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nachtfeuer
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Beitrag nachtfeuer Moderator 13:17:39 18.04.2012   Titel:              Zitieren

otze schrieb:
Ist jetzt ziemlich off-topic:
Der Overhead für die GPU-calls ist länger als die Rechenzeit auf der CPU. Das einzige was ich machen kann ist ausnutzen, dass ich das Problem ca 50 mal unter anderen Startbedingugnen lösen muss -> super parallelisierbar auf multicore rechner.

Na immerhin, besser als nix. Wie machen wir das eigentlich, wenn wir seriell Kopfrechen? ;) Die genannten Zeiten von dir sahen halt wirklich so nach 9:3 ->
1/4 + 3/4 aus, sehr lineare 300 %...
Falls die Speicherschnittstelle ein Problem ist, wären vielleicht FPGA...aber lassen wir das jetzt lieber, ;)(oh, da ist mir aber jemand zuvorgekommen)
Ich mache mir so einige Gedanken über Parallelisierbarkeit u.a. wegen
http://www.youtube.com/watch?v=xb7G07ivPZ8 sieht nicht spektakulär aus, ist es aber doch (das Auto fährt übrigens mehrmals am Rechenzentrum vorbei, das letzte Gebäude im Video links die Unibib, rechts nicht sichtbar wäre der kurze Weg zum Mensateil).

Was mir zu dem Thema noch einfällt, ist ein ziemlicher Witz, aber fast zum Heulen:
http://www.amazon.de/Inte ....... che-Sockel/dp/B00681D9ZI/
vs
http://www.amazon.de/Play ....... Controller/dp/B005C5XXI4/
Der Intel ist kein Stück performanter als der sogar noch kastrierte Cell Proc.
Das gabs aber früher auch schon: die Dos-Pcs waren teuer, die Apples waren teuer, hatten aber dem Atari/Amiga nix voraus, im Gegenteil. Die Entwicklungskits hatten fast nix gekostet und es gab nette Zusatzmöglichkeiten (inklusive Bastelfreuden (abenteuerliches Speicherauflöten etc.)
Was ich in diesem Zusammenhang erst recht nicht verstehe, ist die Preispolitik von AMD, der Bulldozer hat schon einen schlechten Ruf, und die Illusion irgendetwas nützliches zu verkaufen, neben günstiger Cell und GPU-Power, und dem was SeppJ schon erklärt hatte, ist gar nicht so einfach aufrechtzuhalten, denke ich mal.

_________________
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Zuletzt bearbeitet von nachtfeuer am 07:26:06 27.04.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
toter link
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Beitrag toter link Unregistrierter 13:22:23 18.04.2012   Titel:              Zitieren

nachtfeuer schrieb:

http://www.amazon.de/Play ....... ss-Controller/dp/B005DEZO


Toter link.
DOS PC
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Beitrag DOS PC Unregistrierter 13:26:28 18.04.2012   Titel:              Zitieren

nachtfeuer schrieb:
Das gabs aber früher auch schon: die Dos-Pcs waren teuer, die Apples waren teuer, hatten aber dem Atari/Amiga nix voraus, im Gegenteil.


Stimmt nicht!

Mein 286 hatte ne Taktfrequenz von 16 MHz, der Amiga 500 meines Kumpels nur 7,02 MHz.



Zitat:

Die Entwicklungskits hatten fast nix gekostet und es gab nette Zusatzmöglichkeiten (inklusive Bastelfreuden (abenteuerliches Speicherauflöten etc.)

Der PC hatte damals schon ISA und Speicherslots für Bastelfreuden jeder Art.

Und die serielle und parallele Schnittstelle gab's auch.
nachtfeuer
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Beiträge: 1432
Beitrag nachtfeuer Moderator 14:35:47 18.04.2012   Titel:              Zitieren

toter link schrieb:
nachtfeuer schrieb:

http://www.amazon.de/Play ....... ss-Controller/dp/B005DEZO


Toter link.


danke, korrigiert.

@Dos Pc
Ja, aber Taktfrequenz ist eben nicht alles, und kostengünstig waren die Doskisten auch nicht gerade. Und was für ein doofes Schlabberdiskettenformat ;) Die 68000 waren (und sind) den 8086 und auch den Nachfolgern bis Pentium weit voraus, was Programmierung und Speicheranbindung usw. betraf. Das zeigt ja auch die Spieleentwicklung für den Atari. Ganz davon abgesehen, wird es immer (eher nervtötende als abenteuerliche) Konfigurierschwierigkeiten bei Doskisten gegeben haben, die gabs für die 68000er eher nicht so. Und das Windows war doch zu der Zeit eigentlich fast noch unbenutzbar, fast schlimmer als heutiges Linux-Desktopgezicke. Aber eine oder zwei Ausnahmen kann man machen: Die Norton Bücher waren erstklassig, die gab es für den Atari in der Form nicht, und bei der Abwärtskompatibilität und Weiterentwicklung hatte Motorolas irgendwo doch ziemlich abgekackt.

edit: mir fällt noch ein, man konnte die 68000er eigentlich ganz gut auf 16Mhz übertakten, hatte dann aber ein ernsthaftes Kühlungsproblem.

_________________
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Zuletzt bearbeitet von nachtfeuer am 07:27:04 27.04.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
DOS PC
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Beitrag DOS PC Unregistrierter 15:23:46 18.04.2012   Titel:              Zitieren

nachtfeuer schrieb:
Und was für ein doofes Schlabberdiskettenformat ;)

Der DOS PC hatte ebenfalls das 3,5" Format, es kam in der Entwicklung des PCs einfach dazu.

Mit MS-DOS 3.2 im Dezember 1985 gingne dann die 3,5-Zoll-Disketten mit 720 KB.
1,4 MB ging dann im April 1987 mit MS-DOS 3.3, also zu einem Zeitpunkt, als der Amiga 500 gerade auf den Markt kam.
Während der Amiga 500 die HD Disketten AFAIK nie beherrschte.



Zitat:

Die 68000 waren (und sind) den 8086 und auch den Nachfolgern bis Pentium weit voraus, was Programmierung und Speicheranbindung usw. betraf.

Schon der 386er hatte 32-Bit Protected Mode, es fehlte lediglich die breite Unterstützung des passenden OS.
http://de.wikipedia.org/wiki/Protected_Mode



Zitat:

Das zeigt ja auch die Spieleentwicklung für den Atari.

Naja, diejenigen, die Zeit zum Programmieren lernen hatten, war die damalige Jugend und die konnte sich keinen PC leisten.

Daher war eigentlich klar, weshalb die Spieleentwicklung bei den Homecomputern schneller voranschritt.
Es gab dafür einfach mehr qualifizierte Programmierer.




Zitat:

Ganz davon abgesehen, wird es immer (eher nervtötende als abenteuerliche) Konfigurierschwierigkeiten bei Doskisten gegeben haben,


Meinst du das setzen von IRQs oder beziehst du dich nur auf die Probleme von MS DOS?


Mit dem richtigen OS konnte man da schon einiges reißen.




Zitat:

Und das Windows war doch zu der Zeit eigentlich fast noch unbenutzbar, fast schlimmer als heutiges Linux-Desktopgezicke.

Windows NT 3.2 erschien mitte 1993 eher einfach zu spät.
Aber es gab ja noch OS/2 als brauchbares OS, welches im Textmodus auch früher erschien.


Windows 3.1 war zwar nicht das beste, aber für die damalige Zeit bei Speicherknappheit eigentlich ganz okay.
Es lief ja auf 16 Bit Rechnern und sparte somit ne Menge Speicherplatz, weshalb Win 3.1 schon auf 4 MB Maschinen recht benutzbar lief.




Zitat:

edit: mir fällt noch ein, man konnte die 68000er eigentlich ganz gut auf 16Mhz übertackten, hatte dann aber ein ernsthaftes Kühlungsproblem.

Mein 286er hatte keinen Kühler auf der CPU.

Keine Ahnung ob man den auch übertakten konnte, damals war ich einfach zu jung um so etwas zu wissen.
Richtig Ahnung sammelte ich erst mit meinem 486DX.
TdZ
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Beitrag TdZ Mitglied 01:56:00 26.04.2012   Titel:              Zitieren

DOS PC schrieb:

Stimmt nicht!

Mein 286 hatte ne Taktfrequenz von 16 MHz, der Amiga 500 meines Kumpels nur 7,02 MHz.


Dafür hatte der aber kein Multitasking und bestimmt auch nicht so viele Farben. (Mein seliger PC10SD hatte übrigens ganze 16 Graustufen.)

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A picture is worth 0x100000 DWORDs.
hustbaer
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Beitrag hustbaer Mitglied 19:21:30 26.04.2012   Titel:              Zitieren

nachtfeuer schrieb:
Was mir zu dem Thema noch einfällt, ist ein ziemlicher Witz, aber fast zum Heulen:
http://www.amazon.de/Inte ....... che-Sockel/dp/B00681D9ZI/
vs
http://www.amazon.de/Play ....... Controller/dp/B005C5XXI4/
Der Intel ist kein Stück performanter als der sogar noch kastrierte Cell Proc.

Oh Gott, ein Cell Fanboy. :o)

Der Cell ist mit "general purpose" Code ein schweinslangsames Drecksteil (ja, ist stark übertrieben, ich weiss). So lange man die äusserst fummelig zu programmierenden SPEs nicht nutzen kann, hat er gegen einen i7 keine Chance. Wo die eine PPE im Cell wohl erstaunlich gut ist (aber auch nicht an aktuelle i7 drankommt, wobei der Vergleich natürlich nicht "fair" ist - der i7 hat ja mehr Cores), sind FPU Berechnungen.
Bei Dingen wo Branch-Prediction und ähnliches wichtig werden hat der Cell überhaupt keine Chance.

IMO ist deine Behauptung ca. gleich sinnvoll, wie zu behaupten dass eine €100 AMD Grafikkarte schneller als ein i7 ist. Bei bestimmten Programmen ist das ja auch so, aber mit "general purpose" Code würde die Grafikkarte ganz fürchterlich abstinken. Was vermutlich auch der Grund ist warum es keiner macht ;)

ps: wie es i7 mit HD Graphics 3000/4000 vs. Cell mit SPEs aussieht weiss ich nicht. Wäre aber mal interessant. Falls wer Daten hat, immer her damit.

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"Let there be Licht..." http://lichttools.sourceforge.net/
Sehr cooles ASCII Spiel (leider nicht von mir): ASCII-Scramble - http://www.roskakori.at/ascii/


Zuletzt bearbeitet von hustbaer am 22:05:20 26.04.2012, insgesamt 1-mal bearbeitet
DOS PC
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Beitrag DOS PC Unregistrierter 02:02:06 27.04.2012   Titel:              Zitieren

TdZ schrieb:
DOS PC schrieb:

Stimmt nicht!

Mein 286 hatte ne Taktfrequenz von 16 MHz, der Amiga 500 meines Kumpels nur 7,02 MHz.


Dafür hatte der aber kein Multitasking und bestimmt auch nicht so viele Farben. (Mein seliger PC10SD hatte übrigens ganze 16 Graustufen.)


Schwachsinn!

Natürlich konnte der 80286 dank Protected Mode Multitasking, man mußte nur das richtige OS verwenden.
Z.B. OS/2.

Der 80286 konnte es sogar besser als der 68000 des Amiga 500, denn der 80286 hatte schon eine MMU, die dem 68000 noch fehlte.
Der Amiga 500 konnte also kein brauchbares Multitasking, die Prozesse konnten sich beim Amiga 500 aufgrund fehlender MMU noch gegenseitig abschießen, was beim 80286 mit dem richtigen OS dank MMU schon nicht mehr möglich war.


Und Farben hatte mein 80286er auch mehr als der Amiga 500, denn meiner hatte schon eine VGA Karte eingebaut. :p

Damit waren selbst bei Spielen bis zu 256 Farben gleichzeitig möglich, was beim Amiga 500 aus Performancegründen nicht ging, weswegen diese beim Amiga 500 auf 32 und 64 gleichzeitig dargestellte Farben beschränkt war.
Der Amiga 500 hatte zwar noch einen 4096 Farben Modus, aber der war für Spiele unbraucbar, da zu langsam.
Mit einer SVGA Karte bot auch hier schon der PC mehr, auch wenn man 2^16 und 2^24 Farbmodi auch aus Performancegründen erst in späteren Rechnergenerationen in Spielen verwendete, konnte auch der PC mit einer SVGA Karte schon mehr Farben darstellen.


Für guten Sound konnte man den 80286er auch schon mit einer Adlib oder Soundblaster Karte ausstatten. Das war alles kein Problem.



Zur Frage des RAMs.

Ich weiß leider nicht wieviel RAM mein 80286er hatte und ich kann auch nicht mehr nachschauen, weil ich den 286er verkauft habe und die Rechnung nicht mehr habe, aber 1 MB hatte er sicher, das war zum Zeitpunkt des kaufes üblich.
Selbst 2 MB könnten möglich sein, aber das weiß ich nicht mehr.
_matze
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Beiträge: 10645
Beitrag _matze Mitglied 08:53:16 27.04.2012   Titel:              Zitieren

Ein 286er mit SVGA-Karte, Soundkarte und dem ganzen Schnickschnack war aber auch sicher in Summe wesentlich teurer als ein Amiga 500. Bedenke, dass allein eine Billig(!)-Soundkarte damals locker 300-400DM gekostet hat. Nicht 20€, wie heute.

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Wie viele atheistische Babys hat man schon aus Versehen - oder gar mit Absicht! - getauft?
LordJaxom
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Anmeldungsdatum: 23.11.2005
Beiträge: 5697
Beitrag LordJaxom Mitglied 09:05:48 27.04.2012   Titel:              Zitieren

Als ich 1989 meinen Amiga 500 zu Weihnachten bekam (4 MB RAM, 4096 Farben, Sound, zwei Diskettenlaufwerke), hatten wir noch einen Commodore PC10-II im Büro stehen (640 KB RAM, 2 Farben, kein Sound, ein Floppy), weil State-of-the-Art PCs einfach viel zu teuer waren.
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