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c++.de :: FAQ - Grafik-/Spieleprogrammierung ::  Spiele- und Grafikprogrammierung als Beruf     Zeige alle Beiträge auf einer Seite Auf Beitrag antworten
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Heute_heiße_ich_smax
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Anmeldungsdatum: 17.04.2001
Beiträge: 296
Beitrag Heute_heiße_ich_smax Mitglied 04:31:00 13.07.2002   Titel:   Spiele- und Grafikprogrammierung als Beruf            Zitieren

Da Spiele- und Grafikprogrammierung das ist, was mich am meisten interessiert, denke ich nun auch darüber nach beruflich in diese Richtung zu gehen.

Nach dem Abi will ich ein Informatik-Studium an einer Uni beginnen und mich möglichst viel mit generativer Computergrafik beschäftigen.

(1) Findet ihr, dass das ein geeigneter Weg ist, sich später mit Computergrafik zu beschäftigen und evt. in die Spieleindustrie einzusteigen?

(2) Was haltet ihr von diesen Spezielschulen oder Spezialunis, bei denen man in kürzerer Zeit einen spezielleren Abschluss erwirbt?
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D1BAKEL
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Anmeldungsdatum: 12.07.2002
Beiträge: 271
Beitrag D1BAKEL Mitglied 12:55:00 13.07.2002   Titel:              Zitieren

(1) scheint okay zu sein (so hab ich mir das auch gedacht :rolleyes:
von (2) halte nicht viel...
Headhunter
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Anmeldungsdatum: 20.08.2000
Beiträge: 3567
Beitrag Headhunter Mitglied 17:24:00 13.07.2002   Titel:              Zitieren

Hi !

Dieses Thema hat mich auch sehr interessiert, und deshalb habe
ich ein bisschen im Internet rumgesucht/rumgefragt...

Folgende Links zum Thema :

Running your own Game Company:Running your own Game Company http://www.gamedev.net/reference/list.asp?categoryid=69#96

Getting into the Industry:Getting into the Industry http://www.gamedev.net/reference/list.asp?categoryid=68#67

Barchelor or Master (flipcode forum) http://www.flipcode.com/cgi-bin/msg.cgi?showThread=00000423&forum=industry&id=0

Quit school or not ? http://www.flipcode.com/interviews/school/index.shtml

Blizzard Employment Opportunities http://www.blizzard.com/jobopp/

Diese kleine Liste ist auf keinen Fall komplett, wer weitere
Links hat kann gerne weitere Adressen posten.

Meine Persönliche Meinung/Planung :
Ich bin im moment 17 Jahre alt, und gehe in die 10 Klasse eines
Gymnasiums (bald 11te Klasse :-)
Ich möchte später gerne einen Job in der Spielebranche haben.
Von studieren halte ich persönlich nicht viel. Was man im
Informatikstudium lernt ist sehr theoretisch, trocken und
allgemein sehr praxisfern (das wurde mir von mehreren Freunden
bestätigt)
Ich habe mir innerhalb von ~2 Jahren selbst C++ und DX beigebracht,
und glaube beides jetzt recht gut zu können...

Es gibt aber auch Gründe für das Studium : Man hat einen Abschluss :-)
Für weitere Erläuterungen verweise ich auf folgenden Artikel : http://www.flipcode.com/interviews/school/index.shtml

Eine aktuelle Studie hat ergeben dass der Durchschnittsverdienst
eines Spieleprogrammieres bei ~60 000 $ liegt (Brutto oder netto,
wie wird das Jahresgehalt angegeben ???)
60 000$ klingt viel, liegt jedoch insgesamt eher im unteren
Mittelfeld der It-Jobs.
Tomorrow hat das Durchschnittseinkommen eines deutschen Spiele Designers
auf 67 000 Euro gesetzt. Ich denke dass das Einkommen eines
Programmieres dem ungefähr entsprechen sollte.

Die Spielefirmen scheinen wirklich einen extremen Mangel an Fachkräften zu
haben. Vor ~einem halben Jahr habe ich einen Artikel über Quake II Player
modells (MD2) geschrieben und an www.gamedev.net gesendet.
Naja, nach ~1 Monat habe ich eine Email von einem EA Mitarbeiter
bekommen (Amerikaner) der mich dazu aufgefordert hat mich bei der
Deutschen Electronic Arts Abteilung zu bewerben.
Hab ich auch gemacht, ich hatte die EMailadresse von Gerhald Köhler.
(für alle die es nicht wissen, das ist u.a. der Erfinder von Anstoß !!)
Mit dem Job wurd leider nix da ich zu jung bin :-(
Es wurde ein Programmierer für den Fußballmanager 2002 gesucht.


Bitte postet hier eure Erfahrungen/Meinungen/Links zu dem
Thema "Job in der Spielebranche", ich verschieb den Post
dann nachher ins FAQ

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Viele Grüße, headhunter
TomasRiker
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Anmeldungsdatum: 26.09.2001
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Beitrag TomasRiker Mitglied 18:57:00 13.07.2002   Titel:              Zitieren

@Headhunter: Wir sind uns ja (vom Steckbrief her :D) ziemlich ähnlich! Ich bin auch 17, gehe auch auf's Gymnasium (11. Klasse, bald 12.) und habe mir auch C++ und DirectX selbst beigebracht.

Ich weiß nicht, ob es so viel bringt, Informatik zu studieren. Ich habe von vielen Leuten gehört, die es nachher bereut haben. Die haben gedacht, man würde da viel lernen im Bezug auf Grafik oder sowas, aber das ist ganz und gar nicht der Fall. Vor allem kommt Mathe und Algorithmik. Ich denke mal, dass man sich sehr viele Dinge selbst beibringen kann.
Und bei der Bewerbung ist es sicherlich nicht schlecht, wenn man Informatik studiert hat, aber eine Firma würde sicherlich nur danach entscheiden. Wenn man seine Fähigkeiten z.B. durch eine Demo demonstriert (Hehe), dann (hoffe ich doch mal) gewinnst Du damit genauso viel Anerkennung.

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Helium
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Anmeldungsdatum: 31.03.2002
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Beitrag Helium Mitglied 20:16:00 13.07.2002   Titel:              Zitieren

Grade in der Grafikprogrammierung ist aber Mathe unheimlich wichtig. Gut ich hab mir das meiste selbst zusammengesucht, über öffentliche Tutorien (auch wenn einige davon viel Müll verzapfen), Bücher und das usenet.
Aber irgendwo mus man den Kram lernen.

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Manual memory management is premature optimization.
StephanL
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Beitrag StephanL Mitglied 20:39:00 13.07.2002   Titel:              Zitieren

Man bekommt das Wissen an Schulen und Kursen meistens auch besser vermittelt. Ok, ob das auf Unis jetzt auch so ist, sei mal dahin gestellt, aber ich würde jederzeit einen Programmier-/Mathe-/WassAuchImmer-Kurs dem lernen aus einem Buch vorziehen, wenn die nicht so teuer wären. Ein kompetenter Lehrer ist eben doch was feines. Aber einem Standard-Informatikstudium steh ich ebenfalls skeptisch gegenüber. Medieninformatik ist da wohl besser. Das Studium an Fachhochschulen soll mehr praxisorientiert sein, dass weiss ich aber nicht hundertprozentig.

Eine Demo beizulegen ist auch so ne Sache ... wer versichert der Firma dass die Demo auch wirklich vom Einsender stammt? Ich meine, bei den ganzen opensource-projekten und verfügbaren SourceCodes hat man sich doch schnell ne kleine Tech-Demo 'zusammengecopypasted'.

Ich habe selbst auch vor in die Gamebranche einzusteigen, irgendwann. Programmierer wäre natürlich optimal, aber Leveldesign fänd ich auch nich übel.

[ Dieser Beitrag wurde am 13.07.2002 um 20:41 Uhr von StephanL editiert. ]
TomasRiker
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Beiträge: 2959
Beitrag TomasRiker Mitglied 21:26:00 13.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Helium:
Grade in der Grafikprogrammierung ist aber Mathe unheimlich wichtig. Gut ich hab mir das meiste selbst zusammengesucht, über öffentliche Tutorien (auch wenn einige davon viel Müll verzapfen), Bücher und das usenet.
Aber irgendwo mus man den Kram lernen.


Schon klar, dass man Mathe braucht. Aber man braucht nur einen kleinen Teil der Mathematik und auf der Uni lernt man seeeeehr viel (ich kenne jemanden, der Informatik studiert hat), das man zur Grafikprogrammierung nicht anwenden kann.

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TGGC
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Beitrag TGGC Mitglied 10:41:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:

Naja, nach ~1 Monat habe ich eine Email von einem EA Mitarbeiter bekommen (Amerikaner) der mich dazu aufgefordert hat mich bei der Deutschen Electronic Arts Abteilung zu bewerben.

Die nehmen also doch jeden ;).

Zitat:

Ich weiß nicht, ob es so viel bringt, Informatik zu studieren. Ich habe von vielen Leuten gehört, die es nachher bereut haben.

Ich habs noch nicht bereut (nach 4 Semesterm), Studium ist wirklich eine prima Ergänzung für einen Autoditakten.

Zitat:

Eine Demo beizulegen ist auch so ne Sache ... wer versichert der Firma dass die Demo auch wirklich vom Einsender stammt?

z.B. indem man sich den Code mit einem der Firma zusammen ansieht, man muss also am besten persönlich überzeugen. Am besten ist übrigens nicht _eine_ Demo, sondern mehrere verschiedenartige Programme und evtl. auch ähnliche Dinge zu präsentieren. Für meine Bewerbung zum Praktikumssemester hab ich z.b. einfach mal eine WebSeite gemacht und dort alle möglichen Dinge aufgelistet. Ich meine in den persönlichen Gesprächen dann herausgehört zu haben, das man dies doch mit Interesse angeschaut hat ("Ich hab da mal auf Ihrer Seite geschaut...").

Zitat:

Schon klar, dass man Mathe braucht. Aber man braucht nur einen kleinen Teil der Mathematik und auf der Uni lernt man seeeeehr viel (ich kenne jemanden, der Informatik studiert hat), das man zur Grafikprogrammierung nicht anwenden kann.

Das kann man aber immer wieder für andere Sachen gebrauchen, ist also trotzdem recht nützlich.

Es kommt sowieso immer auf den Einzelnen an, wie er das Studium nutzt. Man kann sich auch in allen Fächern einfach so durchschleifen, dann ist das Studium wirklich sinnlos. Man kann aber auch versuchen, für die verschiedensten Dinge ein Verständnis entwickeln (wird evtl. trotzdem nicht bei allem gelingen) und sich zu Nutzen machen. Ich habe dieses Semester z.b. drei "grössere" Programme im Rahmen des Studium programmiert (als Prüfungszulassungen). Dabei war eins ein FTP-Client (ging leider nicht anders), die anderen waren aber ein Netzwerktetris und eine D3D-Anwendung. Die meisten Dozenten stehen dem wirklich offen gegenüber, wenn ein Student mal nicht die simplen Übungsaufgaben macht sondern etwas ganz anderes. Es kommt also darauf an, was man daraus macht.


Bye, TGGC

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xris
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Beitrag xris Mitglied 10:47:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Hi zusammen!

Ich habe jetzt gerade mein Abitur gemacht und werde nach dem Zivildienst dann auch Informatik studieren, und zwar an der UNI.
Das hatte auch mehrere Gründe bei mir diese Entscheidung zu treffen. Obwohl mir hier im Forum empfohlen wurde an eine FH zu gehen, da das ganze praxisnäher ist und für den Job als Programmierer besser sein sollte, bin ich der Meinung - und das wurde mir versichert - dass die Informatik an der Uni eher als Wissenschaft gelehrt wird und man nicht nur auf die "reine Programmierung", also das Coden beschränkt bleibt. Ich selbst habe auch großes Interesse an Mathematik und Physik und diese beiden Fächer kann ich an der Uni sehr gut mit in das Informatikstudium einbinden. Viele sind der Meinung, dass das was an der Uni gelehrt wird "Hand und Fuß" haben soll, viele Bezeichneten es als "zukunftsträchtiger".
Grafikprogrammierung finde ich auch sehr interessant, könnte mir aber nicht vorstellen ausschließlich mich in Zukunft damit zu beschäftigen.

Grüße
lucozale
Unregistrierter




Beitrag lucozale Unregistrierter 13:16:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Studierte stelle ich besonders gern ein ..., ... zum saubermachen, Paletten sortieren, Kaffee kochen und der gleichen verantwortungsvollen Dinge mehr! Sollte es jedoch um Programmierer gehen, ist es mir wirklich egal welche (Hoch)-Schulbildung oder ähnl. vorliegen, da zählen nur Leistung und Können. Wenn möglich sehe ich mir an ob schon an anderen Projekten mitgearb. wurde oder ob schon eigene (vorzeigbare) Programme vorliegen und wie diese umges. wurden.
Sicher kann eine gute Vorbildung nichts schaden, leider ist aber die Praxis unersetzlich und die gibts nicht auf der UNI (leider). Auf jeden Fall ist der JOB Spieleprogrammierer nicht leicht und auch mit vielen pers. Einschr. versehen! Es gibt deshalb auch immer den einen oder anderen "Reisenden" welcher sich in seiner persönlichen Entfaltung gehemmt sieht. Stellt Euch auf keinen Fall ein leichtes Leben vor, auch wenn es meist weder feste Arbeitszeiten noch "Pflichtveranstaltungen" gibt ....
mellOwmOe
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Beitrag mellOwmOe Mitglied 18:32:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Ich würde wirklich nur ein Uni-Studium epmpfehlen, wenn man's wirklich draufhat (Mathe && Logik && Programmieren), ansonsten ist es nur Quälerei. Ich sehe das an Studienkollegen, die unwissend das Studium angefangen haben und dann halt einige Prüfungen mehrmals schreiben müssen, teilweise dann sogar bei anderen Profs(mit neuen Themen:)).
Man wird außerdem erschlagen von der Menge an Stoff, die durchgenommen wird, vor allem in Mathe und ganz speziell mit der Unmenge an Beweisen,
die das absolute Gegenteil von lesbarem Code sind:).
Und die brauchst du für 3d-Mathe nicht. 3d-Mathe ist eh das allerbilligste, was du im 1.Semester lernst. (Klar gibt es noch viel viel komplizierte mathematische Sachen wie sie hier zum Beispiel im
Fraunhofer Institut in Darmstadt machen, aber das hat mehr mit Raytracing und Konsorten zu tun und nicht mit Echtzeit-3d).
Ansonsten find ich das Studentenleben ganz OK und das kann ruhig einige Semester noch so weitergehen.
Man muß ich ja nicht allzu früh von der Industrie ausquetschen lassen, oder am besten gar nicht.
Ich denke halt, wenn man unbedingt Spieleprogrammierer werden will, muß man echt wie ein Bessesener coden, sich wie ein kleines Kind über die entsanden Pixels freuen und viele Demos machen und dabei sollte man möglichst beides sein Hacker und Software-Architekt, daß kann man auch im Studium machen, ist aber bestimmt nicht zwingend notwendig. Auf der anderen Seite, wer findet nach dem Abitur sofort einen Job in der Spieleindustrie oder überhaupt einen. Und solange eine McJob machen oder zu Hause rumhängen bringts auch net.

[ Dieser Beitrag wurde am 14.07.2002 um 18:35 Uhr von mellOwmOe editiert. ]

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... Das Software-Business ist binär. Man ist entweder eine Null oder eine Eins, tot oder lebendig ...
Headhunter
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Beitrag Headhunter Mitglied 18:39:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Hi !


Tomas Riker :
>>Ich weiß nicht, ob es so viel bringt, Informatik zu studieren. Ich habe von vielen Leuten >>gehört, die es nachher bereut haben. Die haben gedacht, man würde da viel lernen im Bezug >>auf Grafik oder sowas, aber das ist ganz und gar nicht der Fall.
Hehe, soweit ich weiß brechen ca. 50% aller Informatikstudenten
das Studium frühzeitig ab...
Ist aber auch logisch, im moment will wohl jeder in diese Branche
der schonmal Windows installiert hat....


StefanL:
>>Man bekommt das Wissen an Schulen und Kursen meistens auch besser vermittelt
Welche Schule hilft dir wenn du mit DX proggen willst ???
Also unser Infolehrer ist schon mit Visual Basic hoffnungslos überfordert :-)

@<lucozale>
Kannst du uns auch verraten bei welcher Firma du arbeitest ??
Oder zumindest die Branche ?
Du scheinst dich was auszukennen, wie stehen denn die Chancen
überhaupt nen Job als Spieleprogrmamierer zu bekommen ?

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Viele Grüße, headhunter
StephanL
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Beiträge: 23
Beitrag StephanL Mitglied 21:01:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:
Welche Schule hilft dir wenn du mit DX proggen willst ???
Also unser Infolehrer ist schon mit Visual Basic hoffnungslos überfordert :-)


Zitat:
Original erstellt von StephanL:
Ein kompetenter Lehrer ist eben doch was feines


Wenn der Lehrer nix drauf hat kann er auch nix anstänig vermitteln :)
Kenn ich selber, unser Lehrer kann auch nicht viel mehr als Excel ...

[ Dieser Beitrag wurde am 14.07.2002 um 21:02 Uhr von StephanL editiert. ]
TGGC
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Beitrag TGGC Mitglied 21:56:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:
Hehe, soweit ich weiß brechen ca. 50% aller Informatikstudenten
das Studium frühzeitig ab...

Und 80% von denen wegen Mathe ;)

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Was wirklich zählt, ist klar.
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deleted_2013_01_05
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Beitrag deleted_2013_01_05 Mitglied 23:23:00 14.07.2002   Titel:              Zitieren

Bis zum Vordiplom an einer Uni schafft es etwa 1/3.

Im letzten Semester hatte ich eine Vorlesung zur Linearen Algebra.
Alles davon was ich privat zum 3D Programmieren brauchen kann wusste ich schon vorher, der Rest ist so abstrakt und theoretisch, dass ich das meiste schon wieder vergessen habe und stellenweise sogar während der Vorlesung keine sinnvollen Bezug zu praktischen Aufgaben finden konnte. So glaube ich auch nicht, dass viele meiner Mitstudenten nen Schimmer haben für was man eine Basiswechsel-Matrix einsetzen kann.

Ich bin sehr enttäuscht von dem Mathevorlesungen...vielleicht wirds ja im Hauptstudium besser.

Mathe ist aber trotzdem noch auf einem Niveau dass man nachvollziehen kann. Ganz anders bei den Vorlesungen zur theoretischen Informatik. Der Stoff davon übertrifft imho jeden Beweis in Mathe. Ich finde es reinste Zeitverschwendung weil >95% der Studenten froh sind wenn sie endlich diesen Kram hinter sich gebracht haben und wieder interessante Vorlesungen kommen --> Also alles wieder vergessen.

Ohne Praxisbezug kann ein Mensch sich nichts merken, so einfach ist das.

Zur Zeit überlege ich ernsthaft das Studium abzubrechen.
Ich hab während dem Semester absolut keine Zeit privat weiter zu lernen in Sachen 3D Programmieren und während den Ferien arbeite ich.
Nur leider Entwickelt sich dieses Gebiet so schnell dass man ständig weiterlernen müsste.

Doch wenn ich abbreche, wie hoch sind die Chancen irgendwann in die Branche zu kommen ? Und was in der Zwischenzeit.

Ach....immer diese scheiß Entscheidungen :( ;)
lucozale
Unregistrierter




Beitrag lucozale Unregistrierter 10:16:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

@Headhunter
#Kannst du uns auch verraten bei welcher Firma du arbeitest ??#

... ungern :cool:

#Oder zumindest die Branche ?#

Software-Entwicklung (mein Ding), -Publishing, -Distribution

wobei ich nur über den Bereich Europa sprechen kann, USA und auch Asien haben recht unterschiedliche "Bedingungen" von Osteuropa mal ganz abgesehen (Bsp. Russland wo wirklich gute Soft für einen "Hungerlohn" produziert wird ...)

Du scheinst dich was auszukennen, wie stehen denn die Chancen
überhaupt nen Job als Spieleprogrmamierer zu bekommen ?

Wie ich schon schrieb, Erfahrung und Teamfähigkeit zählt, nicht irgendein Abschluss. Es ist nicht mehr wie früher der kleine Superprogrammierer am C64 der was schafft und Steinreich wird, heute sind es MINDESTENS 3-5 Leute pro (kleines)Projekt deshalb wird auch immer berücksichtigt, ob es nicht im Umfeld noch Leute gibt, welche der/die (ja es gibt auch Frauen die sehr gut proggen können :) ) jeweilige "mitbringen" kann. Aus diesem Grund sind dann aber leider auch meist mehrere Personen auf einmal weg, wenn eigene/andere Wege beschritte werden sollen ....

Wenn sich jemand bei uns bew. kommt meistens die Frage, was hat er bisher schon gemacht, wo kann "etwas bewundert" werden, wie stellt er sich die Zusammenarbeit vor und kann er kurzfristig gestellte Aufgaben zur Überprüfung seines Wissens erledigen. Das wird meist noch im Verlauf der Vorgespräche besprochen noch bevor es zu einer Festlegung kommt ob nun ein Freiberufler oder eine Festeinstellung das Ziel sein sollte ....

GUTE! Programmierer werden übrigens (fast) immer benötigt, Grafiker wesentlich weniger und für Sounds/Musik benutz mann eines der vielen freinen Talente ;) Es sieht so aus, dass wir auf ca. 10 Grafiker einen Bewerber für Programmierung bekommen ....

weitere Fragen? :rolleyes:
RPD
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Anmeldungsdatum: 03.05.2001
Beiträge: 1345
Beitrag RPD Mitglied 11:26:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

>>Bis zum Vordiplom an einer Uni schafft es etwa 1/3
jeah, und ich war dabei... :D

>>Ich bin sehr enttäuscht von dem Mathevorlesungen...vielleicht wirds ja im Hauptstudium besser.
vergiss es :(

>>Zur Zeit überlege ich ernsthaft das Studium abzubrechen.
ich auch, wobei ich mir das schon länger überlegt habe... ;)
studium sucks weil man nix lernt sondern nur für den abschlußzettel schuftet. ich sag mal 95% aller informatik studenten haben nachher nicht mehr ahnung als vorher. (krass aber wahr) aber wer nix kann wird auch nix. man merkts erst später wegen dem abschlußzettel, aber es kommt raus ;) ich hör auf geh noch ein jahr auf ne ba und mach da 4-6 zertifikate und gut is.
was mich endgültig überzeugt hat war unser letztes projekt, ich möcht nicht mehr sagen als das unser prof keine aber auch wirklich keine ahnung hatte :eek: da kann ichs mir auch gleich selber beibringen abschlußzettel hin oder her...zu dem thema hab ich übrigens mal nen leserbrief in der c't gehabt (22/2001) bin damals von vielen an der uni angsprochen worden, (ja du hast recht und so) aber tut sich tat sich nix :p ich hab kein bock mehr auf diese planlos studier sache...

>>Und was in der Zwischenzeit.
einfach einschreiben und als student weiter arbeiten...

_________________
Gruß
RPD
harryjon35
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Anmeldungsdatum: 17.04.2002
Beiträge: 41
Beitrag harryjon35 Mitglied 11:54:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

Wollt ihr wirklich in die Spieleindustrie ?
Warum denn ? Wegen der schlechen Löhne, der buggy Software, der Hektik, dem Stress, der Firmenpleiten, oder doch aus Idealismus ?
In der "normalen" Softwareindustrie in einem größeren Unternehmen gibt's doch wesentlich mehr Geld und weniger Stress. Oder sehe ich das alles falsch ? Klärt mich auf !

_________________
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StephanL
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Anmeldungsdatum: 05.06.2002
Beiträge: 23
Beitrag StephanL Mitglied 12:11:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

Naja ich glaub für die wenigsten ist Geld das wichtigste in der Spieleindustrie. "Buggy-Software" ist wohl kein Phänomen der Spielebranche. Ich für meinen Teil hab einfach Spaß am Programmieren und am Spielen. Deswegen will ich dahin. Ich will schon dahin seit ich 5 bin und mein erstes Videospiel gespielt hab. Es gibt doch nichts besseres, als sein Hobby zum Beruf zu machen.
TomasRiker
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Anmeldungsdatum: 26.09.2001
Beiträge: 2959
Beitrag TomasRiker Mitglied 14:30:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

So sehe ich das auch: das Hobby zum Beruf zu machen, ist bestimmt klasse! Am liebsten würde ich auch in die Spielebranche gehen, aber ich würde auch Anwendersoftware entwickeln.

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deleted_2013_01_05
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Anmeldungsdatum: 14.06.2001
Beiträge: 1795
Beitrag deleted_2013_01_05 Mitglied 16:32:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:

studium sucks weil man nix lernt sondern nur für den abschlußzettel schuftet. ich sag mal 95% aller informatik studenten haben nachher nicht mehr ahnung als vorher.


Genauso sehe ich das langsam auch.
Meine Hoffnung liegt aber allgemein im Hauptstudium. Wenn ich mir meine Spezialgebiete aussuchen kann und so...

Kannst du bitte mal den Leserbrief posten ?


Zitat:
Wollt ihr wirklich in die Spieleindustrie ?

JA !

Zitat:
Warum denn ?
Wegen der schlechen Löhne, der buggy Software, der Hektik, dem Stress, der Firmenpleiten, oder doch aus Idealismus ?

Weil (3D) Programmieren das interessanteste ist was ich bis jetzt entdeckt habe.
Hier gibt es (fast) keine Standardtechniken die sich über mehrere Jahre durchsetzen. Es gibt immer was neues zu entdecken mit dem großen Vorteil, dass es mir Spaß macht sowas zu lernen.


Trotzdem bin ich noch nicht so weit. Ich bräuchte 1.5-2 Jahre Freizeit (mit Nebenjob natürlich) in der ich viel lernen könnte. Und danach mal ganz vorsichtig Bewerbungen schreiben.
Aber das ist eigentlich nur ne Phantasie. Mit finanzieller Unterstützung meiner Eltern könnte ich da nicht mehr rechnen...
Headhunter
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Beiträge: 3567
Beitrag Headhunter Mitglied 17:16:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

>>Wollt ihr wirklich in die Spieleindustrie ?
>>Warum denn ? Wegen der schlechen Löhne,
Was ist an ~60k schlecht ?? Das sind immerhin ~5k pro
Monat...

>>der buggy Software,
ein Grund mehr in die Branche zu gehen : Was ändern :-)
und ein altes Vorurteil aufräumen...

>>der Hektik, dem Stress,
mir macht das Spaß. Das ist ja grad das lustige daran ...

>>der Firmenpleiten,
Wenn du z.b. zu EA gehst bist du wohl auf der sicheren Seite...

>>oder doch aus Idealismus ?
Ja, Und wegen den neuen Techniken, Spaß an was neuen,
Freude Probleme zu lösen... (blablabla)

Naja, das ist meine Meinung ;-)

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Viele Grüße, headhunter
mellOwmOe
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Anmeldungsdatum: 19.01.2002
Beiträge: 76
Beitrag mellOwmOe Mitglied 18:02:00 15.07.2002   Titel:              Zitieren

@RPD & Space^qx :
Volle Zustimmung!
Ich zumindest war seit dem 1.Semester in keiner Vorlesung mehr
und hab dann immer ein paar Tage vor der Prüfung gelernt, was auch völlig
ausreicht.
Jetzt im 4.Semester konnte ich mich __NULL__ motivieren Theoretische
Informatik zu lernen, also erstmal Urlaubssemester eingelegt ;)

Ich bekomm langsam das gefühl die Uni ist ein Ort, um seltsame Tierchen
(Professoren) am Leben zu erhalten, die an völlig abstrakten und realitätsfernen
Dingen forschen, wie Bekloppte wissenschaftliche Arbeiten publizieren
(die nichtmal von ihnen stammen) und dabei noch ein Heidengeld einsacken.
Bei uns gibt es Vorlesungen für 600 Leute, die zu keiner Sekunde
den zuständigen Prof zu Gesicht bekommen und sich stattdessen
einen didaktisch unfähigen Assistenten antun müssen.

Kann man daran noch was ändern ?
Ich glaub ich muß mein Studium zeitlich ausdehnen, sonst werd ich
in ein paar Jahren nur bereuen, meine Jugend weggeworfen zu haben
für ein beschissenes Diplom (selbst wenn es 1.0 wäre).

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... Das Software-Business ist binär. Man ist entweder eine Null oder eine Eins, tot oder lebendig ...
RPD
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Anmeldungsdatum: 03.05.2001
Beiträge: 1345
Beitrag RPD Mitglied 18:15:00 16.07.2002   Titel:              Zitieren

>>Genauso sehe ich das langsam auch.
>>Meine Hoffnung liegt aber allgemein im Hauptstudium. Wenn ich mir
>>meine Spezialgebiete aussuchen kann und so...
schön, das du die hoffnung noch nicht aufgibst ;)

>>Kannst du bitte mal den Leserbrief posten ?
gerne :)

Zitat:
Altes mitgeschleppt
(Harte Kost, Perspektiven fürs Informatikstudium c't 21/01, S. 132)
Ich wundere mich schon seit Beginn meines Studiums darüber, wie man in Deutschland zum Informatiker ausgebildet wird. Im Grundstudium ist man mehr damit beschäftigt, die 'Rausschmeißerprüfungen' wie Mathematik oder Physik zu bestehen, als sich sinnvoll mit den Grundlagen der Informatik oder dem Programmieren beschäftigen zu können. Und die Fülle des Stoffs lässt kaum eine Möglichkeit, sich in Gebiete, welche das eigene Interesse wecken, tiefer einzuarbeiten.
Nur wenige werden später Datenbankassemblerjavabetriebssystementwickler. Warum umfasst ein Informatikstudium bei gleicher Regelstudienzeit viel mehr Stunden als zum Beispiel ein Studium der BWL? Vermutlich, weil verzweifelt versucht wird, Althergebrachtes, fast schon Geschichtliches, im Lehrplan zu halten und gleichzeitig den neuen Entwicklungen auch gerecht zu werden. Das kann auf Dauer nicht gelingen. (aus c't 22/01)



ich war damals noch im gs, jetzt nach einem jahr hs hat sich meine meinung gefestigt :D

[ Dieser Beitrag wurde am 16.07.2002 um 18:18 Uhr von RPD editiert. ]

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Gruß
RPD
ChaosAngel
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Beitrag ChaosAngel Mitglied 16:30:00 17.07.2002   Titel:              Zitieren

Wie man dem ganzen doch nur zustimmen kann. Ich will versuchen mich ums Studium zu drücken da ich es einfach für rausgeschmissene Zeit halte. Ich habe mir etliche Lehrpläne etc.. von verschiedenen Uni's angesehen (komm jetzt 13.Klasse) und dort ist einfach ml nichts dabei was man in irgendeiner Form gebrauchen könnte. In Sachen Programmieren könnte man den meisten Profs da noch was einbringen und der Rest ist (soweit ich gesehen habe) viel unnützes Mathe, Netzwerk/Hardware Computersystem-Kagge. Wenn man sich für soetwas nunmal nicht interessiert wird es sicherlich nicht nur schwer das Studium zu bestehen sondern auch theoretisch sinnlos da man sich in der gleichen Zeit Freizeittechnisch das doppelte an brauchbaren Wissen aneignen kann.


Ich denke mal Space, das ich mir an dir ein Beispiel nehmen werde und nicht studieren. Ich hab ja auch noch 2 Jährchen Zeit mich weiterzubilden (13Klasse, Wehrdienst) und dann schaun wa mal ... Hoffentlich hab ich bis dahin mehr drauf.

PS: Ich hoffe du kommst im August zum Treffen, wollt dich doch endlich mal kennenlernen :D


PPS: an alle
Hier wurde leider nicht näher auf Spezialschulen eingegangen. Ich halte es zwar auch nicht für das gelbe vom Ei, aber es sieht so aus als könnte man dort wirklich vielleicht etwas lernen und so seine Chancen steigern ! Weiss wer was genaueres ?

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deleted_2013_01_05
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Beitrag deleted_2013_01_05 Mitglied 18:06:00 17.07.2002   Titel:              Zitieren

@RPD
Gut geschrieben :)


Zitat:
Ich denke mal Space, das ich mir an dir ein Beispiel nehmen werde und nicht studieren.


Halblang !
Das wollte ich damit nicht erreichen. Zum einen komme ich jetzt erst ins 3. Semester und kann mir noch nicht wirklich ein Urteil bilden, zum andern könnte es dir wesentlich besser gefallen.
Im Zweifelsfall solltest du es vielleicht einfach mal versuchen.

Jedenfalls hab ich jetzt wieder etwas mehr 'Hoffnung'.
Im Hauptstudium werden einige Vorlesungen zu Grafischer Datenverarbeitung angeboten. Zwar darf ich mir dann 1 Semester lang anhören wie man eine 3D->2D Projektion erreicht, Objekte rotiert und den anderen Grundlagenkram aber danach wirs bestimmt interessant.

Zitat:

PS: Ich hoffe du kommst im August zum Treffen, wollt dich doch endlich mal kennenlernen

Glaube schon, dass ich komme. Aber das ist hier wirklich OT ;)
Artchi
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Beitrag Artchi Autor 13:44:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Also ich habe knapp 1,5 Jahre in der Gamebranche als Junior-Coder gearbeitet und kann nur eines sagen: wer glaubt 60.000 $ im Jahr zu verdienen, hat sich geschnitten. In Deutschland sieht es gaaanz schlecht aus! Deutschland ist Entwicklungsland was das angeht und von Pleiten befallen. Informiert euch mal bitte über Deutschland und nicht was in den USA verdient wird.

Nennt mir bitte einen großen deutschen Publisher der wirklich die Entwickler-Studios so bezahlen kann, das jeder Mitarbeiter 60.000 EUR im Jahr verdienen kann! Ich hab als Einsteiger mit 3800 DM pro Monat angefangen, hab nach 12 Monaten ca. 4200 DM bekommen. Ja, sogar für kleine Projekte sollte ich Projektleiter werden.

Nur gab es ein Problem: Überstunden wurden nicht bezahlt, und ich habe meistens auch Sa. gearbeitet, plus Überstunden in der Woche. Wenn ein Milestone bevor stand, mußten wir So. antreten. Also im schlimmsten Fall ca. 55 Std. die Woche schuften. Und da kann man nicht in der Nase bohren, das ist knallharte Arbeit für wenig Geld! Der Monat hat 160 Arbeitsstunden (40 Std.-Woche), macht 3800/160 = ca. 23 DM die Stunde *brutto*! So, rechnet die Überstunden dazu, der Stundensatz sinkt dadurch nochmal.

Jetzt denken die meisten: Hey, ist doch Gameprogrammierung! Stimmt, aber mit dem Unterschied das ihr den Publisher gehorrschen müsst, und der will meistens das, was einem selber nicht gefällt. Und der eigene Chef ist selber vom Publisher abhängig und macht natürlich Druck auf seine Mitarbeiter, weil sonst gibts keine Finanzierung und das Gamestudio kann dicht machen.

Eines muß man bedenken: deutsche Games verkaufen sich meist nur in Deutschland gut. Wie soll man wirtschaftlich an die Verdienste von Blizzard usw. kommen? Das geht doch garnicht! Weiterhin wird bei solchen Gehaltsangaben nur von Top-Studios ausgegangen. Es gibt aber auch in den USA viele Studios die am Hungertuch nagen. Es gibt nicht nur ID, Blizzard und wie sie alle heißen.

Jetzt bin ich in die trockene Software-Branche gewechselt. Natürlich ist es nicht so spannend wie bei den Games, aber dafür verdient man mehr und hat kaum Überstunden (obwohl auch hier der Kunde das Zepter in der Hand hat!). Nur ist hier der Kunde kein kleiner dt. Publisher, sondern meistens ein Konzern (z.B. VW, Lufthansa usw.) der auch was springen lässt.

Ich will hier niemanden davon abhalten in die Gamebranche zu gehen, ganz im Gegenteil! Es kann sogar eine gute Erfahrung sein die sehr nützlich ist. Und wenn es einem trotzdem gefällt, dann sollte er den Job auch weiter machen. :)
SourceDemon
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Beitrag SourceDemon Mitglied 14:52:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

ich könnte fast wetten dass 99% der leute die sich jez hier als info studenten ausgegeben haben keine sind, oder nur den trocken sch... an der UNI studieren.

Ich bin FH Student. Studiere Informatik und werde bald mit dem 2ten semester fertig.
Sicher haben bei uns auch schon knapp 30%-40% der leute schon abgebrochen, aber viele meinten auch sie werden hier zu "PROFI-HACKERN" (die meinten eigentlich die Cracker) ausgebildet. Ich studiere angewandte Informatik. d.h. dass ich als Modul auch Computergrafik wählen kann und teilweise recht weit in die Spieleentwicklung reinschnuppern kann.
Software-Entwicklung als Wahlmodul haben wir ebenfalls.

An Mathe sind wirklich viele gescheitert, aber nicht weil es so schwer ist, sondern weil die meisten (sorry dass ich das so sag) einfach nur faul waren.

Mein bester Freund hat an einer UNI Info Studium abgebrochen, nach mitte des 2ten Semesters in etwa. Viel zu trocken, viel zu theoretisch und kaum praxis waren seine Gründe.
Ist ja auch klar, UNI studenten sehen im Grundstudium Computer höchstens mal wenn sie in die Verwaltung (Sekretariat) mal reinschauen.

FH-Studenten hingegen hocken fast die hälfte der Zeit vor dem Ding um das sich eigentlich die ganze Sache dreht.

Sicher haben UNI und FH ihre vor- und nachteile, aber ich bin wahrlich froh ein Informatik-Student zu sein, und ich bin sehr zufrieden mit der FH und dem Stoff und die Methoden hier. Sogar mit den meisten Dozenten bin ich sehr zufrieden.

so long.

P.S: Info Studium bringt enorm viel. Nur in den ersten 2Semestern habe ich mehr über die graue kiste vor mir gelernt als sonstwann vorher (ich habe 11 jahre programier erfahrung und nehme seit mindestens 9 jahren die kisten auseinander, baue sie auch wieder zusammen)

Naja, aber wiegesagt, Info studium ist nich jedermanns sache, ist relativ schwer und manchmal tatsächlich etwas langweilig (Betriebs Systeme als Fach ... *gääähn*)

Aber wer sich dafür entscheidet sollte sich im klaren sein was er will und was er ihn erwarten wird, deswegen geht vorher zu den UNIs, FHs und informiert euch gründlich, lasst euch alles erklären und entscheidet dann.

[ Dieser Beitrag wurde am 18.07.2002 um 15:00 Uhr von SourceDemon editiert. ]

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Beitrag deleted_2013_01_05 Mitglied 16:16:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:

ich könnte fast wetten dass 99% der leute die sich jez hier als info studenten ausgegeben haben keine sind, oder nur den trocken sch... an der UNI studieren.


Nur als Info Studenten ausgeben ???
Genau...du hast es erfasst.
Deshalb werde ich jetzt auch nur so tun als hätte ich am Samstag eine Analysis Klausur.
Und deshalb werde ich jetzt auch nur so tun als würde ich zur Übung noch ein paar Taylor-Reihen herleiten und Differentialgleichungen lösen.

Zitat:

Ist ja auch klar, UNI studenten sehen im Grundstudium Computer höchstens mal wenn sie in die Verwaltung (Sekretariat) mal reinschauen.


Oft trocken und theoretisch: JA.
Aber so extrem ist es auch wieder nicht. Wir haben schon hin und wieder praktische Übungen. Am PC selbst ist das dann meistens Programmierarbeit. Das einzigst interessante bis jetzt waren Fraktale.
Und dann eben noch Programme wie SPIM (Mips Assembler Interpreter), DigLog (Schaltungen), WinDLS (Pipeline Simulator) oder auch sowas wie JLex (Scanner-Generator) oder Cup (Parser-Generator).

Ein Informatikstudent soll ja auch nicht zum PC Freak ausgebildet werden.
Deshalb halte ich den Satz: "FH-Studenten hingegen hocken fast die hälfte der Zeit vor dem Ding um das sich eigentlich die ganze Sache dreht." für etwas unsinnig. Rechner sind nur die Werkzeuge die von Informatikern benutzt werden.

Der große Kritikpunkt wurde von RPDs Leserbrief schon gut beschrieben. Theorie ist ja garantiert nichts prinzipiell schlechtest. Nur wenn der Stoff zu abstrakt ist und selbst Vertreter aus Softwarefirmen zugeben, dass sie noch nie ein Programm mittels Hoa-rschem Kalkül (Bindestrich, sonst wirds zensiert :D) verifiziert haben, dann gibt das schon zu denken.


@Artchi
Ich glaube für ein paar Jahre wäre das trotz allem Stress eine gute Erfahrung.

[ Dieser Beitrag wurde am 18.07.2002 um 16:19 Uhr von Space^qx editiert. ]
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Beitrag SourceDemon Mitglied 16:44:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Informatik studenten sollen keine PC freaks werden. Damit hast du vollkomen recht.
Sie sollten es vor dem studium antritt schon sein, damit sie die doch oft schwere zeit durchhalten :)

Nein, es ist sicher nie gut ein Freak zu sein, egal um was es geht.

Aber Informatik hat nunmal eben fast nur mit dem Computer was zu tun. Sicher passieren in einem geübten informatiker kopf erstmal sehr viele sachen, analysen, berechnungen, ideen. Aber realisieren kann auch der informatiker alles was er im kopf hat eben doch nur mit dem rechner.

Es bringt mir nichts mir 2 Semester lang nur trockene Algorithmen reinzuziehen, zu hören und zu lesen wie es eigentlich gemacht wird, wenn ich es nicht selbst mache.

DAS meinte ich als ich behauptet habe es sei gut dass wir FH studenten fast die hälfte der zeit vorm Comp hocken.

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Beitrag volkard Moderator 19:14:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von SourceDemon:
Informatik studenten sollen keine PC freaks werden. Damit hast du vollkomen recht.
Sie sollten es vor dem studium antritt schon sein, damit sie die doch oft schwere zeit durchhalten :)

Genau.
Zitat:
Nein, es ist sicher nie gut ein Freak zu sein, egal um was es geht.

Oh, doch.
Zitat:
Es bringt mir nichts mir 2 Semester lang nur trockene Algorithmen reinzuziehen, zu hören und zu lesen wie es eigentlich gemacht wird, wenn ich es nicht selbst mache.

Dann biste halt kein Freak. Mir hats immer grandios viel gebracht, so ein Programmierfreak zu sein. Trockene Algorithmen konnte ich mir stets auch implementiert vorstellen, für die Netzwerkprotokolle den entsprechenden Code, der sie verarbeitet usw.
Dadurch war's gar nicht so trocken und wenn ich mir, während der Prof über was labert, auch noch überlege, wie man das implementieren würde, dann krieg ich ein tieferes Verständnis dafür als die Mitschreiber.

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Beitrag volkard Moderator 19:22:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von RPD:
Nur wenige werden später Datenbankassemblerjavabetriebssystementwickler.

Ihr habt überhaut net gerafft, um was es beim Studium geht. Falls Ihr erwartet, da ne Ausbildung zu kriegen, die Euch direkt befähigt, was sinnvollen zu machen, weit gefehlt. Es mag ein wenig helfen.

Es geht nur darum, nachzuweisen, daß man sich ernsthaft mit was beschäftigen kann, auch wenn man's nicht so mag, daß man sich innerhalb von Tagen was in den Kopf hauen kann und sogar damit oiperieren (als Klausur bestehen). Dem Diplom-Informatiker kann der Chef immer sagen: "hey, wir benutzen jetzt ne neue Programmiersprache, hier haste ein Handbuch, übermorgen kannstes." und der Dipl-Inf. sagt "Klaro, 300 Seiten neuen Stoff in 2 Tagen, das ist ja fast wie zwei Urlaustage."
Diese wesentliche und norwendige Fähigkeit kriegt man und weist man nach durch ein Studium, wie es zur Zeit abläuft. Nicht durch weniger Stoff und so Kram.
Beachtet, daß sauviele Stellenazeigen einen suchen mit abgeschlossener Hochschulausbildung (egal, was!). Das Fachwissen wird gar nicht erwartet, in der neuen Firme isses eh was anderes als im Studium. Aber wenn der Kandidat von der Hochschule kommt, dann wird er's schon raffen.

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Beitrag TGGC Mitglied 20:42:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von volkard:
dann krieg ich ein tieferes Verständnis dafür als die Mitschreiber.

Genau das. Meine Mitstutenden fragen mich auch ständig, wie ich die ganzen Prüfungen bestehen kann, obwohl ich im ganzen Semester keine 3 Seiten voll aufgeschrieben habe ;) . Und auch in dem anderen Punkt gebe ich dir recht.

Ich hab dieses Semester auch gemerkt, das ich am schlechtesten in einer Prüfung war, wo ich (wegen Stundenüberschneidungen) nur jede 2.Vorlesung da sein konnte. Da hats mir auch nichts genutzt, die Scripte 1 Woche lang wieder und wieder durchzulesen, da steht halt doch nich alles drin, was in der Vorlesung kommt. Es muss also doch was bringen, wenn da vorne einer steht und einem was vorkaut.


P.S.: Ist das der Grund, warum mein "Lieblingstip" (google und Doku) bei vielen so schlecht ankommt?


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Beitrag Erhard Henkes Mitglied 22:56:00 18.07.2002   Titel:              Zitieren

Stellt Euch doch mal vor, Ihr könntet selbst ein Informatik-Studium (egal ob FH / TU / Privatuni) zusammenstellen. Wie würde das aussehen?
Wahrscheinlich gibt es schon Stress bei der Auswahl des Betriebssystems, der Programmiersprache oder der IDE? Was würdet Ihr als wichtige Ausbildungsziele sehen? Welche Programme würdet ihr erstellen lassen? Welche Bücher würdet ihr empfehlen?

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Beitrag DCacg Mitglied 09:45:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Also ich bin in der trockenen IT-Branche tätig, und ich sag euch in Deutschland könnt ihr wirklich kein Geld verdienen. Die Schweizer Kollegen verdienen z.B. 75% mehr, obwohl sie die gleiche oder niedrigere Qualifikation haben.

Und Qualifkationen sind auch nur sekundär, es zählen wie schon mal irgendwo vorher genannt Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Kreativität, da passiert es auch das ein Fachinformatiker für Systemintegration mit einem Jahr Berufserfahrung einem fertigen Informatikstudeten obwohl er einen guten Abschluss hat vorgezogen wird weil er einfach praktische Erfahrung hat. Ich persönlich werde noch 1-2 Jahre Erfahrungen sammeln und mich noch durch die ein oder andere Programmiersprache arbeiten, dann bin ich Systemintegrator und Anwendungsentwickler. Das sind die besten Voraussetzungen in der USA richtig Geld zu verdienen in beiden Bereichen (Spiele- und Nutzsoftwareprogrammierung)

Und wers wissen will ich schaff bei IBM *gg*!
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Beitrag HumeSikkins Mitglied 09:51:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Dadurch war's gar nicht so trocken und wenn ich mir, während der Prof über was labert, auch noch überlege, wie man das implementieren würde, dann krieg ich ein tieferes Verständnis dafür als die Mitschreiber.


Zitat:
Meine Mitstutenden fragen mich auch ständig, wie ich die ganzen Prüfungen bestehen kann, obwohl ich im ganzen Semester keine 3 Seiten voll aufgeschrieben habe


Oh. Kraulen sich die Leute mit der schnellen Auffassungsgabe wieder an den Füßen?

Ich gehöre zu diesen jämmerlichen Mitschreibern. Das hat zwei Gründe (die für andere Mitschreiber nicht gelten müssen).

1. Ich kann mir nur merken, was ich mindestens einmal geschrieben habe. Selbst wenn ich mal etwas direkt beim ersten höhren verstehe, schreibe ich es mir nicht auf, behaupte ich eine Woche später ich hätte es noch nie gehört.

2. Ich gehöre zu den etwas langsameren Menschen. Da ich selten das verstehe, was in den Vorlesungen gelesen wird, schreibe ich vieles auf. Das erleichtert die Nacharbeit ungemein.

Insgesamt halte ich diese "wer kein Freak ist hat verloren" und diese "wer's nicht gleich rafft ist hier falsch"-Einstellungen für stark übertrieben.
Es können nicht alle Menschen zu den Topstars gehören.

Ich denke aber auch als "normaler" Mensch kann man in der Computerbranche glücklich werden bzw. sein Informatikstudium abschließen.

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Beitrag volkard Moderator 12:31:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von HumeSikkins:
Insgesamt halte ich diese "wer kein Freak ist hat verloren" und diese "wer's nicht gleich rafft ist hier falsch"-Einstellungen für stark übertrieben.
Es können nicht alle Menschen zu den Topstars gehören.

Sagte jemand, daß die Mitschreiber besser gleich aufgehört hätten? Ich glaub' kaum. Mitschreiben ist normal. Und ich geb auch gerne zu, daß ich mich bewußt von fremden Mitschriften abhängig gemacht hab. Ein gutes Team ist nicht homogen. (Entgegen Marc++us' Ansicht (falls ich die richtig empfangen hab), der gerne 10 Genies zusammensteckt, glaub ich, daß Genies, Erbsenzähler (sind nie Genies) und Arbeitspferde, wenn an einem Strang ziehend, die hübschesten Synergieeffekte feiern können.)

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Beitrag Headhunter Mitglied 14:50:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Hi !

@Volkard

>>hey, wir benutzen jetzt ne neue Programmiersprache, hier haste ein Handbuch, übermorgen >>kannstes
Mmh, ich bin 17, und innerhalb von einem WE hab ich mir selbst Perl
beigebracht, hab dann aber aufgehört weil mir der Ansatz der Sprache
überhaupt nicht gefällt...


Ein bissel OT, aber wo kann man sich mal ne Liste runterladen
wo drinsteht was im 1+2 Semester Informatik drankommt ?


@DCacg :

Willst du später nach USA gehen um einen Job in der Spielebranche
zu kriegen ???

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Viele Grüße, headhunter
Sparschwein
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Beitrag Sparschwein Mitglied 17:41:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:
Hi !

Willst du später nach USA gehen um einen Job in der Spielebranche
zu kriegen ???


Es gibt auch einen Grammatik-Duden! :D

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Wir sehen uns am 30. Oktober!
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Beitrag Headhunter Mitglied 20:17:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Okok, :

Willst du nachher zu Amerika gehen ?

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Viele Grüße, headhunter
TGGC
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Beitrag TGGC Mitglied 20:51:00 19.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:

Ein bissel OT, aber wo kann man sich mal ne Liste runterladen
wo drinsteht was im 1+2 Semester Informatik drankommt ?


Das ist wahrscheinlich überall anders, also versuchs mal auf der Site der entsprechenden UNI/FH. (z.B. http://www.in.fh-merseburg.de/in199.htm )

Bye, TGGC

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Beitrag RPD Mitglied 11:53:00 20.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Ihr habt überhaut net gerafft, um was es beim Studium geht. Falls Ihr erwartet, da ne Ausbildung zu kriegen, die Euch direkt befähigt, was sinnvollen zu machen, weit gefehlt. Es mag ein wenig helfen.


hallo steinzeit :eek: ich glaub eher das die unis noch nicht gerafft haben um was es in der wirtschaft eigentlich geht...ich weiß, war schon etwas idealistisch von mir zu glauben mal was zu lernen, das ich wirklich brauchen kann. jetzt wird mir auch langsam klar warums mit der wirtschaft so riesig bergauf geht...

@volkard
mal ne prsönliche frage :D
du kommst mir so vor wie diese lehrbeauftragten die außer der schule und dem campus noch keine andere firma von innen gesehen haben...hast du schonmal richtig gearbeitet ;)

ps: was soll mann aber auch von ner ausbildung/studium erwarten, die/das nix kostet, da kann man ja eigentlich schon froh sein das die einem wenigstens das lernen beibringen...da kommen dann die leute raus die wir brauchen. so kanns weiter gehen... :p (is eh besser für mich)

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Beitrag Twiggy Ramirez Mitglied 13:12:00 20.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von Headhunter:
Okok, :

Willst du nachher zu Amerika gehen ?


Oh Gott, löscht bitte diesen Account.

Zitat:
Original erstellt von RPD:

ps: was soll mann aber auch von ner ausbildung/studium erwarten, die/das nix kostet, da kann man ja eigentlich schon froh sein das die einem wenigstens das lernen beibringen...da kommen dann die leute raus die wir brauchen. so kanns weiter gehen... (is eh besser für mich)


Hallo Steinzeit :eek: Vater Staat, nämlich der Bund und vor allem die Länder finanzieren das Studienangebot ganz allein, und das sind immerhin im Durchschnitt 120000 DM pro Student. Hinzu kommt noch die zweite Kostenart, die Lebenshaltungskosten, die der Student zum größten Teil allein bewältigen muss, und das ist ungefähr nochmal so viel.

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Beitrag volkard Moderator 17:27:00 20.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Original erstellt von RPD:
hallo steinzeit :eek: ich glaub eher das die unis noch nicht gerafft haben um was es in der wirtschaft eigentlich geht

Fachmann RPD klärt uns auf. Lustig.
Ich beschreib dann mal meinen Eindruck:
Du weißt leider nichtmal, wie man Uni ausschreibt, geschweige denn, wie eine von innen aussieht. Also red auch nicht drüber. Daß man Deiner Kaste sich das Märchen von der praxisnahen Ausbildung hochhält, ist reiner Selbstschutz. Halt es ruhig hoch, vermeide aber Worte wie "Steinzeit". Zum Leute beleidigen bin ich da, nicht Du.
Außerdem wär's angebracht gewesen, Du wärst meinen Argumenten gefolgt. So schwer waren die net zu verstehen.

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Beitrag RPD Mitglied 01:28:00 21.07.2002   Titel:              Zitieren

Zitat:
Du weißt leider nichtmal, wie man Uni ausschreibt, geschweige denn, wie eine von innen aussieht.

falsch, aber glaub was du willst...
Zitat:
Zum Leute beleidigen bin ich da, nicht Du.

is mir auch schon aufgefallen und ich hab auch garnicht vor an deinem thron zu rütteln...
Zitat:
Außerdem wär's angebracht gewesen, Du wärst meinen Argumenten gefolgt. So schwer waren die net zu verstehen.

ich dachte das wäre ich, aber falls mans nicht verstehen konnte hier noch ein nacheinleitender satz:
ist es sinnvoll jemanden mindestes 4 jahre seines lebens für nen wisch lernen zu lassen der nur aussagt das man sich schnell in neue bereiche seines fachs einarbeiten kann? falls das dann überhaupt zutrifft.


schau ich sag hier nur meine meinung und ich akzeptier auch deine. falls mein beitrag unflätig oder gar beleidingend war, kann ich sagen, es war nicht so gemeint.
von was für kasten redest du eigentlich? warst du schonmal in indien. ich war ein halbes jahr in bangalore (sollte dir als experte eigentlich was sagen).

schade übrigens auch das du auf meine frage nicht eingegangen bist, hoffentlich nicht weil ich mit meiner vermutung richtig lag und du dich auf den schlips getreten fühlst.
oder hab ich da was nicht mitgekriegt.
nun denn, bevor das ganze aber zu sehr ot wird laß ichs mal gut sein.

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Gruß
RPD
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Beitrag Headhunter Mitglied 13:27:00 21.07.2002   Titel:              Zitieren

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dass wir dauernd Probleme mit den unregistrierten
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