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Heute_heiße_ich_smax
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Anmeldungsdatum: 17.04.2001
Beiträge: 296
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Heute_heiße_ich_smax Mitglied
04:31:00 13.07.2002 Titel: |
Spiele- und Grafikprogrammierung als Beruf |
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Da Spiele- und Grafikprogrammierung das ist, was mich am meisten interessiert, denke ich nun auch darüber nach beruflich in diese Richtung zu gehen.
Nach dem Abi will ich ein Informatik-Studium an einer Uni beginnen und mich möglichst viel mit generativer Computergrafik beschäftigen.
(1) Findet ihr, dass das ein geeigneter Weg ist, sich später mit Computergrafik zu beschäftigen und evt. in die Spieleindustrie einzusteigen?
(2) Was haltet ihr von diesen Spezielschulen oder Spezialunis, bei denen man in kürzerer Zeit einen spezielleren Abschluss erwirbt? |
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D1BAKEL
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Anmeldungsdatum: 12.07.2002
Beiträge: 271
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D1BAKEL Mitglied
12:55:00 13.07.2002 Titel: |
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(1) scheint okay zu sein (so hab ich mir das auch gedacht
von (2) halte nicht viel... |
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Headhunter
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Anmeldungsdatum: 20.08.2000
Beiträge: 3567
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Headhunter Mitglied
17:24:00 13.07.2002 Titel: |
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Hi !
Dieses Thema hat mich auch sehr interessiert, und deshalb habe
ich ein bisschen im Internet rumgesucht/rumgefragt...
Folgende Links zum Thema :
Running your own Game Company:Running your own Game Company http://www.gamedev.net/reference/list.asp?categoryid=69#96
Getting into the Industry:Getting into the Industry http://www.gamedev.net/reference/list.asp?categoryid=68#67
Barchelor or Master (flipcode forum) http://www.flipcode.com/cgi-bin/msg.cgi?showThread=00000423&forum=industry&id=0
Quit school or not ? http://www.flipcode.com/interviews/school/index.shtml
Blizzard Employment Opportunities http://www.blizzard.com/jobopp/
Diese kleine Liste ist auf keinen Fall komplett, wer weitere
Links hat kann gerne weitere Adressen posten.
Meine Persönliche Meinung/Planung :
Ich bin im moment 17 Jahre alt, und gehe in die 10 Klasse eines
Gymnasiums (bald 11te Klasse :-)
Ich möchte später gerne einen Job in der Spielebranche haben.
Von studieren halte ich persönlich nicht viel. Was man im
Informatikstudium lernt ist sehr theoretisch, trocken und
allgemein sehr praxisfern (das wurde mir von mehreren Freunden
bestätigt)
Ich habe mir innerhalb von ~2 Jahren selbst C++ und DX beigebracht,
und glaube beides jetzt recht gut zu können...
Es gibt aber auch Gründe für das Studium : Man hat einen Abschluss :-)
Für weitere Erläuterungen verweise ich auf folgenden Artikel : http://www.flipcode.com/interviews/school/index.shtml
Eine aktuelle Studie hat ergeben dass der Durchschnittsverdienst
eines Spieleprogrammieres bei ~60 000 $ liegt (Brutto oder netto,
wie wird das Jahresgehalt angegeben ???)
60 000$ klingt viel, liegt jedoch insgesamt eher im unteren
Mittelfeld der It-Jobs.
Tomorrow hat das Durchschnittseinkommen eines deutschen Spiele Designers
auf 67 000 Euro gesetzt. Ich denke dass das Einkommen eines
Programmieres dem ungefähr entsprechen sollte.
Die Spielefirmen scheinen wirklich einen extremen Mangel an Fachkräften zu
haben. Vor ~einem halben Jahr habe ich einen Artikel über Quake II Player
modells (MD2) geschrieben und an www.gamedev.net gesendet.
Naja, nach ~1 Monat habe ich eine Email von einem EA Mitarbeiter
bekommen (Amerikaner) der mich dazu aufgefordert hat mich bei der
Deutschen Electronic Arts Abteilung zu bewerben.
Hab ich auch gemacht, ich hatte die EMailadresse von Gerhald Köhler.
(für alle die es nicht wissen, das ist u.a. der Erfinder von Anstoß !!)
Mit dem Job wurd leider nix da ich zu jung bin :-(
Es wurde ein Programmierer für den Fußballmanager 2002 gesucht.
Bitte postet hier eure Erfahrungen/Meinungen/Links zu dem
Thema "Job in der Spielebranche", ich verschieb den Post
dann nachher ins FAQ |
_________________ Viele Grüße, headhunter
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TomasRiker
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Anmeldungsdatum: 26.09.2001
Beiträge: 2959
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TomasRiker Mitglied
18:57:00 13.07.2002 Titel: |
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@Headhunter: Wir sind uns ja (vom Steckbrief her ) ziemlich ähnlich! Ich bin auch 17, gehe auch auf's Gymnasium (11. Klasse, bald 12.) und habe mir auch C++ und DirectX selbst beigebracht.
Ich weiß nicht, ob es so viel bringt, Informatik zu studieren. Ich habe von vielen Leuten gehört, die es nachher bereut haben. Die haben gedacht, man würde da viel lernen im Bezug auf Grafik oder sowas, aber das ist ganz und gar nicht der Fall. Vor allem kommt Mathe und Algorithmik. Ich denke mal, dass man sich sehr viele Dinge selbst beibringen kann.
Und bei der Bewerbung ist es sicherlich nicht schlecht, wenn man Informatik studiert hat, aber eine Firma würde sicherlich nur danach entscheiden. Wenn man seine Fähigkeiten z.B. durch eine Demo demonstriert (Hehe), dann (hoffe ich doch mal) gewinnst Du damit genauso viel Anerkennung. |
_________________ http://www.spieleprogrammierer.de
Spiele, Tutorials & Infos zu meinen Büchern!
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Helium
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Anmeldungsdatum: 31.03.2002
Beiträge: 3549
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Helium Mitglied
20:16:00 13.07.2002 Titel: |
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Grade in der Grafikprogrammierung ist aber Mathe unheimlich wichtig. Gut ich hab mir das meiste selbst zusammengesucht, über öffentliche Tutorien (auch wenn einige davon viel Müll verzapfen), Bücher und das usenet.
Aber irgendwo mus man den Kram lernen. |
_________________ Manual memory management is premature optimization.
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StephanL
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Anmeldungsdatum: 05.06.2002
Beiträge: 23
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StephanL Mitglied
20:39:00 13.07.2002 Titel: |
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Man bekommt das Wissen an Schulen und Kursen meistens auch besser vermittelt. Ok, ob das auf Unis jetzt auch so ist, sei mal dahin gestellt, aber ich würde jederzeit einen Programmier-/Mathe-/WassAuchImmer-Kurs dem lernen aus einem Buch vorziehen, wenn die nicht so teuer wären. Ein kompetenter Lehrer ist eben doch was feines. Aber einem Standard-Informatikstudium steh ich ebenfalls skeptisch gegenüber. Medieninformatik ist da wohl besser. Das Studium an Fachhochschulen soll mehr praxisorientiert sein, dass weiss ich aber nicht hundertprozentig.
Eine Demo beizulegen ist auch so ne Sache ... wer versichert der Firma dass die Demo auch wirklich vom Einsender stammt? Ich meine, bei den ganzen opensource-projekten und verfügbaren SourceCodes hat man sich doch schnell ne kleine Tech-Demo 'zusammengecopypasted'.
Ich habe selbst auch vor in die Gamebranche einzusteigen, irgendwann. Programmierer wäre natürlich optimal, aber Leveldesign fänd ich auch nich übel.
[ Dieser Beitrag wurde am 13.07.2002 um 20:41 Uhr von StephanL editiert. ] |
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TomasRiker
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Anmeldungsdatum: 26.09.2001
Beiträge: 2959
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TomasRiker Mitglied
21:26:00 13.07.2002 Titel: |
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| Zitat: | Original erstellt von Helium:
Grade in der Grafikprogrammierung ist aber Mathe unheimlich wichtig. Gut ich hab mir das meiste selbst zusammengesucht, über öffentliche Tutorien (auch wenn einige davon viel Müll verzapfen), Bücher und das usenet.
Aber irgendwo mus man den Kram lernen. |
Schon klar, dass man Mathe braucht. Aber man braucht nur einen kleinen Teil der Mathematik und auf der Uni lernt man seeeeehr viel (ich kenne jemanden, der Informatik studiert hat), das man zur Grafikprogrammierung nicht anwenden kann. |
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TGGC
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Anmeldungsdatum: 01.02.2001
Beiträge: 1895
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TGGC Mitglied
10:41:00 14.07.2002 Titel: |
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| Zitat: |
Naja, nach ~1 Monat habe ich eine Email von einem EA Mitarbeiter bekommen (Amerikaner) der mich dazu aufgefordert hat mich bei der Deutschen Electronic Arts Abteilung zu bewerben.
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Die nehmen also doch jeden .
| Zitat: |
Ich weiß nicht, ob es so viel bringt, Informatik zu studieren. Ich habe von vielen Leuten gehört, die es nachher bereut haben.
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Ich habs noch nicht bereut (nach 4 Semesterm), Studium ist wirklich eine prima Ergänzung für einen Autoditakten.
| Zitat: |
Eine Demo beizulegen ist auch so ne Sache ... wer versichert der Firma dass die Demo auch wirklich vom Einsender stammt?
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z.B. indem man sich den Code mit einem der Firma zusammen ansieht, man muss also am besten persönlich überzeugen. Am besten ist übrigens nicht _eine_ Demo, sondern mehrere verschiedenartige Programme und evtl. auch ähnliche Dinge zu präsentieren. Für meine Bewerbung zum Praktikumssemester hab ich z.b. einfach mal eine WebSeite gemacht und dort alle möglichen Dinge aufgelistet. Ich meine in den persönlichen Gesprächen dann herausgehört zu haben, das man dies doch mit Interesse angeschaut hat ("Ich hab da mal auf Ihrer Seite geschaut...").
| Zitat: |
Schon klar, dass man Mathe braucht. Aber man braucht nur einen kleinen Teil der Mathematik und auf der Uni lernt man seeeeehr viel (ich kenne jemanden, der Informatik studiert hat), das man zur Grafikprogrammierung nicht anwenden kann.
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Das kann man aber immer wieder für andere Sachen gebrauchen, ist also trotzdem recht nützlich.
Es kommt sowieso immer auf den Einzelnen an, wie er das Studium nutzt. Man kann sich auch in allen Fächern einfach so durchschleifen, dann ist das Studium wirklich sinnlos. Man kann aber auch versuchen, für die verschiedensten Dinge ein Verständnis entwickeln (wird evtl. trotzdem nicht bei allem gelingen) und sich zu Nutzen machen. Ich habe dieses Semester z.b. drei "grössere" Programme im Rahmen des Studium programmiert (als Prüfungszulassungen). Dabei war eins ein FTP-Client (ging leider nicht anders), die anderen waren aber ein Netzwerktetris und eine D3D-Anwendung. Die meisten Dozenten stehen dem wirklich offen gegenüber, wenn ein Student mal nicht die simplen Übungsaufgaben macht sondern etwas ganz anderes. Es kommt also darauf an, was man daraus macht.
Bye, TGGC |
_________________ Was wirklich zählt, ist klar.
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xris
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Anmeldungsdatum: 23.05.2002
Beiträge: 38
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xris Mitglied
10:47:00 14.07.2002 Titel: |
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Hi zusammen!
Ich habe jetzt gerade mein Abitur gemacht und werde nach dem Zivildienst dann auch Informatik studieren, und zwar an der UNI.
Das hatte auch mehrere Gründe bei mir diese Entscheidung zu treffen. Obwohl mir hier im Forum empfohlen wurde an eine FH zu gehen, da das ganze praxisnäher ist und für den Job als Programmierer besser sein sollte, bin ich der Meinung - und das wurde mir versichert - dass die Informatik an der Uni eher als Wissenschaft gelehrt wird und man nicht nur auf die "reine Programmierung", also das Coden beschränkt bleibt. Ich selbst habe auch großes Interesse an Mathematik und Physik und diese beiden Fächer kann ich an der Uni sehr gut mit in das Informatikstudium einbinden. Viele sind der Meinung, dass das was an der Uni gelehrt wird "Hand und Fuß" haben soll, viele Bezeichneten es als "zukunftsträchtiger".
Grafikprogrammierung finde ich auch sehr interessant, könnte mir aber nicht vorstellen ausschließlich mich in Zukunft damit zu beschäftigen.
Grüße |
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lucozale
Unregistrierter
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lucozale Unregistrierter
13:16:00 14.07.2002 Titel: |
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Studierte stelle ich besonders gern ein ..., ... zum saubermachen, Paletten sortieren, Kaffee kochen und der gleichen verantwortungsvollen Dinge mehr! Sollte es jedoch um Programmierer gehen, ist es mir wirklich egal welche (Hoch)-Schulbildung oder ähnl. vorliegen, da zählen nur Leistung und Können. Wenn möglich sehe ich mir an ob schon an anderen Projekten mitgearb. wurde oder ob schon eigene (vorzeigbare) Programme vorliegen und wie diese umges. wurden.
Sicher kann eine gute Vorbildung nichts schaden, leider ist aber die Praxis unersetzlich und die gibts nicht auf der UNI (leider). Auf jeden Fall ist der JOB Spieleprogrammierer nicht leicht und auch mit vielen pers. Einschr. versehen! Es gibt deshalb auch immer den einen oder anderen "Reisenden" welcher sich in seiner persönlichen Entfaltung gehemmt sieht. Stellt Euch auf keinen Fall ein leichtes Leben vor, auch wenn es meist weder feste Arbeitszeiten noch "Pflichtveranstaltungen" gibt .... |
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