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C/C++ Forum :: Archivierte Diskussionen ::  Warum ist Glas durchsichtig?     Zeige alle Beiträge auf einer Seite Auf Beitrag antworten
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Physikfrager
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Beitrag Physikfrager Unregistrierter 23:19:34 10.04.2004   Titel:   Warum ist Glas durchsichtig?            Zitieren

Was ich noch nie verstanden habe,
warum ist Glas durchsichtig?


Oder noch besser, warum ist Plexiglas, daß aus Kohlenstoff
besteht durchsichtig, wenn der Kohlenstoff selbst (ein Atom) Licht
nicht durchläßt?
Unix-Tom
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Beitrag Unix-Tom Moderator 23:28:56 10.04.2004   Titel:              Zitieren

Im Glas, einer Mischung aus Sand, Kalk und Soda geht jedes Elektron eine Verbindung mit einem
anderen Teilchen ein und bildet ein Molekül.
Innerhalb des Moleküls bewegt sich das Elektron auf fest vorgeschriebenen Bahnen. Zwischen den
Molekülen ist außerdem viel Platz. Trifft ein Lichtteilchen auf das Glas, hindert es also nichts die
Scheibe zu durchdringen. Durch das Licht wird das Glas also durchsichtig.

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ChrisM
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Beitrag ChrisM Mitglied 23:31:33 10.04.2004   Titel:              Zitieren

Hi,

die Frage ist doch vielmehr, wie Glas eine Flüssigkeit sein kann, wenn es doch nur aus festen Bestandteilen besteht.

Ja, Glas ist auch bei Zimmertemperatur flüssig und fließt im Laufe der Jahre auch an sich selbst herunter! (deswegen sind uralte Fenster auch unten immer dicker als oben)

ChrisM

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Physikfrager
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Beitrag Physikfrager Unregistrierter 23:33:29 10.04.2004   Titel:              Zitieren

Unix-Tom schrieb:
Im Glas, einer Mischung aus Sand, Kalk und Soda geht jedes Elektron eine Verbindung mit einem
anderen Teilchen ein und bildet ein Molekül.
Innerhalb des Moleküls bewegt sich das Elektron auf fest vorgeschriebenen Bahnen. Zwischen den
Molekülen ist außerdem viel Platz. Trifft ein Lichtteilchen auf das Glas, hindert es also nichts die
Scheibe zu durchdringen. Durch das Licht wird das Glas also durchsichtig.


Ok, und wie ist es mit schwarzem Kunstoff z.b. aus PVC oder so?

Dieser besteht ja auch aus Molekühlen, zwischen denen massenhaft Platz ist,
warum kann da das Licht nicht durch?
Physikfrager
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Beitrag Physikfrager Unregistrierter 23:35:14 10.04.2004   Titel:              Zitieren

ChrisM schrieb:
Hi,

die Frage ist doch vielmehr, wie Glas eine Flüssigkeit sein kann, wenn es doch nur aus festen Bestandteilen besteht.

Ja, Glas ist auch bei Zimmertemperatur flüssig und fließt im Laufe der Jahre auch an sich selbst herunter! (deswegen sind uralte Fenster auch unten immer dicker als oben)

ChrisM


Wow, das wußte ich gar nicht.

Aber im Grunde würde ich sagen, das man Kunstoffe ja auch flüssig machen kann und
die bestehen auch aus verschiedenen Molekühlen.
Unix-Tom
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Beitrag Unix-Tom Moderator 23:42:06 10.04.2004   Titel:              Zitieren

Im Grunde besteht alles aus Molekülen. Es kommt nur darauf an wieviele und wie sie zusammengesetzt sind.

Besorge dir am besten ein Physikbuch. Einen Denkanstoss warum duchsichtig hast du ja bereist bekommen.

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klug
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Beitrag klug Unregistrierter 23:53:19 10.04.2004   Titel:              Zitieren

Unix-Tom schrieb:
Im Grunde besteht alles aus Molekülen. Es kommt nur darauf an wieviele und wie sie zusammengesetzt sind.


Also das Stimmt auch wieder nicht.

Ein Stück Eisen z.B. besteht nicht aus Molekühlen, sondern
aus einem Gitter das mit Eisenatomen besetzt ist.

Das gleiche gilt für ein Stück Aluminium das aus Aluminiumatomen besteht.
over'load
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Beitrag over'load Mitglied 00:05:58 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Physikfrager schrieb:
Ok, und wie ist es mit schwarzem Kunstoff z.b. aus PVC oder so?

Dieser besteht ja auch aus Molekühlen, zwischen denen massenhaft Platz ist,
warum kann da das Licht nicht durch?

(Mehr als Frage denn als Antwort) Hat das was mit Polarisation zu tun?

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Unix-Tom
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Beitrag Unix-Tom Moderator 00:13:33 11.04.2004   Titel:              Zitieren

klug schrieb:
Unix-Tom schrieb:
Im Grunde besteht alles aus Molekülen. Es kommt nur darauf an wieviele und wie sie zusammengesetzt sind.


Also das Stimmt auch wieder nicht.

Ein Stück Eisen z.B. besteht nicht aus Molekühlen, sondern
aus einem Gitter das mit Eisenatomen besetzt ist.

Das gleiche gilt für ein Stück Aluminium das aus Aluminiumatomen besteht.


Was sind Eisenatome.
Besteht nicht alles aus den Elementen. Eisen ist ein Element.
Ein Molekül ist ein fest verknüpfter und abgeschlossener Verband von mindestens zwei Atomen, der keine Ladung trägt. Beispiele: Zwei Sauerstoffatome (O) verbinden sich zu O2, Wasser ist eine Molekül namens H2O, besteht also aus einem Sauerstoffatom (O) und zwei Wasserstoffatomen (H).
Der Mensch besteht auch nicht aus Molekülen. Er besteht aus Menschatome.

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Zuletzt bearbeitet von Unix-Tom am 00:17:26 11.04.2004, insgesamt 2-mal bearbeitet
Daniel E.
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Beitrag Daniel E. Mitglied 00:27:30 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Äh, Glas ist nicht "durchsichtig", wenn man nur "Licht" der richtigen Wellenlänge ansieht, infrarot zB.

ChrisM schrieb:
Ja, Glas ist auch bei Zimmertemperatur flüssig und fließt im Laufe der Jahre auch an sich selbst herunter! (deswegen sind uralte Fenster auch unten immer dicker als oben)

http://www.zeit.de/stimmts/1997/1997_29_stimmts
Klug
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Beitrag Klug Unregistrierter 00:50:12 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Unix-Tom schrieb:
klug schrieb:
Unix-Tom schrieb:
Im Grunde besteht alles aus Molekülen. Es kommt nur darauf an wieviele und wie sie zusammengesetzt sind.


Also das Stimmt auch wieder nicht.

Ein Stück Eisen z.B. besteht nicht aus Molekühlen, sondern
aus einem Gitter das mit Eisenatomen besetzt ist.

Das gleiche gilt für ein Stück Aluminium das aus Aluminiumatomen besteht.


Was sind Eisenatome.
Besteht nicht alles aus den Elementen. Eisen ist ein Element.
Ein Molekül ist ein fest verknüpfter und abgeschlossener Verband von mindestens zwei Atomen, der keine Ladung trägt. Beispiele: Zwei Sauerstoffatome (O) verbinden sich zu O2, Wasser ist eine Molekül namens H2O, besteht also aus einem Sauerstoffatom (O) und zwei Wasserstoffatomen (H).
Der Mensch besteht auch nicht aus Molekülen. Er besteht aus Menschatome.


He, he ich glaube deine erste Frage hast du dir selber beantwortet:
"Was sind Sauerstoffatome. ;)



Was die Moleküle betrifft, nein, ein Molekühl ist der Begriff
für eine Gruppe von chemisch miteinander verbundenen von in der regel veschiedenen Elementen.
Deswegen ist Wasser ein Molekühl, aber ein Goldbarren besteht nicht aus
Molekühlen sondern aus Goldatomen die sich aufgrund der Masseanziehung
zu einem Metallgitter zusammengefügt haben.
Da muß man also unterscheiden.
Daniel E.
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Beitrag Daniel E. Mitglied 00:55:58 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Klug schrieb:
Deswegen ist Wasser ein Molekühl,

Und wenns warm ist?

Zitat:
aber ein Goldbarren besteht nicht aus Molekühlen sondern aus Goldatomen die sich aufgrund der Masseanziehung

<mööp>
Mis2com
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Beitrag Mis2com Mitglied 00:58:45 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Erkläre, Daniel E.

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Gunnar
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Beitrag Gunnar Mitglied 01:46:29 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Pech, so aehnlich wie Teer, ist bei Zimmertemperatur steinhart, und gleichzeitig fluessig. Da hat jemand eine Sanduhr mit Pech gefuellt, und hat nun 1 Tropfen pro Jahrzehnt:

http://www.physics.uq.edu.au/pitchdrop/pitchdrop.shtml

Nette Sache, das.

Hier ist gerade nach 50 Jahren der 6. Tropfen gefallen :) : http://www.physics.uq.edu.au/physics_museum/pitch2.gif


Zuletzt bearbeitet von Gunnar am 01:51:40 11.04.2004, insgesamt 1-mal bearbeitet
Klug
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Beitrag Klug Unregistrierter 02:11:09 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Daniel E. schrieb:
Klug schrieb:
Deswegen ist Wasser ein Molekühl,

Und wenns warm ist?

Dann verdampft es.

Irgendwann ist die Temperatiur so hoch, das die Verbindung sich löst, dann hast
du ein heißes Gas (Plasma) welches aus 2 Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom besteht.
SirLant
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Beitrag SirLant Mitglied 02:16:55 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Ab 1000° löst sich aber auch die Verbindung des H2 Moleküls und man hat
extrem reaktive H-Atome.

Metalle sind ja sowieso ein "Sonderfall" aufgrund des Gittertyps bzw. der Bindung.
Schlaukopf
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Beitrag Schlaukopf Unregistrierter 02:20:12 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Reine Metalle sind keine Molekühle.


Molekühle sind Verbindungen zwischen verschiedenen Elementen.


Metalle die mit verschiedenen Elementen versetzt sind nennt man Legierungen,
dazu gehört auch Stahl, in dem ein Nichtmetall der Kohlenstoff drin ist.
sarfuan
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Beitrag sarfuan Mitglied 02:26:27 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Warum ist etwas durchsichtig? Das ist ganz einfach, die "Durchsichtigkeit" ergibt sich aus der Wahrscheinlichkeit, dass ein Photon bei seinem Weg durch das Material gestreut wird.
Je mehr Material, desto höher die Wahrscheinlichkeit dafür und desto undurchsichtiger das Material.
Wie hoch die Einzelwahrscheinlichkeit für eine Streuung ist, hängt wiederrum von der Elektronenkonfiguration des Materials ab, denn Photonen werden an den Elektronen gestreut.

Und ich geh jetzt ins Bett. Gute Nacht :)
Daniel E.
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Beitrag Daniel E. Mitglied 11:19:07 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Klug schrieb:
Daniel E. schrieb:
Klug schrieb:
Deswegen ist Wasser ein Molekühl,

Und wenns warm ist?

Dann verdampft es.

Irgendwann ist die Temperatiur so hoch, das die Verbindung sich löst, dann hast
du ein heißes Gas (Plasma) welches aus 2 Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom besteht.

Jaja, das Wort heißt Molekül.

Sarfuan: Es gibt ja nicht nur Steuung von Licht, sondern auch Absorbtion und Reflektion, die Undurchsichtbarkeit erzeugen. Glas ist aber ein amorpher Stoff, also hat es keine inneren Grenzflächen (Kristallkerne etc) was natürlich zu sehr geringer Reflektion und Streuung führt. -- Lichtabsorbtion funktioniert nur, wenn die Energie des Photons ausreicht, ein Elektron auf das nächste höhere Energieniveau zu heben. Da Glas ein recht guter Isolator ist, braucht man dazu mindestens UV-Licht, für das Glas dann wirklich undurchsichtig ist.
sarfuan
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Beitrag sarfuan Mitglied 11:57:14 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Daniel E.:
Wie du schon selber sagst, ist sichtbares Licht für Absorption im Glas ungeeignet. Somit bleibt nur noch Streuung und Reflektion. Reflektion ist aber nochmal ein Deut unwahrscheinlicher als Streuung, die nicht so selten ist, wie du behauptest.


Zuletzt bearbeitet von sarfuan am 12:00:48 11.04.2004, insgesamt 1-mal bearbeitet
Daniel E.
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Beitrag Daniel E. Mitglied 12:25:24 11.04.2004   Titel:              Zitieren

sarfuan schrieb:
Somit bleibt nur noch Streuung und Reflektion. Reflektion ist aber nochmal ein Deut unwahrscheinlicher als Streuung, die nicht so selten ist, wie du behauptest.

Deswegen behaupte ich das auch gar nicht erst :). Ich wollte deinen Beitrag nur etwas ergänzen, nicht einschränken.
Stentor
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Beitrag Stentor Mitglied 12:36:11 11.04.2004   Titel:              Zitieren

@ChrisM: Wenn du dich dafür interessierst, solltest du vielleicht mal "QED" von Feynman lesen. Hat in einem den Vorteil, dass dein Physiklehrer bei Optik kein Bein mehr auf den Boden bekommt. ;)
MfG
Stentor

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Beitrag Klug Unregistrierter 18:21:05 11.04.2004   Titel:              Zitieren

Daniel E. schrieb:
Klug schrieb:
Daniel E. schrieb:
Klug schrieb:
Deswegen ist Wasser ein Molekühl,

Und wenns warm ist?

Dann verdampft es.

Irgendwann ist die Temperatiur so hoch, das die Verbindung sich löst, dann hast
du ein heißes Gas (Plasma) welches aus 2 Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom besteht.

Jaja, das Wort heißt Molekül.


Wenn es heiß wird und sich die Bindung löst, dann ist es kein Molekühl mehr!
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Beitrag Stentor Mitglied 12:00:21 12.04.2004   Titel:              Zitieren

Zum nachlesen:

http://www.w-akten.de/antworten/fragen_5.phtml

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Beitrag Unix-Tom Moderator 14:07:34 12.04.2004   Titel:              Zitieren

Zitat:

Bei Glühbirnen verhält es sich genauso. Die gehen zwar meistens beim Einschalten kaputt zumindest bemerken wir es dann am ehesten aber auch nur, wenn ihre Lebensdauer sowieso am Ende ist.


Glügbirnen gehen beim Einschalten kaputt weil der Glühdraht kalt ist und somit einen erhöhten widerstand haben. Der Stomverbrauch einer z.B. 20 WATT Glühlampe ist beim Einschalten X-Mal höher (je nach Meterial) als bei normaler Betriebstemp.
Die ist auch der Grund warum sie beim Einschalten kaputtgehen. Der Glühdraht hält die Belastung des erhöhten Stomverbrauches nicht Stand.
Die hat aber nicht nur was mit der Lebensdauer zu tun sonsern hängt auch von der Qualität des Drahtes ab. Es gibt auch neue Glühlampen die nach wenigen Betriebsstunden defekt werden.

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sarfuan
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Beitrag sarfuan Mitglied 14:12:51 12.04.2004   Titel:              Zitieren

O mein Gott, du fängst jetzt doch nicht etwa wirklich an, vollkommen sachfremde Themen auf externen Seiten, deren Link nebenbei erwähnt wurde, zu kommentieren?
birndal
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Beitrag birndal Unregistrierter 14:16:36 12.04.2004   Titel:              Zitieren

der widerstand nimmt doch mit der hitze zu??
nicht das -> induktionsstoß?
Sgt. Nukem
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Beitrag Sgt. Nukem Mitglied 16:55:10 12.04.2004   Titel:              Zitieren

Unix-Tom schrieb:
Glügbirnen gehen beim Einschalten kaputt weil der Glühdraht kalt ist und somit einen erhöhten widerstand haben.


Da würde ich spontan birndal zustimmen!!

Genau das stimmt nämlich nicht! Je heisser der Draht wird, desto höher der Widerstand, da die Teilchen dann viel schneller schwingen und den Elektronen "mehr Weg versperren" - um es mal äußerst newbish auszudrücken.
Aber das ist auch das schöne an der Glühbirne, der Draht erwärmt sich immer weiter, aber der Widerstand nimmt auch zu. Sie "maßregelt" sich also selber bis die Stromstärke nicht weiter zunimmt.

Bei der Neon-Röhre (Gasentladungslampen halt) trifft das nämlich nicht zu. Je mehr Strom über das Gas übertragen wird, desto geringer der Widerstand und desto mehr Strom kommt durch. Das würde ganz schnell zu 'nem Kurzschluß führen. Deswegen brauchen diese Art Lampen auch eine dicke Spule im Gehäuse, die als "Bremse" nach oben dient...


Zuletzt bearbeitet von Sgt. Nukem am 16:55:36 12.04.2004, insgesamt 1-mal bearbeitet
Unix-Tom
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Beitrag Unix-Tom Moderator 17:29:20 12.04.2004   Titel:              Zitieren

War mein Fehler: Nennt man ja auch positiven Temperaturkoeffizienten

Die Tasache bleib aber das beim Einschalten mehr Stom fließt und deshalb die Lampen kaputtgehen.

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over'load
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Beitrag over'load Mitglied 17:42:16 12.04.2004   Titel:              Zitieren

... oder beim Ausschalten. Selbstinduktion von Spulen nach der Lenzschen Regel ;)

§U_i_n_d = -L \cdot \frac{dI}{dt}§

und das kann unter Umständen schon mal recht viel werden

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Beitrag Daniel E. Mitglied 18:06:31 12.04.2004   Titel:              Zitieren

over'load schrieb:
... oder beim Ausschalten. Selbstinduktion von Spulen nach der Lenzschen Regel

Mir ist unklar, wieso Du in einem einfachen Stromkreis aus Stromquelle und Widerstand, wie einer Glühbirne, äh, Lampe, eine Spule unterbringen willst.


Zuletzt bearbeitet von Daniel E. am 18:07:28 12.04.2004, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag over'load Mitglied 18:17:19 12.04.2004   Titel:              Zitieren

1. Der Glühdraht ist auch eine Spule
2. Ein einfacher Stromkreis mit nur einer Glühbirne ist in Haushälten äußert selten.

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Daniel E.
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Beitrag Daniel E. Mitglied 18:25:52 12.04.2004   Titel:              Zitieren

over'load schrieb:
1. Der Glühdraht ist auch eine Spule

Jeder Draht ist eine Spule, wenn Du so willst. Ein Glühbirne hat aber keine nennenswerte Induktivität.

Zitat:
2. Ein einfacher Stromkreis mit nur einer Glühbirne ist in Haushälten äußert selten.

Nun, eine Deckenlampe kann ich weitestgehend unabhängig von der Kaffemaschine, oder dem Fernseher beschreiben.
over'load
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Beitrag over'load Mitglied 19:27:03 12.04.2004   Titel:              Zitieren

Daniel E. schrieb:
Jeder Draht ist eine Spule, wenn Du so willst.
Falsch. Eine Spule wird es erst, sobald eine Windung da ist. Ein gerader Leiter ist noch keine Spule.

Daniel E. schrieb:
Nun, eine Deckenlampe kann ich weitestgehend unabhängig von der Kaffemaschine, oder dem Fernseher beschreiben.
Kannst du, wird aber nicht so häufig gemacht, oder?
Bei mir jedenfalls flackert das Licht, wenn ich einen Staubsauger im gleichem Zimmer ans Netz anschließe und ihn anschalte... ;)

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Zuletzt bearbeitet von over'load am 19:27:38 12.04.2004, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag Daniel E. Mitglied 20:06:13 12.04.2004   Titel:              Zitieren

over'load schrieb:
Daniel E. schrieb:
Jeder Draht ist eine Spule, wenn Du so willst.
Falsch. Eine Spule wird es erst, sobald eine Windung da ist. Ein gerader Leiter ist noch keine Spule.

Er hat eine kleine Induktivität, und darum gings doch.

Zitat:
Daniel E. schrieb:
Nun, eine Deckenlampe kann ich weitestgehend unabhängig von der Kaffemaschine, oder dem Fernseher beschreiben.
Kannst du, wird aber nicht so häufig gemacht, oder?
Bei mir jedenfalls flackert das Licht, wenn ich einen Staubsauger im gleichem Zimmer ans Netz anschließe und ihn anschalte... ;)

Ich weiß nicht. In der Betriebsanleitung meiner Kaffemaschine steht nicht, wieviele Kühlschränke ich betreiben darf. -- Daß das Netz untereinander verknüpft ist, ist mir schon klar; was das mit deiner Aussage vom Anfang, der _Strom_ würde beim Ausschalten der Lampe besonders groß, gefolgt von einer Formel für die _Spannung_, zu tun hat, verstehe ich nachwievor nicht: Wenn ich meine "hochinduktive" Birne ausschalte, dann fließt der Strom (und die Spannung meinethalben) doch hauptsächlich durch den Rest des Stromkreises, also den Kühlschrank und den Fernseher, die Du unbedingt mitbeachten möchtest.
absolute_beginner
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Beitrag absolute_beginner Mitglied 22:18:25 12.04.2004   Titel:              Zitieren

over'load schrieb:
Daniel E. schrieb:
Jeder Draht ist eine Spule, wenn Du so willst.
Falsch. Eine Spule wird es erst, sobald eine Windung da ist. Ein gerader Leiter ist noch keine Spule.

Ein gerades Stück Draht kann man sehr wohl als Spule auffassen. -> Entarteter Schwingkreis...
Sgt. Nukem
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Beitrag Sgt. Nukem Mitglied 00:16:42 13.04.2004   Titel:              Zitieren

absolute_beginner schrieb:
over'load schrieb:
Daniel E. schrieb:
Jeder Draht ist eine Spule, wenn Du so willst.
Falsch. Eine Spule wird es erst, sobald eine Windung da ist. Ein gerader Leiter ist noch keine Spule.

Ein gerades Stück Draht kann man sehr wohl als Spule auffassen. -> Entarteter Schwingkreis...

Jap. Eine Antenne, ein langes Stück Metall im Prinzip (Teleskopantenne am Auto etc.), das Wellen abgibt oder aufnimmt, ist eine Spulen-Kondensator-Kombination! :idea:
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