Endlich!
Endlich ist es soweit, daß ein deutscher politiker deutsche Ineressen anspricht. Das selbstverständliche Recht des Deutschen Volkes ist es, daß deutsche Interessen gewahrt werden, sprich Einhalt der Überfremdung, Bildung, die uns nützt, Ende mit rot- grünen Versuchsfeldern beu der Energiepolitik.
Wr brauchen eine radikale Wendung zu mehr ausgewogener Sozialpolitik, deutsche Familien gehen vor!
Endlich!
Enddlich ist jemand bereit und redet Tacheles!
Stoiber wird der Kanzler sein, der notwendige Rwformen zumindest angepackt hat, anstatt nur darüber zu "dummschwätzen", wie bisher geschehen.
Ich bitte alle, die sich für unser Land, für unser aller Wohlergehen einsetzen, dringenst den Mann zu wählen, der bisher gehalten hat, was er versprach: S T O I B E R !
Für Deutschland, für unser Vaterland!
Doch bedenke: es geht nicht einer politischen Richtung genüge zu tun, es geht um unser Land, zu dessen Wohlergehen wir uns verpflichtet fühlen sollten!
Ich freue mich auf den Wahlkampf, wo alle Deutschen die Entscheidung haben, zwischen einem offensichtlich inkompetenten Wahlversprecher Schröder zu wählen und einem gestandenen promovierten Wirtschaftsjuristen Stoiber.
Der bessere wird gewinnen.
Ich möchte, daß mein Land wieder in der 1. Liga mitspielt, anstatt der Lächerlichkeit anderer preisgegeben zu werden!
Für Deutschland! Für eine bessere Politik!
Das Referat über die NPD, welches ich letze Woche gehalten habe, erinnert mich wirklich dran...
Gründe ?
Gegen dein Verhalten ?
Wer meinst du schreibt deine Ganze Software ?
Die Inder die du so hasst ?
@STOIBER:
Kein normaler Mensch würde noch mal den Komunismus wählen!! Und jeder der es tut will ein 3. Reich wieder neu aufbauen! Komunisten sind scheisse! Denke sie sind was besseres, als die anderen was total Unverschämt gegen anderen Bürgern dieser Welt ist und 2. total eingebildet!
@ Patrick: Kommunisten != Faschisten!
Du wirfst da wriklich was ducheinander, was meilenweit voneinander entfernt ist liegt. Schlag am besten im Lexikon mal einafch den Begriff "Kommunismus" nach.
Bleibt zu diesem schwachsinnigen Thread nur zu sagen, dass alle Arten von Extremismus und Radikalismus (so wie ihn der unregistrierte Troll sich wünscht, wenn er von radikalen veränderungen spricht) Mist sind.
Der goldenen Weg ist meistens die Mitte, und da verortet sich gerade irgendwie keine Partei. Die SPD ist Gesllschaftspolitisch zwar mittig einzuordnen, Wirtschftspolitisch aber weiter rechts, als die klassische Arbeiterpartei es sein sollte. Die CDU hat es beim Versuch, das entgegengestzte Lager zu bedienen meiner Ansicht nach etwas weit nach rechts verschlagen, und wirtschaftsmäßig kann man denen wohl nicht trauen, wo die Unionsparteien als klassische Arbeitgeberparteien jetzt lauthals nach mehr sozialer Gerechtigkeit schreien. Verkehrte Welt, verdammte Wahlkämpfe - Das ganze Wahlkampfgetue verwirrt mich ziemlich, und meine erste Wahl dieses Jahr wird dazu gut sein, Extremisten Prozentpunkte wegzunehmen. Ich muss nur noch eine gemäßigte Partei finden, und das ist schon schwer genug. Mein politische Einstellung (nämlich goldene Mitte in jeder Beziehung) scheint aber durch das laute Wahlkampfgetose übertont und somit ignoriert zu werden - schade eigentlich.
[ Dieser Beitrag wurde am 13.01.2002 um 11:57 Uhr von Gordon Shumway editiert. ]
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Original erstellt von Gordon Shumway:
@ Patrick: Kommunisten != Faschisten!
Du wirfst da wriklich was ducheinander, was meilenweit voneinander entfernt ist liegt.
Du hast begrifflich natürlich recht, aber ich stimme nicht zu daß das meilenweit voneinander entfernt ist.
Meiner Meinung nach ist das politische Spektrum kein Band, sondern ein Ring. Geht man rechts raus, kommt man links wieder an, und umgekehrt.
Lies Dir mal Parteiprogramme von echten Linksparteien und NPD durch.
Kannst Du ineinander überführen, wenn Du "deutsche Arbeiterschaft" durch "internationale Arbeiterschaft" und "jüdisches Großkapital" durch "internationales Großkapital" ersetzt.
@ Marc++us: Du hast Recht, aber das Idealbild eines Kommunisten ist doch der marxistische Antifaschist, oder? Dummerweise definieren die Kommunisten den begriff Faschismus anders, als die anderen. Für die ist man schneller Faschist, als man 'piep' sagen kann, und echte Faschisten werden von denen gebilligt.
Und so trifft wieder die Sache mit dem Ring zu: Wenn man sieht, wieviele Jugenldiche plötzlich von den Fleischmützen zum Antifa-Lager wechseln, wir deutlich, dass beide eigentlich Protestbewegnugen sind. Wenn man erstmal gegen irgendetwas ist, scheint es egal zu sein, wofür man denn letzendlich ist. So sind zwei eigentlich vollkommen gegensätzliche Dinge eigentlich ziemlich nahe beieinander: Wenn man von der Stelle am Ring, wo die Kommunisten sind, noch zwei Schritte weiter geht, ist man plötzlich Faschist, und andersherum.
Extreme sind eben Mist...
[ Dieser Beitrag wurde am 13.01.2002 um 12:35 Uhr von Gordon Shumway editiert. ]
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Aber Kommunismus mit einer rechten faschistischen Staatsform wie zum Bsp dem Nationalsozialismus in ein Topf zu Werfen (Ring hin oder her), geht mir mehr als zu weit. Und jetzt kommt mir bitte nicht mir Stalin.
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Kannst Du ineinander überführen, wenn Du "deutsche Arbeiterschaft" durch "internationale Arbeiterschaft" und "jüdisches Großkapital" durch "internationales Großkapital" ersetzt.
Was ist denn das für ein Blödsinn?
Na klar kann man die Worte ersetzen, das bedeutet aber noch lange keine Gleichsetzung der Inhalte. "Jüdisches Grosskapital" ist offensichtlich rassistisch geprägt, und "deutsche Arbeiterschaft" ebenso offensichtlich nationalistisch.
Kampf gegen "internationales Grosskapital" und für die "internationale Arbeiterschaft" stehen dem wohl diametral gegenüber.
Für die ist man schneller Faschist, als man 'piep' sagen kann, und echte Faschisten werden von denen gebilligt.
Beispiele, bitte!
Wenn man sieht, wieviele Jugenldiche plötzlich von den Fleischmützen zum Antifa-Lager wechseln
Wenn du mit Fleischmützen rechte Skinheads meinst, kannst du diese These irgendwie mit Fakten belegen?
hmmmm
wieso macht ihr nicht einfach eine gehobene diskussion daraus ?
meckern bringt nix
also lege ich mal ein bischen los
meiner ansicht nach ist stoiber zu altmodisch
zB den atomausstieg
brauchen wir wirklich noch 40 jahre atomstrom ?
(alle regen sich über temelin auf, aber WIR wollen unsere kraftwerke nicht ausschalten und werben noch dreisst damit !?)
da kann doch was nicht stimmen ...
ein weitere kretikpunkt ist dass noch immer die "so ehrilichen" leute
bei der cdu/csu rumlaufen/rumrollen [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]
so eine partei IST NICHT GLAUBWÜRDIG
junge wähler wollen "junge" leute (ca 40 jahre)
und nicht rentner
und was zum teufel
nützt mir geschlossenheit der partei ???
das ist mir als wähler doch wurschst ...
@ Jansen: Ja, ich meine rechte Skinheads. Belegen kann ich das, und Du kannst es genau so gut. Gehe einfach an die nächste Schule (egal welche Schulform), und zähle die leute, die mit rassistische Sprüchen auf dem Rucsack rumlaufen. Dann gehst Du wenige Monate später wieder hin, und zählst, wieviele von denen sich jetzt aktiv an der Antifa beteiligen, indem sie Flyer verteilen oder sonstwas tun. Es geht nur um Protest, sonst um nichtz. Das liegt zum größten Teil mit Sicherheit an der mangelhaften politischen Orientierung dieser Leute, aber auch daran, dass Abgesehen von der Fremdenfeindlichkeit Antifa und Rechtsextreme ein recht ähnliches Weltbild haben - Die Globalisierung stoppen, Großkapitalistentum unterbinden und so weiter. Und beide sind oftmals gewaltbereit. Das ist so, auch wenn ich jetzt keine Zahlen oder ähnliches vorlegen kann. Ich bin in der 12. Klasse eines Gymnasiums in NRW, das heißt, ich habe das Phänomen täglich vor Augen.
Beispiele für das schnelle Abstempeln als Faschist: Wenn man sich heute die Linksextremen aus den 60ern und 70ern ansieht, und deren Vorstellungen anhört, an die viel Linksextreme heute anknüpfen, dann fällt auf, dass "Faschismus" ein recht breitgetretenes Wort ist. Faschistisch ist der Reaktionär, dem alte Sitten und Wertvorstellungen
wichtig sind. Faschistisch ist auch der Kapitalist, und eben nicht nur der Fremdenfeindliche, so wie das Wort heute verstanden wird.
[ Dieser Beitrag wurde am 13.01.2002 um 14:28 Uhr von Gordon Shumway editiert. ]
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Die NPD ist weder kommunistisch noch die kommunisten Nationalsozialistisch.
Wieso haben hier bitte alle was gegen kommunisten?
Weil die Amis zuviel propaganda ausgeübt haben?
Weil Stalin seine Diktatur auf den kommunismus zurückgeführt hat?
Wenn sich mal wer den kommunsitischen Grundgedanken durchliest dann wird er schnell erkennen das der nichts mit Stalins Auffassung gemein hat.Das einzige was man kritisieren muss ist die gewaltvolle verbreitung. Allerdings ist das heutzutage nicht mehr relevant da das aufgrund der Weltpolitik sich kein Politiker erlauben kann.
Man kann Extremismus nicht mit Extremismus bekämpfen! Wenn man gegen Rechts ist muss man kein Kommunist sein.
Ausserdem hat Kommunismus nichts mit tolleranz zu tun! Juden wurden auch im Kommunismus verfolgt. Der Kommunismus, wie er von Marxs erdacht wurde, ist Theoretisch die beste Möglichkeit. Aber man kann sie nicht durchsetzen, da der Mensch ein Individuum ist und ein Ego besitzt.
Ausserdem hat Kommunismus nichts mit tolleranz zu tun! Juden wurden auch im Kommunismus verfolgt. Der Kommunismus, wie er von Marxs erdacht wurde, ist Theoretisch die beste Möglichkeit. Aber man kann sie nicht durchsetzen, da der Mensch ein Individuum ist und ein Ego besitzt.
Er kann schon zumindest in gemäßigter form.
Die Sowetunion ist zwar zerfallen aber der gemäßigte Kommunsismus der in Rußland heutzutage betrieben wird ist IMHO einer der besten Regierungsformen die ich kenne.
Haben wir doch an der DDR gesehen! Stasie! Und das hatten wir den Kommunisten aus Russland zu verdanken! Kein Privatleben mehr nur noch überwachung!
Ja klar die alte USA propaganda vorsicht die Russen kommen.
Und wieso wählen dann in Ost Berlin an die 50% kommunistisch die müssten dann ja aus eigener erfahrung wissen wie schrecklich der ist.
Sie wählen ihn trotzdem also kann er nicht so schlecht sein.
Original erstellt von <harrayhops>:
Und wieso wählen dann in Ost Berlin an die 50% kommunistisch die müssten dann ja aus eigener erfahrung wissen wie schrecklich der ist.
Sie wählen ihn trotzdem also kann er nicht so schlecht sein.
Das ist kein Argument. Das könnte man auch auf die NS-Zeit anwenden, wo fast die Hälfte der Leute (solange die Wahlen noch halbwegs frei waren) die NSDAP gewählt haben.
Die Leute wählen manche Parteien einfach deswegen, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Nicht weil sie wirklich von den Inhalten überzeugt sind. Zudem beginnt die Erinnerung an die DDR rasch zu verblassen, was nicht sonderlich ungewöhnlich ist. Auch in den anderen ehemaligen Blockstaaten beginnt die Renaissance der KPs. Immer nach dem Motto "so schlimm war's ja doch nicht". Der Mensch hält sich eben lieber an bekanntem Übel fest, als mutig neue Herausforderungen zu suchen. 1990 hätten sie die Kommunisten am liebsten noch gelyncht.
Stalin wußte das schon richtig einzuschätzen, von ihm ist das Zitat "Dankbarkeit ist eine Krankheit der Hunde" überliefert.
@speziell Harry: die jetzige Regierungsform in Rußland mit dem gemäßigten Kommunismus als die beste Regierungsform zu bezeichnen die Du kennst macht mich Staunen. Der normale Bürger im heutigen Rußland vegetiert. Ich tausche regelmäßig mit einem Bekannten in Rußland (der ebenso wie ich den schönen Namen Бекман hat) Emails aus. Gut geht es in Rußland den Leuten, die für westliche Firmen oder für die Mafia arbeiten. Würdest Du ihm vorschlagen mit Dir zu tauschen, würdest Du nicht mehr lange im Genuß einer sicheren Rundumversorgung zu sein.
Original erstellt von <!>:
junge wähler wollen "junge" leute (ca 40 jahre)
und nicht rentner
Da unterliegst Du aber einem Irrtum. In meiner Klasse und Umgebung gibt es reichlich 'Stoiberfans'(Ich komme nicht aus Bayern). Und diese Personen sind maximal 20 Jahre alt.
MfG Matze
Original erstellt von <!>:
meiner ansicht nach ist stoiber zu altmodisch
zB den atomausstieg
brauchen wir wirklich noch 40 jahre atomstrom ?
(alle regen sich über temelin auf, aber WIR wollen unsere kraftwerke nicht ausschalten und werben noch dreisst damit !?)
da kann doch was nicht stimmen ...
junge wähler wollen "junge" leute (ca 40 jahre)
und nicht rentner
1) Auch wenn das Blöd klingt: Solange Strom aus Atomkraftwerken zur Versorgung notwendig ist, sehe ich die Atomkraftwerke lieber in den Händen von Westeuropäern als in denen von Osteuropäern. Ich denke schon, dass es da einen gehörigen Qualitäts- und Sicherheitsunterschied zwischen tschechiscen und deutschen AKWs gibt. Somit ist der 'Atomausstieg' eine Alibihandlung, die den Wählern der Grünen weiß machen soll, dass die Ökopartei noch eine ist. Dass der Atomkraftausstieg aus dem genannten Grund bedenklich ist, spielt dabei keine Rolle. Jetzt reiten wir Deutschen voraus, und keiner kommt hinterher, im Gegenteil - Die Tschechen nutzen unsere Dummheit für ihre Geschäfte (absolut zurecht), und verkaufen unseren Stromversorgenr (EON) ihren Atomstrom. Auf die Schnauze fallen nennt man sowas.
2) Mir ist egal, wie alt ein Politiker ist, solange er kompetent ist.
[ Dieser Beitrag wurde am 13.01.2002 um 18:15 Uhr von Gordon Shumway editiert. ]
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wieso wählen dann in Ost Berlin an die 50% kommunistisch
Ehrlich mal, die PDS (zumindest ihre gegenwärtige Führung) hat doch mit dem Kommunismus nichts mehr am Hut. Die PDS von heute ist das, was die SPD immer noch vorgibt zu sein: eine bürgerliche Partei knapp links von der Mitte. Ein paar Jahre Regierungsbeteiligung werden ihr das aber auch noch austreiben (siehe Grüne).
Zudem beginnt die Erinnerung an die DDR rasch zu verblassen ... "so schlimm war's ja doch nicht"
Das spielt sicher eine Rolle. Möglicherweise fällt es Aussenstehenden aber auch nur schwer zu verstehen, dass es bei allen Fehlern und Unzulänglichkeiten tatsächlich nicht so schlimm war.
Wenn du den Ossis nicht jedes Urteilsvermögen absprechen willst, dann solltest du bedenken, dass sie beide Gesellschaftsformen persönlich erlebt haben/erleben und sich daher ein Urteil aus erster Hand bilden können.
Achja, das mit dem "gemässigten Kommunismus" im heutigen Russland ist natürlich lächerlich. Was dort abgeht ist übelster Frühkapitalismus.
[ Dieser Beitrag wurde am 13.01.2002 um 18:25 Uhr von Jansen editiert. ]
meine meinung zur politik sollte mittlerweile bekannt sein - deshalb will ich jetzt nicht darueber reden...
nur eine bitte: schmeisst den sozialismus/marxismus nicht mit dem stalinismus auf einen haufen...
ist zwar alles kommunismus, aber bei marx gibts keinen polizeistaat (also ein kleiner unterschied)
die situation fuer deutschland/oesterreich ist natuerlich bloed -> kaum ist man etwas rechter ist man neo nazi und ist man mal etwas linker ist man ein kommunist(==stalinist)
weiters denke ich dass kein politiker wirklich weiss was alle wollen, denn alle wollen was anderes! also kommt bitte nicht daher und sagt nur weil der eine die sozialisten waehlt ist er ignorant oder weil er die rechten waehlt ist er ein nazi...
Zitat:
Endlich ist es soweit, daß ein deutscher politiker deutsche Ineressen anspricht
ich weiss ja nicht wie es in deutschland ist aber in oesterreich sprechen die politiker meistens die oesterreichischen interessen an... mit dschibuti als wahlthema gewinnt man recht selten...
Zitat:
Doch bedenke: es geht nicht einer politischen Richtung genüge zu tun, es geht um unser Land, zu dessen Wohlergehen wir uns verpflichtet fühlen sollten!
wenn mir ein politiker erzaehlt zu was ich mich verpflichtet fuehlen sollte ist er bei mir unten durch...
wenn es nicht um politische richtungen geht: glaubst du die hudriwudri-partei will nicht das (in ihrem sinne) beste fuer deutschland tun? (in oesterreich gibts zumindest keine partei im parlament die das schlechteste fuer oesterreich will)
Zitat:
Ich freue mich auf den Wahlkampf, wo alle Deutschen die Entscheidung haben, zwischen einem offensichtlich inkompetenten Wahlversprecher Schröder zu wählen und einem gestandenen promovierten Wirtschaftsjuristen Stoiber.
deine persoenliche meinung... entbehrt wohl jeglicher logischen grundlage
Zitat:
Kein normaler Mensch würde noch mal den Komunismus wählen!! Und jeder der es tut will ein 3. Reich wieder neu aufbauen! Komunisten sind scheisse! Denke sie sind was besseres, als die anderen was total Unverschämt gegen anderen Bürgern dieser Welt ist und 2. total eingebildet!
ich schon!
ich will kein 3. reich! ich bin ja nicht rechts!
deine persoenliche meinung ob sie scheisse sind...
es gibt auch kommunisten die sich fuer was besseres halt, aber es gibt genauso demokraten die das von sich behaupten -> schlussfolgerung: "Demokraten denken sie sind was besseres, als die anderen was total Unverschämt gegen anderen Bürgern dieser Welt ist und 2. total eingebildet!"
Zitat:
Dummerweise definieren die Kommunisten den begriff Faschismus anders, als die anderen. Für die ist man schneller Faschist, als man 'piep' sagen kann, und echte Faschisten werden von denen gebilligt.
das macht man zumindestens in der szene wo ich mich rumtreibe nicht...
Zitat:
Es geht nur um Protest, sonst um nichtz. Das liegt zum größten Teil mit Sicherheit an der mangelhaften politischen Orientierung dieser Leute
achja? definiere mal orientierung? orientierung==deiner orientierung?
Zitat:
Auch wenn das Blöd klingt: Solange Strom aus Atomkraftwerken zur Versorgung notwendig ist, sehe ich die Atomkraftwerke lieber in den Händen von Westeuropäern als in denen von Osteuropäern
jo, besser ihr habt ihn als wir [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]
meiner meinung nach geht es auch OHNE atomstrom... mag sein dass es nicht schnell geht, aber es GEHT! wir kommen auch ganz prima ohne KKW aus...
und denkt mal daran: auch wenn nur 1mal in 500jahren etwas passiert so passiert genug...
_________________ A language that doesn't affect the way you think about programming is not worth knowing.
und denkt mal daran: auch wenn nur 1mal in 500jahren etwas passiert so passiert genug...
Tschernobyl(Ukraine/ April 1986)
Harrisburg(USA / 1979)
Brunsbüttel (Deutschland / 1978)
Biblis (Deutschland / Dezember 1987)
+ mehr als 2000 Störfälle in den letzten 10 Jahren.
Ich denke wir müssen nicht mal 500 Jahre warten. Und wenn doch nichts passiert, so ersticken wir wenigstens im Atommüll.
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Wir haben im gegensatz zu anderen Rassen in dieser Galaxie (WENN es noch andere gibt, davon bin ich überzeugt, andere nicht, naja egal) einen Nachteil! Unsere DUMMHEIT und die Fähigkeit scheisse zu bauen! Jedoch in nur 25% der Fälle wo wír scheisse gebaut haben durch unsere Dummheit haben wir gelernt! Den Rest der 100% machen wir noch heute: Kriege, Raub, Aids-Verbreitung und co!
Wir sind auf der Liste mit den Aussterbenden Rassen auf diesem Planeten Platz 1!
Und wundern würde mich es nicht wenn dieser Planet in 100 Jahren nur noch von einem Atomaren Winter überdeckt ist, bzw. explodiert ist oder nur noch ein Mond übrig ist, da wir so blöde sind!
Was ist denn in Biblis passiert? Soweit ich weiß nichts...
Zum Kommunismus:
Das ist praktisch die Individualistätstheorie. Sie ist aber falsch, da sie schon von falschen Annahmen ausgeht. Nämlich solchen wie "die Gesellschaft ist eine homogene Masse", "jeder Mensch hat das Gemeinwohl im Sinn" und "jeder Mensch entscheidet stets Objektiv und richtig".
@Loggy:
*zustimm*
Jeder Mensch entscheiden Objektiv und richtig *rofl* Und was ist mit Osama bin laden? Der Entscheidet ja sehr sehr Objektiv und richtig LOL!
Oder das gemeinsame Wohlbefinden von allen LOL! Wenn jemand seinen Hintern riskiert würde er sogar seine Mutter verkaufen!
Original erstellt von Loggy:
Zum Kommunismus:
Das ist praktisch die Individualistätstheorie. Sie ist aber falsch, da sie schon von falschen Annahmen ausgeht. Nämlich solchen wie "die Gesellschaft ist eine homogene Masse",
Habe diesbezüglich gestern was interessantes über einen Vergleich zwischen dem Westen und Japan gelesen - dort funktioniert die Annahme mit der homogenen Masse ja fast perfekt, auch nach eigenem Selbstverständnis. Dort wurde kurz angerissen, daß dies kulturell verankert ist - in Europa war die Einzelperson als Jäger mit individuellen Fähigkeiten wichtiger zum Überleben als in Japan, wo die Jagd keine Rolle spielte und die Kultur aus gemeinsamem Reisbausiedlungen entstand. Klingt in der Kürze ganz interessant.
Denn Fakt ist ja wirklich: in unserer Kultur hat die Idee der homogenen Gesellschaft nie funktioniert. Individualität und Belohnung der Einzelleistung war den Leuten immer wichtiger als die Gesellschaft. Sieht man am Fallbeispiel Kuba, wo auf Varadero im westlichen Tourilager Lehrer, Ärzte und Professoren als Kellner arbeiten, weil man an einem Tag mehr verdient als in der (für die Gesellschaft nützlichen) normalen Funktion.
Der Mensch ist ein ziemliches faules Tier, gibt man ihm seine Grundversorgung tut er nichts weiter. Bezahlt man einem Arzt das gleiche Geld wie einem Straßenkehrer, gibt's bald abgesehen von wenigen Ausnahmen nur noch Straßenkehrer. Und die paar Ausnahmen reichen für eine funktionierende Gesellschaft nicht aus.
Original erstellt von Jansen:
Wenn du den Ossis nicht jedes Urteilsvermögen absprechen willst, dann solltest du bedenken, dass sie beide Gesellschaftsformen persönlich erlebt haben/erleben und sich daher ein Urteil aus erster Hand bilden können.
Du darfst aber umgekehrt den Wessis auch nicht absprechen, daß wir als quasi Außenstehende beobachten konnten, wie sich die Meinung ändert.
Als uns 1990 im Dezember unsere langjährigen (durch die Familie überlieferten) Brieffreunde erstmalig im Westen besuchten, hörte sich vieles aus der Alltagsschilderung ganz anders an als heute von den gleichen Leuten über die gleiche Zeit.
Und weiterhin fällt mir hier bei der Meinung von Ossis ein starkes Altersgefälle auf. Ich habe beruflich sehr viel mit Leuten aus dem Raum Jena/Dresden zu tun, auch in unserer Firma arbeite viele Ingenieure aus zwei ehemaligen Kombinaten, die früher in Jena/Dresden waren. Die Leute sind alle so um die 40, und dort überwiegen nach wie vor die negativen Erinnerungen. In den Erzählungen kommt einzig positiv rüber, daß damals alle während der Arbeitszeit private Dinge erledigen konnten (Anstehen, fürs Haus Sachen fertigen, usw) - ansonsten hörte ich dort überwiegend die Meinung, daß Ihnen bisher 30 Jahre ihres Lebens gestohlen wurden.
Original erstellt von Shade Of Mine:
meiner meinung nach geht es auch OHNE atomstrom... mag sein dass es nicht schnell geht, aber es GEHT! wir kommen auch ganz prima ohne KKW aus...
Als Österreicher kann man das (ebenso wie als Norweger, Schwede, Schweizer) leicht sagen. Überall ein Berg, wo man mit Turbinen die Wasserkraft nutzen kann.
Als Hauptproblem bei den Atomkraftwerken sehe ich, daß die Betreiber gewinnorientiert arbeiten. Das bedeutet: Ausgaben minimieren, da wird schon mal an Ersatzteilen und Kühlmitteln gespart. Würde der ganze technische Kram gemäß Vorgaben gewartet... aber das kostet halt Geld.
Mir persönlich fehlen im Moment noch die Alternativen zu Atomstrom. Ich sehe nur, daß die Energieversorger zur Zeit massiv Atomstrom aus dem Ausland einkaufen. Die Ukrainer denken über neue Kraftwerke nach, weil die Nachfrage aus dem Westen (ratet mal woher) so groß ist. So stelle ich mir den Einstieg in den Ausstieg nicht vor.
Ist halt die eine Sache, den Ausstieg politisch zu wollen, und die andere, keine wirklichen technischen Alternativen zu haben. Ich kann doch nicht jetzt festlegen: noch 20 Jahre, ohne zu wissen ob ich in 20 Jahren entsprechende Alternativen habe. Man zieht erst den Fallschirm an und springt dann, nicht umgekehrt.
wenn man weis das der ausstieg in 20 jahren ist kann man sich in 10 jahren schon altenatieven überlegen ...
und wir haben den ausstieg ja schon
er will ihn ja rückgängig machen sowas ist das "tolle" daran ...
temelin = billiger strom
wieso sollte eon nicht den billigen strom aus tschechien nehmen und somit gewinnmaximierend arbeiten ?!
gewissen zählt da nicht ...
kauf keine strom aktien !
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ich weis ja nicht also bei uns ist es eher so das gegenteil mit stoiber
auch alle so 20 UND auch bayern [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
Kommunismus
Russland und die DDR waren nach der Definition von Marx keine kommunistischen Staaten. Nach Marx hebt sich der Staat von selbst auf, er stirbt ab. Nur die Verwaltung von Produktionsmitteln wird geregelt. Ansonsten kann sich jeder Mensch frei entfalten, wenn er nichts vom Staat nimmt, brauch er auch nichts zu geben. Dies ist allerdings ziemlich schwierig, da kein Privateigentum existiert, dass heisst er hat keinen Lebensunterhalt, deshalb muss er zwangsläufig eine Arbeit annehmen und tut etwas für das Allgemeinwohl. Er hat keine andere Wahl. In der DDR hat weder Kommunismus noch Demokratie geherrscht.
Meine Eltern wählen auch PDS, genau aus dem Grund, das sie sich für den Osten einsetzt. Die PDS würde wenn sie an die Macht kommt weder eine kommunistischen oder Sozialistischen Staat erschaffen noch eine Mauer bauen. Sie würde sich nicht gegen die Wirtschaft durchsetzten können. Die PDS hat mit Kommunismus nichts mehr am Hut.
Rechts - Links
Wenn du mal eine richtige Strassenschlacht miterlebt hast wirst du mir zustimmen, dass es dabei kaum um die polit. Meinung geht.
Da geht es hauptsächlich um Randale. Meistens noch nicht mal gegeneinander, sondern gegen die Bullen.
(Bsp: 1. Mai: Da gibt es Linke und Rechte, und alle gegen die Polizei)
Was die geistigen Ideologen der Rechten und Linken vereint, ist der Hass auf den Staat, auf die Nato und die Amerikaner.
Nicht jeder den ihr Rechts oder Links nennt hat wirklich Ahnung für was er "kämpft". Die meisten sind nur Mitläufer.
Die Meinungsspektren sind so breit, dass sie sich sogar fast überschneiden. Also sollte man diese Schubladendenkweise vermeiden.
Stoiber
Es gibt Punkte die ich garnicht so schlecht finde, aber auch Punkte die ich hasse. Das er sich für die Familie einsetzt, finde ich gut.
Die Bevölkerung veringert sich, dagegen muss etwas getan werden. Die Eltern sollten wenigstens finanziell entlastet werden.
Das er sich für Bildung einsetzten will, sehe ich ein wenig kritisch, das ist ja schliesslich Ländersache. Obwohl ich die Bildung in Bayern als nicht schlecht beurteile.
Was mich an ihm ankotzt, ist seine erzkonservative Meinung, dieser vorgeheuchelte Glaube. Warum muss in Bayern in jedem Klassenraum ein Kreuz hängen. Mich würde das ankotzen. Auch sein moralgetue ich dumm. Als ob Politiker ein Gewissen hätten. In sachen Einwanderungspolitik finde ich gut, dass er verstärkt für Integration plädiert. Was er darunter versteht, weiss wohl keiner. (Z.B. in unserer Klasse gibt es einen Sohn, von einem Greencard-Besitzer. Der Vater musste den Sprachkurs selbst bezahlen - trotzdem muss der Sohn von rechtwegen
immer in der Schule sein. So ein Schwachsinn, so ein dummes Gesetzt.)
Seine harte Haltung in Sachen Einwanderungquote unterstütze ich nicht.
Ergebnis: Ich würde Stoiber nicht wählen !!!
Original erstellt von Marc++us:
Ich habe beruflich sehr viel mit Leuten aus dem Raum Jena/Dresden zu tun, auch in unserer Firma arbeite viele Ingenieure aus zwei ehemaligen Kombinaten, die früher in Jena/Dresden waren. Die Leute sind alle so um die 40, und dort überwiegen nach wie vor die negativen Erinnerungen.
liegt vielleicht auch an der Auswahl der Leute - wer jetzt einen hochbezahlten Job in München hat, (und gut damit umgehen kann, dass er weit weg von zu Hause arbeitet und seine Familie nur am WE zu sehen bekommt) sich dafür aber allerlei Luxus leisten und schön verreisen kann, hat mit Sicherheit eine andere Meinung, als ein ehemaliger Mitarbeiter im Kombinat, dessen Wirtschaftzweig in der gesamten Region eingegangen ist, seine Arbeit niemanden mehr was bringt und er dafür vom Arbeitslosengeld lebt (und dann noch von manchen als Schmarotzer bezeichnet wird).
Ich persönlich habe nicht mehr sehr viel von der DDR mitbekommen - aber man sollte sich wirklich nicht zu sehr auf irgendwelche Dokumentationen im Fernsehen verlassen, wenn man Argumente sucht (ist eigendlich ein allgemeines Problem der Presse). Speziell Einzelschicksale von Verfolgten ... irgendwie wird meistens nur die halbe Wahrheit erzählt.
Zumindest kenne ich mindestens 2 Personen, die sich nicht unterdrückt gefühlt haben (meine Eltern [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]).
wenn man weis das der ausstieg in 20 jahren ist kann man sich in 10 jahren schon altenatieven überlegen ...
Um Himmels Willen, das ist viel zu spät. Alleine die Entwicklung der Oberflächentechnologie zur Serienreife bei der DVD hat etwa 5 Jahre gedauert. Diese Beschichtung ist der von Solarzellen nicht unähnlich, aber die Anforderung (Witterung, Temperaturschwankungen) sind dort viel höher. Um gewisse Technologien im Motorbereich einzuführen rechnet man von der Skizze bis zum Serienmotor 10-15 Jahre. Der Bau eines Kraftwerks dauert von der Planung bis zur Fertigstellung 3-5 Jahre.
Im Klartext: soll in 20 Jahren Atomkraft vollständig ersetzt sein (die Einführung von Ersatzkraftwerken muß dann in 12-15 Jahren spätens begonnen haben), ist JETZT HIER UND HEUTE ALLERHÖCHSTE EISENBAHN für Ersatztechnologien.
Es ist aber kaum was zu sehen. Wir müßten mit Hochdruck daran gehen. Ich erachte daher den Ausstieg in 20 Jahren bereits als gescheitert.
Übrigens: wenn ich jetzt aus dem rechten Fenster schaue sehe ich die Kühltürme vom "Staudinger Block II", dem größten Steinkohlekraftwerk in Deutschland. Dort wird inzwischen auch Tiermehl verbrannt. Der Gedanke daran stimmt mich nicht so froh. Ich empfinde den Ausblick zum linken Fenster auf die Reaktorkuppel vom Versuchsatomkraftwerk Kahl, dem ersten Atomkraftwerk in Deutschland, schon beinahe beruhigender. Da kommen nämlich letztlich weniger Abgase und weniger Radioaktivät raus als aus dem Steinkohleteil.
Original erstellt von Seppel:
Zumindest kenne ich mindestens 2 Personen, die sich nicht unterdrückt gefühlt haben (meine Eltern [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]).
Das ist natürlich ernüchternd, bedeutet das doch, daß solche Dinge wie wir sie hier aktiv im Moment tun (freie Meinungsäußerung zu politischen Themen auch mit Kritik an der Regierung) keinerlei Wert zu haben scheinen.
Sehr schade. Ich würde mich ohne diese Möglichkeit unterdrückt fühlen. Viele Leute würden wahrscheinlich gerne mit uns tauschen und hier weiß es keiner zu würdigen.
Original erstellt von Michamab:
In unserer Klasse gibt es einen Sohn, von einem Greencard-Besitzer. Der Vater musste den Sprachkurs selbst bezahlen - trotzdem muss der Sohn von rechtwegen immer in der Schule sein. So ein Schwachsinn, so ein dummes Gesetzt.
Was soll denn der Junge sonst machen. Zuhause rumhocken? Er muss doch irgendwie mit 'Inländern' in Berührung kommen. Das wird auch in keinem anderen Land anders sein.
Zitat:
Original erstellt von Michamab:
Seine harte Haltung in Sachen Einwanderungquote unterstütze ich nicht.
Anscheinend weißt Du nicht, wie es in manchen Städten mit hohem Ausländeranteil zugeht.
Natürlich haben wähler eine andere Wahl als eine Partei zu wählen.
Nämlich ungültig zu wählen.
Diese Ungültige Stimme fällt dadurch keiner Partei zu im gegensatz zu nicht wählen gegen.
Wenn mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten ungültig wählen glauibe ich schon das die Paretien nachdenke warum das so ist.
Verbrennungskraftwerke: Es gibt durchaus auch "saubere" Verbrennungskraftwerke. Siehe Müllverbrennungsanlage in Wien die als die Modernste der Welt gilt. Die kostet natürlich. Aber was hilft es wenn man viel Geld und keine Luft zum Atmen hat.
Somit hat Wien dieser Verbrennungsanlage die modernste Filteranlage der Welt auferlegt. Leider ist aber auch diese Sparte der Energyhestellung auch vom Gelderwirtschaften gepregt.
Ich denke aber das sich Deutschland noch viel an Schleswig-Holstein abschauen kann. Ich finde die Windkraftwerke dort vorbildhaft.
[ Dieser Beitrag wurde am 14.01.2002 um 01:06 Uhr von Unix-Tom editiert. ]
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Hm, um noch mal kurz auf das Ursprungsposting zurückzukommen: Ja Edmund, du kannst es schaffen!!! Aber nur, wenn du alle Bundesländer bis auf Bayern und Baden-Württemberg vorher aus der BRD raushaust...
einem gestandenen promovierten Wirtschaftsjuristen Stoiber.
hm, und was ist Schröder? Doch nicht etwa ein promovierter Jurist?
Da ich selber Bayer bin und in Bayern lebe, erlebe ich Stoiber schon seit ein paar jährchen. Im allgemeinen vertrete ich zwar nicht seine politische Richtung, aber man muss ihm schon zugestehen, dass er sein Handwerk versteht. Deshalb hab ich mir erst gedacht: Naja, da haben wir dann zwei Kandidaten und ich sehe nicht deutschlands untergang bei einer Wahl von einem der zwei.
Was mich an Stoiber aber dann gleich unglaublich störte, waren dann seine Aussagen zu "nebensächlichen Details": z.B. Homo-Ehe. Ich bin nicht schwul und hab das Fehlen der Homo-Ehe auch nicht für ein Grundübel in Deutschland gehalten. Aber jetzt haben wir sowas, Homosexuelle sind zufrieden und fertig. Stoiber: abschaffen! Einfach nur lächerlich ...
Ökosteuer: Falls es Euch aufgefallen ist, hat er nur von der Abschaffung der letzten Stufe der Ökosteuer geredet. Naja, da ich für ne Ökosteuer bin, kann ich ja ganz froh sein ...
Atomkraft: Da haben wir endlich was womit alle Seiten halbwegs leben können und womit wir alle die Atomkraft hoffentlich überleben (könnten), da will ers wieder abschaffen. Ich hab den Eindruck, dass es ihm dabei einfach nur ums Prinzip geht.
Und überhaupt Atomkraft:
Dass Atomstrom billig ist, ist auch so ein Märchen. Erstens wurden hier Jahrzehnte Milliarden in die Forschung gesteckt. Mit dem Geld hätte man auch andere Energiegewinnungsformen auf Vordermann gebracht. Ok, das Geld ist jetzt weg. Aber man müsste nur mal ausrechnen, was die Evakuierung halb Deutschland im Falle eines Super-GAU's Kosten würde - ohne jetzt auf irgendwelche Langfristigen Folgen einzugehen. Und das legt dann mal auf den kW-Preis um ... Das ist unmöglich und hat den gleichen Effekt, als wenn sich ne Firma für ihre superstabilen Unix-Rechner die Festplatten zum Datensichern spart- ist billiger, wenns dann aber mal crasht könnts exorbitant teuer werden. In der Software-Branche ist es doch allgemein anerkannt, dass es keinen Fehlerfreien Code geben kann. Warum solls den dann bei den Atomkraftwerken geben. Dazu kommt dann noch ein Faktor, der Mensch heißt. Was helfen die teuersten Sicherheitsvorkehrungen, wenn dann in Japan zwei Mitarbeiter (die bestimmt auch nicht am Tag vorher von der Straße geholt worden waren) das Uran im Platik-Eimer zusammenmischen???
Auf Deutschland Dächern stehen unglaublich viele Flächen für Solarenergie zur Verfügung (und in vielen Ländern scheint häufiger die Sonne als bei uns). Der Anschluss ans Netz ist ohne großen Aufwand zu erledigen. Für 17,8 Pfennig pro kW garantiertem Mindestabnahmepreis 20 Jahre lang sind Windkraftanlangen rentabel. Das ist teurer als Atomstrom, aber nicht um Größenordnungen. Dabei arbeiten Solar- und Windkraftanlagen praktisch wartungs- und verschleißfrei. Jetzt wird in diesen Bereichen auch erst seit 10 Jahren intensiver entwickelt. Da ist noch so manches Potential drin, sowohl was Wirkungsgrad, als auch was den Preis angeht. Die Landwirte könnten zu Energieproduzenten werden, indem sie Raps und andere Ölpflanzen anbauen. Butterberge haben wir nämlich schon genug. Und was spricht gegen die Verbrennung von Tiermehl? Da kommt schließlich nur das Kohlendioxid wieder raus, das sie Futterpflanzen mal aus der Luft gefiltert haben. Hinzu kommt ein riesiges Potential an Stromsparmöglichkeiten, ohne dass man auf irgendwelchen Komfort verzichten müsste. Würden z.B. alle Menschen in Deutschland ihre Geräte abschalten, auf Stand-By stehen, könnte man das erste Atomkraftwerk schon mal abschalten. Aber bei so manchem Gerät kann man das garnicht (es gibt ne Modellreihe von zip-Laufwerken, bei denen die Austaste einzig und allein bewirkt, dass die "On"-Leuchtdiode ausgeschalten wird - ansonsten ist alles voll an und betriebsbereit) - was soll sowas?
Im allgemeinen bin ich sowieso der Auffassung dass die Politik nicht allzuviel direkten Einfluss auf die Wirtschaft hat. Auch Stoiber hat es in einigen Regionen Bayerns nicht geschafft, die Arbeitslosigkeit unter 10% zu drücken (Hof). Und das obwohl es im Raum München nur 2% Arbeitslose gibt, er hier mit absoluter Mehrheit regiert, in allen Verbänden CSU-Leute sitzen und es auch keine Länder gibt, die im Bundesrat mitmischen. In einigen Bereichen hätte Rot-Grün zwar etwas mehr tun können, dass es aber wirtschaftlich aufwärts geht, nur weil Stoiber an die Macht kommt, ist kaum zu erwarten. Der muss bei den wirklich wichtigen Sachen genauso Kompromisse eingehen und abstriche machen, wie alle anderen auch. Hinzu kommt bei ihm dann aber noch ein rücksichtsloser Kahlschlag in einigen Randbereichen, mit denen er seine Anhänger mobilisieren will.
Dass Atomstrom billig ist, ist auch so ein Märchen
Naja, solange Atomstrom weiterhin kräftig vom Staat subventioniert wird, ist er für die Betreiber der Kraftwerke angenehm billig.
Rechnet man allerdings die Kosten für den Transport, die Lagerung sowie die Aufbereitung des Atommülls mit in den Preis (und läßt dies nicht größtenteils von den Bundesländern bezahlen), dann ist Atomstrom der teuerste Strom den wir je hatten.
Alternativen wollte man in Deutschland wohl nicht. Immerhin war Deutschland mal führend in der Solartechnik. Hat sich aber keine Sau für interessiert. Dann doch lieber Siemens-AKW-Knwo-How. Ok. Der letzte Satz ist etwas billig.
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Original erstellt von HumeSikkins:
[quote]Rechnet man allerdings die Kosten für den Transport, die Lagerung sowie die Aufbereitung des Atommülls mit in den Preis (und läßt dies nicht größtenteils von den Bundesländern bezahlen), dann ist Atomstrom der teuerste Strom den wir je hatten.
Genau genommen heist es beim Preis: Open End. Denn schon heute ist klar, das jedes Material und jeder Verbundstoff, in den wir den Atommüll verpacken könnten eher zerfallen ist als das strahlende Zeug selber. Kommende Generationen haben also noch mal das Vergnügen mit Tonnen von radioaktivem und hochgiftigem Abfall...
Original erstellt von Shade Of Mine:
achja? definiere mal orientierung? orientierung==deiner orientierung?
Leg mir nicht solche Sachen in den Mund. Ich meine Damit, dass sie eine wackelige politische Meinung haben, die auf dem Wunsch nach Protest basiert, und nicht aus einer Überzeugun heraus. Sowas gibt es in jedem politischen Spktrum, und hat mit meinen Ansichten (die alles andere als irgendiw extremistisch - in KEINE RICHTUNG sind) nichts zu tun.
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Unix is for networking
Windows is for solitaire
@Marc++us
[i] @speziell Harry: die jetzige Regierungsform in Rußland mit dem gemäßigten Kommunismus als die beste Regierungsform zu bezeichnen die Du kennst macht mich Staunen. Der normale Bürger im heutigen Rußland vegetiert.[i]
Ich hatte das eher auf die Außenpolitik bezogen, um zu sagen wie es dem normalen Bürger dort am besten geht kann ich nicht da ich mich da zu wenig auskenne.Da hab ich mich woll ein bisschen zuviel aufgeregt da es mich einfach aufregt dass sich leute über den kommunsismus aufregen die meinen Stalin=kommunsimus was de facto überhaupt nicht stimmt(<--Was für ein Satz).
"Ich bin kein Kanzlerkandidat, und ich will es auch nicht werden."
(Juli 1999)
"Ich bin nicht Kandidat, und werde es auch nicht sein."
(August 1999)
"Die Menschen in Bayern haben mich gewählt und sie erwarten,
dass ich meine Aufgaben auch mit großem Engagement weiterführe.
Die große Mehrheit meiner bayerischen Landsleute will, dass ich
auf jeden Fall in München bleibe."
(August 2001)
"Die Aufgaben eines Ministerpräsidenten in einem so großen Land wie
Bayern, in einem sich verändernden Europa, wo es immer mehr auf die
Regionen ankommt, ist doch eine großartige Herausforderung. Ich
fühle mich hier sehr wohl."
(Juli 1999)
"Ich sehe meine Lebensaufgabe in Bayern."
(Dezember 2000)
"Etwas anderes kommt für mich überhaupt nicht in Frage."
(Januar 1999)
Für mich, der ich im Landkreis München wohne, ist es mit Sicherheit
nicht schädlich, wenn jemand Bundeskanzler wird, der so auf Bayern
fixiert ist. Aber ich frage mich ernsthaft, ob es auch das Beste für
ganz Deutschland ist?
_________________ compute: 1631, from Fr. computer, from L. computare "to count, sum up". Used for person, 1646; mechanical calculating machine, 1897; electronic machine, 1946/1941. Modern meaning (...) from 1945 (theoretical sense from 1937 as Turing machine).
@Harrayhops:
aber wie Du auf die Idee kommst, die jetzige Regierungsform in Russland als Kommunismus zu bezeichnen is mir schon schleierhaft. Wer sagt denn das? Die russische Regierung nicht. Die Russischen Kommunisten nicht. Die Russische Bevölkerung nicht. Andere Regierungen nicht. Sonst jemand, den ich kenne nicht ...
Das was die haben ist so ein Neokapitalismus-Präsidial-Diktatur-Demokratie-Maffia-System.
Und was genau findest Du an ihrer Außenpolitik gut? Tschetschenien? Naja, für sie ist das keine Außenpolitik. Sie versuchen halt überall mitzureden, weil sie mal ne Supermacht waren, ihnen ist aber bewusst, dass sie es nich mehr so können wie früher und deswegen sind sie vielleicht ein bisschen netter - auf den ersten Blick ... Aber egal ob gut oder schlecht, mit Kommunismus hat das nun wirklich garnix zu tun, nich mal zum Schein und soll es außerdem auch nicht. Stalin hat wenigstens gesagt, es wäre Kommunismus.
[ Dieser Beitrag wurde am 14.01.2002 um 16:24 Uhr von kartoffelsack editiert. ]
@Grossmeister:
der Sohn darf vormittags keinen Sprachkurs besuchen, weil er in der Schule bleiben muss. Das ist doch wirklich nicht ganz ideal. Was soll er denn in der Schule, wenn er noch nicht mal Deutsch kann.
ich wohne selbst in Berlin, und weiss was es heisst jede Menge Ausländer in der Nachb*****aft zu haben. Aber Stoiber hat eine viel zu konservative Meinung. Wenn es nach ihm ginge, soll doch die Quote auf 100.000 Ausländer pro Jahr herabgesetzt werden. So wird unser Staat wirklich entvölkert.
Kommunismus
Der Stalinismus bezeichnet die Auffassung des Kommunismus von Stalin. Er neigte allg. dazu , das von der marxistischen Diskussion abgesteckte Feld sehr entschieden zu verkleinern und sehr pragmatisch zu entscheiden. Stalin war weder an Grundlagendiskussionen interessiert, noch an wirtschaftlichen Belangen. Er war einfach nur ein s c h e i s s maschtsüchtiger und unberechenbarer Diktator.
Er stand weder für Toleranz, noch für die polit. Entwicklung. Er verwandelte die Diktatur des Proletariats in seine Diktatur.
Das was Stalin gemacht, hat weder mit Kommunismus zu tun, noch mit
irgendwelchen polit. Entwicklungen.
Lenin war der wirkliche Marxist in der UDSSR gewesen, alle anderen nach ihm waren nur Stümper, die wenig am Wohl des Proletariats interessiert waren.
In keinem Land der Erde hat jemals der wirkliche reine Kommunismus geherrscht. Das sind meistens noch sozialistische Staaten regiert von machthungrigen Pseudokommunisten (China) oder Diktaturen des Proletariats im Anfangsstadium der Entwicklung, deren Entwicklung
durch westliche Einflussname gestört wird. (Kuba)
Der wirkliche Kommunismus bezeichnet das Endstadium einer langen Entwicklung. Als erstes kommt die Diktatur des Proletariats, deren Aufgabe es ist alle Klassenunterschiede zu beseitigen. Dann kommt der Sozialistische Staat, in dem das Proletariat demokratisch (durch die natürliche Mehrheit in der Bevölkerung) herrscht. Später kommt der freie und auf die Verwaltung von Produktionsmitteln konzentrierte kommunistische Staat, dessen Aufgabenspktrum sich enorm eingeengt hat. Nur die Aussenpolitischen Regelungen sind noch wirklich bedeutend.
Das Problem ist allerdings das sich der Kommunismus auf das Vertrauen der Bürger in die Gesellschaftsform stützt. Dies ist das Hauptproblem in Kuba. Die Verlockung des Westens auf schnellen Rechtum und ein gutes Leben lässt den Glauben an den Sozalismus schwinden. Selbst hier in Deutschland sieht man doch welche Auswirkung die tägliche Medienpropaganda der Amerikaner auf uns hat, *Amerika ist das beste Land der Erde, dort sind alle reich oder wohlhabend, ...*. Wie mag das wohl auf einen armen Kubaner wirken. Jeder Mensch ist auf sein Eigenwohl bedacht. Deshalb sehe ich für den Sozialismus in Kuba keine Chance, der Westen wird dank seiner Verlockung siegen.
Leider übersehen die Leute oft, wo es ein Oben gibt, muss es auch ein unten geben. So leben z.B. in den USA 32 Mill. unter der Armutsgrenze.
Zu behaupten in Russland herrsche Kommunismus ist wohl lächerlich,
dort herrscht strengster Frühkapitalismus. Es herrscht ein deutliches Überangebot an Arbeitskräften, Folge ist eine Landflucht, die Löhne sind sehr gering, die wenigen Reichen können gnadenlos ausbeuten.
In meinem Umfeld emfanden die meisten die DDR als gut. Es gab gar keine so offensichtliche Verfolgung, wie immer behauptet wird. In der Stasieakte meiner Eltern stand nur drinn, das sie sehr verschwenderisch sind. Sonst nichts. Es gab eine herrvorragende Altersvorsorge, und eine geniale soziale Absicherung. Allerdings gab es in der DDR das selbe Problem wie in allen anderen sozialistischen Staaten, der Westen lockte. Diesem Problem mit Gewalt zu begegnen lehne ich entschieden ab. Trotzdem denke ich, dass das sozialistische System durchaus Chancen hat, sich durchzusetzen (im Gegensatz zum kommunistischen System). Die Umfragen die vor der Wende gemacht wurden, finde ich absolut sinnlos, weil die Leute in der DDR nicht wussten was mit dem Kapitalismus auf sie zukam. Die Leute hatten keine Ahnung was Arbeitslosigkeit heisst.
Stoiber - Schröder
Ich hasse beide, den erzkonservativen Schroider und den US-Stadthalter Schröder.
Auch wenn Stoiber immer mit seinen tollen Arbeitlosenquoten und der super Wirtschaft in Bayern wirbt, ich denke seine Vorgänger sind wirklich die leute die den Grundstein gelegt haben. Stoiber sonnt sich nur in der Sonne anderer. Ob er wirklich in der Lage ist seine
Wahlversprechen einzulösen, da bin ich sehr skeptisch. Schröder hat bei mir wegen seiner Inkompetenz in Sachen wirtschaft und seiner Ar-schkriecherei mit den USA verloren. Auch diese sinnlose Suquenzionierung des Braunkohlebergbaus. Da werden noch Milliarden reingesteckt, nur um Arbeitsplätze am Leben zu halten.
Ich meine das man dieses Problem nicht einfach so unter den Tisch schieben sollte. OK, rechte sind scheisse und man kann auch jemanden
nciht rausschmeisen nur weil er anders ist, aber es geht mir da auch mehr um die kriminellen Ausländer, nach unserem Momentanen recht kann man die einfach zu schwer abschieben (siehe Fall Machmed) und ich finde das sollte man ändern, außerdem finde ich das es kein argument ist das deutschland ohne Ausländer entvölkert wird, dann sollte man sich mal lieber um die Familien kümmern und diese unterstützen, außerdem ist der momentane Ausländeranteil in Deutschland 10%. Ich meine irgendwasnn ist das Boot einfach voll und Deutschland ist einfach nicht mehr deutsch. [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]
Ja sicher, Ausländerpolitik ist für mich ein wichtiges Thema.
Wichtig ist, die hier lebenden Imigranten noch nicht richtig integriert werden. Das sollte man als erstes tuen. Doch Fakt ist:
wenn jedes Jahr ca. 300.000 Ausländer nach dt. kommen, liegt die Bevölkerung 2050 bei 50 Mill. Deshalb bin ich auch dafür, die Familie stärker zu fördern und zu entlasten. Trotzdem, es gibt einen Bevölkerungsrückgang so oder so.
Achso, (Faschist != Rechter)
selbst in der MLPD gibt es rechte -> der konservativere Flügel
Original erstellt von Michamab:
wenn jedes Jahr ca. 300.000 Ausländer nach dt. kommen, liegt die Bevölkerung 2050 bei 50 Mill. Deshalb bin ich auch dafür, die Familie stärker zu fördern und zu entlasten. Trotzdem, es gibt einen Bevölkerungsrückgang so oder so.
@Pyro
Also ich bin ja der Meinung, dass jemand, der in Deutschland eine kriminelle Tat begeht auch in Deutschland dafür bestraft werden soll. Abschieben ist definitiv nicht der richtige Weg - aus mehreren Gründen:
a) es ist ziehmlich rücksichtslos dem Staat gegenüber in den abgeschoben wird. Ich schick ihm einfach meine Kriminellen, und die solln schaun, wie sie mit denen zurechtkommen. Schließlich sind die jugendlichen krimininellen Türken nicht in der Türkei sonder bei uns zu Kriminellen geworden. Das wäre so, wie wenn ich einen Dieb in Nachbars Haus schicken würde.
b) Es heißt ja oft, in nen deutschen Gefängnis wär es besser als bei denen zuhause in der Freiheit. Deswegen müsste man abschieben. lt. Grundgesetz werden aber alle Menschen (und nicht nur alle Deutschen) vor dem Gesetz gleich behandelt. Da Abschiebung nur für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe in Frage kommt, schafft das de fakto ein zwei-Klassen-Recht und ist mit dem Grundgesetz meiner persönlichen Meinung nach nicht zu vereinbaren.
Zu den 10% Ausländern: 10% ist im Grunde lächerlich wenig. Zum einen ist der Ausländeranteil in Dland im Vergleich mit anderen vergleichbaren Ländern so hoch, weil es hierzulande bis vor kurzem noch erheblich schwerer war, deutscher zu werden, als sonstwo. Ausländer in dritter Generation gibts wohanders praktisch garnicht. Das sind dann halt einfach franzosen marokkanischer Abstammung oder Engländer mit indischen Eltern.
Zum anderen sind die Ausländer in Deutschland sehr ungleich verteilt. In den großen Städten im Westen liegt die Quote sehr viel höher als am Lande. In den kleineren Städten im Osten, dort, wo der Zulauf zu den rechten besonders groß ist, ist er ganz erheblich niedriger. Das beweist dass ein "Ausländerproblem" nur mittelbar etwas mit den Ausländern zu tun hat. Es sind v.a. soziale Probleme, bei denen Ausländer zu Sündenböcken gemacht werden - und wenn es keine Ausländer gäbe würden sich ziehmlich schnell andere Sündenböcke finden: Norddeutsche, Süddeutsche, Ostdeutsche, Frauen, Rentner, Grüne, Faschisten, Kommunisten, Straßenfeger, Kapitalisten oder Rothaarige ... - Du hast die freie Auswahl.
Nichtdestotrotz will ich nicht bestreiten, dass von Seite eines Großteils von Ausländern die hier leben mehr Integrationsbemühungen kommen müssen. Aber das gleiche gilt für sehr viele Deutsche. Wenn die Integrationsbemühungen nicht angenommen werden, werden sie aufhören. So ist das inzwischen in manchen Gegenden. Die Auländer werden nicht angenommen, ziehen sich zurück und schotten sich ab. Ein Problem das auf Gegenseitigkeit beruht.
@Michamab
Es ist eine schöne Verklärung zu sagen Stalin wäre einfach nur ein Diktator und kein Kommunist gewesen. Dann war Hitler auch einfach nur ein Diktator und kein Nationalsozialist.
Es stimmt schon, dass die Kommunistische Ideologie vom Prinzip her bei weitem nicht so menschenverachtend ist, wie die Nationalsozialistische, aber entscheidend ist auch, was daraus gemacht wird - wie leicht sich das System mißbrauchen lässt. Lenin Marxist zu nennen ist auch nur eine Behauptung, die man aufstellen kann, weil kaum jemand was von Lenin weiß. Man stellt ihn dann als leuchtendes Gegenstück zu Stalin hin und schon ist der Marxismus gerettet. Aber auch Lenin hatte eine ganz eigene Auffassung vom Kommunismus, die 1. nich unbedingt in Einklang mit Marx zu bringen ist und 2. wenn man es trotzdem tut, den Marxismus nicht besser mach.
Mal ganz kurz [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] : Was sagt Marx?
Durch die Industrialisierung und die kapitalbesitzende Klasse kommt nach und nach praktisch die gesamte Bevölkerung in abhängige Lohnarbeit -> es entsteht das Proletariat. Da es genug Arbeitskräfte gibt, können die Kapitalisten immer weniger Löhne zahlen für die immer mehr Leute bereit sind zu arbeiten, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt. Irgendwann kriegen dann praktisch alle fast garnichts von sehr wenigen, müssen aber sehr viel Arbeit dafür erbringen. Dadurch kommt es dann zur Revolution, die sehr wenigen übrigen Kapitalisten sind die Opfer der Geschichte und schon haben wir eine klassenlose Gesellschaft, weil ja alle vorher Arbeiter waren. Ohne Klassen braucht es dann keinen Staat mehr, weil der ja eigentlich nur ein Instrument der Machtsicherung für die Herrschenden Klasse ist, und die gibts ja nicht mehr. Die Arbeiter = gesamte Bevölkerung organisiert sich selbst und alle sind froh, glücklich und haben was zu essen.
Allein die Tatsache dass das bis heute nicht geschehen ist widerlegt Marx, weil er ja seine Theorie als geschichtlich zwingend ansieht. Vielmehr ist es nicht so schlimm gekommen und der Kapitalismus - in abgeschwächter Form - hat sehr wohl bewiesen, dass er einem Großteil der Bevölkerung zu Wohlstand verhelfen kann - nicht nur den sehr wenigen, wie Marx meint. Man spricht heute von einer 2/3-Gesellschaft. 2/3 der Menschen geht es gut, 1/3 fallen mehr oder weniger drastisch aus dem System raus. Das ist zwar so nicht hinnehmbar und es sollte etwas dagegen getan werden, ist aber nicht das was Marx erwartet hat, weswegen die Ansätze von Marx von Grund auf falsch sind.
Was ist Leninismus?
Russland war z.T. Lenins dem westlichen Staaten weit zurück. Im großen und ganzen gab es da noch ein feudales System mit einem autokraten Zar (Autokrat heißt, er gibt sich die Macht aus eigener Kraft, d.h. rechtfertigt sich nicht damit, dass das Volk ihn haben will, dass ers besonders gut kann, dass das Militär hinter ihm steht, im Grunde bezieht er sich noch nicht mal auf Gott, sondern sagt einfach, "weil ich der Zar bin, hab ich die Macht PUNKT"). Es gab dort im Grunde auch kaum Bürgertum und keinen Nationalstaat. Während also im Westen durch die Industrialisierung der Erb-Adel entmachtet und ein neuer Geldadel entstanden war, hatte es der Adel in Russland und v.a. die Zarenfamilie geschafft, an der Macht zu bleiben - wohl auch deswegen, weil es kaum Industrialisierung gab und an dem Wenigen der Zar auch noch beteiligt war (hatte er wahrscheinlich aus dem Westen gelern, wo das viele Adelige verpasst hatten). Nun ja, für die Bevölkerung war diese System zunehmend schlimm geworden und die Zaren waren in den letzten Generationen auch immer unfähiger geworden. Diese Gesellschaft ist aber ohne Industrialisierung noch garnicht reif für Marx's Theorie, da ja die Klassenunterschiede erst durch die Industrialisierung und die abhängige Lohnarbeit aufgehoben werden müssen. Lenin war aber der Meinung, dass man diesen Gliederungspunkt einfach weglassen könnte. Da es aber eben noch kein Proletariat gab, das irgendwann eine Revolution hätte machen können, erfand Lenin den Berufsrevolutionär. Eine kleine Schlagkräfite Gruppe von Revolutionären hielt er für ausreichend das feudale (und nicht kapitalistische) System zu stürzen, eine Revolution auszulösen und den Kommunismus einzuführen. Diese Gruppe musste sehr klein und sehr entschlossen sein, je kleiner, dest entschlossener, desto besser. Deswegen setzte Lenin bewusst auf Spaltung. Als erstes spaltete er mal die KP in Bolschewiki (Mehrheitler) und Menschewiki (Minderheitler). Wobei es allerdings nur durch Anwendung von Gewalt seinen eigenen Parteigenossen gegenüber möglich wurde, seine Anhänger zu den Mehrheitler zu machen. Eigentlich wären die Menschewiki in der Überzahl gewesen. Dann hat er ein paar Jahre in der Schweiz philosophiert (und war den russischen Gegebenheiten längst entrückt - und er hatte auch den Kontakt mit den Bolschewiki verloren), die deutschen haben ihm dann nach Russland geholfen und er hats wirklich geschaft die Revolution auszulösen. Natürlich gabs aber in Russland noch mehr Klassen als die Arbeiter (die gabs kaum), weswegen also erst mal eine Regierung, die weiß, was Kommunismus ist, eingerichtet werden musste, um das Land in den Kommunismus zu führen. Eine solche gibts aber im Kommunismus garnicht. Vielmehr entsteht der Kommunismus von selbst als geschichtliche Notwendigkeit.
Und weils ja nicht nur eine Klasse gibt, die übrigens aus lauter vernünftigen Gutmenschen besteht, wo jeder was arbeitet und einer zum anderen sagt, "Du ich brauch grüne Tennis-Socken" und er kriegt sie dann (freilich ohne direkte Gegenleistung, aber natürlich, wenn der andere mal was braucht ...), muss diese Regierung auch planen was produziert werden soll, und weil sie's ja schon plant, weiß sie auch an besten, was die Meschen wollen - voila die Planwirtschaft.
So war also Lenin der erste, der ein kommunistisches System eingerichtet hat, das nicht viel mit dem von Marx gemeinsam hatte, außer dem Anspruch eine gerechte Ordnung zu sein (bzw. zu einer solchen zu führen) und in Wirklichkeit meilenweit vom ursprünglichen Kommunismus entfernt war. Und genau das nennt man heute den real existierenden Kommunsmus.
Zu Kuba.
Zitat:
Das Problem ist allerdings das sich der Kommunismus auf das Vertrauen der Bürger in die Gesellschaftsform stützt. Dies ist das Hauptproblem in Kuba. Die Verlockung des Westens auf schnellen Rechtum und ein gutes Leben lässt den Glauben an den Sozalismus schwinden.
Weil Du also weißt, wie es im real existierenden Kapitalismus aussieht, kannst Du behaupten, dass der sozialismus Kubanischer Machart eigentlich doch das bessere System ist - nur die armen Kubaner wissen es nicht. Ich behaupte jetzt aber mal, dass Du nicht weißt, was auf Kuba abgeht, was es heißt schlicht und einfach mal ein paar Tage zu hungern und nichtmal im nächsten Supermarkt was klauen zu können.
Das Problem hast Du schon erkannt: Das System baut auf Vertrauen auf. Wie in alle Diktaturen soll das Volk erstmal den Machthabern vertrauen, die werdens schon machen, ohne je gezeigt zu haben, dass sie es können. Ein guter Kriegsherr reicht schon aus, ein Land im Frieden zu führen. Auf dieses Vertrauen muss sich der Diktator jederzeit verlassen können, weshalb es zum Wohle der Allgemeinheit besser ist, wenn solche, die dieses Vertrauen stören könnten, gleich mal beseitigt werden. Das Vertrauen des Volkes in den Diktator und das System muss dabei so hoch sein, dass er zu keiner Zeit zu Beweisen braucht, dass er es verdient. Man macht nen 5-Jahresplan und wenns danach immer noch nicht besser ist, dann machen wir halt nen 10-Jahresplan, hauptsache wir vertrauen unserem Staatsoberhaupt. Und weil er das Vertrauen ja iterativ aus dem Vertrauen erlangt, das wir ihm schenken, braucht es auch keinerlei noch so klitzekleinen Kontrollinstanzen für sein Tun zu geben. Schließlich gilt seinem Handeln unser vollstes Vertrauen.
Da ist mir unser System mit unabhängigen Gerichten (sie sind definitiv ziehmlich unabhängig, es bring nichts, das zu bestreiten) und der Möglichkeit den einen Versager durch Wahl mit dem nächsten Armleuchter zu ersetzen schon lieber.
Im übrigen hat Catro, Chef des von vielen Friedensaktivisten heute so verklärten sozialistischen Staats Kuba, währende der Kubakriese den russischen Staatschef (weiß nicht, wie er hieß), schriftlich in einem Brief dazu aufgefordert den atomaren Erstschlag gegen die USA zu führen. Da war er wohl auch grad gestört, weil der Westen - sprich die USA - keinen Bock drauf hatten, sich vor ihrer Nase russische Atomraketen stationieren zu lassen?
In den Demokratien westlicher Vorstellungen geht sicherlich ne ganze Menge schief, aber immerhin kann man das sagen, darauf Hoffen dass ein Politiker mal seine Versprechungen erfüllt, die er übrigens gegen hunderte widerstreitende Interessen durchsetzen muss, und wenn ers nicht tut, kann man ihn wieder abwählen und auf den nächsten Hoffen. Ein kommunistischer Diktator (und jeder andere auch), hingegen setzt sich ganz leicht per Verordnung über alle Interessen (außer denen von sich und der Seinigen hinweg) und wenn mir das nicht passt, such ich mir nicht nen anderen Politiker, sondern er sucht sich nen anderen Kartoffelsack. So siehts aus.
Und im übrigen wird der echte, rücksichtlose und durch und durch böse US-Amerikanische Kapitalist auch niemals sagen, dass es allen gut geht, sondern nur, dass es jedem gut gehen kann, der sich anstrengt. Vorige Aussage stammt eher von europäischen Sozial-Kapitalisten, die zwar damit lügen aber mir trotzdem noch um ein ganzes Stück lieber sind.
Ich glaub es war Herodoth der schon vor über 2000 Jahren bewiesen hat, dass eine gute Tyrannei viel besser ist als eine schlechte Demokratie. Nur leider hat er dabei übersehen, dass es sehr selten gute Tyrannen aber sehr oft schlechte Demokratien gibt.
Dank und Respekt allen, dies bis hierher gelesen haben [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
@<kartoffelsack> und @Michamab
Obwohl ich nicht mit allem einverstanden bin, was ihr geschrieben habt, machen mich eure Beitrag glücklich.
Aufgrund meiner dummen Neugierde lese ich leider immer wieder die politischen Threads in diesem Forum - und jedes mal bekomme ich dabei einen Herzinfarkt und bin kurz davor meine Mitgliedsschaft aufzugeben.
Das sind aber zumindest Beiträge mit Inhalt, nicht nur Parolen wie:
"Stalin und alle anderen Kommunisten sind blöd".
"Der Versailer Vertrag ist Schuld am zweiten Weltkrieg".
"Stoiber ist der Größte".
Nach diese langen Lektüre muss ich jetzt aber erst mal was trinken [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
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"Was ist daran schlimm ???"
Das in Dt. 2050 nur noch 50 Mill. leben ist nicht so schlimm,
das Schlimme ist das unsere Bevölkerung immer älter wird.
Wer soll die Renten bezahlen, und das Gesundheitssystem das immer stärker belastet wird ???
Immer weniger Erwerbstätige sollen immmer mehr Rentner finanzieren.
Man hätte das Peroblem frühzeitig erkennen sollen, und es beheben sollen (in den 70ern).
Kommunismus: Was ist Kommunismus:
Wenn das Proletariat im Kampfe gegen die Bourgeoisie sich notwendig zur Klasse vereint, durch
eine Revolution sich zur herrschenden Klasse macht und als herrschende Klasse gewaltsam die
alten Produktionsverhältnisse aufhebt, so hebt es mit diesen Produktionsverhältnissen die
Existenzbedingungen des Klassengegensatzes, der Klassen überhaupt, und damit seine eigene
Herrschaft als Klasse auf."
In seinem Hauptwerk "Das Kapital", dessen erster Band 1867 herausgegeben wurde, stellt Marx
in verschiedenen Theorien die Entwicklung vom Kapitalismus zum Kommunismus, der eine
reinere Form des Sozialismus ist, dar:
In der kapitalistischen Wirtschaft wird menschliche Arbeitskraft als eine Ware betrachtet,
deren Preis, wie auch bei jeder anderen Ware, sich nach den Herstellungskosten richtet.
Der Preis menschlicher Arbeit entspricht also dem Wert jener Dinge, die der Arbeiter unbedingt
braucht, um seine Arbeitskraft zu erhalten (Existenzminimum). Der Wert der geleisteten Arbeit
übersteigt aber den Lohn, den er vom Unternehmer erhält (Mehrwerttheorie).
Diesen Mehrwert behält der Unternehmer als Gewinn für sich. Er vermehrt damit sein Kapital,
das in den Betrieb investiert wird, um neue verbesserte Maschinen anzuschaffen und um die
Güterproduktion auszuweiten. Durch den akkumulierten Mehrwert werden die Kapitalisten immer
reicher (Akkumulationstheorie).
Die Anhäufung des Kapitals konzentriert sich immer mehr in den Großbetrieben, während die
kleineren Betriebe zurückbleiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Auch die Kapitalisten
schalten sich durch die erbarmungslose Konkurrenz gegenseitig aus, um den Profit zu vergrößern.
Am Ende befinden sich alle Produktionsmittel in den Händen Weniger (Konzentrationstheorie).
(aktelles Bsp: Industriellenfamilie Röchling - Besitz 450 Mill. EUR,
warum muss eine Familie soviel besitzen ?)
Die Vervollkommnung der maschinellen Produktion erspart Arbeitskräfte. Viele Arbeiter werden
arbeitslos und um nicht zu verhungern, müssen die Proletarier für weniger Lohn arbeiten, was
zu einer Massenverarmung führt (Verelendungstheorie).
Während durch den technischen Fortschritt die Produktion immer weiter steigt, sinkt die Kaufkraft
der verelendeten Massen. Die allgemeine Überproduktion führt periodisch zu Krisen, die
schließlich ein solches Ausmaß annehmen, dass die Möglichkeiten der kapitalistischen
Produktionsweise erschöpft sind (Krisentheorie).
Nun können die zum Klassenbewusstsein erwachten Proletarier die Macht übernehmen: Die
Expropriateure werden exproriiert. (Zusammenbruchstheorie).
In einer Übergangsphase herrscht die revolutionäre Diktatur des Proletariats. Sie beseitigt
alle Klassenunterschiede während eine aus einer allgemeinen und geheimen Wahl hervorgegangene
Körperschaft gleichzeitig die gesetzgebende und die ausführende Gewalt ausübt. Ist die
klassenlose Gesellschaft errichtet, wird der Staat überflüssig, denn nach der Auffassung von
Marx haben in der Geschichte jeweils nur die Besitzenden die Macht im Staat ausgeübt und diese
dazu benutzt, die Besitzlosen auszubeuten und zu unterdrücken.
An die Stelle der Regierung über Personen tritt die Verwaltung von Sachen und die Leitung von
Produktionsprozessen. Der Staat wird nicht abgeschafft, er ist nicht mehr notwendig."
Das Problem bei Stalin lag darin, dass er die Diktatur des Proletariats, zu seiner eigenen Diktatur gemacht. Da liegt ein Schwachpunkt im System, das wurde von Marx nicht richtig definiert. Was hat er unter Diktatur des Proletariats verstanden, wie wollte er es umsetzen ??? In Kuba(Castro), Russland(Stalin) und China(Mao) wurde diese Lücke genutzt um ein menschenverachtendes System herrzustellen. Diese Diktaturen nutzten nur den Deckmantel des Kommunismus um ihre Systeme am Leben zu erhalten. Dabei soll der Kommunismus doch dem Gemeinwohl dienen.
Sicherlich kann ich nicht mit Marx 100%tig übereinstimmen, aber für die damaligen Erkenntnisse war seine Theorie eine verdammt gute Sache.
Der Kommunismus sollte sich weiterentwickeln um zu überleben. Marx Ideen wären heute überhaupt nicht mehr aktuell genug, um in einem Staat zu überleben. Die Idee ist aber nicht so schlecht, und der Sozialkapitalismus, wie in D. ist auch nicht die Endlösung !!!
Lenin war überzeugt von Marx Thesen und er wollte sie auch umsetzten. So hat er es jedenfalls in seinem Testament verfasst. Er wollte auch nicht das Stalin an die Macht kam, weil er erkannte das Stalin nicht vertrauenswürdig war.
@Hume ...
Wer sagt den Kommunisten sind blöd, ich versuch euch doch vom Gegenteil zu überzeugen, ausserdem sei doch froh das es in diesem Land noch polit. angagierte Menschen gibt (egal wie).
Original erstellt von <Pyro>:
Also mal was zum Thema Ausländer in Deutschland:
Ich meine das man dieses Problem nicht einfach so unter den Tisch schieben sollte. OK, rechte sind scheisse und man kann auch jemanden
nciht rausschmeisen nur weil er anders ist, aber es geht mir da auch mehr um die kriminellen Ausländer, nach unserem Momentanen recht kann man die einfach zu schwer abschieben (siehe Fall Machmed) und ich finde das sollte man ändern, außerdem finde ich das es kein argument ist das deutschland ohne Ausländer entvölkert wird, dann sollte man sich mal lieber um die Familien kümmern und diese unterstützen, außerdem ist der momentane Ausländeranteil in Deutschland 10%. Ich meine irgendwasnn ist das Boot einfach voll und Deutschland ist einfach nicht mehr deutsch. [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]
*Zustimm*
Unsere Stadt hat knapp 40% Ausländer (Innenstadt ca.80%)und als deutscher muss man hier Angst haben. Wenn man nach 20.00 Uhr auf die Strasse geht (und deutsch aussieht), wird man mindestens dumm angemacht ("Ey du scheiß Kartoffel","Ey du Hur'nsohn","Ich hab' deine Mudder ge****t du Mißgeburt" usw.). Zweite Stufe ist anrempeln, wenn man was sagt gibt's die Schnauze voll. Wenn du ein Handy hast: Entweder Handy hergeben oder was sagen, Schnauze voll kriegen und dann Handy weg. Bist du mit einem hübschen Mädchen unterwegs: Dumm angemacht werden, wenn du was sagst: Schnauze voll. Das war alles nur ein Auszug aus dem vollen Programm. Achja: Schnauze voll bedeutet a)Nur Schnauze voll, b)Mit dem Messer geht es besser.
Und wenn jetzt in ganz Deutschland ca. 40% wären - meine liebe Güte
Edit:
Natürlich sind nicht alle Ausländer so. Ich spreche von vielen jugendlichen Türken,Marrokanern,anderen Moslems und Zigeunern.
[ Dieser Beitrag wurde am 15.01.2002 um 13:38 Uhr von Grossmeister editiert. ]
Ich komme aus Offenbach am Main (neben Frankfurt/Hessen) und lese gewöhnlich keine Bildzeitung. Bei uns lebt auch irgendein Zigeunerkönig. Die haben auch schon mal ein Haus hochgejagt (in meinem Stadtteil).
[ Dieser Beitrag wurde am 15.01.2002 um 13:50 Uhr von Grossmeister editiert. ]
Also das is ja echt interessant hier!!!!!!!!!!!
Ich hab meine Meinung....Atomausstieg ist nicht von heute auf morgen zu machen..rechnet mal mit 25-30 jahren bis hier in Deutschland keine Atomkraft mehr gibt.....ausserdem, solange die Leute nur schreien, Atomkraft nein danke und nicht bereit sind für sagen wir mal Ökostrom mehr zu bezahlen (was auf jeden Fall so kommen wird), ändert sich auch nix......ausserdem kommt sowieso ziemlich viel Atomstrom aus Frankreich......
Zu Stoiber..........leute ich kann den Kerl nich ausstehen......
der is mir echt ein wenig zu rechts.................und immer dieses "wir Bayern sind doch sowieso die Besten..." pffffff.....lernt erst mal hochdeutsch!!! [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] wenn ich mit meinem sehhr dezenten saarländischen Akzent, den man nur erkennt, wenn man mehrere Saarländer kennt, in Bayern angebätzt werde "lerns doach erst amoal deitsch"...dann fehlen mir echt die Worte.......ich hab nirgends soo viele beschränkte Leute gesehen/getroffen we in Bayern, das is fast so schlimm wie in Amerika...... [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]
Also der langen Rede kurzer Sinn:
WENN STOIBER KOMMT GEHE ICH !!!!
Aber er hat meiner Meinung nach sowieso keine chance!!! mit der Merkel hätte die CDU/CSU ne echte chance gehabt, da dies für alle unkalkulierbar gewesen wäre, wie die Wahl ausgeht.......Aber den Stoiber werden die hälfte nich wählen, weil er Bayer is, die anderen, weil er CSU is......
Naja.....im Prinzip ändert sich dochnix...die Steuern werden höher, Politiker verdienen immer mehr und jeder beschwert sich.......
Es ist völlig egal was man wählt, egal ob CDU, SPD, Grüne, PDS oder die NPD, es ist scheiß egal. Es verändern sich nur immer Kleinigkeiten, mehr nicht.
Warum ?
Schaut euch den Ablauf deutscher Politik an, vorallendingen Wahlen. Vor und nach den Wahlen. Kommt eine andere Partei an die macht? Was verändert sich genau?....
Wenn man kritisch an die Sache rangeht, wird man feststellen das unser System handlungsunfähig ist
Bis dann, Sebel
_________________ Was uns nicht tötet, verändert uns!
Original erstellt von Michamab:
"Was ist daran schlimm ???"
Das in Dt. 2050 nur noch 50 Mill. leben ist nicht so schlimm,
das Schlimme ist das unsere Bevölkerung immer älter wird.
Wer soll die Renten bezahlen, und das Gesundheitssystem das immer stärker belastet wird ???
Immer weniger Erwerbstätige sollen immmer mehr Rentner finanzieren.
Man hätte das Peroblem frühzeitig erkennen sollen, und es beheben sollen (in den 70ern).
Korrekt. Aber durch den Hinzuzug von ausländischen Arbeitnehmern ändert man an der Fehlaufstellung des Systems auch nichts. Wenn man immer mehr Arbeitnehmer braucht, um die Renten zu finanzieren wird das ja nie besser. Ist auch der finanzmathematische Konstruktionsfehler unseres Rentensystems: da die Rentenzahlung selbst den Zinseszinsfaktor nicht hergibt, muß sich die Anzahl der Beitragszahler jedes Jahr um einige Prozent erhöhen.
Schlaue Politiker sagen da natürlich: ausländische Arbeitskräfte sind Beitragszahler. Irgendwie kommt dabei zu kurz, daß diese Arbeitskräfte irgendwann auch mal Rente haben wollen. Dafür muß man dann wieder neue Arbeitskräfte rekrutieren... wie bei den Heuschrecken.
Letztlich ist diese Einstellung "Ausländer sollen unsere Rente zahlen" viel ausländerfeindlicher als zu sagen, wir beschränken uns auf den Zuzug von Leuten, denen wir auch eine echte und faire Chance geben können.
Original erstellt von Sebel:
Schaut euch den Ablauf deutscher Politik an, vorallendingen Wahlen. Vor und nach den Wahlen. Kommt eine andere Partei an die macht? Was verändert sich genau?....
Wenn man kritisch an die Sache rangeht, wird man feststellen das unser System handlungsunfähig ist
Das Schlimme ist vor allem, daß man die Leute nicht mehr durch Stimmenthaltung bestrafen kann (Unix-Tom: Du hattest diesen Vorschlag gemacht, kennst aber als Österreicher wahrscheinlich das dt. Wahlsystem nicht so genau).
Denn: für jede Stimme bekommen die Parteien einen Geldbetrag aus der Staatskasse. Nun die Idee: weniger wählen, dann geht den Parteien das Geld aus. Darauf kam die Politik auch. Nun werden die Stimmen theoretisch hochgerechnet und es gibt Geld für die virtuellen Stimmen.
Zahlenbeispiel?
100 Leute wählen, Partei A bekommt 56% aka 56 Stimmen. Für jede Stimme gibts 10€, also 560€.
Nun sinkt die Wahlbeteiligung auf 50%, sie hat nur noch 28 Stimmen, aber immer noch 56%. Wieviel Geld bekommt Partei A nach dem dt. Parteiengesetz nun?
Viele Leute denken: klar, die Hälfte der Stimmen, also 280€.
FALSCH. Die rechnen mit einem Dreisatz die 56% hoch auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten und Partei A bekommt immer noch 560€.
Letztlich reicht also eine einzige abgegebene Stimme aus, damit die Partei immer noch Geld bekommt.
Tolle Sache, oder? Damit machen sich die Parteien unabhängig vom Volk, sie brauchen es wirklich kaum noch.
"Durch den Zuzug von ausländ. Arbeitern ändert man auch nicht."
Ich stimme dir zu im Grunde genommen zu. Als Wichtigtes empfinde ich, dass die Intergration von Ausländern verstärkt wird.
Da kann ich Stoiber, wie gesagt, nur zustimmen. Allerdings kann jeder von uns etwas dazu beitragen. Warum behandeln wir z.B. türkischestämmige Mitbürger immer noch wie Menschen von
einem anderen Stern ???
"für jede Stimme bekommen die Parteien einen Geldbetrag aus der Staatskasse. Nun die Idee: weniger wählen, dann geht den Parteien das Geld aus. Darauf kam die Politik auch. Nun werden die Stimmen theoretisch hochgerechnet und es gibt Geld für die
virtuellen Stimmen."
das ist eine Schande, und wir nennen uns Demokratie
@Grossmeister:
Ich denke schon, zumindest akzeptieren wir sie nicht als Deutsche.
Wir sogen z.B. zu ihnen Türken, obwohl sie in D. geboren wurden, einen dt. Pass haben und min. in der 3. Generation hier leben.
Mich wurde mal interessieren wie viele Morde im Raum Frankfurt a.M. pro Jahr passieren ??? Ich würde das gerne mal vergleichen mit der Zahl von Berlin: ca. 400 Morde pro Jahr + Dunkelziffer
Original erstellt von Marc++us:
Ignoranz heißt auf Deutsch übrigens auch "Nicht Wissen wollen"
wieso unterstellst du mir ignorant zu sein, wenn ich aus meiner
eigenen erfahrung spreche ?
@grossmeister:
das mit der bild-zeitung kommt daher, dass da einfach diese stereotypen
sätze immer wieder drinstehn. nebenbei werden diese phrasen auch gerne von
politikern aus der rechten/konservativen ecke geäussert.
und ja, ich guck ab und zu mal rein in die boulevardpresse [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]
Original erstellt von Michamab:
@Grossmeister:
Ich denke schon, zumindest akzeptieren wir sie nicht als Deutsche.
Wir sogen z.B. zu ihnen Türken, obwohl sie in D. geboren wurden, einen dt. Pass haben und min. in der 3. Generation hier leben.
Gerade die Türken der 3. Generation sind inzwischen in den Großstädten ein Problemfall geworden - nicht Türke, nicht Deutscher. Mit der Türkei verbindet sie die Sprache (weil sie praktisch nur türkisch sprechen) und mit Deutschland der Wohnort. Die alten Türken schimpfen über die Jugendlichen als Faulenzer. Unterhalte Dich mal mit einem 50jährigen Türken, boah, der ist gegenüber seinen eigenen jüngeren Landsleuten faschistischer eingestellt als jeder Skin. Gerade die etablierten türkischen Geschäftsleute (schätze mal so um die 30-40) haben eine unheimliche Ablehnung gegen die jüngeren, die auf den Straßen rumhängen.
Zitat:
Original erstellt von Michamab:
Mich wurde mal interessieren wie viele Morde im Raum Frankfurt a.M. pro Jahr passieren ??? Ich würde das gerne mal vergleichen mit der Zahl von Berlin: ca. 400 Morde pro Jahr + Dunkelziffer
Morde dürften nicht so viele passieren im Vergleich zum Mittelwert... Frankfurt ist überhaupt schwer einzuschätzen, wegen des Flughafens. Da gibt es dann ohnehin viele typische Ausländerdelikte (illegale Einreise, Paßvergehen, etc).
Die Sache hinkt sowieso - mußt mal beim LKA Hessen suchen zu deren Bericht, da steht was bei ausländischen Volksgruppen von hoher Dunkelziffer, weil die die deutsche Polizei gar nicht erst rufen.
Original erstellt von antamauna:
wieso unterstellst du mir ignorant zu sein, wenn ich aus meiner
eigenen erfahrung spreche ?
Ganz einfach - Du hattest geschrieben
"BTW. hört sich deine ausführung an, als ob du sie aus der bildzeitung
abgeschrieben hast."
Was viele Leute nicht wissen, das Wort Ignoranz geht u.a. auf "nicht Wissen WOLLEN" zurück. Und ich fand das die passende Antwort. Die Aussage dort passt nicht in Dein politisches Weltbild, weswegen Du sie mit dem Hinweis auf die Bildzeitung lächerlich machen wolltest. Und falls Du das nicht wolltest, so hast Du es doch getan.
Ist die Meinung lächerlich, so ist sie unglaubwürdig und Du kannst sie ignorieren.
Allgemein muß ich zur Ehrenrettung der BILD-Zeitung übrigens noch anmerken, daß sie die einzige Zeitung war, die groß auf der Titelseite geschrieben hat: "Sagen Sie endlich die Wahrheit, Herr Kohl". Die angepassten a la FAZ, taz, hinz & kunz haben sich _DAS_ nicht getraut.
[ Dieser Beitrag wurde am 15.01.2002 um 19:20 Uhr von Marc++us editiert. ]
schlag mal die volle Ableitung von Ignoranz in einem ethymologischen Wörterbuch nach.
Wer für Latein noch diesen gelben "Wortspeicher" hat (den bekam man damals im 4. Jahr, mit 3 Spalten Latein, Deutsch und rechts standen immer noch solche Eselsbrücken) findet diese Bedeutung auch direkt dort angegeben.
Habe leider kein ethymologisches Wörterbuch. Aber im Duden steht der Verweis auf das lateinische Wort ignorantia und der Hinweis, dass 'Ignoranz' negativ belastet ist.
[ Dieser Beitrag wurde am 15.01.2002 um 20:27 Uhr von Grossmeister editiert. ]
ob du wahnvorstellung hast kann ich von hier aus nicht beurteilen...
ich meinte nur das so _klang_ wie aus der bildzeitung, nicht dass du
es da abgeschrieben hast.
über deine art der meinungsbildung weiss ich nichts, darum diese
zugegebenermassen etwas spekulative äusserung meinerseits.
das heisst nicht, lieber marcus, dass ich sowas dann ignoriere,
auch nicht dass ich diese meinung nicht ernst nehme.
nur was ich davon halte.
aber es nervt mich ganz eindeutig immer wieder die gleichen sprüche
zu diesem thema zu hören. jetzt nicht nur von grossmeister.
die gesellschaft sollte sich zu diesem thema, wie auch zum wuchernden
rechtsradikalismus unter jugendlichen mal mehr nen kopf machen.
es geht nicht um die symptomatik sondern um die ursachen.
leider ist auch die politik nicht in der lage eine lösung zu finden,
oder besser sie zu suchen.
aber das ist ja nun in fast allen bereichen der fall - solange das hauptinteresse darin besteht die nächsten wahlen zu gewinnen
ist ja inzwischen fast jedes mittel recht.
und so wird eben nur herumgedoktert, versprechungen gemacht und versucht die bilanz bis zum wahltermin zu schönen.
Original erstellt von antamauna:
das heisst nicht, lieber marcus, dass ich sowas dann ignoriere,
auch nicht dass ich diese meinung nicht ernst nehme.
nur was ich davon halte.
Nun ja, jemand schildert daß er ein Problem mit einem Sachverhalt hat (den viele Leute nachvollziehen können - ich unterhalte mich mit meinen Nachbarn ständig über solche Dinge), und Du gehst damit geringschätzig um? So steht's oben da. Für Dich sind solche Aussagen rechte Propaganda. Für andere Leute ist das ein reales Problem.
Du filterst bereits politisch und merkst es gar nicht mehr - Du schreibst weiter, daß die Gesellschaft was gegen den wuchernden Rechtsradikalismus unter den Jugendlichen tun soll.
Mich drückt der Schuh an ganz anderer Stelle bzgl. zahlloser ausländischer Jugendlicher, die keine Zukunft haben.
Wir waren dreimal Opfer von Eigentumsdelikten in den letzten zwei Jahren. Wenn Du erstmal jeden Abend mit der Taschenlampe in den Garten läufst und die Fenster prüfst - an dem Punkt hat man NULL-Toleranz gegenüber irgendwelchen Ideen von Sozialpädagogen, die mir was von Verständnis und Resozialisierung erzählen. Und wenn Dir der Polzeibeamte im Gespräch dann sagt, daß sie schon wissen welche Gruppe das wohl ist, sie aber nichts zu tun können mangels Beweisen und man sich mal keine Hoffnung auf Aufklärung machen darf. Fakt ist eben, daß das bei uns in der Region ausländische Jugendbanden sind.
Aber solange die schützende Hand von Leuten darüber gehalten wird, die selbst heimlich ein "Eigentum ist Diebstahl" propagieren, kann man eben keinen Schutz erwarten.
Zitat von Kartoffelsack:
"Also ich bin ja der Meinung, dass jemand, der in Deutschland eine kriminelle Tat begeht auch in Deutschland dafür bestraft werden soll. Abschieben ist definitiv nicht der richtige Weg - aus mehreren Gründen:
a) es ist ziehmlich rücksichtslos dem Staat gegenüber in den abgeschoben wird. Ich schick ihm einfach meine Kriminellen, und die solln schaun, wie sie mit denen zurechtkommen. Schließlich sind die jugendlichen krimininellen Türken nicht in der Türkei sonder bei uns zu Kriminellen geworden. Das wäre so, wie wenn ich einen Dieb in Nachbars Haus schicken würde."
Sehr gutes Beispiel: wir Deutschen behalten den Dieb und bieten ihm auch noch Förderprogramme an, obwohl er eigentlich nicht anderes im Sinn, als unseren Schaden hat. Solche Leute müssen sofort wieder zurückgeschickt werden, anstatt uns noch zu belasten.
Das Beispiel ist recht gut gewählt. Ausländer sollten ganz nach ihrem Status behandelt werden: als Gäste in unserem Land. Sie geniessen Gastrecht, solange sie sich an unsere Regeln halten, müssen aber mit Zurückweisung in ihr Heimatland rechnen, wenn sie die vereinbarten Konventionen brechen.
Angenommen Du bietest einem in Deiner Wohnung das Gastrecht an und beherbergst ihn für eine gewisse Zeit. Er stellt aber die Wohnung auf den Kopf und vewüstet Deine persönlichen Dinge. Stellst Du ihn dann nicht auch vor dei Tür? Oder bist Du so "tolerant" und lässt ihn ungeschehen sich austoben? wohl kaum, oder?
Zitat weiter:
"b) Es heißt ja oft, in nen deutschen Gefängnis wär es besser als bei denen zuhause in der Freiheit. Deswegen müsste man abschieben. lt. Grundgesetz werden aber alle Menschen (und nicht nur alle Deutschen) vor dem Gesetz gleich behandelt. Da Abschiebung nur für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe in Frage kommt, schafft das de fakto ein zwei-Klassen-Recht und ist mit dem Grundgesetz meiner persönlichen Meinung nach nicht zu vereinbaren"
Falsch. Es gibt Menschenrechte, die für alle gelten.
Darüber hinaus gibt es noch Bürgerrechte, für in unserem Fall deutsche Staatsangehörige. Deswegen ist es auch weiter falsch, wie in letzter Zeit immer häufiger behauptet wird, von "ausländischen Mitbürgern" zu sprechen. Ausländer besitzen kein Bürgerrecht, da sie eben Ausländer sind. Ihnen sind bestimmte Rechte verwehrt, die für Inländer gelten, wie z.B. das Wahlrecht. Und das ist auch gut so. Nach einer gewissen Zeit des Eingewöhnens und der Bewährungszeit haben sie aber die Möglichkeit hier aufgenommen zu werden.
Zitat weiter:
"Zu den 10% Ausländern: 10% ist im Grunde lächerlich wenig."
Ich glaube ich lese hier nicht mehr richtig!
Was ist denn hier wenig und wer schreibt das denn vor? Ist es Sinn der Sache, einen europäischen Wettbewerb auszuschreiben, wer den meisten Ausländeranteil hat?
Es sollte doch jedem bekannt sein, daß je größer der Ausländeranteil wird, umso größer auch die Probleme werden. 10% ist doch nicht irgendeine blöde Zahl, die einfach mal so gesagt wird, dahinter verbergen sich doch bestimmte Problemlagen, nicht wegzudiskutierende Menschenkonflikte. (Ich habe vor kurzem erst gelesen, daß der wahre Anteil der Deutschen vor 1945 und deren Nachkommen ungefähr bei 50% liegt! d.h. die Hälfte unserer Bevölkerung ist bereits zugewandert! In 20 Jahren wird Duisburg die erste "deutsche" Stadt sein, wo es mehr Ausländer, wohlgemerkt ohne deutschen Pass, als Inländer geben wird!)
Das multikulturelle Modell einer harmonisch nebeneinander lebenden Ethnienschar ist gescheitert. Vielvölkerstaaten wie Jugoslawien und die CSSR sind daran zerbrochen. Nur perverse und suizidgefährdete Personen proklamieren diesen Weg als den richtigen.
Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppen, können nicht mehr harmonisch gelöst werden, auch wenn das wünschenswert wäre, aber es funktioniert nun mal nicht. Dieses Faktum müssen wir aber endlich anerkennen.
Wenn ich heute von Auländern der sog. 3. Generation höre, bes. von Türken, daß sie stolz sind, Türke zu sein, und die Türkei über alles lieben, dann frage ich mich schon, was hält die denn noch hier. Ist es nicht besser für beide Seiten, daß diese Leute zurück in ihr Heimatland gehen? Geschieht dies nicht, haben wir hier Personen, die sich weder mit unserem Land identifizieren und sich entsprechend dafür wenig einbringen, noch welche, die mit uns selbst leben wollen, eine multikulturelle Gesellschaft ist denen natürlich auch zuwider.
Von Staatsseite sollte daher eine möglichst harmonische Rückführung in ihr Heimatland angestrebt werden, vielleicht mit Wohnungbauprojekten oder sonstigen Hilfen als Unterstützung.
Nur Leute, denen das eigene Land und das eigene Volk egal sind oder die, die es gar zerstören wollen, fordern eine Erhöhung des Ausländeranteils. Von verantwortungsbewußtem Handeln kann aber keine Rede sein. Wenn wir nicht aufpassen und die Zuwanderung stoppen, wird das Ausländerproblem ein gesellschaftlicher Sprengsatz, dessen Zeitzünder bereits tickt.
Pessimisten sehen die Bombe schon am explodieren, aber man kann sie noch aufhalten, wenn man verantwortungsbewußt handelt.
Das multikulturelle Modell einer harmonisch nebeneinander lebenden Ethnienschar ist gescheitert. Vielvölkerstaaten wie Jugoslawien und die CSSR sind daran zerbrochen. Nur perverse und suizidgefährdete Personen proklamieren diesen Weg als den richtigen.
Diese Staaten waren zwangweise gebildete, künstliche Konstrukte. Nimm mal die Schweiz, USA etc. Denn: Was ist denn bitteschön eine Nation? Bayern sind meines wissens eher ein slawischer Stamm als ein germanischer.
Zitat:
Nur Leute, denen das eigene Land und das eigene Volk egal sind oder die, die es gar zerstören wollen, fordern eine Erhöhung des Ausländeranteils. Von verantwortungsbewußtem Handeln kann aber keine Rede sein.
Nur weil Du glaubst, dass das Ausländerproblem das größte sei, kannst Du behaupten, dass nur verantwortungslose einen Zuzug von Ausländern fördern. Seh ich das Problem weniger in den Ausländern, sondern in sozialen Spannungen die finanzielle Ursache haben, antworte ich verantwortungsbewusst, wenn ich Auländer reinhole. Der unterschied zwischen der einen und der anderen Verantwortung liegt im verschiedenen Ansatz. Wenn Du natürlich den anderen Ansatz nicht versehen willst, ist Dein Sache. Meiner Meinung nach sind aber nicht die Ausländer nicht die Ursache von sozialen Spannungen, sondern die sozialen Spannungen sind Ursachen für ein Ausländerproblem. Das ganze ist ein sich selbst verstärkendes System.
Und ein Großteil unserer Sozialen Sicherungssysteme baut auf eine Bevökerungsstruktur auf, wie wir sie nicht mehr haben und nur durch den Zuzug von Ausländern wiederherstellen könnten. Denn die deutsche Frau wird wohl keiner mehr so schnell dazu überreden mind. drei Kinder zur Welt zu bringen (eines als Ersatz für sich, eines als Ersatz für den Mann und eines, weil die Bevölkerungsstruktur ja nicht mehr stimmt und wir ein Wachstum brauchen und weil ja doch nicht alle Kinder kriegen).
Was Marc++us schreibt:
Zitat:
Aber durch den Hinzuzug von ausländischen Arbeitnehmern ändert man an der Fehlaufstellung des Systems auch nichts. Wenn man immer mehr Arbeitnehmer braucht, um die Renten zu finanzieren wird das ja nie besser. Ist auch der finanzmathematische Konstruktionsfehler unseres Rentensystems
stimmt so nicht. Erstens braucht das Rentensystem kein Bevölkerungswachstum. Die Bevölkerungsstruktur muss Pyramiedenförmig sein:
Code:
x //Rentner
xxx //Erwerbstätige (lassen wir mal die Kinder weg
Code:
x //Rentner
xxx //Erwerbstätige (lassen wir mal die Kinder weg
Code:
x //Rentner
xxx //Erwerbstätige (lassen wir mal die Kinder weg
So Zahlen 3 Erwerbstätige einen Rentner. Das kann immer so bleiben. Wegen des Rückgangs der Geburten UND dem Zunehmendem Alter der Bevölkerung (ohne dass die Lebensarbeitszeit verlängert wird), dreht sich aber die Pyramide langsam aber sicher um:
Code:
xxx
x
Code:
xxx
x
Code:
xxx
x
d.h. ein Erwerbstätiger zahlt drei Rentner (so weit sind wir natürlich noch nicht). Da aber die Renter auch in Zukunft noch irgendwann sterben werden, brauch wir kein Bevölkerungswachstum, sondern eine gleichbleibende Geburtenrate. Wenn jedes Jahr 3 neue Erwerbstätige hinzukommen, aber auch immer nur 1 Erwerbstätiger zum Renter wird (jetzt mal ganz vereinfacht), dabei müsste dann natürlich die Lebensarbeitszeit mit der Lebenserwartung steigen, gäbs ohne Wachstum nie Probleme. Wenn wir ab heute eine konstante Geburtenrate hätten, würde sich die momentan vorhandene Bevölkerungsglocke wieder in eine Pyramiede verwandeln. Es gäb dann ein paar Jahre Probleme, die dicke Glocke oben würde sich aber von selbst lösen. Um diese Probleme zu vermeiden, bräuchte es einen Zuwachs. Aber von einer Stabilisierung der Geburtenrate sind wir ja weit weg. Sie sinkt immer noch mehr. Der Bevölkerungsrückgang ist nämlich exponentiell: Wenn immer nur 50% der Bevölkerung ein Kind haben, dann haben 4 Leute 2 Kinder. Diese Kinder werden dann aber nur noch 1 Kind haben, d.h. obwohl weiterhin 50% ein Kind haben, ist die Geburtenrate um die Hälfte gesunken. Momenan kommt auf eine Frau irgendwas um die 1,5 Kinder.
Ok, ich seh mal ein, dass das System wegen eines unvermeidbaren Bevölkerungsrückgangs nicht funktioniert und suche nach alternativen: Private Vorsorge. Jede Generation (und jeder einzelne) spart sich Geld. Ein großer Jahrgang hat dann, sobald er in Rente geht viel Geld auf der Seite, ein kleiner Jahrgang wenig. Hört sich fantastisch an. Nur: Was ist Geld eigentlich wert? Nur so viel, wie die Wirtschaftskraft, die dahinter steht, leistet. Nehmen wir als einfaches Beispiel Immobilien: Sichere Anlagen, Grund und Boden steigt meist sogar im Wert (obwohl die Bevölkerung zurückgeht). Stimmt das wirklich? Momentan schon. Wegen des Trends zum Single-Dasein weil jeder Einzelne auch immer mehr qm für sich haben will, wird der Bevölkerungsrückgang ausgeglichen. Im Westen. Aber man schaue sich mal den Osten an. Hier ist der Bevölkerungsrückgang wegen Abwanderung in den Westen drastischer (und er wird überall so werden, weil a) irgenwann mal keine Ossis mehr in den Westen ziehen, weil schon alle da sind und b) die Geburtenrate ja exponentiell sinkt, d.h. die Bevölkerung immer drastischer zurückgeht und auch ein Single-Haushalt vielleicht bei 150 qm mal genug hat). Im Osten gibt es heute schon ein Überangebot an Imobilien. Irgendwann wird es das überall geben -> die Wohnung die Du heute für 300 000 DM für Deine Altersvorsorge kaufst, ist, wenn Du alt bist nichts mehr wert.
Und so ist es mit jeder anderen Anlageform. Die Rentner haben dann zwar viel Geld, es gibt aber nicht mehr genug Erwerbstätige, die dieses Geld zur Wertschöpfung benötigen. Das einzige was der Rentner dann machen kann, ist versuchen, sein Geld irgendwo im Ausland (weil die Weltbevölkerung ja wächst) anzulegen. Nur, wenn es allen Industriestaaten so geht wie Dland, wird es dann keine Länder geben, die hochentwickelt genug sind, dass sie unser Geld brauchen. In den Schwellen- und Entwicklungländern ist das Risiko einer Geldanlage wesetlich höher bzw. eine Rendite ist garnicht zu erziehlen.
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass eine Volkswirtschaft einen Bevölkerungszuwachs ca. 2% braucht um Leistungsfähig zu bleiben. Da wir selber dazu offensichtlich nicht in der Lage sind, könnte man das durch Zuwanderung ausgleichen (was aber zu anderen Problemen führt, die ich ja garnicht bestreite). Es gibt natürlich noch eine andere Möglichkeit. Es werden ja nicht 2% Bevölkerungszuwachs benötigt, sondern nur genug Erwerbstätige. Also, arbeiten wir einfach länger. Dann aber nicht einfach entsprechen dem, wie wir länger leben, nein, wir müssen ja zusätzlich den Bevölkerungsrückgang ausgleichen. Da der ja, wie bereits öfter erwähnt exponentiell verläuft, muss die Zunahme der Lebensarbeitszeit ebenfalls entsprechend exponentiell verlaufen ...
Zitat:
Sehr gutes Beispiel: wir Deutschen behalten den Dieb und bieten ihm auch noch Förderprogramme an, obwohl er eigentlich nicht anderes im Sinn, als unseren Schaden hat. Solche Leute müssen sofort wieder zurückgeschickt werden, anstatt uns noch zu belasten.
Nur hast Du übersehen was ich geschrieben habe: der Kriminelle jugendliche Ausländer ist bei uns zum Kriminellen geworden, nicht in seiner ursprünglichen Heimat.
Versetzt Euch mal in die Lage eines ausländischen Kinds 3. Generation. ok, dafür dass er noch kein Deutscher ist, kann er nichts. Sagen wir mal da sind die Eltern schuld, aber egal. Er erlebt nur, dass er wegen seiner Herkunft nicht akzeptiert wird (erlebt die Amtsgänge die seine Eltern zwecks Arbeitserlaubnis machen müssen, weil er wegen seines Aussehens gehändelt wird uvm.). Aber eigentlich kennt er nur Deutschland. Der grund für die (für ein Kind nicht nachzuvollziehende) Ungleichbehandlung liegt einfach in seiner Herkunft. Es ist doch klar, dass er sich von diesem System innerlich abwendet (oder nicht hineinwächst). Das Problem der Integration ist ein gegenseitiges, nicht nur eines der Ausländer.
[ Dieser Beitrag wurde am 16.01.2002 um 11:22 Uhr von kartoffelsack editiert. ]
Zu dem Türken in der 3. Generation Problem: Ihr müsst Euch in diesem Zusammenhang fragen welche Türken (oder allgemeine welche ehemaligen Gastarbeiter) da in der 3. Generation hier leben. Das sind größtenteils, so hart das klingen mag, ungebildete leute, die nicht motiviert, an ihrer Ungebildetheit was zu ändern. Wir brauchten damals leute für niedere Tätigkeiten. Das ist so, als hätten wir unsere ganzen 'einfachen Gemüter' ins Morgenland exporitiert - Das wäre mangels Intellekt auf Seiten der rausgeschickten Leute auch schief gegangen, es hätte einen 'clash of cultures' im kleinen gegeben. Und den haben wir jetzt hier, und sind machtlos. Hinzukommt, dass sich die vom Gangsterleben aus den HipHop-Videos so beigeisterten Jugendlichen jetzt untereinander solidarisiern, und z.B. bei Marc++us die Bude ausräumen. Das ist die Konsequenz aus einer untragbaren Politik. Diehaben die Deutschen verbockt, und das Problem werden wir so schnell nicht los.
Wir dachten, das kleine Problem der Kulturellen Unterschiede würde sich dadurch lösen, dass die Gastarbeiter ja eh bald zurückgehen. Als diese dann aber ihre Familien nachgeholt haben (was ich ihnen nicht verdenken kann, ich möchte auch nicht in einem der wohlhabensten Länder der Erde arbeiten, und jahrelang von meiner Fern zu sein), haben wir mit den Ohren geschlackert.
Jetzt haben wir den Salat: Hunderttausende perspektivenlose Kleinkriminelle. Das kriegt man nur noch durch eine passende Bildungspolitik, oder durch die Abschiebung von kriminellen Ausländern in den Griff, so traurig das ist.
Das Paradoxe daran: Die Hochqualifizierten Ausländer, die hier etwas tun möchten, werden im Supermarkt schräg angeguckt, weil sie schwarz sind, und nach ihrem Studium (das mit Geldern aus dem Inland gesponsort wurde) abgeschoben. Waährenddessen füllen die Kleinkriminellen hier Hauptschulen und Resozialisierungsprogramme.
Wie gesagt, den Mist haben wir selber gebaut, jetzt müssen wir ihn auch ausbaden [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]
_________________ Mac is for working
Unix is for networking
Windows is for solitaire
Zitat von Kartoffelsack:
"Diese Staaten waren zwangweise gebildete, künstliche Konstrukte. Nimm mal die Schweiz, USA etc. Denn: Was ist denn bitteschön eine Nation? Bayern sind meines wissens eher ein slawischer Stamm als ein germanischer. "
Schweiz ist kein klassischer multikultureller Staat. Hier herrscht strikte Sprachentrennung zwischen den 4 Hauptsprachen vor, teilweise auch durch die Kantonsgrenzen und wenig kulturelles Miteinander, d.h. jede Sprachgruppe dreht ihr eigenes Ding.
USA sind das klassische Einwanderungsland gewesen. Einwanderung anfangs aus Europa von Menschen die den gleichen Wertekonsens, geprägt auf der christliche- abendländischen Kultur, teilten und diese Werte bis heute als allen übergreifend preisen, also Stichwort Leitkultur! Zu dieser "Kerngruppe" gesellten sich mit der Zeit immer mehr andere aus anderen Kulturkreisen( hauptsächlich die heutigen Neger), die entweder die Wahl hatten diese Kultur anzunehmen, also quasi Assimilierung, mit teilwesen Aufgabe der eigenen Identität, oder eben ihre eigenen Parallelgesellschaften mit mehr oder weniger Abschottung aufzumachen.
Anfangs funktionierte der erste Weg, denn es war für viele attraktiver dazuzugehören aus unterschiedlichen Gründen.
Heute stellen aber Demoskopen und Kulturwissenschaftler vermehrt fest, daß die Tendenz zu mehr Ghettoisierung und Abschottung vom Rest mit den bekannten Problemen( Gewaltsteigerung, Bildungsprobleme,...) hingeht. siehe hierzu Mexikanerproblematik in Texas.
Eine mutikulti- Geselllschaft mit Kulturenverständigung sind die USA auf keinen Fall und mit Verlaub ein Vorbild für mich ebenso nicht.
Fakt bleibt: eine Multikulti- Gesellschaft bleibt eine Utopie linker 68er. Schlimm nur, daß falsche Ideen nicht endlich auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden, wie die irreale Kommunismusidee, sondern immer wieder kontraproduktiv für perverse Spielereien auf dem Rücken des Volkes ausgetragen werden.
Noch ein aktuelles Beispiel: was ist eigentlich mit den Krawallen in den mittelenglischen Städten, die vor einigen Monaten durch die Medien gingen, auch als "Rassenkrawalle" deklariert. Englische und asiatische Jugendliche kämpfen dort um die Vorherrschaft auf den Straßen. Im Moment herrscht eine einigermaßen gleiche Pattsituation, aber schon in einigen Jahren werden die asiatischen Jungs in der Mehrheit sein, aufgrund der wachsenden Reproduktion dieser. Da uns England gering voraus ist mit der Einwanderung, wollen wir nicht hoffen, daß das gleiche hier auftritt.
England ist ein Musterbeispiel der gescheiterten Multikulti- Wahnidee
anderes Beispiel: Nordirland, Belfast:
hier sind die Menschen ethnisch nicht sehr weit entfernt, aber sie besitzen unterschiedliche Vorstellungen aufgrund ihrer Kultur und Geschichte. (Protestanten aus England wurden vor einigen Jhdten. auf die grüne Insel gesetzt)
Heute bekämpfen sich die beiden Gruppen bis aufs Messer.
Noch ein Vorbild!???
Frankreich: Laut Spiegel- Berichten existiert dort im Süden um Marseille eine nicht geringe Zahl nordafrikanischer Muslime, von denen einige den islamischen Gottesstaat auf Erden ausrufen möchten, besonders um endlich in Europa einen wichtigen Stützpunkt zu erhalten(neben Bosnien). Dadurch soll sich der Islam nach dem gescheiterten Versuch im 8./9. Jhdt. endlich über Europa ausbreiten.
Das perverse an der Multikulti- Wahnidee ist weiter, daß die eingeforderte Toleranz gegenüber anderen, von einigen fremden Gruppen schamlos ausgenutzt wird und zurückschlägt ins Gegenteil, nämlich zur Vernichtung der europäischen Werte.
Wir sind so blöd und erkennen das nicht!
Wir müssen endlich aufhören uns selbst zu denunzieren und schlecht darzustellen oder gar versuchen zu spalten: oder was sollte der Einwand : Baiern seien ein slawischer Stamm.
Geschichtlich durch nichts bestätigt: Bayern sind aus einer Mischung germanischer Stämme aus Böhmen ( Boiohaemum) und aus anderen Regionen, die sich im Alpenvorland niedersiedelten, entstanden. Die Slawen siedelten damals 1000 km weiter östlich und drangen auch während der Völkerwanderungszeit nie soweit nach Westen vor. Beweis heute durch Genproben, um Verwandschaft der germanischen Stämme untereinander festzustellen.
nation:
Def.: Eine Nation ist eine geschichtlich gewordene Schicksalsgemeinschaft.
In Deutschland haben die Begriffe Volk und Nation eine andere Bedeutung als z.B. in Frankreich, wo nicht nach einem erlebten Gemeinschaftsbewußtsein gefragt wird, sondern einzig der Wille Dazuzugehören zählt.
Sie gehen nicht auf Rationalismus und Aufklärung zurück, sondern auf die Überzeugung, daß es zwischen Menschen bleibende und durch äußere Einwirkung nicht zu beseitigende Unterschiede gibt. Diese Auffassung wurde vor allem von Herder begründet, der Erscheinungsbild, Sprache, Kultur und Religion als Ausdruck angeborener und somit bleibender menschlicher Verschiedenheiten deutete, die es zu respektieren gelte, und außerdem von Goethe, der von einem "Volkskörper" sprach, in dem Denkart, Bildung, Sitte, Vortrag und Sprache ihren Ausdruck finden. Diese Vorstellungen haben ihren Niederschlag auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gefunden.
In Artikel 116 Abs. 1 heißt es: "Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderer Regelungen, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder Abkömmling in den Gebieten des Deutschen Reiches nach dem Stand vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat." Volkszugehörigkeit und Abstammungsprinzip kennzeichnen das deutsche Volks somit als Substanz- und Abstammungsgemeinschaft.
Die Vielfalt der germanischen Stämme, die sich dann zu den deutschen Stämmen geformt haben, kennzeichnen die Pluralität und Föderalität des deutschen Volkes in seinen ausgeprägtesten Facetten.
Daß bei unserem Nationenbegriff die Betonung auf der gemeinsamen Kultur liegt, also Kulturnation, macht es für uns schwierig ein Übermaß an fremder Kultur zu integrieren. Es wird nach meiner Vorstellung nicht funktionieren.
Ein Scheitern bei anderen Staaten ist nur ein weiterer Beleg dafür, daß ab sofort mit dem multikulti- Projekt Schluß gemacht werden soll.
Zitat weiter von Kartoffelsack:
"Seh ich das Problem weniger in den Ausländern, sondern in sozialen Spannungen die finanzielle Ursache haben, antworte ich verantwortungsbewusst, wenn ich Auländer reinhole. "
Ich glaube ich habe doch einschlägig beweisen können, daß die Ausländer zumindest problemverstärkend wirken.
germanischen Stämme, die sich dann zu den deutschen Stämmen geformt haben
Aber wie konnte aus einer vielzahl von Stämmen eine Nation werden? Deutschland war immer ein Flickentepich deswegen ist Deutschland ein beweiß für das Zusammenschmelzen vieler Volksgruppen zu einer Nation. Die Österreiche sind vor hundert Jahren noch zur dt. Nation gezählt worden. Heute würde das weder ein Östereicher noch ein Deutscher tun. Es gibt in Deutschland ne Menge kultureller Unterschiede zwischen Nord und Süd. Wenns danach ging, wären wohl eher die Südtiroler die Ösis und die Bayern eine Nation, ist aber nicht so. Der Nationalstaat ist im großen und ganzen ein willkürliches Gebilde. Wie lange gibts denn schon Nationonalstaaten? Ein paar lächerliche Jahrhunderte und nur in Europa. Vorher gabs sowas nicht. Die Römer warn Römer und keine Italiener ...
In USA gibts heute noch Viertel mit Italienern, Iren etc. Die Heiraten nicht mal untereinander, aber sie leben friedlich zusammen. Aber wenns drauf ankommt, sind sie halt doch alle Amerikaner. Natürlich neigt jede Gruppe zu einer Gettobildung. Das ist aber im Prinzip nicht schlimm, solange die Abschottung nicht durch gegenseitigen Hass und Missachtung aufrechterhalten wird. Dass es in USA keine deutschen Gettos gibt, liegt einzig und allein daran, dass sich die deutsche Gruppe in den beiden Weltkriegen völlig von D'land gelöst hat -> und schwupps, wo ist die gemeinsame Schicksalsgemeinschaft? Sowas bildet sich und geht wieder.
Was ist schlimm daran, wenn ein schwarzer in USA seine Ursprüngliche Identität aufgegeben hat und sich assimiliert hat? Nichts, weil jeden schwarzen mehr mit der USA verbindet als mit Afrika. Aber die Assimilisation funktioniert nur, wenn die vorherrschende Kultur offen dafür ist - und nicht immer Angst vor neuen Einflüssen hat. Kultur ändert sich. Was verbindet uns denn heute noch mit dem Obrigkeitsstaatlichem Volk von vor hundert Jahren? Was ist schlimm daran, wenn es nicht mehr allzuviel ist? Durch Erfindung des Fernsehens, Internet ... wurde und wird laufend die Kultur verändert. Alte Aspekte gehen verlohren, neue kommen hinzu. Na und?
Ich kann zu keinem Türken sagen, pass Dich erst mal an, dann akzeptiern wir Dich. Das ist genau falsch rum. Wir müssen sie akzeptieren und sie werden sich anpassen. Dann wird sich die dritte Generation nicht mehr als Türken fühlen. Mag zwar sein, dass dann immer noch viele ihrer Freunde türkischstämmig sind und sich eine Art "Untervolksgruppe" bildet. Die ist dann aber nicht mehr das eigentlich ausschlaggebende, weil sie sich wie die Amerikanischen Iren als Amerikaner, dann in erster Linie als Deutsch fühlen werden.
Die Definition
Zitat:
Eine Nation ist eine geschichtlich gewordene Schicksalsgemeinschaft
trifft genau den Punkt. Ist geschichtlich geworden. War nicht immer und wird nicht immer sein. Völlig abhängig von Äußeren einflüssen.
[ Dieser Beitrag wurde am 16.01.2002 um 18:01 Uhr von kartoffelsack editiert. ]
zu Deinem letzten Beitrag:
Thema Bevölkerungsrückgang:
Du beschreibst das Problem zutreffend. Dadurch daß hier später weniger Leute leben, werden unsere Ersparnisse im Vgl. zum Ausland auch weniger wert.
Im Klartext: wenn ich heute als 25 jähriger privat für meine Rente vorsorgen will und mir einen Rentenfonds( Aktienfonds,...) kaufe, erwarte ich, daß er steigt, wenn ich in Rente gehe, also daß mir jemanden diesen Fonds oder auch diese Immobilie dann für mehr als zum Einstandspreis abkauft( mehr als 8% jährlich als Gewinn mit eingerechnet). Das geht natürlich schlecht, wenn weniger Leute sich in unserem Land dann dafür streiten, sprich die Nachfrage danach nich da ist.
Lösung: Ausländer müssen diese Nachfrage erzeugen; vermutet wird, daß hauptsächlich Chinesen das sein werden, wegen hoher Bev.Zahl und steigendem BIP. Also erleben wir dann eine Einwanderung zumindest im monetären Bereich.
2. Möglichkeit, aber unwahrscheinlich: Die Produktivität muß rasant im Vgl zum Ausland, antiproportional zum Bev.Rückgang, gesteigert werden. Ist aber aufgrund globalem Austausch und Vernetzung nur schwer zu erreichen. aber anpacken können wirs: ---> Bildungsoffensive. Hier wäre Stoiber geeignet, vorgemacht hat er es, zum einen im Schulsystem, zum anderen auf dem Hightech- Sektor, Stichwort "laptop und lederhose".
Aber wenn wir zu blöd zum fikken sind, haben wir es auch nicht verdient, daß unsere Alterssicherung mehr wert sein wird. Was erwarten wir denn? mehr Geld im Alter und auch noch keine Kinder? bestimmt nicht!
Ich bin schon lange dafür ein Aktionsprogramm "Fikken für Deutschland" zu starten. Das würde langfristig gut für uns sein und auch noch Spaß machen [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img] Vor allem 9 Monate später müssen mehr Hebammen eingestellt werden. Freu.
Also das Problem mit mehr Zuwanderung zu lösen, finde ich, wie Du es auch schon erkannt hast, unpraktikabel.
Es geht nur über mehr Nachwuchs.
Bildungs- und Familienoffensive, für beides steht Stoiber. In diesen und nicht nur in diesen, läßt er Schröder blass aussehen. Wie soll ein Mann, der selbst keine eigenen Kinder hat glaubwürdig diese Politik vertreten?
Da stimm ich Dir ja zu. Nur selbst wenn wirklich alles gut laufen würde, wirds nicht reichen. Was ich auch nicht erkannt habe ist, dass wir das Problem nicht mit zuwanderung lösen könnte. Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht reicht, einfach nur Ausländer reinzuholen. Das muss schon gezielt verlaufen und kann nur eine von mehreren flankierenden Maßnahmen sein. Mir ist auch bewusst dass es damit auch zu Problemen kommen wird, aber eine Bildungsoffensive würde auch diesem entgegenwirken. Und jede Lösung wird irgendwo auch Probleme mit sich bringen.
Und was hat denn Stoiber in Sachen Bildung tolles geleistet? Das bayr. Schulsystem gilt schon immer als gut (ich frag mich nur manchmal, wie das ist, wenn die anderen wirklich noch schlechter sind). Da hat Stoiber nix dran geändert. Und in Sachen Ganztagsschule ziehrt sich Bayern ja auch wie ein kleines Mädchen (tschuldigung sollte nicht sexistisch sein). Dabei wäre das einer der wichtigsten Punkte in Sachen Familien- UND Bildungspolitk. Denn mit dem Slogen Frauen zurück ins Heim und an den Herd, wird das ganze wohl nichts. Für dieses klassische, idealisierte Familienbild steht doch Stober. Meilenweit entfernt von der Realität. Zumal der Bevölkerungsrückgang auch noch durch die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen vorübergehend abgemildert werden kann.
Es gibt aber - und eigentlich bin ich ganz froh darum - kein reiches Industrieland, in dem die Bevölkerung durch die Geburtenrate steigt. Und ich glaube auch nicht, dass es mit noch so guten Rahmenbedingungen erreichbar ist (außer man würde Mutter wirklich zu einem sich lohnenden Beruf machen). Aber daraus besteht ja meine Hoffnung: irgendwann geht es allen gut und das Problem des Bevölkerungswachstums ist gelöst *träum*. Und wenn wir unseren Lebensstandard nicht halten können wird die Welt davon auch nicht untergehn (eher umgekehrt). Ich möchte halt nur nicht zurück ins Mittelalter.
Die Sache mit den Chinesen wird übrigens auch nicht funktionieren. Wegen ihrer rigiden ein-Kind-Politik und der gängigen Praxis dort, wenn man eh schon nur ein Kind bekommen darf die weiblichen Föten abzutreiben, werden die dort in der nächsten Generation einen dermaßenen Männerüberschuss haben, dass sich das Bevölkerungswachstum rapide umkehren könnte.
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