Ich habe eine Anwendung geschrieben, die auf Port 4000 lauscht. Nun enthält das Programm irgendwo einen Fehler und wenn ich einen Client verbinde stürzt die Anwendung ab. Allerdings bleibt der Port besetzt. Die Anwendung ist nicht mehr aktiv, sie ist beendet (Zumindest sagt ps -A das). Wenn ich dann die Anwendung erneut starte kann kein Port erstellt werden, weil er angeblich schon besetzt ist. Nach einiger Zeit kann ich das Programm allerdings wieder starten (schwer reproduzierbar, weiß nicht genau wie lange es dauert).
Ich führe das Programm mit ganz normalen Benutzerrechten aus, nicht als root. Das System ist ein SuSE 9.0 mit Kernel 2.4.21.243-athlon
der port (bzw. der socket) wird vom kernel offen gehalten um noch evtl
eintreffende pakete der gegenseite zu verarbeiten
(das verhindert z.b. das du einen neuen socket anlegst und "alte"
pakete erhaelst die an den socket gerichtet sind).
du kannst den socket in einem solchen fall dennoch direkt
verwenden ueber SO_REUSEADDR und SO_REUSEPORT.
C/C++ Code:
int on =1;
setsockopt(socket,SOL_SOCKET,SO_REUSEPORT,&on,sizeof(on));
C/C++ Code:
int on =1;
setsockopt(socket,SOL_SOCKET,SO_REUSEPORT,&on,sizeof(on));
C/C++ Code:
int on =1;
setsockopt(socket,SOL_SOCKET,SO_REUSEPORT,&on,sizeof(on));
edit: hm. gleichzeitig nen beitrag mit selben inhalt.
naja fast. bei REUSEPORT musst du als level SOL_SOCKET nehmen
Was tritt bei Dir denn für ein Fehler auf?
Du schreibst, dass der Compiler bei Dir (auch) "SO_REUSEADDR" nicht kennt und der Fehler bei "bind" auftritt? Aber bei "bind" kommt "SO_REUSEADDR" doch gar nicht vor, sondern bei "setsockopt"!
Hast Du nun ein Compilerproblem oder ein Laufzeitproblem?
Das musst Du falsch verstanden haben, oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt... SO_REUSEADDR bei setsockopt funktioniert. Kompilieren ist überhaupt garkein Problem. Ich habe ein Laufzeitproblem. Wenn das Programm einmal gestartet wurde und abgestürzt ist, dann ist der Port für eine gewisse Zeit immernoch besetzt, dass heißt die neue Instanz des Programms kann bind() nicht richtig ausführen.
Komisch ?!?
Also wenn Du den Sourcecode oben, so wie ich das Beispiel geschrieben habe nimmst und übersetzt (oben noch um includes erweitern und unten um eine sinnvolle Accept-Loop), dann kann ich das Programm mit Strg+C oder auch mit "kill -9 <pid>" abschiessen und sofort wieder funktionsfähig startet. Ich würde darauf tippen, das der Fehler dann noch woanders liegen muss.
Ich hatte auch mal das Problem, daß ein Programm von mir abgestürzt ist und dann Dein Problem zeigte, aber mit der obigen Änderung ging es dann - probier's mal an einer kleinen Testanwendung aus. In meinem Fall habe ich aber auch mit Threads gearbeitet, verwendest Du vielleicht Prozesse (d.h. fork) in der Accept-Loop? Vielleicht laufen dann noch Zombi-Prozesse?
Komisch ?!?
Also wenn Du den Sourcecode oben, so wie ich das Beispiel geschrieben habe nimmst und übersetzt (oben noch um includes erweitern und unten um eine sinnvolle Accept-Loop), dann kann ich das Programm mit Strg+C oder auch mit "kill -9 <pid>" abschiessen und sofort wieder funktionsfähig startet. Ich würde darauf tippen, das der Fehler dann noch woanders liegen muss.
wie lange der port nach dem programmende noch im listen zustand bleibt
hangt vom jeweiligen system ab. es ist durchaus moeglich, dass dein
system ein sofortiges wiederbelegen des ports erlaubt, ein
anderes aber erst nach einer bestimmten zeitspanne.
SO_REUSEPORT scheinen wohl nicht alle systeme zu unterstuetzen.
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