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mellOwmOe
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Anmeldungsdatum: 19.01.2002
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Beitrag mellOwmOe Mitglied 18:32:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Ich würde wirklich nur ein Uni-Studium epmpfehlen, wenn man's wirklich draufhat (Mathe && Logik && Programmieren), ansonsten ist es nur Quälerei. Ich sehe das an Studienkollegen, die unwissend das Studium angefangen haben und dann halt einige Prüfungen mehrmals schreiben müssen, teilweise dann sogar bei anderen Profs(mit neuen Themen:)).
Man wird außerdem erschlagen von der Menge an Stoff, die durchgenommen wird, vor allem in Mathe und ganz speziell mit der Unmenge an Beweisen,
die das absolute Gegenteil von lesbarem Code sind:).
Und die brauchst du für 3d-Mathe nicht. 3d-Mathe ist eh das allerbilligste, was du im 1.Semester lernst. (Klar gibt es noch viel viel komplizierte mathematische Sachen wie sie hier zum Beispiel im
Fraunhofer Institut in Darmstadt machen, aber das hat mehr mit Raytracing und Konsorten zu tun und nicht mit Echtzeit-3d).
Ansonsten find ich das Studentenleben ganz OK und das kann ruhig einige Semester noch so weitergehen.
Man muß ich ja nicht allzu früh von der Industrie ausquetschen lassen, oder am besten gar nicht.
Ich denke halt, wenn man unbedingt Spieleprogrammierer werden will, muß man echt wie ein Bessesener coden, sich wie ein kleines Kind über die entsanden Pixels freuen und viele Demos machen und dabei sollte man möglichst beides sein Hacker und Software-Architekt, daß kann man auch im Studium machen, ist aber bestimmt nicht zwingend notwendig. Auf der anderen Seite, wer findet nach dem Abitur sofort einen Job in der Spieleindustrie oder überhaupt einen. Und solange eine McJob machen oder zu Hause rumhängen bringts auch net.

[ Dieser Beitrag wurde am 14.07.2002 um 18:35 Uhr von mellOwmOe editiert. ]

_________________
... Das Software-Business ist binär. Man ist entweder eine Null oder eine Eins, tot oder lebendig ...
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Headhunter
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Anmeldungsdatum: 20.08.2000
Beiträge: 3567
Beitrag Headhunter Mitglied 18:39:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Hi !


Tomas Riker :
>>Ich weiß nicht, ob es so viel bringt, Informatik zu studieren. Ich habe von vielen Leuten >>gehört, die es nachher bereut haben. Die haben gedacht, man würde da viel lernen im Bezug >>auf Grafik oder sowas, aber das ist ganz und gar nicht der Fall.
Hehe, soweit ich weiß brechen ca. 50% aller Informatikstudenten
das Studium frühzeitig ab...
Ist aber auch logisch, im moment will wohl jeder in diese Branche
der schonmal Windows installiert hat....


StefanL:
>>Man bekommt das Wissen an Schulen und Kursen meistens auch besser vermittelt
Welche Schule hilft dir wenn du mit DX proggen willst ???
Also unser Infolehrer ist schon mit Visual Basic hoffnungslos überfordert :-)

@<lucozale>
Kannst du uns auch verraten bei welcher Firma du arbeitest ??
Oder zumindest die Branche ?
Du scheinst dich was auszukennen, wie stehen denn die Chancen
überhaupt nen Job als Spieleprogrmamierer zu bekommen ?

_________________
Viele Grüße, headhunter
StephanL
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Anmeldungsdatum: 05.06.2002
Beiträge: 23
Beitrag StephanL Mitglied 21:01:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:
Welche Schule hilft dir wenn du mit DX proggen willst ???
Also unser Infolehrer ist schon mit Visual Basic hoffnungslos überfordert :-)


Zitat:
Original erstellt von StephanL:
Ein kompetenter Lehrer ist eben doch was feines


Wenn der Lehrer nix drauf hat kann er auch nix anstänig vermitteln :)
Kenn ich selber, unser Lehrer kann auch nicht viel mehr als Excel ...

[ Dieser Beitrag wurde am 14.07.2002 um 21:02 Uhr von StephanL editiert. ]
TGGC
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Anmeldungsdatum: 01.02.2001
Beiträge: 1895
Beitrag TGGC Mitglied 21:56:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:
Hehe, soweit ich weiß brechen ca. 50% aller Informatikstudenten
das Studium frühzeitig ab...

Und 80% von denen wegen Mathe ;)

_________________
Was wirklich zählt, ist klar.
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deleted_2013_01_05
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Anmeldungsdatum: 14.06.2001
Beiträge: 1795
Beitrag deleted_2013_01_05 Mitglied 23:23:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Bis zum Vordiplom an einer Uni schafft es etwa 1/3.

Im letzten Semester hatte ich eine Vorlesung zur Linearen Algebra.
Alles davon was ich privat zum 3D Programmieren brauchen kann wusste ich schon vorher, der Rest ist so abstrakt und theoretisch, dass ich das meiste schon wieder vergessen habe und stellenweise sogar während der Vorlesung keine sinnvollen Bezug zu praktischen Aufgaben finden konnte. So glaube ich auch nicht, dass viele meiner Mitstudenten nen Schimmer haben für was man eine Basiswechsel-Matrix einsetzen kann.

Ich bin sehr enttäuscht von dem Mathevorlesungen...vielleicht wirds ja im Hauptstudium besser.

Mathe ist aber trotzdem noch auf einem Niveau dass man nachvollziehen kann. Ganz anders bei den Vorlesungen zur theoretischen Informatik. Der Stoff davon übertrifft imho jeden Beweis in Mathe. Ich finde es reinste Zeitverschwendung weil >95% der Studenten froh sind wenn sie endlich diesen Kram hinter sich gebracht haben und wieder interessante Vorlesungen kommen --> Also alles wieder vergessen.

Ohne Praxisbezug kann ein Mensch sich nichts merken, so einfach ist das.

Zur Zeit überlege ich ernsthaft das Studium abzubrechen.
Ich hab während dem Semester absolut keine Zeit privat weiter zu lernen in Sachen 3D Programmieren und während den Ferien arbeite ich.
Nur leider Entwickelt sich dieses Gebiet so schnell dass man ständig weiterlernen müsste.

Doch wenn ich abbreche, wie hoch sind die Chancen irgendwann in die Branche zu kommen ? Und was in der Zwischenzeit.

Ach....immer diese scheiß Entscheidungen :( ;)
lucozale
Unregistrierter




Beitrag lucozale Unregistrierter 10:16:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

@Headhunter
#Kannst du uns auch verraten bei welcher Firma du arbeitest ??#

... ungern :cool:

#Oder zumindest die Branche ?#

Software-Entwicklung (mein Ding), -Publishing, -Distribution

wobei ich nur über den Bereich Europa sprechen kann, USA und auch Asien haben recht unterschiedliche "Bedingungen" von Osteuropa mal ganz abgesehen (Bsp. Russland wo wirklich gute Soft für einen "Hungerlohn" produziert wird ...)

Du scheinst dich was auszukennen, wie stehen denn die Chancen
überhaupt nen Job als Spieleprogrmamierer zu bekommen ?

Wie ich schon schrieb, Erfahrung und Teamfähigkeit zählt, nicht irgendein Abschluss. Es ist nicht mehr wie früher der kleine Superprogrammierer am C64 der was schafft und Steinreich wird, heute sind es MINDESTENS 3-5 Leute pro (kleines)Projekt deshalb wird auch immer berücksichtigt, ob es nicht im Umfeld noch Leute gibt, welche der/die (ja es gibt auch Frauen die sehr gut proggen können :) ) jeweilige "mitbringen" kann. Aus diesem Grund sind dann aber leider auch meist mehrere Personen auf einmal weg, wenn eigene/andere Wege beschritte werden sollen ....

Wenn sich jemand bei uns bew. kommt meistens die Frage, was hat er bisher schon gemacht, wo kann "etwas bewundert" werden, wie stellt er sich die Zusammenarbeit vor und kann er kurzfristig gestellte Aufgaben zur Überprüfung seines Wissens erledigen. Das wird meist noch im Verlauf der Vorgespräche besprochen noch bevor es zu einer Festlegung kommt ob nun ein Freiberufler oder eine Festeinstellung das Ziel sein sollte ....

GUTE! Programmierer werden übrigens (fast) immer benötigt, Grafiker wesentlich weniger und für Sounds/Musik benutz mann eines der vielen freinen Talente ;) Es sieht so aus, dass wir auf ca. 10 Grafiker einen Bewerber für Programmierung bekommen ....

weitere Fragen? :rolleyes:
RPD
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Anmeldungsdatum: 03.05.2001
Beiträge: 1345
Beitrag RPD Mitglied 11:26:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

>>Bis zum Vordiplom an einer Uni schafft es etwa 1/3
jeah, und ich war dabei... :D

>>Ich bin sehr enttäuscht von dem Mathevorlesungen...vielleicht wirds ja im Hauptstudium besser.
vergiss es :(

>>Zur Zeit überlege ich ernsthaft das Studium abzubrechen.
ich auch, wobei ich mir das schon länger überlegt habe... ;)
studium sucks weil man nix lernt sondern nur für den abschlußzettel schuftet. ich sag mal 95% aller informatik studenten haben nachher nicht mehr ahnung als vorher. (krass aber wahr) aber wer nix kann wird auch nix. man merkts erst später wegen dem abschlußzettel, aber es kommt raus ;) ich hör auf geh noch ein jahr auf ne ba und mach da 4-6 zertifikate und gut is.
was mich endgültig überzeugt hat war unser letztes projekt, ich möcht nicht mehr sagen als das unser prof keine aber auch wirklich keine ahnung hatte :eek: da kann ichs mir auch gleich selber beibringen abschlußzettel hin oder her...zu dem thema hab ich übrigens mal nen leserbrief in der c't gehabt (22/2001) bin damals von vielen an der uni angsprochen worden, (ja du hast recht und so) aber tut sich tat sich nix :p ich hab kein bock mehr auf diese planlos studier sache...

>>Und was in der Zwischenzeit.
einfach einschreiben und als student weiter arbeiten...

_________________
Gruß
RPD
harryjon35
Mitglied

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Anmeldungsdatum: 17.04.2002
Beiträge: 41
Beitrag harryjon35 Mitglied 11:54:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

Wollt ihr wirklich in die Spieleindustrie ?
Warum denn ? Wegen der schlechen Löhne, der buggy Software, der Hektik, dem Stress, der Firmenpleiten, oder doch aus Idealismus ?
In der "normalen" Softwareindustrie in einem größeren Unternehmen gibt's doch wesentlich mehr Geld und weniger Stress. Oder sehe ich das alles falsch ? Klärt mich auf !

_________________
Automatische Rechtschreibkorrektur wurde NICHT aktiv.
StephanL
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Anmeldungsdatum: 05.06.2002
Beiträge: 23
Beitrag StephanL Mitglied 12:11:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

Naja ich glaub für die wenigsten ist Geld das wichtigste in der Spieleindustrie. "Buggy-Software" ist wohl kein Phänomen der Spielebranche. Ich für meinen Teil hab einfach Spaß am Programmieren und am Spielen. Deswegen will ich dahin. Ich will schon dahin seit ich 5 bin und mein erstes Videospiel gespielt hab. Es gibt doch nichts besseres, als sein Hobby zum Beruf zu machen.
TomasRiker
Mitglied

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Anmeldungsdatum: 26.09.2001
Beiträge: 2959
Beitrag TomasRiker Mitglied 14:30:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

So sehe ich das auch: das Hobby zum Beruf zu machen, ist bestimmt klasse! Am liebsten würde ich auch in die Spielebranche gehen, aber ich würde auch Anwendersoftware entwickeln.

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