen seit Ewigkeiten kein Treiberupdate rausgebracht hat. Ist Win7 Müll nur weil der Hersteller nur Windows 2000 Treiber ausliefert, die mit Win7 inkompatibel sind? Wohl eher nicht.


Es sagt ja keiner, dass Linux Müll ist (ich zumindest nicht). Es geht lediglich darum, dass Windows in der Treibersache einfach praktischer ist, weil da viel mehr da ist. Klar, die Situation verbessert sich stetig. Finde ich auch gut. Aber bis Linux gleichzieht, ist Windows nun mal das System, dass treiberbezogen weniger Aufwand für den User bedeutet. Auch das vorher Informieren, ob eine HW unter Linux läuft, ist ein Aufwand, den ich persönlich nicht haben will. Im Moment genieße ich die Freiheit, mir alles an HW zu kaufen, was ich möchte. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es unter meinem Win7 laufen. Diesen Komfort bietet Linux noch nicht ganz.

Ethon_ schrieb:

Bei den meisten anderen Netzwerkkarten hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie unter Linux sofort out-of-the-box laufen während man unter Windows relativ oft Treiber besorgen muss. Weniger Aufwand unter Linux meistens, außer man hat Pech. Dann heißts frickeln. Oder man kauft sich für 7-8€ ne WLAN-Karte statt dem Stick, wie es meine Freundin getan hat, dann hat man für weniger Geld was Besseres, das ohne Probleme funktioniert.


Unter Windows 7 musst man nicht relativ oft Treiber besorgen. Ich staune immer wieder, was Win7 so alles vollautomatisch erkennt und installiert (im Gegensatz zu früheren Versionen). Kann es sein, dass du hier ein aktuelles Linux mit z.B. XP vergleichst?

Und zum selbst Übersetzen: reizt mich gar nicht. Bringt imho auch gar nichts. Kostet nur unnötig Zeit. Wenn ich mir irgendein Tool runterlade, werde ich sicher nicht tausende LOC sichten, um ein böses Verhalten auszuschließen. Macht garantiert auch keiner von euch, oder? Also wozu selbst übersetzen? Ich lade (meist mir sowieso bekannte) SW aus vertrauenswürdigen Quellen runter und habe sie in Sekundenschnelle am Laufen. Besser geht es nicht.

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Beitrag !rr!rr_. Unregistrierter 12:55:49 27.01.2012   Titel:   lin            Zitieren

nananananaaaaa - die Hardwarekompatibilität hat sich zwar seit den 90ern immer weiter verbessert, aber win ist nach meiner Wahrnehmung immer noch um Welten kompatibler.

hier mal ein Beispiel aus meiner langjährigen l*n*x-Praxis:

in meinem aktuellen System (2010) läuft zwar die gesamte hardware mit l*n*x, aber:

Webzugriff erst nach Internetrecherche (gut daß ich für solche Fälle stets ein win auf der Platte habe), download einiger im Web verstreuter libs (nix Pakete oder Doppelklick) und manuelle Kompilierung, und einem äußerst raffinierten Trick aus der c't - Glücksache, daß ich mich an den Artikel erinnerte. Ohne den wäre ich nicht ins Netz gekommen.

Drucker läuft auch einwandfrei, aber nicht mit dem Treiber, den mir das System vorschlägt, sondern einem anderen. Ich kenne das inzwischen, beim ersten Mal verblüfft es noch, wenn man für Drucker X nicht den empfohlenen Treiber für Drucker X sondern einen für Drucker Y auswählen muß.

Grafik: Monitorauflösung gab's bei mir erst nach webrecherche und Installation des proprietären Treibers. Ich hatte großes Glück, daß ein Entwickler gerade für die von mir verwendete Distro ein maßgeschneidertes Paket gepackt hat. Sonst hätte ich womöglich heute noch 1024x768 auf meinem Monitor, der mehr als doppelt so viel Pixel hat.

hibernate ist etwas wacklig, mit meiner Erfahrung - das Problem hat offenbar was mit der CPU-Auslastung zu tun - aber machbar, ohne daß das System dabei freezt, oder nur alle paar Monate mal.

So. Ich denke mal, ein unbedarfter Durchschnitts-User oder Kommandozeilenallergiker hätte mit meiner Hardware und meiner l*n*x distro keine Druckausgabe, kein Web, halb so viel Auflösung, wie der Monitor eigentlich kann, und gelegentliche Freezes beim hibernate.
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Beitrag SeppJ Moderator 13:20:56 27.01.2012   Titel:   Re: lin            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:

So. Ich denke mal, ein unbedarfter Durchschnitts-User oder Kommandozeilenallergiker hätte mit meiner Hardware und meiner l*n*x distro keine Druckausgabe, kein Web, halb so viel Auflösung, wie der Monitor eigentlich kann, und gelegentliche Freezes beim hibernate.
Ich behaupte mal der Durchschnittsnutzer würde keine Distro von 1995 benutzen.

Irgendwie kann ich diese Horrorgeschichten nicht so recht glauben. Ich habe schon so viele Computer verschiedenster Hardware mit den verschiedensten Distributionen benutzt. Niemals im voraus auf Kompatibilität geachtet und auch "exotische" Netbookhardware und abgespeckte Rettungsdistros. Der einzige Fall in dem etwas nicht funktioniert hat war eine Webcam aus der Grabbelkiste. Und die funktionierte auch nicht gar nicht, sondern die hielt sich nur nicht an ihren eigenen Standard, wodurch das Bild etwas gestört war. Ansonsten nie auch nur der Hauch eines Problems, keinerlei Frickelei, alles funktioniert Out-of-the-box in voller Kapazität (außer Grafikkarten, die noch einen Herstellertreiber wollen, um 3D zu nutzen).

Und dann kommen hier lauter Unregistrierte mit komischen Sonderzeichen im Namen und sagen, dass sie auf nicht näher genannter Hardware mit nicht näher genannten Distributionen ständig nur Probleme haben. Klingt irgendwie nicht sehr glaubwürdig.
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Beitrag chrische5 Mitglied 14:22:56 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

ich habe nie behauptet, dass linux schlecht ist und kreide denen auch nicht an, dass mein stick nicht funktioniert. ich will mir aber keine gedanken über so etwas machen. wenn ich da eine stunde (und das ist als anfänger in linux illusorisch) rumfrickeln muss, ist linux auf einmal auch nicht mehr so kostengünstig. (wenn man einen normalen stunden preis anrechnet). ist natürlich etwas überspitzt, aber ich will, dass mein system erstmal läuft und ich entscheiden kann, ob ich zeit reinstecken will oder nicht. das ging bei linux so nicht und das hat mich geärgert.

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Beitrag Gruum Mitglied 14:33:56 27.01.2012   Titel:              Zitieren

knivil schrieb:

Zitat:
Das ist doch blödsinn, der Paketmanager kann sogar den Kernel austauschen.
Softwareupdates laufen meist mit root. Und root darf alles. Was hat das mit dem Paketmanager zu tun?

Die Aussage war, dass man dadurch, dass man den Paketmanager zur Installation benutzt geschützt ist, selbst wenn das Paket aus dubioser Quelle stammt. Das stimmt einfach nicht.
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Beitrag knivil Mitglied 14:41:09 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Ach, dann erinnere dich an deinen ersten Tag allein vor einem Windowsrechner. Deine Erwartung, ein technisches Geraet und die Softwaere dazu laesst sich intuitiv bedienen, ist ein Irrtum. Bestes Beispiel: ein etwas teureres Oszilloskop. Da bist du vollkommen aufgeschmissen ohne Vorkenntnisse oder Handbuch. Warum soll das bei Linux anders sein.

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Beitrag _matze Mitglied 14:41:38 27.01.2012   Titel:   Re: lin            Zitieren

SeppJ schrieb:

Irgendwie kann ich diese Horrorgeschichten nicht so recht glauben. Ich habe schon so viele Computer verschiedenster Hardware mit den verschiedensten Distributionen benutzt. Niemals im voraus auf Kompatibilität geachtet und auch "exotische" Netbookhardware und abgespeckte Rettungsdistros. Der einzige Fall in dem etwas nicht funktioniert hat war eine Webcam aus der Grabbelkiste. Und die funktionierte auch nicht gar nicht, sondern die hielt sich nur nicht an ihren eigenen Standard, wodurch das Bild etwas gestört war. Ansonsten nie auch nur der Hauch eines Problems, keinerlei Frickelei, alles funktioniert Out-of-the-box in voller Kapazität (außer Grafikkarten, die noch einen Herstellertreiber wollen, um 3D zu nutzen).

Und dann kommen hier lauter Unregistrierte mit komischen Sonderzeichen im Namen und sagen, dass sie auf nicht näher genannter Hardware mit nicht näher genannten Distributionen ständig nur Probleme haben. Klingt irgendwie nicht sehr glaubwürdig.


Erstens finde ich durchaus, dass !rr!rr (oder wie auch immer^^) glaubhaft geschrieben hat. Zweitens braucht man doch nur mal zu googlen. Beispiel:

http://wiki.ubuntuusers.de/Brother/Drucker

Hier geht es um Ubuntu, das doch zu den benutzerfreundlichsten Distros gehört, richtig? Für alle Brother-Drucker ab Mitte 2008 (das heißt also, alle nicht museumsreifen ;) ) muss man hier manuell Treiber installieren. Vorher muss man aber noch irgendwelche anderen Pakete installieren, damit das mit den Treibern überhaupt klappen kann. Und dann muss man auch noch manuell Verzeichnisse anlegen, weil die Treiberinstallation diese voraussetzt. Für einige Drucker gibt's dann aber keine eigenen Pakete, hier muss man tatsächlich Pakete anderer Drucker wählen. Tja, und wenn man nun alles zusammengesucht und vorinstalliert hat, kann man endlich den nötigen Treiber installieren - natürlich per Konsole.

WTF?! :eek: :eek: :eek:

Das ist ja grauenhaft! Das ist genau der Quatsch, auf den ich keinen Bock habe. Unter Windows steckst du das Teil rein, es wird automatisch ein Treiber geladen und installiert und schon kann es losgehen. Unter Ubuntu offensichtlich nicht. Überhaupt nicht. Ich habe mir übrigens hier kein besonderes schlimmes Beispiel rausgepickt. Das war einfach einer der ersten Treffer bei Google.

Sowas muss ich im Internet lesen, und dann kommen hier im Forum Registrierte und sagen, dass sie auf nicht näher genannter Hardware mit nicht näher genannten Distributionen überhaupt keine Probleme haben. Klingt irgendwie nicht sehr glaubwürdig. :p

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Beitrag chrische5 Mitglied 14:44:43 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

AVM stick!!!!! absolute katastrophe.

chrische

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Beitrag Artchi Autor 14:53:40 27.01.2012   Titel:              Zitieren

_matze! Wenn man einfach nur WIndows und Linux oder BSD vergleicht, dann hast du einfach nur Recht! Ich kann die Erfahrung bzgl. Drucker nur bestätigen.

Aber! Man muß auch sagen, das die Druckerhersteller echte Schweine sind! :mad: Die haben irgendwann aufgehört in den billigen Druckern eine Drucker-Sprachen-Emulation zu verbauen. D.h. sie verbauen sowas wie GDI o.ä. Also nichts was über Drucker-Hersteller-Grenzen kompatibel ist.

Was ist, wenn ich einen PCL oder PostScript Drucker (die ein paar Euro mehr kosten) sowohl unter Windows als auch Linux oder BSD betreiben will? Ich denke mal, ich bräuchte keinen super-duper-speziellen Treiber?

Damals zu C64- und Amiga-Zeit war es genial: jeder Nadeldrucker hat so ziemlich mind. zwei Drucker-Sprachen unterstützt, z.B. eine IBM- und eine Epson-Emulation. Man mußte zwar in den C64-Programmen (wenn man was ausdrucken wollte) dann die Emulation auswählen, aber da jeder Drucker irgend eine bekannte Drucker-Sprache emuliert hatte, gab es da keine Probleme. Egal ob ich einen Drucker von Epson, Star, NEC oder Seikosha angeschlossen hatte.

Heute kocht jeder sein eigenes Süppchen und man muß einen teuren Drucker kaufen, um PCL oder PS zu haben.

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Zuletzt bearbeitet von Artchi am 14:55:54 27.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag pyhax Mitglied 15:02:34 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Gruum schrieb:
knivil schrieb:

Zitat:
Das ist doch blödsinn, der Paketmanager kann sogar den Kernel austauschen.
Softwareupdates laufen meist mit root. Und root darf alles. Was hat das mit dem Paketmanager zu tun?

Die Aussage war, dass man dadurch, dass man den Paketmanager zur Installation benutzt geschützt ist, selbst wenn das Paket aus dubioser Quelle stammt. Das stimmt einfach nicht.


Echt? So habe ich das nicht verstanden. Ich habe das eher so verstanden, das man mit dem Paketmanager ja meistens nur Pakete aus einer der Repos der Distribution installiert, also aus einer vertrauenswürdigen Quelle.

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Beitrag rüdiger Moderator 15:28:50 27.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:
AVM stick!!!!! absolute katastrophe.


Wie oft willst du das noch erwähnen? Ich glaube mittlerweile haben es alle verstanden, dass du nicht in der Lage bist eine einseitige Schritt-für-Schritt-Anleitung zu befolgen.

@_matze
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Beitrag _matze Mitglied 15:31:55 27.01.2012   Titel:              Zitieren

rüdiger schrieb:

@_matze
Ich hab einen Brother Drucker und den musste ich nur einstecken und er funktioniert unter Ubuntu.


Ist er denn älter als Mitte 2008 oder lügt die Webseite?

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Beitrag _matze Mitglied 15:43:14 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Archi! Klar, da hast du Recht. Die Druckerhersteller sind Schweine. Aber mich als Endanwender interessieren die genauen Hintergründe nicht in erster Linie, sondern ob ich meine HW ohne Frickelei nutzen kann oder nicht. Das geht mit Linux offensichtlich nicht immer. Das ist kein Argument gegen Linux selbst, aber gegen die Praktikabilität.

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Beitrag chrische5 Mitglied 16:13:29 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

rüdiger schrieb:
chrische5 schrieb:
AVM stick!!!!! absolute katastrophe.


Wie oft willst du das noch erwähnen? Ich glaube mittlerweile haben es alle verstanden, dass du nicht in der Lage bist eine einseitige Schritt-für-Schritt-Anleitung zu befolgen.


das war eine antwort auf seppj. ich habe auch wiederholt geschrieben, dass es nicht darum geht, ob ich es schaffen würde, sondern ob ich es schaffen will. was soll also dieses blöde in die ecke gestelle? ich ahbe nichts gegen linux, aber werde wohl darauf hinweisen dürfen, dass es eben auch allerweltshardware gibt, die nur mit großem aufwand lauffähig ist. das könntest du auch einfach mal hinnehmen, ohne gleich persönlich zu werden.

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Beitrag pyhax Mitglied 16:17:09 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Das heißt, eigentlich brauch doch nur jemand ein Shellscript zu schreiben das genau diese Anweisung ausführt. Dann ist das ja wie ein Installer unter windows :D

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Beitrag chrische5 Mitglied 16:18:42 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

scheint noch keiner gemacht zu haben. dass das eine eiseitige anleitung ist, ist auch noch total falsch. da muss man scrollen wie verrückt und wird zwischendruch aufgefodert dieses oder jenes zuerst zu installieren, was wieder ein reisenaufwand für einen linuxanfänger ist.

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Beitrag Shade Of Mine Moderator 17:03:35 27.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:

scheint noch keiner gemacht zu haben. dass das eine eiseitige anleitung ist, ist auch noch total falsch. da muss man scrollen wie verrückt und wird zwischendruch aufgefodert dieses oder jenes zuerst zu installieren, was wieder ein reisenaufwand für einen linuxanfänger ist.


Ähnliches Problem gibt es unter Windows 64 Bit.

Ergo: null Argument

Können wir über was interessanteres reden als dass diese oder jene exotische Hardware in dieser oder jener Situation nicht out-of-the-box funktioniert?

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Beitrag pyhax Mitglied 17:05:48 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Killer argument: Magic SysRQ und da der Crash Befehl :D Kommt SysRQ eigentlich von System Rage Quit oder von System Request?

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Beitrag rüdiger Moderator 17:09:41 27.01.2012   Titel:   Re: lin            Zitieren

!rr!rr_. schrieb:
Grafik: Monitorauflösung gab's bei mir erst nach webrecherche und Installation des proprietären Treibers. Ich hatte großes Glück, daß ein Entwickler gerade für die von mir verwendete Distro ein maßgeschneidertes Paket gepackt hat. Sonst hätte ich womöglich heute noch 1024x768 auf meinem Monitor, der mehr als doppelt so viel Pixel hat.


Du meinst die Installation des proprietären Grafiktreibers? Das läuft zumindest bei Ubuntu ziemlich automatisiert ab. Es gibt eine Anwendung zum nachinstallieren proprietärer Treiber im Einstellungsmenü. Das erkennt die Hardware automatisch und empfiehlt dann die benötigten Treiber.

!rr!rr_. schrieb:
So. Ich denke mal, ein unbedarfter Durchschnitts-User oder Kommandozeilenallergiker hätte mit meiner Hardware und meiner l*n*x distro keine Druckausgabe, kein Web, halb so viel Auflösung, wie der Monitor eigentlich kann, und gelegentliche Freezes beim hibernate.


Das kann gut sein. Aber ein unbedarfter Durchschnitts-User hat glaube ich für die Ursprungsfrage in dem Forum hier keine Relevanz. Es stimmt schon, dass man unter Linux eher damit rechnen muss, dass die Hardware nicht sofort funktioniert und es am Anfang sicher abschreckend ist. Das hat sich in den letzten Jahren aber deutlich verbessert. Beim Kauf meines letzten Desktops musste ich nur den Nvidia-Treiber installieren und das ging ganz gewohnt über das oben erwähnte Einstellungsmenü. Also nicht wesentlich anders, als zB bei einem Windowssystem. Bei meinem Laptop musste ich Bumblebee und thinkfan nachinstallieren. Beides ging ganz ohne die Konsole benutzen zu müssen im Paketmanager und beides wäre für den Normalbetrieb nicht sonderlich relevant. (Ich hatte übrigens bisher mit jedem Betriebssystem (OSX, Windows, Linux, *BSD) Probleme mit Hardware oder Situationen, wo ich sehr viel rumfrickeln musste.)

Aber die Ursprungsfrage ist ja: "Warum Linux?" Da trägt die Diskussion von Hardwareproblemen ja eigentlich nichts zu bei. Und die Frage "Warum Linux" wurde ja am Anfang bereits recht gut beantwortet. Von "Man kann was neues lernen", über "Alles ist Opensource und man kann in das Innere des Betriebssystem schauen", bis hin zu "Linux ist in vielen Bereichen populär oder sogar defacto Standard". Letzteres trifft vielleicht auf den Desktop nicht zu. Aber wie GPC gesagt hat "Es ist dann auch nicht unwahrscheinlich, dass man diese Plattform (aus Gewöhnung und weil man sich mit ihr auskennen sollte) auch privat nutzt."

Bereiche in denen Linux sehr populär oder sogar defacto Standard ist: Web, Embeddedsystems, Mobiltelefone/Tablets, Supercomputer/Scientificcomputing, Settopboxen/Fernseher/Entertainmenthardware, Router/Firewalls, Mainframes/Server. Selbst am Desktop hat Linux einen Anteil zwischen 1-3%. Das klingt zwar sehr wenig, aber der Desktop-Markt ist eben sehr groß.

Also Linux ist einfach hier und man kommt da nicht so einfach darum herum.
TrivialeAussage
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Beitrag TrivialeAussage Unregistrierter 17:21:26 27.01.2012   Titel:   Re: lin            Zitieren

rüdiger schrieb:
Mainframes/Server. Selbst am Desktop hat Linux einen Anteil zwischen 1-3%. Das klingt zwar sehr wenig, aber der Desktop-Markt ist eben sehr groß.

Das mag so wenig klingen, weil es wenig IST. :D

Linux hat wie jedes BS Vor- und Nachteile. Hat es Killerfeatures? Nein.
Wenn euch ein BS interessiert, probiert es einfach aus. Und hoert auf hier schwachsinnige Threads zu erstellen.
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 17:30:41 27.01.2012   Titel:   Re: lin            Zitieren

TrivialeAussage schrieb:
rüdiger schrieb:
Mainframes/Server. Selbst am Desktop hat Linux einen Anteil zwischen 1-3%. Das klingt zwar sehr wenig, aber der Desktop-Markt ist eben sehr groß.

Das mag so wenig klingen, weil es wenig IST. :D


Relativ gesehen ist es vielleicht wenig. Aber der Desktop-Markt ist halt enorm. Mit ungefähr 2 Milliarden derzeit genutzten Desktops sind auch 1-3% eine enorme Zahl (20 bis 60 Millionen). Wenn dir jeder Linux Desktopuser 1€ geben würde, müsstest du für den Rest deines Lebens nicht mehr arbeiten.


Zuletzt bearbeitet von rüdiger am 17:31:42 27.01.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag Gruum Mitglied 17:38:22 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Also ich habe mal eine Weile Linux als Desktop System benutzt. Letztendlich habe ich auf Windows zurück gewechselt weil es einfach unmöglich war Auf meinem System mit den nvidia-Treibern beide Monitore ohne Tearing zu betreiben.
chrische5
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Beitrag chrische5 Mitglied 17:40:21 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

bildschirm? grafikkarte? alles exotisch, wenn es nach den fanboys geht.

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Beitrag Cybertec Mitglied 17:44:26 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Wenn ihr schon solche Aussagen macht, dann schreibt doch bitte auch dazu welche Distribution das war, und in welchem Jahr.

Ich hab zwar keine nVidia, aber ich weiß das sogar Bumblebee ohne Probleme funktioniert.

Und Ati funktioniert auch mit 2 Bildschirmen ohne Probleme, entweder mit dem radeon-Treiber oder dem Catalyst Treiber.
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Beitrag Ethon Mitglied 17:46:30 27.01.2012   Titel:              Zitieren

chrische5 schrieb:
hallo

bildschirm? grafikkarte? alles exotisch, wenn es nach den fanboys geht.

chrische


Ach komm schon, damit hat zb bei Ubuntu keiner mehr Probleme. Ist einfacher als mit Windows.

Sieht zb so aus:
http://img.hexus.net/v2/articles/linux-ati-nvidia/jockey-gtk-001.png
chrische5
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Beitrag chrische5 Mitglied 17:48:49 27.01.2012   Titel:              Zitieren

hallo

war auch nicht ganz ernst gemeint. mich ärgerte nur die reaktion von rüdiger, der gleich mal pauschal unterstellte, dass ich zu blöd sei exotische hardware (shade) wie einen avm stick (was man alles als exotisch bezeichnen kann) zu installieren.

chrische

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SeppJ
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Beitrag SeppJ Moderator 17:53:08 27.01.2012   Titel:   Re: lin            Zitieren

TrivialeAussage schrieb:

Linux hat wie jedes BS Vor- und Nachteile. Hat es Killerfeatures? Nein.
Doch. In den von rüdiger genannten Bereichen in denen Linux dominiert, ist das auch aus gutem Grund so. Da sind die Alternativen nur die anderen *nix-Geschmacksrichtungen, die quasi die gleichen Features von jemand anderem nachprogrammiert (bzw. vorprogrammiert, da GNU/Linux eine OS-Nachmache von Unix ist) sind. Siehe zum Beispiel hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Usage_share_of_operating_systems
Während für einen Webserver durchaus auch Windwos Server eine Alternative ist, so kommt für einen Supercomputer wirklich nur *nix in Frage. Es ist sehr interessant, dass es ein paar Supercomputer mit Windows zu geben scheint, ich würde gerne mal wissen, was die Gründe der Verantwortlichen dafür sind. Vermutlich sehr günstige Serviceverträge mit Microsoft, die vielleicht Erfahrung auf dem Gebiet sammeln wollen, um später dort anzugreifen.

Die für Linux auf dem Superrechner sind jedoch nicht wirklich relevant für die Frage in diesem Thread und wurden deshalb auch nicht genannt.
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 18:03:16 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Zitat:
Es ist sehr interessant, dass es ein paar Supercomputer mit Windows zu geben scheint, ich würde gerne mal wissen, was die Gründe der Verantwortlichen dafür sind. Vermutlich sehr günstige Serviceverträge mit Microsoft, die vielleicht Erfahrung auf dem Gebiet sammeln wollen, um später dort anzugreifen.


Nicht ein paar. 0.2% sind 1 Supercomputer. Es gab wohl mal 4 in der Liste. Aber die Betreiber sind dann zu Linux gewechselt und Windows wird wohl höchstens noch bei Bedarf als VM geladen. Einsatzzweck sind wohl irgend welche CAD-Systeme die halt nur für Windows existieren. Microsoft hat das wohl aber auch massiv subventioniert und den Betreibern dann mal ein Entwicklungsteam ins Haus geschickt und ähnliche Dinge.
Ethon
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Beitrag Ethon Mitglied 18:07:18 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Ich dachte der riesige neue Supercomputer der Japaner läuft mit Win?
rüdiger
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Beitrag rüdiger Moderator 18:29:25 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Ethon schrieb:
Ich dachte der riesige neue Supercomputer der Japaner läuft mit Win?


Meinst du den K Computer (derzeit Nr 1)? Der läuft (wie alle Top10 Computer) mit Linux. http://en.wikipedia.org/wiki/K_computer
knivil
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Beitrag knivil Mitglied 18:34:23 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Killerfeatures im vergleich zu Windows (Professional?): Quelloffen, Multiuserbetrieb, diverse Realtime-Sachen, Supercomputing, Unterstuetzung vieler Plattformen (von klein wie Beagleboard bis zu Mainframes).

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Zuletzt bearbeitet von knivil am 18:36:50 27.01.2012, insgesamt 4-mal bearbeitet
Tim
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Beitrag Tim Mitglied 18:46:23 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Also werden pauschal alle Eigenschaften als "Killer Features" bezeichnet. Nett. Arbeitest du im Marketing?

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Walli
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Beitrag Walli Mitglied 19:46:16 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Ja, vor allem für den normalen Windows-Nutzer sind Sachen wie Supercomputing wirkliche Killerfeatures :D .

Ethon schrieb:
Ich dachte der riesige neue Supercomputer der Japaner läuft mit Win?

Überhaupt kein ernstzunehmender Supercomputer basiert auf Windows. Das ist so als würde man Triebwerke an ein Kreuzfahrtschiff schrauben um damit zum Mond zu fliegen.


Zuletzt bearbeitet von Walli am 19:49:12 27.01.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
SeppJ
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Beitrag SeppJ Moderator 19:49:54 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Walli schrieb:
Ja, vor allem für den normalen Windows-Nutzer sind Sachen wie Supercomputing wirkliche Killerfeatures :D .
Für einen (informierten) Windows-Nutzer kann Linux per Definition keine Vorteile haben, sonst würde er ja nicht Windows nutzen.
Walli
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Beitrag Walli Mitglied 19:52:57 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Nö, die Vorteile überwiegen zumindest nicht.
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Beitrag Ethon Mitglied 19:56:14 27.01.2012   Titel:              Zitieren

Vlt werden auch eher die Nachteile verglichen als die Vorteile. :D
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Beitrag knivil Mitglied 00:11:27 28.01.2012   Titel:              Zitieren

Tim schrieb:
Also werden pauschal alle Eigenschaften als "Killer Features" bezeichnet. Nett. Arbeitest du im Marketing?
Ich koennte auch fragen, ob du dumm bist ...

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Tim
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Beitrag Tim Mitglied 00:15:22 28.01.2012   Titel:              Zitieren

Dieser Konter erschüttert mich total. Ich zittere.

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Beitrag nachtfeuer Mitglied 06:12:44 29.01.2012   Titel:              Zitieren

Hier wäre auch noch mal eine nette Linux-Ode:

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36245/1.html

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